Jan im Sack
Autor: Überlieferung
Jan im Sack (auch Jan im Hemd oder Jannensack) ist der Name eines traditionellen norddeutsch-westfälischen Gerichts aus Reis oder Graupen und Trockenobst, das früher als Serviettenkloß zubereitet wurde. Das Wort „Sack“ bezieht sich auf das dafür verwendete Tuch. Erich Urban bezeichnet es in seinem Alphabet der Küche 1929 als Gericht aus Oldenburg.
Zubereitung: „Der in eine Serviette eingebundene halbgare Reis wird in kochendem Wasser noch eine Stunde gekocht (…). Ist das Gericht fertig, dann entfernt man die Serviette und gießt über den festen Kloß geschmolzene gebräunte Butter und Zucker und Zimt.“ Textquelle: Wikipedia “Jan im Sack” - 200 g Graupen
- 250 g Reis
- 250 g Dörrobst
- 1 TL Salz
- 1 Mettwurst
- einige Scheiben ger. durchwachsenen Speck nach Belieben
- 2 l Wasser
- Dörrobst am Abend vorher einweichen. Graupen, Reis und Salz mit dem Dörrobst und der Mettwurst in ein Küchentuch geben und das Küchentuch verknoten. Wasser aufsetzen und kochen lassen und darin das verknotete Küchentuch hängen. Wenn die Zutaten gar sind, den Beutel vorsichtig aus dem Wasser nehmen, das Wasser wegschütten und den Beutel in einen Topf leeren. Die Speckscheiben ausbraten, zu dem Gericht geben und durcheinanderrühren.
2.1.7
Bernhard

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