Wilhelm Heinrich von Korff zu Harkotten

Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Wil­helm Hein­rich von Korff zu Har­kot­ten (* 1651; † 1703) war Ab­ge­ord­ne­ter im Land­tag des Hoch­stifts Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Wil­helm Hein­rich von Korff zu Har­kot­ten wuchs als Sohn des Jobst Bern­hard von Korff zu Har­kot­ten und sei­ner Ge­mah­lin Ju­lia­ne von West­pha­len zu Fürs­ten­berg (1630–1695) zu­sam­men mit sei­nen Ge­schwis­tern Fried­rich Fer­di­nand, Mo­ritz Fer­di­nand, Ka­tha­ri­na Ger­trud (⚭ Diet­rich Bren­ken), Anna Do­ro­thea (1649–1700, ⚭ Frei­herr Gos­win Cas­par von Ket­te­ler), Bri­git­te Theo­do­ra (⚭ Wolf­gang von Boe­sela­ger), Kla­ra He­le­na (⚭ von Boe­nen) und Jobst Diet­rich (* 1668, Stifts­herr in Cap­pen­berg) in ei­ner ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie auf. auf. Im Jah­re 1683 hei­ra­te­te er Fran­zel­i­na Chris­ti­na von Ga­len zu As­sen (1660–1723, Toch­ter des Jo­hann Hein­rich von Ga­len und Anna Eli­sa­beth von der Re­cke). Aus der Ehe sind die Kin­der Wil­helm Fried­rich (1688–1727, ⚭ Ca­tha­ri­na Fran­zis­ka Bern­har­di­na von West­pha­len), Hugo Gott­fried, Ma­ria Do­ro­thea (Stifts­da­me in Not­tuln), Diet­rich Mau­ritz Jo­seph, Franz Bern­hard (Ka­no­ni­kus in Cap­pen­berg), Anna Eli­sa­beth (Stifts­da­me in Not­tuln) und Fran­ce­li­na He­le­na (Stifts­da­me in Lan­gen­horst) her­vor­ge­gan­gen.

Wirken

Im Jah­re 1660 er­hielt Wil­helm Hein­rich eine Ton­sur, wur­de so auf ein geist­li­ches Amt vor­be­rei­tet und er­hielt eine An­wart­schaft auf eine Dom­prä­ben­de in Mainz. In den Jah­ren 1670 bis 1674 führ­ten ihn Stu­di­en­rei­sen zu ver­schie­de­nen be­deu­ten­den Uni­ver­si­tä­ten, so nach Wien, Prag, Rom und Pa­ris. Bei an­de­ren Rei­sen lern­te er u. a. die Städ­te Nea­pel, Flo­renz, Mai­land, Lyon, Straß­burg und Spey­er ken­nen. Am 20. No­vem­ber 1695 wur­de Wil­helm Hein­rich zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren und war da­mit Ver­tre­ter im Land­tag. Die Auf­ga­be die­ser In­sti­tu­ti­on, be­stehend aus den drei Stän­den, lag in der Re­ge­lung des Steu­er­we­sens und ab 1447 auch des Feh­de­we­sens im Hoch­stifts Müns­ter. In den Jah­ren 1700 und 1701 er­hielt er eine Ein­la­dung zum Land­tag. Wil­helm Hein­rich mach­te am 5. Mai 1702 sein Testament.2>Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Wil­helm Hein­rich von Korff zu Har­kot­ten aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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