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Wappen der Herzöge von Arenberg

Wappen westfälischer Adelshäuser

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Hier sind einige Wappen westfälischer Adelshäuser die hier auf dieser Website vorgestellt werden.

Die hier vorgestellten Wappen sind aus der Wikipedia-Enzyklopädie, und sind meines Wissens frei verfügbar.

Pfefferpotthast

Pfefferpotthast

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Pfefferpotthast, ndt.: Piäpperpottharst, ist ein traditionelles Gericht der Deutschen Küche und gehört zur Küche Westfalens.

Pfefferpotthast
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Rezept Art: Hauptgericht
Autor: altes heimisches rezept
Kochzeit: 90 mins
Gesamt Zeit: 1 hour 30 mins
Personen: 4
Westfälische StruwenDer Name setzt sich aus Pfeffer, Pott und Hast zusammen. “Hast” steht dabei für das Stück Rindfleisch, das wesentlicher Bestandteil des Pfefferpotthast ist, “Pott” weist daraufhin, dass lediglich ein Topf benötigt wird, strittig ist lediglich die Bedeutung von “Pfeffer” in diesem Zusammenhang. Pfeffer kann ein Hinweis auf das verwendete Gewürz sein, wahrscheinlicher ist jedoch, dass es für das fein geschnittene Fleisch in diesem Rezept steht.
Zutaten
  • 1 Kilogramm Rinderkamm
  • 1 Teelöffel Salz
  • 500 Gramm Zwiebeln in Scheiben
  • 70 Gramm Schmalz
  • 1 Stück Pfefferkörner im Mörser zerdrückt
  • 1 Großes Lorbeerblatt
  • 2 Stück Nelken
  • 1 Esslöffel Kapern
  • 1 Liter Fleischbrühe
  • Saft oder getriebene Schale eine Zitrone
  • etwas Bier
  • Paniermehl
  • Grob gemahlener Pfeffer
Anleitung
  1. Das Fett wird in einer großen Kasserolle erhitzt. Das in große Würfel geschnittenen Fleisch wird unter häufigem Wenden nur kurz angebraten. Man gibt die Zwiebeln zum Gelbrösten dazu, löscht mit Brühe ab und würzt den “Pott”. Das Fleisch muss 90 Minuten langsam schmoren, bis es weich ist. Man bindet die Soße mit Paniermehl und schmeckt mit Zitronensaft, Bier und Kapern würzig ab. Eine Prise Zucker macht den Potthast lieblich.
  2. Man serviert ihn in einer Ragoutschüssel und streut grob gemahlenen Pfeffer darüber. Dazu isst man Salzkartoffeln und Gewürzgurken.
  3. Ein Bier als begleitendes Getränk ist nicht zu verachten
Notizen

Viel Spaß beim Nachkochen :)

Westfälische Witze

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| Witze | Zitate | Gedichte | Sprüche |

Alle paar Tage kommt der kleine Bennatz in Brilon in die Apotheke und kauft ein Schlankheitsmittel. Schließlich fragt der Apotheker: “Ist das für deine Mutti?” “Nee”, sagt der Kleine, “für mein Kaninchen. Vati will es schlachten, wenn es fett ist.”

Bischof Graf Galen ging eines Tages über die Königsstraße und sah, wie ein kleiner Junge sich vergeblich abmühte, die Hausschelle zu erreichen. Der Bischof sagte: “Warte, mein Junge, ich werde dir helfen”, und schellte tüchtig. Da sagte der Kleine: “Jetzt müssen wir beide aber Beine machen, sonst kommen sie uns hinter die Buxe von wegen Blindemäusejagen!”
In einer Gemeinderatssitzung lobt der Bürgermeister: “In den meisten Gemeindevertretungen arbeitet nur die Hälfte der Gemeinderäte, während die anderen Daumen drehen. Ich darf mit Stolz feststellen, daß es bei uns umgekehrt ist!”
Gespräch am Tag der Löhnung in einem Steinbruch in Warstein: “Du säggs, du kümmst met dienen Lauhn nich wiet?” “Nä, män nur bis in mien’n Huusingang, dao steiht miene Frugge un nimm’t in Empfang.”
Was gehört zu einem westfälischen Frühstück?

Eine Flasche Korn, eine Mettwurst, eine Kiste Bier und ein Hund.

Wieso Hund?

Na ja, irgendjemand muß doch die Mettwurst fressen.

Frau zum Mann: “Wusstest du, dass in der Küche die meisten Unfalle passieren?

Brummelt der Mann zurück: “Ja, und ich muss sie dann immer essen…

Betet ihr auch vorm Essen? Nein, meine Mama kocht ganz gut.
Ich koche gern mit Wein – manchmal kommt er auch ans Essen.

Zitate:

  • Ohne die (sturen) Westfalen wäre alles noch viel schlimmer.
  • Die Westfalen halten das, was die Rheinländer versprechen. - Fritz Steinhoff
  • Die Rheinländer versprechen alles, halten aber nichts.
  • Mein Fritz lebt nun im Vaterland der Schinken,
    Im Zauberland, wo Schweinebohnen blühen,
    Im dunkeln Ofen Pumpernickel glühen,
    Wo Dichtergeist erlahmt, und Verse hinken.
    - Heinrich Heine, An Fritz von Beughem!, 1820
  • Entweder regnet es in Münster, oder es läuten die Glocken. Geschieht beides gleichzeitig, ist Sonntag. – Volksmund
  • Gott sprach »Es werde Licht!« und es wurde Licht – nur in Paderborn und Münster, dort blieb es fünster. - Volksmund
  • In Paderborn regnet es oder die Glocken läuten. - Volksmund
  • Steigerung von Schwarz: Münster, Paderborn - Volksmund
  • So fast as Düörpm. - (“So fest wie Dortmund”), Redensart mit Bezug zur Standhaftigkeit der Reichsstadt im Mittelalter
  • Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau! Liebst dich ohne Schminke; bist ‘ne ehrliche Haut. Leider total verbaut. Aber g’rade das macht dich aus. [...] Oh, Bochum, [...] du Blume im Revier! - Herbert Grönemeyer, Bochum
  • Schinken, Korn und Pumpernickel
    und ein Bier das weltbekannt,
    ach wie lässt es sich da leben:
    Herrliches Westfalenland!!!

Gedichte:

Westfalen (Annette von Droste-Hülshoff)

`s ist Abend, und des Himmels Schein

Spielt um Westfalens Eichenhain,

Gibt jeder Blume Abschiedskuß

Und auch dem Weiher linden Gruß,

Der ihm mit seinen blanken Wellen

Will tausendfach entgegenschnellen.

∞∞∞

Am Horizont das Wolkenbild,

Ganz wie ihr Sinnen, zuckend Licht,

Das bald sich birgt, bald aufwärts bricht,

Phantastisch, fremd, ein Traumgesicht. -

Seh ich dich so, mein kleines Land,

In deinem Abendfestgewand:

Ich meine, auch der Fremdling muß

Dir traulich bieten Freundesgruß,

Du bist nicht mächtig, bist nicht wild,

Bist deines stillen Kindes Bild,

Das, ach, mit allen seinen Trieben

Gelernt vor allem, dich zu lieben!

So daß auch keines Menschen Hohn,

Der an des Herzens Fäden reißt,

Und keine Pracht, wie sie auch gleißt,

Dir mag entfremden deinen Sohn.

(aus: Die Schlacht am Loener Bruch)

Westfalen (Levin Schücking)

Ein weiches, frisches Wogen,

Ein harz´ger Tannenduft,

Es weht, es kommt gezogen,

Als grüße mich die Luft!

Ich muß zurück und blicken

Einmal ins stille Land,

Ich muss ein Reis mir pflücken,

Das auf der Heide stand

Wie Sommerfädenschimmer

Die Heide überspinnt!

Ich seh´ ihr heiß Geflimmer,

Wie´s flattert, weht und rinnt:

Aus krauser Nadeln Wolle

Dringt des Wacholders Rauch,

Und über der braunen Scholle

Steht gelb der Ginsterstrauch.

Fernab, bewaldet, blauet,

Gestreckt wie Wellenschlag,

Der Hügel Zug; es schauet

Durchs Laub der Hütte Dach;

Der Rauch steigt in die Höhe,

Als ob mit blauem Glanz

Ein Reiherbusch überwehe

Das Waldhaupts Turbankranz.

Im Hof, an Holzesgattern

Seh´ich die Eichen stehn,

Seh´ ihre Wipfel flattern.

Ein friedlich Bannerwehn.

Der Efeu schlingt mit Ranken

Saftgrün sich dicht hinan;

Geschirrlos hinter Planken

Geht weidend das Gespann.

∞∞∞

Ich lass ins Moos mich gleiten

Und träume wie der Wald,

Bis helles Herdenläuten

Heimkehrend vorüberwallt.

Dort, ha – die Oriflamme

Die nun der West entrollt!

Purpur leuchtet am Stamme,

Im Lauf smaragdnes Gold.

∞∞∞

Jetzt kniet zum Abendsegen

Das ganze weite Land!

Auf all die Scheitel legen

Möge Gott die treue Hand;

Mög´ all die Lider schließen,

Sein Hauch ob ihnen wehn,

Sein Segen sich ergießen,

Wo noch ein gläubig Flehn.

O, sei gegrüßt zum Scheiden,

Du Heimat, gute Nacht,

Mit deinen sonn´gen Heiden,

Mit deiner Wälder Pracht -

Wie deine Hünensteine

Fest in uralter Treu´,

Wie Tauben deiner Haine

Verschlossen, rein und scheu!

Mir gib zum Angedenken

Dies Laub, dem Zweig entrafft,

Am Hute will ich´s schwenken

Auf meiner Wanderschaft,

Mir unters Haupt es legen,

Träum´ich am fernen Strand -

Noch einmal: Gottes Segen!

Gegrüßt, gegrüßt mein Land!

Quelle: Westfälisches Hausbuch, Husum 1997

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Dann wäre es sehr freundlich diese per Mail an diese E-Mail zu senden

Note

Westfalenlied

 

Das Westfalenlied

Emil Rittershaus

Ihr mögt den Rhein, den stolzen preisen,
Der in dem Schoß der Reben liegt;
Wo in den Bergen ruht das Eisen,
Da hat die Mutter mich gewiegt.

Hoch auf dem Fels die Tannen steh'n,
Im grünen Tal die Herden geh'n,
Als Wächter an des Hofes Saum
Reckt sich empor der Eichenbaum.

Da ist's wo meine Wiege stand,
O grüß Dich Gott, Westfalenland!

* * * * *

Wir haben keine süßen Reden
Und schöner Worte Überfluß,
Und haben nicht so bald für jeden
Den Brudergruß und Bruderkuß.

Wenn Du uns willst willkommen sein,
So schau auf's Herz, nicht auf den Schein,
Und sieh' uns grad hinein ins Aug!
Gradaus, das ist Westfalenbrauch!

Es fragen nichts von Spiel und Tand,
Die Männer im Westfalenland

* * * * *

Und uns're Frauen, uns're Mädchen,
Mit Augen blau wie Himmelsgrund,
Sie spinnen nicht die Liebespfädchen
Zum Scherz nur für die müß'ge Stund.

Ein frommer Engel Tag und Nacht,
Hält tief in ihrer Seele Wacht,
Und treu in Wonne, treu in Schmerz,
Bleibt bis zum Tod ein liebes Herz.

Glückselig, wessen Arm umspannt,
Ein Mädchen aus Westfalenland!

* * * * *

Behüt Dich Gott, Du rote Erde,
Du Land von Wittekind und Teut!
Bis ich zu Staub und Asche werde,
Mein Herz sich seiner Heimat freut.

Du Land Westfalen, Land der Mark,
Wie Deine Eichestämme stark,
Dich segnet noch der blasse Mund
Im Sterben, in der letzten Stund!

Land zwischen Rhein und Weserstrand,
O grüß Dich Gott, Westfalenland!

 

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=drr2hma5YqU[/youtube]

Westfalenlied

 

Wappen Westfalen

Westfalen

Westfalen ist der östliche Landesteil von Nordrhein-Westfalen, der im Wesentlichen das Gebiet der ehemaligen preußischen Provinz Westfalen umfasst. Historisch, sprachlich und kulturell ist Westfalen eine Landschaft, die, insbesondere im Norden, weit über die Gebiete des heutigen Landesteils hinausreicht. Westfalen, Ostfalen, Ostwestfalen

Erstmalig taucht der Name Westfalai im Jahre 775 in den Fränkischen Reichsannalen auf als Bezeichnung eines Teilstamms der Sachsen westlich der Weser. Die alten Sachsen nannten den westlichen (weiterlesen …)

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