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Haus Heeren

Haus Heeren um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Haus Heeren um 1860,
Sammlung Alexander Duncker

Haus Heeren (auch „Schloss Heeren” genannt) ist ein Herrenhaus im Kamener Stadtteil Heeren-Werve. Es wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von der Familie von Bodelschwingh / von der Recke-Heeren erbaut und befindet sich spätestens seit 1767 im Privatbesitz der Familie von Plettenberg-Heeren.

Geschichte

Das Herrenhaus stammt aus dem Jahr 1606. Es wurde als frühbarockes Wasserschloss mit einem quadratischen Turm an der Südostecke errichtet, der 1857 durch einen Anbau mit polygonalem Erkerturm nach Osten hin erweitert wurde. Die den rechteckigen, zweigeschossigen Putzbau umgebende Gräfte führt noch heute Wasser. Der Burgbau ist auf einem Eichenpfahlrost gegründet. Eine Dreibogen-Brücke verbindet das Herrenhaus mit der Vorburg, die als eine zum Herrenhaus hin offene Dreiflügelanlage errichtet wurde. Das zweigeschossige Torhaus mit einer rundbogigen Durchfahrt befindet sich im südlichen Gebäude der Vorburg.

Als barocker Herrensitz des früheren Landadels präsentiert sich Haus Heeren mit Herrenhaus und Vorburg in einer seltenen architektonischen Geschlossenheit und in einem erfreulich guten baulichen Zustand. Es dient immer noch seinem ursprünglichen Zweck.

Seit Juni 2014 bietet man im Schloss, nach einer Renovierung, unter anderem Räumlichkeiten für Trauungen und Seminare an.

Ewas Apfelernte

Ewas ApfelernteDer Lokalkrimi aus Kamen-Heeren-Werve der Autorin „Heike Gellert” Ein Selbstmörder, eine vermeintliche Leiche in der ehemaligen Orangerie am Wasserschloss „Haus Heeren“, ein Mordanschlag auf die Gästeführerin. Kamen-Heeren-Werve, ein beschaulicher Ort, bereitet sich auf die 400-Jahrfeier vor. Claus Constein, auf der Karriereleiter beim KK11, nimmt Erziehungsurlaub. Er ermittelt privat und auf eigene Faust.

Buch-Bestellung

Wo man das Buch bestellen kann steht bei www.ewas-apfelernte.de .

Fotostrecke Haus Heeren

Lage des Haus Heeren

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Lizenz

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Haus Heeren aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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