Westfälische Struwen

Struwen (auch Struven oder Strüvken, plattdeutsch Ölgekläppkes) sind Hefepfannkuchen, die im Münsterland traditionell am Karfreitag gegessen werden.
Üblicherweise bestehen Struwen aus Hefeteig, dem meistens Rosinen beigegeben werden. Aus dem Teig werden flache Fladen geformt, die in der Pfanne von beiden Seiten gebraten werden. Je nach Geschmack können Struwen vor dem Verzehr mit Zucker und Zimt bestreut werden. Regional sind auch andere Namen für dieses Gericht verbreitet, zum Beispiel Olikrabben oder Olikräppkes.

Westfälische Struwen
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Rezept Art: Pfannengericht
Autor: Wikibooks | Foto: Phillsox
Personen: 10
Westfälische Struwen Sie sind das Karfreitagsgericht im Münsterland. Sie werden entweder mit Zimt und Zucker bestreut oder wie im Lippstädter Raum, mit Pellkartoffel und saurer Specksauce. Da man jedoch an Karfreitag (katholischer Fasten- und Abstinenztag) kein Fleisch essen darf, wird die Sauce durch ein Haarsieb gerieben und ohne Speckwürfel serviert.
Zutaten
  • 2 kg Mehl
  • 10 Eier
  • 1l Milch
  • 3 Päckchen Hefe (60g)
  • 600g Rosinen
Anleitung
  1. Einen Hefeteig aus den angegebenen Zutaten herstellen. Den Teig eine Stunde an einem warmem Ort gehen lassen. Portionen von einer Esslöffelgröße in einer Pfanne mit heißem Öl von beiden Seiten goldbraun backen.
  2. Mit eingekochten Birnen als Beilage servieren.
  3. Hinweis

  4. Für den Hefeteig empfiehlt es sich, zunächst das Mehl mit den Eiern zu einem glatten Teig zu kneten und dann die Milch in kleinen Portionen hinzuzufügen, wobei man den Teig stets glatt rührt. Die Rosinen knetet man ganz zum Schluss unter.
  5. Die Struwen sind sehr trocken – es ist ein typisches Karfreitagsessen. Deshalb ist es unerlässlich, sie mit Kompott oder Früchten zu servieren.


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