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Beiträge mit tag "Davensberg
Haus Romberg
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Dem Weg der Byinkstraße folgend liegt zwischen Davensberg und Ascheberg auch das Haus Romberg. Die ganze Anlage trägt noch den unverkennbaren Stempel einer kleinen Ritterburg. Gräben und Wälle deuten auf eine Befestigung, das Torhaus ist mit Schießscharten bewehrt.
Rechts und links vom Eingang sind die Wappen derer von Galen und von Wulff mit der Jahreszahl 1630 angebracht. Dem Torhaus gegenüber liegt das im Renaissancestil erbaute Herrenhaus. Die Ecke zwischen dem Herrenhaus und einem vermutlich ehemaligen Ritterhaus schließt ein achteckiger mit Sandsteinen verzierter Turm.
Welche Familie ursprünglich auf Haus Romberg saß, ist nicht bekannt. In Davensberg saßen die Herren von Davensberg, welche von den Meinhövels beerbt wurden. Möglich ist, dass Davensberg und Romberg damals in einer Hand waren, jedenfalls stand beiden der Wildbann in der Davert zu. Es kann aber auch so gewesen sein, dass Romberg und Davensberg immer in verschiedenen Händen waren.
Gesichert ist, dass aus der Ehe von Bernard Wulff und Clara von Frydag die Erbtochter Bernarda das Gut Romberg erbte. Sie heiratete Dietrich von Galen, der Catharina von Hörde ehelichte. Aus dieser Linie stammt auch der berühmte “Kardinal von Galen” in direkter Linie ab. Haus Romberg war lange Zeit im Besitze der Familie von Galen und von allen Galenschen Gütern am längsten im Besitz der Familie. Seit kurzem ist es in Privatbesitz. Hier wurden aber schon große Renovierungsarbeiten vorgenommen, das zeigt schon das 2004 überholte Torhaus.
Lizenz© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei B. Grosse-Drenkpohl.
Burgturm Davensberg
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Im Jahre 1256 wird Davensberg erstmals urkundlich erwähnt, als “Hermann von Meinhövel”, der sich von “Daverenberg” nannte, als Zeuge in einer Urkunde des Bischofs von Münster auftritt.
Die wahrscheinlich erst um 1250 von den Meinhövel errichtete Burg wird 1263 erstmals erwähnt. Sie gelangt 1320 durch Heirat der Erbtochter an die Edelherrenfamilie von Büren, die um 1360 auch den Gesamtbesitz erwirbt. Im 14. Jahrhundert bildet sich um die Burg, die durch den Emmerbach und das undurchdringliche Waldgebiet der Davert geschützt ist, eine kleine Handwerkersiedlung.
Noch vor 1500 wird die Burg dann durch Balthasar und dessen Sohn Johann von Büren großzügig ausgebaut. Aus dieser Zeit stammt der allein erhaltene Turm und die 1510 geweihte Kapelle St. Anna.
Der Burgturm wird in drei Ebenen angelegt, ganz oben das Kaminzimmer, in der Mitte ein Gefängnis und darunter das Verließ. Im Jahre 1589 geht die Burg an die Familien Wolf zu Füchteln und Morrien zu Nordkirchen über, 1736 dann ganz an die Morrien. Um 1750 setzt der allmähliche Verfall der nur noch von Nordkirchen aus verwalteten Burg ein.
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Artikel-Quelle: Davensberg.de
Leider finden sich keine anderen Angaben im Internet
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