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Droste zu Hülshoff

Wappen derer von Droste zu Hülshoff

Dros­te zu Hüls­hoff (auch Dros­te-Hüls­hoff) heißt ei­nes der äl­tes­ten Adels­ge­schlech­ter des Müns­ter­lan­des, das als Erst­be­zeich­nung den Na­men von De­cken­brock führ­te. Es ist das be­kann­tes­te von drei heu­te noch blü­hen­den müns­ter­schen Erbmänner­geschlechtern und ver­brei­te­te sich ab dem 16. Jahr­hun­dert zu­sätz­lich in Sach­sen, Ost­preu­ßen und Ba­den. Be­kannt ist es vor al­lem durch die be­deu­tends­te deut­sche Dich­te­rin des 19. Jahr­hun­derts, An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff, und es hat vie­le ka­tho­li­sche Geist­li­che, Rats- und Han­dels­her­ren, Bür­ger­meis­ter, Guts­be­sit­zer, Ge­ne­rä­le, Be­am­te, Wis­sen­schaft­ler und Künst­ler her­vor­ge­bracht.

Der Fa­mi­li­en­na­me al­ler Fa­mi­li­en Dros­te lei­tet sich vom gleich­na­mi­gen Amt des Dros­ten ab; es war im Mit­tel­al­ter mit dem Hof­amt des Truch­sess, lat. da­pi­fer, mit­tel­hoch­deutsch drot­se­te, iden­tisch. Aus der Adels­fa­mi­lie der Frei­her­ren Dros­te zu Hüls­hoff trägt letz­te­re Amts­be­zeich­nung z. B. der Rit­ter En­gel­bert von De­cken­brock (1266–1298) in Ur­kun­den.

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Annette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff, Gemälde von Johann Joseph Sprick

An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff (* 12. Ja­nu­ar 1797, nach an­de­ren Quel­len 10. Ja­nu­ar 1797, auf Burg Hüls­hoff bei Müns­ter als Anna Eli­sa­beth Fran­zis­ca Adol­phi­na Wil­hel­mi­na Lu­do­vi­ca Frei­in von Dros­te zu Hüls­hoff; † 24. Mai 1848 auf der Burg Meers­burg in Meers­burg) war eine deut­sche Schrift­stel­le­rin und Kom­po­nis­tin. Sie gilt als eine der be­deu­tends­ten deut­schen Dich­te­rin­nen.

An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff stamm­te aus dem alt­west­fä­li­schen, ka­tho­li­schen Adel.

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