Beiträge mit tag "Rittergut

Rittergut

Ein Rittergut war ursprünglich ein Landgut, dessen Eigentümer Ritterdienste, ursprünglich persönliche Leistungen (Heerfolge), später auch Geldleistungen (Ritterpferdsgelder) leistete und daher einige Vorrechte genossen.

Ritter

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Ritter (lat. eques, franz. chevalier, ital. cavaliere span. caballero) war die Bezeichnung für die wehrhaften, adeligen Gefolgsleute des Königs und des Hochadels. Jeder Adlige, der “Kriegsdienst” leistete, konnte diesen Titel erwerben, sofern seine wirtschaftlichen Verhältnisse dies zuließen. In einem feierlichen Akt, ursprünglich der Schwertleite, später dem Ritterschlag, wurde man vom Herrscher zum Ritter erhoben, (weiterlesen …)

Raubritter

Als Raubritter bezeichnet eine ältere Forschungsrichtung diejenigen Angehörigen des ritterlichen Standes, die sich durch Straßenraub, Fehden und Plünderungszüge bereicherten. Diese Entwicklung soll im Spätmittelalter eingesetzt haben und vor allem eine Folge der Verdrängung der Naturalwirtschaft durch die Geldwirtschaft gewesen sein. Neuere historische Arbeiten plädieren dagegen dafür, den ideologisch belasteten Begriff Raubritter im wissenschaftlichen Gespräch ganz zu vermeiden.

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Haus Küchen

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Die Wasserburg Haus Küchen ist ein ehemaliger Adelssitz der Grafen von der Mark bei Ahlen in Westfalen.

Da Rittergut Küchen war im 14. und 15. Jahrhundert Wohnsitz der Adelsfamilie von Cloedt. Durch Heirat gelangte es an die Familie von Mallinckrodt, die das Anwesen bis 1829 behielt. Anschließend gelangte es durch Erbschaft an die Familie Rath aus Sassenberg und später in den Besitz mehrerer Landwirte, bis es schließlich 1904 von der Familie Schulze Henne erworben wurde.

Architektur

Zweiflügeliges Herrenhaus mit Freitreppe im Winkel. Südflügel aus dem 16. Jahrhundert mit Dreistaffelgiebel, Ostflügel aus dem 18. Jahrhundert mit Krüppelwalmdach und Wappentafel. Die alten Bauten wurden 1962-65 restauriert. Mehrere Wirtschaftsbauten aus dem 20. Jahrhundert.

Quelle: LWL



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