Beiträge mit tag "Haus Venne

Wappen derer von Ascheberg

Ascheberg (Adelsgeschlecht)

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Ascheberg ist der Name eines westfälischen Uradelsgeschlechts, das zu den Vasallen der Bischöfe von Osnabrück gehörte. Der namensgebende Stammsitz liegt im Kreis Lüdinghausen.

Geschichte

Im Jahr 1164 wird die Burg Ascheberg von den Steinfurtern völlig zerstört. Die Burg Ascheberg befand sich in der Nähe der Burg Steinfurt zu Burgsteinfurt, auf der anderen Seite der münsterischen Aa, von dieser umflossen. Im Jahr 1206 stiftet die letzte Verbliebene des Geschlechtes von Ascheberg, ihren ganzen ererbten Grundbesitz dem Kloster St. Ägidii in Münster.

Ein Hinweis auf die Burg Ascheberg könnte sein: Eine kleine Kirche In der Nachbargemeinde Nordwalde stand bis ins 19. Jahrhundert, eine kleine Kirche, sie wurde: Hizelskirche, Hesselskirche, Hezelskerke, Hesseldom und andere Varianten genannt. (weiterlesen …)

Johann Conrad Schlaun

Johann Conrad Schlaun

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Johann Conrad Schlaun (* 5. Juni 1695 in Nörde im Fürstbistum Paderborn; † 21.  Oktober 1773 in Münster) war ein deutscher Baumeister des Barock.

Leben

Sondermarke Johann Conrad Schlaun 1995

Sondermarke Johann Conrad Schlaun 1995

Schlaun gilt als einer der letzten bedeutenden Architekten des deutschen Barock. Er besuchte zunächst das damalige Progymnasium Marianum in Warburg und danach das Gymnasium Theodorianum in Paderborn. Anschließend war er in Diensten des paderbornischen Infanterieregiments. Paderborn war durch den Kölner Kurfürsten Clemens August I. von Bayern in Personalunion mit dem Fürstbistum Münster verbunden. Schlaun wechselte zum Münsteraner Militär. Die Verbindung seiner militärischen Laufbahn mit der Tätigkeit als Architekt war im Zeitalter des Barock durchaus üblich, wie das Beispiel Johann Balthasar Neumanns zeigt, mit dem er ab 1720 zusammenarbeitete. Er unternahm zwischen 1722 und 1742 mehrere längere Reisen nach Italien, Frankreich und nach Süddeutschland. 1729 ernannte ihn Clemens August zu seinem Landingenieur, außerdem wurde er in Münster Generalmajor der Artillerie.

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Haus Venne 1863 Sammlung Duncker

Haus Venne

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Haus Venne Das Haus Venne ist ein abwechselnd als Wasserburg oder Wasserschloss bezeichnetes Anwesen in Drensteinfurt-Mersch im Münsterland.

Lage:

Haus Venne steht ganz in der Nähe des Bahnhofs Mersch, etwa 1,5 Kilometer vom Haus Itlingen in Ascheberg-Herbern entfernt an der L671.

Geschichte:

Die ersten Besitzer haben vermutlich den Namen des Hauses geführt und sich somit von Venne genannt. Später stand das Anwesen dann im Besitz der von Galen. Diese finden erstmals 1299 urkundliche Erwähnung. 1410 heiratete ein vermutlich von Haus Venne stammender von Galen die Erbtochter zu Haus Ermelinghof. 1611 ging Venne dann an die jetzigen Besitzer über, die von Ascheberg. Diese waren über Generationen Drosten des bischöflichen Amtes Werne gewesen. Auch nach Auflösung der alten Verwaltungsbezirke 1802 blieb mit Johann Mathias Freiherr von Ascheberg ein von Ascheberg Droste und wurde schließlich zum ersten Landrat des neuen (ersten) Kreises

Bauzustand

Haus Venne ist eine symmetrisch angelegte Schlossanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, um 1710 die nach den Plänen von Lambert Friedrich von Corfey aus einem Haupthaus aus Backstein sowie vier symmetrisch zugeordneten Nebenbauten errichtet wurde. Es handelt sich um ein geräumiges Rechteck ohne Flügel. Rechts und links vom Schlosseingang liegen zwei gleichförmige Gebäude. Das linke wurde 1771 als Hauskapelle mit Rokokoausstattung und einem sehenswerten Deckengemälde eingerichtet. Insgesamt gibt es vier symmetrisch angeordnete Nebengebäude, von denen die Kapelle eines ist. Die drei anderen werden als Wirtschaftsgebäude für die Landwirtschaft genutzt. Hervorzuheben ist das von Johann Conrad Schlaun errichtete Gartenhaus hinter dem Haupthaus in der Parkanlage. Die Gräfte und die Teiche, die das Haus umgeben, werden von einem nordwärts zur Werse fließenden Gewässer gespeist.

Dank den jetzigen Eigentümer(n), die uns erlaubten in der Kapelle und das Gartenhaus im April 2010 zu Besichtigen.



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