Tag: von Ketteler

Gotthard von Kettler

Gotthard Kettler

Gott­hard von Kett­ler, auch von Ket­te­ler (* 1517 mög­li­cher­wei­se auf Schloss Eg­ge­ring­hau­sen bei An­röch­te, West­fa­len; † 17. Mai 1587 in Mitau, Her­zog­tum Kur­land und Sem­gal­len, heu­te Lett­land) war ab 1559 der letz­te Land­meis­ter des Deut­schen Or­dens in Liv­land und ab 1561 ers­ter Her­zog von Kur­land und Sem­gal­len.

Sein Va­ter glei­chen Na­mens ent­stamm­te dem west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht Kett­ler zu Neu-As­sen und Ho­ve­stadt , sei­ne Mut­ter war eine ge­bo­re­ne von Nes­sel­ro­de.

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Wilhelm von Ketteler

Wappen der von Ketteler zu Neu-Assen

Wil­helm Ket­te­ler (* um 1512 auf As­sen in Lipp­borg; † 18. Mai 1582 in Coes­feld) war Fürst­bi­schof von Müns­ter.

Wil­helm Ket­te­ler wur­de als äl­tes­ter Sohn Gott­hardts II. Kett­lers zu Neu-As­sen und des­sen Frau Sy­bil­la So­phie von Nes­sel­ro­de ge­bo­ren. Sein jün­ge­rer Bru­der war Gott­hard Kett­ler, der Be­grün­der der Kett­ler-Dy­nas­tie in Kur­land und Sem­gal­len.

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Franz von Ketteler

Wappen derer von Ketteler

Franz von Ket­te­ler (lat. Fran­zis­cus) († Ja­nu­ar 1547) war von 1504 bis zu sei­nem Tod Fürst­abt von Cor­vey. Un­ter ihm kam es durch den An­schluss an die Burs­fel­der Kon­gre­ga­ti­on zu ei­ner in­ne­ren Re­form des Klos­ter­le­bens. Al­ler­dings fiel in sei­ne Zeit auch das Ein­drin­gen der Re­for­ma­ti­on.

Er war Sohn des Gott­hard von Ket­te­ler auf As­sen und der Mut­ter Mar­ga­re­the von Bronck­horst-Ba­ten­burg. Ket­te­ler trat in das Klos­ter Lies­born ein. Er wur­de 1504 zum Abt von Cor­vey ge­wählt.

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Wilhelm Emmanuel von Ketteler

Frei­herr Wil­helm Em­ma­nu­el von Ket­te­ler (* 25. De­zem­ber 1811 in Müns­ter; † 13. Juli 1877 in Klos­ter Burg­hau­sen, Land­kreis Alt­öt­ting) war ka­tho­li­scher Bi­schof von Mainz und deut­scher Po­li­ti­ker (Deut­sche Zen­trums­par­tei). Ket­te­ler ist der Grün­der der Ka­tho­li­schen Ar­beit­neh­mer­be­we­gung und wur­de auf­grund sei­nes En­ga­ge­ments für die Ar­bei­ter­schaft der Ar­bei­ter­bi­schof ge­nannt. Er war ein Groß­on­kel von Cle­mens Au­gust Graf von Ga­len.

Ket­te­ler wur­de als sechs­tes von neun Kin­dern des Land­ra­tes Ma­xi­mi­li­an Frei­herr von Ket­te­ler (1779–1832) und des­sen Gat­tin Cle­men­ti­ne geb. von der Wen­ge (1778–1844) ge­bo­ren. Sei­ne bei­den äl­te­ren Brü­der wa­ren Au­gust Jo­seph (1808–1853) und der Po­li­ti­ker Wil­de­rich Frei­herr von Ket­te­ler (1809–1873).

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Clemens von Ketteler

Clemens von Ketteler

Cle­mens Au­gust Frei­herr von Ket­te­ler (* 22. No­vem­ber 1853 in Pots­dam; † 20. Juni 1900 in Pe­king) war ein deut­scher Di­plo­mat.

Cle­mens von Ket­te­ler ent­stamm­te der ade­li­gen Fa­mi­lie von Ket­te­ler aus dem Müns­ter­land. Kurz nach sei­ner Ge­burt in Pots­dam zog er nach Müns­ter. Sein On­kel war der Bi­schof und Zen­trums­po­li­ti­ker Wil­helm Em­ma­nu­el von Ket­te­ler, sein Nef­fe der Di­plo­mat Wil­helm Frei­herr von Ket­te­ler und ein wei­te­rer Ver­wand­ter der fran­zö­si­sche Mar­schall Lou­is Fran­chet d’Esperey. Ket­telers ame­ri­ka­ni­sche Ehe­frau Ma­til­da Cass Le­dy­ard hat­te ge­mein­sa­me Vor­fah­ren mit den US-Prä­si­den­ten Ge­or­ge Bush und Ge­or­ge W. Bush.

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Ketteler (Adelsgeschlecht)

Wappen derer von Ketteler

Ket­te­ler spä­ter auch Kett­ler ist der Name ei­nes al­ten west­fä­li­schen Adels­ge­schlech­tes. Sie ge­hör­ten zum Mi­nis­te­ri­al­adel. Ihr Stamm­sitz Hüs­ten ist heu­te ein Orts­teil von Arns­berg im Hoch­sauer­land­kreis. Die Fa­mi­lie er­scheint erst­mals 1210 ur­kund­lich mit dem Burg­mann Lam­ber­tus de Hus­te­ne. Sein Nach­fah­re Con­rad von Hüs­ten tritt seit 1318 mit dem Bei­na­men dic­tus Keteler oder de Keteler auf, der mit Kes­sel­ma­cher zu über­set­zen ist. Bis 1368 wa­ren die Ket­telers Va­sal­len der da­mals mäch­ti­gen Gra­fen von Arns­berg. Von 1561 bis 1711 stell­te die Fa­mi­lie die Her­zö­ge von Kur­land und Sem­gal­len.

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