Beiträge mit tag "Lünen

Haus Oberfelde

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Entstanden um die Güter der Adelshäuser Aden/Oberfelde, wird Niederaden erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Vom adligen Haus Oberfelde besteht noch der Anfang des 17. Jahrhunderts gebaute, auf einer Insel inmitten der Gräfte gelegene Spieker (Plattdeutsch für ‘Speicher’). Es handelt sich um einen ehemaligen Gartenpavillon, der im späten 18. Jahrhundert anstelle des ehemaligen Hauses Oberfelde errichtet wurde. Er ist Wahrzeichen und Wappenbestandteil Niederadens.



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Bild 1: © Ulrich Grepel Externer Link de.wikipedia.org [GNU-Lizenz]

Haus Buddenburg

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Bild 1: © Ulrich Grepel Externer Link de.wikipedia.org

Haus Buddenburg in Lünen-Lippholthausen Anfang November 1977 kurz vor dem Abriss - Bild 1: © Ulrich Grepel

Das Haus Buddenburg befand sich im Ortsteil Lippholthausen der Stadt Lünen im Kreis Unna. Das um 1845 als Ersatz für Vorgängerbauten erbaute Schloss im klassizistischen Stil wurde 1977 wegen Baufälligkeit abgerissen.
Besitzer

Haus Buddenburg befand sich vom 14. Jahrhundert bis 1902 im Besitz der Familie von Frydag zu Buddenburg. Durch Erbgang kam es an die Familie von Rüxleben, die es 1913 an die Stadt Lünen verkaufte. Später wurde ein in Lippholthausen ansässiges Industrieunternehmen Eigentümer.

Bauten

Das Schloss wurde um 1845 von Baumeister Zangerl aus Bork für den Freiherrn August von Frydag (1802–1875) erbaut. Es bestand aus einem Haupthaus mit laternenbekrönter Kuppel und zwei vorgelagerten zweigeschossigen Pavillons. Wegen angeblicher Baufälligkeit wurden die Gebäude im November 1977 abgerissen.

Ehedrama auf der Buddenburg 1908

In der Nacht auf den 2. Mai 1908 wurde der seinerzeitige Besitzer von seiner Ehefrau erschossen; diese beging anschließend Selbstmord.



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Schloss Schwansbell

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schlossschwansbell044.jpg Beschreibung

Das Schloss Schwansbell bei Lünen ist ein altes westfälisches Wasserschloss, dessen Wassergraben jedoch nicht das Schloss selbst umschließt, sondern eine Garten-Insel, auf der ursprünglich eine kleine Burg stand.

Etwa drei Kilometer außerhalb des Ortskerns gelegen, hat Schloss Schwansbell eine wechselvolle Vergangenheit. Bis 1998 war das ehemalige Hochbauamt der Stadt Lünen darin untergebracht, nach dem Krieg zeitweise eine Art Lazarett. Jahrzehntelang war die Standsicherheit des Schlosses wegen des Bergbaus der benachbarten Zechen und wegen des in unmittelbarer Nachbarschaft verlaufenden Datteln-Hamm-Kanals fraglich.

Das Schloss wurde in seiner heutigen Form in den Jahren 1872 bis 1875 von Wilhelm von Westerholt mit zwei achteckigen Türmen errichtet. Zuvor wurde es nachweislich seit 1187 als Rittersitz der Herren von Schwansbell genutzt. 1929 erwarb die Stadt Lünen das Schloss, das 1934 der Hitlerjugend diente. Später wurden die Gebäude als Waisenhaus genutzt.

Im Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Unterkunft der fliegenden Besatzungen des naheliegenden Fliegerhorstes Dortmund.

Der Bauunternehmer und „Burgenkönig“ Herbert Hillebrand erwarb das Schloss 1982 für seine Tochter Adriana von der Stadt Lünen und ließ es restaurieren.

Bis zum November 2004 war das davor gelegene Wirtschaftsgebäude gastronomisch genutzt; es beherbergte ein Restaurant, das im Guide Michelin ehedem mit einem Stern ausgezeichnet war. Der ehemalige Restaurantinhaber und Sterne-Koch Franz L. Lauter wirkt seither im Schloss Nordkirchen.

Nach einem Umbau ist Schloss Schwansbell nun in Mietwohnungen und Büroräume aufgeteilt.

Zum 1. November 2008 wurde die Liegenschaft von Hillebrand an das in Geffen (Niederlande) angesiedelte Unternehmen Initium Germania I C.V. verkauft.

In dem seitlichen Wirtschaftsgebäude befindet sich das Museum der Stadt Lünen.

Der Schlosspark ist, im Gegensatz zur kleinen Garten-Insel, der Öffentlichkeit zugänglich und ein beliebter Spazierweg Lünens. Er beherbergt außerdem ausgefallene Baumarten aus dem Osten Nordamerikas und Südosteuropas, wie den Trompetenbaum, den Christusdorn, Robinien oder den Tulpenbaum.



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