Haus Venne

Haus Venne

Haus Ven­ne

Das Haus Ven­ne ist ein als Was­ser­burg oder Was­ser­schloss be­zeich­ne­tes An­we­sen in Dren­stein­furt-Mersch im Müns­ter­land.

Lage

Haus Ven­ne steht ganz in der Nähe des Bahn­hofs Mersch, etwa 1,5 Ki­lo­me­ter vom Haus It­lin­gen in Asche­berg-Her­bern ent­fernt an der L671.

Geschichte

Die ers­ten Be­sit­zer ha­ben ver­mut­lich den Na­men des Hau­ses ge­führt und sich so­mit von Ven­ne ge­nannt. Spä­ter stand das An­we­sen dann im Be­sitz de­rer von Ga­len. Die­se fin­den erst­mals 1299 ur­kund­li­che Er­wäh­nung. 1410 hei­ra­te­te ein ver­mut­lich von Haus Ven­ne stam­men­der von Ga­len die Erb­toch­ter zu Haus Er­me­ling­hof. 1611 ging Ven­ne dann an die jet­zi­gen Be­sit­zer über, die von Asche­berg. Die­se wa­ren über Ge­ne­ra­tio­nen Dros­ten des bi­schöf­li­chen Am­tes Wer­ne ge­we­sen. Auch nach Auf­lö­sung der al­ten Ver­wal­tungs­be­zir­ke 1802 blieb mit Jo­hann Ma­thi­as Frei­herr von Asche­berg ein von Asche­berg Dros­te und wur­de schließ­lich zum ers­ten Land­rat des neu­en (ers­ten) Krei­ses Lü­ding­hau­sen.

Bauzustand

Haus Venne um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Haus Ven­ne um 1860
Samm­lung Alex­an­der Duncker

Haus Ven­ne ist eine sym­me­trisch an­ge­leg­te Schloss­an­la­ge aus dem frü­hen 18. Jahr­hun­dert, die um 1710 nach den Plä­nen von Lam­bert Fried­rich von Cor­fey aus ei­nem Haupt­haus aus Back­stein so­wie vier sym­me­trisch zu­ge­ord­ne­ten Ne­ben­bau­ten er­rich­tet wur­de. Es han­delt sich um ein ge­räu­mi­ges Recht­eck ohne Flü­gel. Rechts und links vom Schloss­ein­gang lie­gen zwei gleich­för­mi­ge Ge­bäu­de. Das lin­ke wur­de 1771 als Haus­ka­pel­le mit Ro­ko­ko­aus­stat­tung und ei­nem se­hens­wer­ten De­cken­ge­mäl­de ein­ge­rich­tet. Ins­ge­samt gibt es vier sym­me­trisch an­ge­ord­ne­te Ne­ben­ge­bäu­de, von de­nen die Ka­pel­le ei­nes ist. Die drei an­de­ren wer­den als Wirt­schafts­ge­bäu­de für die Land­wirt­schaft ge­nutzt. Her­vor­zu­he­ben ist das von Jo­hann Con­rad Schlaun er­rich­te­te Gar­ten­haus hin­ter dem Haupt­haus in der Park­an­la­ge. Die Gräf­te und die Tei­che, die das Haus um­ge­ben, wer­den vom Müh­len­bach, der nord­wärts über den Um­lauf­bach mit der Werse ver­bun­den ist, ge­speist.

Fotostrecke Haus Venne

Fotostrecke Haus Venne – Gartenhaus

Fotostrecke Haus Venne – Impressionen

Lage des Haus Venne

Lizenz

© Ur­he­ber­recht für die Fo­tos auf die­sen Sei­ten be­stehen bei Bern­hard Gro­ße-Drenkpohl.
Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Haus Ven­ne aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://grosse-drenkpohl.de/haus-venne/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.

Scroll Up