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Beiträge mit tag "Lüdinghausen
Burg Wolfsberg
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Die Burg Wolfsberg ist eine Wasserburg in Lüdinghausen. Von der Anlage blieb nur ein Flügel erhalten, der im Kern wohl noch aus dem 16. Jahrhundert stammt.
Das jetzige Erscheinungsbild wird von Umbauten des späten 18. Jahrhundert bestimmt. Es handelt sich um einen schlichten, lang gestreckten Putzbau mit Krüppelwalmdach und einachsigem Mittelrisalit.
- Zunächst befand sich die Burg Wolfsberg vor 1270 in den Händen des Bernhard Wulf von Lüdinghausen.
- 1380 ging die Burg durch Heirat an die Herren von Hake.
- 1537 starb die Familie von Hake aus, danach fiel die Burg an die Herren von der Recke zu Heessen.
- 1788 kam die Burg Wolfsberg durch Erbschaft an die Freiherren von Boeselager.
Lizenz© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei B. Grosse-Drenkpohl.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg Wolfsberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Burg Vischering
0Die Burg Vischering bei Lüdinghausen in Nordrhein-Westfalen ist eine in wesentlichen Teilen erhaltene Wasserburg desMünsterlandes. Trotz diverser Umbauten der Burg, um sie für die Benutzer wohnlicher zu gestalten, gilt sie unter den Burgen undSchlössern des Münsterlandes als die Anlage, die am ehesten den Charakter einer wehrhaften Burg besitzt.
Aufbau
Gegliedert ist die Burg in eine Vorburg für die Wirtschaftsgebäude und eine Hauptburg als dem eigentlichen Kern der gesamten Anlage. Zwischen den Teilen der Burg und um die Burg herum erstrecken sich wassergefüllte Gräften, die von der Stever gespeist werden. Die Hauptburg ist von einer Ringmauer umgeben, die auch die Gebäude in ihrem Inneren integriert. Vom Bergfried, der mit dem Umbau im Zeitalter der Renaissance abgerissen wurde, wird noch im Teilungsvertrag von 1414 zwischen Heidenreich und Johan Droste berichtet. Demnach erhält Heidenreich den Borchvrede als Erbe. Heute erinnert nur noch ein gepflasterten Kreis in der Mitte des Innenhofes an ihn.
Geschichte
Die Burg erbaute im Jahre 1271 Bischof Gerhard von der Mark. Sie wurde danach Stammsitz der Droste zu Vischering, eines der bedeutendsten Geschlechter des westfälischen Landadels, Erbdrosten des Fürstbischofs von Münster. Sie diente bis 1521 als reines Verteidigungsbauwerk. Im selben Jahr brannte die Burg nieder und wurde auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut.
Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Die Neuausstattung der Burg wurde in vielen Fällen in Baumberger Sandstein ausgeführt, dessen blassgelbe Farbe harmonisch mit dem Rot der Dachziegel und den dunklen Farben des Schwartensandsteines aus der benachbarten Haard kontrastiert.
Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Die Neuausstattung der Burg wurde in vielen Fällen in Baumberger Sandstein ausgeführt, dessen blassgelbe Farbe harmonisch mit dem Rot der Dachziegel und den dunklen Farben des Schwartensandsteines aus der benachbarten Haard kontrastiert.
Heutige Nutzung
Im Inneren wurde die Burg dagegen vollständig umgebaut und damit für den damaligen Eigentümer wohnlich gestaltet. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Burg Vischering heute noch als Kulturzentrum des Kreises Coesfeld genutzt werden kann. Die Burg beherbergt das Münsterlandmuseum, eine Ritterausstellung für Kinder und Wechselausstellungen. Auch ein Restaurant ist vorhanden. Schöne Wege um die Burg herum laden zum Spazieren gehen ein. Außenbesichtigungen sind jederzeit möglich.
Briefmarkenmotiv
Am 11. Januar 1979 erschien eine 0,90 DM Briefmarke mit dem Motiv Burg Vischering der Deutschen Bundespost Berlin. Bei der Deutsche Bundespost wie auch bei der Deutschen Bundespost Berlin wurden jeweils 21 Werte in dieser Serie ausgegeben.
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Burg Lüdinghausen
0Die Burg Lüdinghausen ist eine Wasserburg in Lüdinghausen. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert als Stammsitz der Herren von Lüdinghausen errichtet und im 16. Jahrhundert unter Gottfried von Raesfeld zu einer typischen Renaissanceburg umgebaut. Die Burg wird heute unter anderem von der VHS, für Ausstellungen und Ratssitzungen genutzt. Der große, reich mit Wappen geschmückte Saal bietet Raum für Konzerte. Der Turm und der Westflügel stammen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Aus dem 16. Jahrhundert stammen auch einige der interessanten Baudetails. So finden sich in der Fassade eine in Stein gehauene Liste mit Lebensmittelpreisen aus den Jahren 1573/74, verschiedene Wappen und eine Inschrift zum Stadtbrand im Jahre 1569. Die oberen Räume der Burg verbinden Bautradition mit modernen Elementen und sind zum Teil als Tagungsräume ausgestattet. Die Burg befindet sich heute im Besitz der Stadt Lüdinghausen.
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Burg Kakesbeck
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Die Burg Kakesbeck ist eine von mehreren Wasserburgen in Lüdinghausen. Sie befindet sich fünf Kilometer nördlich des Stadtzentrums in der Bauernschaft Elvert, östlich der L835 am Kakesberger Damm. Eine Außenbesichtigung ist jederzeit möglich, eine Besichtigung der Burganlage von innen muss jedoch vorher angemeldet werden.
Die erste urkundliche Erwähnung das Namens Kakesbeck stammt aus einem Register des Klosters Werden und datiert in das 10. Jahrhundert, doch erst für das 11. Jahrhundert ist neben einem Wirtschaftshof auch eine Turmhügelburg an diesem Ort nachweisbar. Der Grundstein der heutigen Anlage wurde wohl Anfang des 14. Jahrhunderts gelegt. Anschließend ließen ihre Besitzer das Anwesen mit und mit erweitern. In seiner Blütezeit umfasste es fast einen Quadratkilometer Fläche und bestand neben der Kernburg aus fünf Vorburgen, die durch Wälle und Gräften gesichert waren.
Unter der Familie von Oer wurde das Herrenhaus ab 1601 unter Verwendung alter Fundamente grundlegend umgestalten und nach Osten erweitert. Davon zeugt noch heute eine eingemeißelte Jahreszahl. 1684 ging die Wasserburg durch Heirat in den Besitz der märkischen Uradelsfamilie von der Recke zu Reck über, ehe die Droste zu Vischering die Burg 1738 zusammen mit 80 hörigen Höfen erwarben.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zerstörte ein Feuer den Großteil der Herrenhaus-Obergeschosses. Die Schäden wurden in der Folgezeit jedoch behoben und das Obergeschoss wiederaufgebaut. Die ehemalige Burgkapelle ließ man 1868 abgetragen.
Nachdem die Anlage Mitte des 20. Jahrhunderts in das Eigentum der Familie Bolte gekommen war, ist sie heute im Besitz Wilfried Grewings. Er veranlasste Ausgrabungen unter der Leitung von Alfred Zeischka in Zusammenarbeit mit dem Landeskonservator, bei denen unter anderem Teile der ehemaligen Ringmauer und Fundamente einer alten Wehrmauer etwa aus der Zeit des 13. Jahrhunderts gefunden wurden. Der Burgbesitzer ließ die Burg außerdem vollständig renovieren.
Burg Kakesbeck ist heute eine zweiteilige Anlage, die aus einem Kern- und einem Vorburgbereich besteht und von einem umfangreichen mit Wasser des Flüsschens Stever gefüllten Grabensystem umgeben wird. Als Baumaterial der Gebäude kamen vor allem Baumberger Sandstein und Backsteine zum Einsatz.
Die Mehrheit des heutigen Baubestands stammt aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, so zum Beispiel ein Brauhaus von 1542 und eine spätgotisches Speicherhaus aus demselben Jahr im nördlichen Teil der Vorburg, das zeitweise auch als Wachhaus gedient hat. Ein Torhaus wurde im 17. Jahrhundert errichtet, ebenso das Herrenhaus, dessen Keller wiederum aus früherer Zeit stammt. Er besitzt eine Gewölbedecke, die von kurzen Säulen mit Sockeln und Kapitellen im Stil der Romanik getragen wird.
Einer Legende nach sollen in ihren Kellergewölben nachts drei kopflose Kälber spuken. Es sind die drei verwunschenen Söhne des Lambert von Oer, dem es nie gelang, drei Jungfrauen in den Keller zu locken, um sie zu erlösen.
Dem Ritter selbst ließ ein Widersacher 1520 ein eisernes Halsband mit innenseitigen Dornen anlegen. Lambert konnte erst durch einen fähigen Schmied befreit werden. Das Halsband wird im Münsterlandmuseum in der Burg Vischering ausgestellt.
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