Tuckesburg

Tu­ckes­burg

Die Tu­ckes­burg auf ei­ner co­lo­rier­ten Post­kar­te von 1916

Da­ten
Ort Müns­ter (West­fa­len), Hüffer­stra­ße 18a
Bau­herr Her­mann Lan­dois
Bau­jahr 10. März 1891 bis 1892
Ko­or­di­na­ten 51° 57′ 41″ N, 7° 36′ 40″ O

Die Tu­ckes­burg liegt auf ei­nem klei­nen Hü­gel (der „Wey­he­sche Hü­gel“) am Ran­de des al­ten Zoos in Müns­ter zwi­schen Pro­me­na­de, Him­mel­reich­al­lee und Hüffer­stra­ße. Sie war das 1892 er­bau­te Wohn­haus von Her­mann Lan­dois, in dem er vom 17. März 1892 mit sei­nem Af­fen „Leh­mann“ bis zu sei­nem Tod leb­te. Er ließ sie di­rekt ne­ben dem von ihm ge­grün­de­ten Zoo­lo­gi­schen Gar­ten nach sei­nen Vor­stel­lun­gen er­bau­en. Dort nann­te er sich „Graf Tucks“.

Historisches

Lan­dois ver­such­te zu be­wei­sen, dass die ur­sprüng­li­che Zwing­burg und Richt­stät­te des Kirch­spiels Über­was­ser glei­chen Na­mens an die­sem Platz ge­le­gen hat­te. In der Tat gab es eine his­to­ri­sche Tu­ckes­burg, al­ler­dings lag die­se zwi­schen dem Coes­fel­der Tor (auch Lieb­frau­en­tor) und der ehe­ma­li­gen Ju­den­schan­ze auf dem Weg zur Sen­tru­per Hei­de. Sie be­stand aus ei­nem Hü­gel mit ei­nem Was­ser­gra­ben und war die Hin­rich­tungs­stät­te für die „ehr­li­chen Hin­rich­tun­gen“, also die von Bür­gern der Stadt oder die durch das Schwert. Beim Bau der Zi­ta­del­le 1661 wur­de die his­to­ri­sche Tu­ckes­burg be­sei­tigt und über­baut. Der Wey­he­sche Hü­gel, auf dem die heu­ti­ge Tu­ckes­burg steht, sind wahr­schein­lich die Res­te ei­ner Mot­te (Turm­hü­gel­burg) aus dem Mit­tel­al­ter vor den To­ren der Stadt. Die Her­kunft des Na­mens „Tu­ckes­burg“ ist un­be­kannt.

Nach Landois

Im Jahr 1967 wur­de die Tu­ckes­burg an die Stadt Müns­ter ver­kauft, sa­niert und seit­dem als Wohn­haus ge­nutzt. Von 1974 bis 1986 wur­de die Tu­ckes­burg von der Ma­le­rin, Ga­le­ris­tin und Kin­der­buch­au­to­rin Ant­je Vo­gel und ih­rem Mann Claus Stein­röt­ter be­wohnt.

Fotostrecke Tuckesburg

Lage der Tuckesburg

Lizenz

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