Tag: Domherr (Hildesheim)

Karl Ludwig von Ascheberg zu Venne

Wappen derer von Ascheberg

Karl Lud­wig von Asche­berg zu Ven­ne (* 18. Juni 1744 in Ven­ne; † 31. De­zem­ber 1795 in Müns­ter) war Dom­herr in Hil­des­heim und Ver­tre­ter im Land­tag des Hoch­stifts Müns­ter.

Als Sohn des Ernst Fried­rich von Asche­berg zu Ven­ne und sei­ner Ge­mah­lin So­phia Ur­su­la Dros­te zu Füch­ten (1707–1771) wuchs Karl Lud­wig zu­sam­men mit sei­nen Ge­schwis­tern Ur­su­la So­phia (Äb­tis­sin in Not­tuln) und Jo­hann Mat­thi­as Kas­par in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Asche­berg auf.

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Maximilian Ferdinand von Merveldt

Wappen derer von Merveldt

Ma­xi­mi­li­an Fer­di­nand von Mer­veldt (Tauf­na­me: Ma­xi­mi­li­an Fer­di­nand Theo­dor Ma­ria Jo­sef von Mer­veldt) (* 14. April 1727 in Müns­ter; † 25. März 1790 eben­da) war Dom­herr in Hil­des­heim und Müns­ter.

Ma­xi­mi­li­an Fer­di­nand von Mer­veldt wuchs als Sohn des Fer­di­nand Diet­rich von Mer­veldt und sei­ner Ge­mah­lin Jo­se­fa Ma­ria Anna von Wes­ter­holt zu Lem­beck (1693–1762) zu­sam­men mit sei­nen Brü­dern Cle­mens Au­gust (Obrist­hof­mar­schall und Amts­droste) und Her­mann Adolf (* 1718, Mal­te­ser­or­den) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Mer­veldt auf.

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Engelbert Anton von Wrede

Bildnis von Engelbert Anton von Wrede aus dem Jahr 1791 in weltlicher Kleidung. Nur das Domherrenkreuz weist auf seinen Stand hin

En­gel­bert An­ton von Wre­de (* 5. De­zem­ber 1742; † 12. Sep­tem­ber 1808) war der letz­te Dom­propst des Dom­ka­pi­tels Müns­ter in der Zeit des Al­ten Rei­ches.

Er stamm­te aus dem west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht Wre­de. Der Va­ter war Fer­di­nand Karl von Wre­de zu Mel­sche­de. Die Mut­ter war Kla­ra Lu­cia (geb. von der As­se­burg zu Hin­nen­burg).

Durch päpst­li­che Kol­la­ti­on kam er 1761 an eine Dom­ka­no­ni­ker­stel­le in Hil­des­heim. Durch Ma­xi­mi­li­an Fried­rich von Kö­nig­segg-Ro­then­fels kam 1775 eine Stel­le in Müns­ter hin­zu. Dort wur­de er 1782 auch Dom­küs­ter. In Hil­des­heim wur­de von Wre­de 1790 Dom­scho­las­ter. Er war auch Ge­hei­mer Rat im Hoch­stift Müns­ter.

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Johann I. von Brakel

Johann als 31. Bischof von Hildesheim auf einem Gemälde mit Medaillondarstellungen aller Hildesheimer Bischöfe bis zum Ende des 18. Jahrhunderts; lateinische Inschrift: „Er erwarb der Kirche den Ort Schladen in der Grafschaft Wohldenberg“.

Jo­hann I. von Bra­kel (* um 1200; † 1260) war von 1257 bis 1260 Bi­schof von Hil­des­heim.

Er ge­hör­te der ur­sprüng­lich edel­frei­en Fa­mi­lie der Her­ren von Bra­kel an. Spä­ter wa­ren An­ge­hö­ri­ge Mi­nis­te­ria­le des Klos­ters Cor­vey, der Bi­schö­fe von Pa­der­born und Äb­tis­sin von Heer­se. Ih­nen un­ter­stan­den aber wei­ter­hin lehn­s­ab­hän­gi­ge Rit­ter und hat­ten selbst die Stadt Bra­kel zu Le­hen. Der Va­ter Jo­hanns war Wer­ner I. von Bra­kel. Jo­hann war der jüngs­te von ins­ge­samt sechs Söh­nen. Sein Bru­der Hein­rich von Bra­kel war in ei­ner um­strit­te­nen Wahl 1223 zum Bi­schof von Pa­der­born ge­wählt wor­den, konn­te die Po­si­ti­on auf Grund ei­nes päpst­li­chen Schieds­spruchs von 1225 aber nicht hal­ten.

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Engelbert Dietrich Ludwig von Droste zu Erwitte

Wappen derer von Droste zu Erwitte

En­gel­bert Diet­rich Lud­wig Frei­herr Dros­te zu Er­wit­te (* 23. Juli 1725; † 9. Juli 1769) war Dom­propst in Hil­des­heim und Landd­rost des Her­zog­tums West­fa­len.

Er stamm­te aus dem Ge­schlecht der Dros­te zu Er­wit­te und war Sohn des Cas­par Fer­di­nand von Dros­te zu Er­wit­te. Die­ser war un­ter an­de­rem Landd­rost im Her­zog­tum West­fa­len. Die Mut­ter war Ju­lia­na Eli­sa­beth (geb. von Ket­te­ler).

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Caspar Ferdinand Droste zu Füchten

Wappen derer von Droste zu Erwitte

Cas­par Fer­di­nand Dros­te zu Füch­ten (* 21. No­vem­ber 1713; † 9. Juni 1774 in Hil­des­heim) war Dom­herr ver­schie­de­ner Dom­ka­pi­tel, Ge­ne­ral­vi­kar, Hof­kam­mer­prä­si­dent und Dom­de­chant in Müns­ter.

Sei­ne El­tern wa­ren Ernst Diet­rich An­ton von Dros­te zu Füch­ten und Ur­su­la Si­byl­la von Plet­ten­berg zu Len­hau­sen. Da­mit war er Nef­fe des Mi­nis­ters Fer­di­nand von Plet­ten­berg. Ei­ner sei­ner Brü­der war Fried­rich Fer­di­nand von Dros­te zu Füch­ten.

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Ferdinand von Plettenberg (Dompropst)

Posthumes Porträt Ferdinand von Plettenbergs eines unbekannten Künstlers

Frei­herr von Plet­ten­berg (* 24. Ok­to­ber 1650; † 5. Sep­tem­ber 1712) war von 1700 bis 1712 Dom­propst im Dom­ka­pi­tel Müns­ter.

Er stamm­te aus dem Adels­ge­schlecht Plet­ten­berg und war Sohn von Bern­hard von Plet­ten­berg zu Len­hau­sen und des­sen Frau Odi­lia (geb. von Fürs­ten­berg zu Schnel­len­berg und Wa­ter­lap­pe). Zu sei­nen Brü­dern ge­hör­ten un­ter an­de­rem der Bi­schof von Müns­ter Fried­rich Chris­ti­an von Plet­ten­berg und der Land­kom­tur Wil­helm von Plet­ten­berg.

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