Tag: Marschall (Westfalen)

Gottfried IV. (Arnsberg)

Wappen der Grafen von Arnsberg

Gott­fried IV., Graf von Cuyk-Arns­berg (* um 1295; † 21. Fe­bru­ar 1371) war der letz­te Graf der Graf­schaft Arns­berg. Er re­gier­te von 1338 bis 1368. Wie zu Zei­ten sei­ner Vor­gän­ger wur­de der Be­stand der Graf­schaft durch die Kon­kur­renz mit den Köl­ner Erz­bi­schö­fen und den Gra­fen der Mark be­droht. Da sei­ne Ehe kin­der­los blieb, ver­kauf­te er die Graf­schaft schließ­lich an das Erz­stift Köln.

Gott­fried war der äl­tes­te Sohn des Gra­fen Wil­helm von Arns­berg und Bea­trix von Cuyk-Riet­berg. Er selbst hei­ra­te­te Anna von Kle­ve, eine Toch­ter von Diet­rich VII. Die Ehe blieb kin­der­los.

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Johann von Erwitte

Wappen derer von Erwitte

Jo­hann von Er­wit­te war um 1226 Mar­schall von West­fa­len.

Jo­hann von Er­wit­te stammt aus dem Ge­schlecht der Her­ren von Er­wit­te. Er war Sohn von Ru­dolf II. von Er­wit­te. Jo­hann war mit ei­ner Hil­de­gun­de ver­mählt. Bei­de zu­sam­men wa­ren um 1240 Stif­ter des Klos­ters Ben­ning­hau­sen. Ver­schie­dent­lich taucht er in den Quel­len als Zeu­ge auf. Im Jahr 1223 schenk­te er zu­sam­men mit sei­nen Brü­dern Be­sit­zun­gen dem Klos­ter Oeling­hau­sen.

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Heidenreich von Oer

Wappen derer von Oer

Hei­den­reich von Oer (der Äl­te­re) (* um 1340; † um 1410) war ein kur­köl­ni­scher Mi­nis­te­ria­ler und zeit­wei­se Mar­schall von West­fa­len und da­mit Stell­ver­tre­ter des Erz­bi­schofs in sei­ner Ei­gen­schaft als Her­zog von West­fa­len.

Er stamm­te aus dem Adels­ge­schlecht von Oer und war Sohn von Hein­rich von Oer. Hei­den­reich war 1365 Knap­pe. Im Jahr 1372 wird er als Marschall/Drost von Arns­berg er­wähnt. Vor­an­ge­gan­gen war, dass er dem Köl­ner Erz­bi­schof 2000 Gold­gul­den auf die Schlös­ser und das Land Arns­berg vor­ge­streckt hat.

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Heinrich II. von Moers

Stammwappen der Grafen von Moers

Hein­rich II. von Mo­ers (* ver­mut­lich 1391; † 1450) war Bi­schof von Müns­ter und Ad­mi­nis­tra­tor des Bis­tums Os­na­brück.

Er war Sohn von Graf Fried­rich III. von Mo­ers und Wal­bur­ga von Saar­wer­den. Brü­der wa­ren Graf Fried­rich IV. von Mo­ers und Saar­wer­den. Jo­hann I. über­nahm 1417 die Graf­schaft Saar­wer­den. Diet­rich von Mo­ers war Erz­bi­schof in Köln und Ad­mi­nis­tra­tor von Pa­der­born.

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Heinrich von Spiegel zum Desenberg

Grabplatte des Bischofs Heinrich III. von Paderborn (1361–1380) im Paderborner Dom

Hein­rich von Spie­gel zum De­sen­berg († 21. März 1380; auch Heind­ri­chus Spie­gel oder Hen­re­kus Spe­ge­li­us) war Be­ne­dik­ti­ner­mönch und als Hein­rich III. Fürst­bi­schof von Pa­der­born, als Hein­rich IV. Fürst­abt von Cor­vey 1361–1380. Er ent­stammt dem Ge­schlecht de­rer von Spie­gel zum De­sen­berg.

Nur we­nig ist über die Ju­gend des spä­te­ren Ab­tes von Cor­vey und Bi­schofs von Pa­der­born Hein­rich von Spie­gel be­kannt. Hein­rich ent­stamm­te ei­nem an­ge­se­he­nen Pa­der­bor­ner Adels­ge­schlecht. Sein Va­ter war Lu­dolf von Spie­gel zum De­sen­berg, aus der Nähe der süd-öst­li­chen Pa­der­bor­ner Stadt War­burg

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Engelbert III. von der Mark

Wappen der Grafschaft Mark

Graf En­gel­bert III. von der Mark (* um 1330; † 21. De­zem­ber 1391) re­gier­te die Graf­schaft Mark von 1346 bis 1391.

En­gel­bert wur­de cir­ca 1330/1333 als äl­tes­ter Sohn des Gra­fen Adolf II. von der Mark – nach an­de­rer Zäh­lung Adolf IV. – und des­sen Frau Mar­ga­re­te von Kle­ve ge­bo­ren. Um 1354 hei­ra­te­te er Ri­char­dis von Jü­lich, die um 1360 ver­starb. Mit ihr hat­te er eine Toch­ter, Mar­ga­re­te von der Mark († 1410). Spä­ter hei­ra­te­te er noch Eli­sa­beth von Spon­heim und Vi­an­den († 1417), Toch­ter und Er­bin des Gra­fen Si­mon III. Mit kei­ner sei­ner bei­den Frau­en zeug­te er männ­li­che Nach­kom­men. Sei­ne Toch­ter hei­ra­te­te 1375 Phil­ipp von Fal­ken­stein und Mün­zen­burg († 18. Ja­nu­ar 1409).

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Hunold I. von Plettenberg

Wappen derer von Plettenberg

Hunold I. von Plet­ten­berg (* um 1190) war von 1256 bis 1260 Mar­schall von West­fa­len.

Er war Sohn des Hei­den­reich I. aus dem west­fä­li­schen Rit­ter­ge­schlecht de­rer von Plet­ten­berg.

Seit 1256 war er als Mar­schall von West­fa­len Stell­ver­tre­ter des Erz­bi­schofs von Köln in des­sen west­fä­li­schen Macht­be­reich. Er trat 1256 zwi­schen dem Erz­bis­tum Köln und dem Bis­tum Pa­der­born als Frie­dens­ver­mitt­ler auf. Er sorg­te 1258 da­für, dass der Vogt von Ge­se­ke auf ei­ni­ge an­ge­maß­te Rech­te des Frau­en­stifts Ge­se­ke ver­zich­te­te.

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Johann I. von Plettenberg

ohann I. von Plet­ten­berg (* vor 1270; † nach 1314) war Mar­schall von West­fa­len und als sol­cher Ver­tre­ter des Erz­bi­schofs von Köln in sei­ner Ei­gen­schaft als Her­zog von West­fa­len. Er hat in sei­ner Amts­zeit die köl­ni­sche Macht nicht zu­letzt durch Bur­gen­bau und Städ­te­grün­dun­gen ge­gen­über kon­kur­rie­ren­den Kräf­ten wie den Gra­fen von der Mark be­haup­tet, ge­fes­tigt und aus­ge­baut.

Er stamm­te aus der west­fä­li­schen Ritterfa­mi­lie de­rer von Plet­ten­berg.

Jo­hann war mit Ole­ke von Bü­ren ver­hei­ra­tet. Von Ih­ren Kin­dern sind Hei­den­reich, Jo­hann und Bert­hold na­ment­lich be­kannt. Die bei­den ers­ten er­schei­nen als Rit­ter und Bert­hold war Dom­herr.

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