Tag: Bischof von Münster

Everhard von Diest

Ever­hard von Diest († 5. April 1301) war von 1275 bis 1301 der 31. Bi­schof von Müns­ter. In sei­ne Zeit fällt ei­ner­seits der Aus­bau der Lan­des­herr­schaft, an­de­rer­seits wur­de die Stadt Müns­ter zu ei­nem ei­gen­stän­di­gen po­li­ti­schen Fak­tor.

Er ent­stamm­te der bra­ban­ti­schen Fa­mi­lie Diest. Ver­wandt war die­se un­ter an­de­rem mit der jün­ge­ren Li­nie der Fa­mi­lie von Cuyk, den Gra­fen von Riet­berg aber auch mit Erz­bi­schof Sieg­fried von Wes­ter­burg. Ever­hard war Sohn von Ger­hard von Diest, der im Ste­din­ger­krieg ge­fal­len war.

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Konrad IV. von Rietberg

Stammwappen der Grafen von Rietberg

Kon­rad von Riet­berg († 9. Fe­bru­ar 1508) war seit 2. Fe­bru­ar 1482 als Kon­rad IV. Bi­schof von Os­na­brück und als Kon­rad II. seit dem 18. April 1497 Bi­schof von Müns­ter. In Os­na­brück am­tier­te er seit 1497 wei­ter als Ad­mi­nis­tra­tor.

Er stamm­te aus der Fa­mi­lie der Gra­fen von Riet­berg. Sein Va­ter war Kon­rad V. von Riet­berg. Die Mut­ter war Ja­co­ba von Neuenahr. Ein On­kel war der Bi­schof von Os­na­brück Kon­rad III. von Diep­holz.

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Otto III. von Rietberg

Stammwappen der Grafen von Rietberg

Otto III. von Riet­berg († 16. Ok­to­ber 1308 in Poi­tiers) aus der Fa­mi­lie der Gra­fen von Riet­berg war von 1301 bis 1306 Bi­schof von Müns­ter. Er führ­te zahl­rei­che Feh­den und wur­de schließ­lich in ei­nem vom Dom­ka­pi­tel Müns­ter an­ge­streng­ten Pro­zess vom Köl­ner Erz­bi­schof ab­ge­setzt.

Otto war der zwei­te Sohn des Gra­fen Fried­rich I. von Riet­berg und sei­ner Frau Bea­trix von Horst­mar. Er war Schü­ler der Pa­der­bor­ner Dom­schu­le.

In Pa­der­born war er zur Zeit als sein gleich­na­mi­ger On­kel Otto von Riet­berg dort Bi­schof war Dom­herr. Spä­ter war er Dom­käm­me­rer und seit spä­tes­tens 1296 Dom­propst. Auch im Dom­ka­pi­tel Müns­ter hat­te er eine Prä­ben­de inne.

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Franz von Waldeck

Franz von Waldeck

Franz von Wal­deck (* wahr­schein­lich 1491 auf der Burg Spar­ren­berg; † 15. Juli 1553 auf Burg Wol­beck, heu­te Müns­ter) war durch Ab­stam­mung Graf von Wal­deck, ab 1529 Ad­mi­nis­tra­tor und ab 1530 Bi­schof von Min­den, ab 1532 Bi­schof von Os­na­brück, Müns­ter. In sei­ne Zeit fällt die Zer­schla­gung des Täu­fer­reichs von Müns­ter. Franz selbst neig­te der Re­for­ma­ti­on zu und för­der­te die­se zeit­wei­se in sei­nen Ter­ri­to­ri­en. Nach dem für die Pro­tes­tan­ten ver­lo­re­nen Schmal­kal­di­schen Krieg muss­te er die Plä­ne zur Ein­füh­rung der Re­for­ma­ti­on und die Um­wand­lung der geist­li­chen Ter­ri­to­ri­en in welt­li­che Fürs­ten­tü­mer auf­ge­ben. Im In­ne­ren wur­de sei­ne Macht durch die Land­stän­de weit­ge­hend be­schnit­ten, wäh­rend ihn Hein­rich der Jün­ge­re von Braun­schweig mit Ge­walt zwang, auf das Hoch­stift Min­den zu ver­zich­ten.

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Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels

Kurfürst Max Friedrich von Königsegg-Rothenfels, um 1768?, Bild, Brühl Kreis Köln, Schloß, Schloß Augustusburg

Ma­xi­mi­li­an Fried­rich, Reichs­graf von Königsegg-Rot(h)enfels (* 13. Mai 1708 in Köln; † 15. April 1784 in Bonn) war von 1761 bis 1784 Erz­bi­schof von Köln und da­mit Kur­fürst des Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches so­wie Erz­kanz­ler für des­sen ita­lie­ni­sche Na­ti­on. Er war auch Fürst­bi­schof von Müns­ter. In sei­ne Zeit fal­len, um­ge­setzt von fä­hi­gen Mi­nis­tern wie Cas­par An­ton von Bel­der­busch in Kur­köln, Franz von Fürs­ten­berg im Hoch­stift Müns­ter oder Franz Wil­helm von Spie­gel Landd­rost des zu Kur­köln ge­hö­ren­den Her­zog­tums West­fa­len, be­deu­ten­de Re­for­men im Sinn der ka­tho­li­schen Auf­klä­rung.

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Maximilian Franz von Österreich

Maximilian Franz (1756.1801)

Ma­xi­mi­li­an Franz Xa­ver Jo­seph Jo­hann An­ton de Pau­la Wen­zel von Ös­ter­reich (* 8. De­zem­ber 1756 in Wien; † 26. Juli 1801 auf Schloss Het­zen­dorf bei Wien), als ös­ter­rei­chi­scher Erz­her­zog Ma­xi­mi­li­an II. Franz, war seit 1780 Hoch­meis­ter des Deut­schen Or­dens und von 1784 bis 1801 Kur­fürst und Erz­bi­schof von Köln so­wie Fürst­bi­schof von Müns­ter. Er war von der Auf­klä­rung be­ein­flusst und such­te in ver­schie­de­nen Po­li­tik­fel­dern Re­for­men durch­zu­set­zen. Im Zuge des ers­ten Ko­ali­ti­ons­krie­ges wur­den die links­rhei­ni­schen Ge­bie­te be­setzt und spä­ter Frank­reich ein­ver­leibt. Die Durch­füh­rung der Sä­ku­la­ri­sa­ti­on und da­mit das Ende des Kur­staa­tes hat Ma­xi­mi­li­an Franz nicht mehr er­lebt.

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Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht

Franz Ar­nold von Wolff-Met­ter­nich zur Gracht (* 9. Mai 1658 auf Schloss Gracht in Li­blar, heu­te zu Erft­stadt; † 25. De­zem­ber 1718 in Schloss Ahaus) war Fürst­bi­schof von Pa­der­born und Müns­ter.

Er stamm­te aus dem Ge­schlecht der Wolff-Met­ter­nich zur Gracht. Sein Va­ter war der kur­köl­ni­sche Obrist­stall­meis­ter De­gen­hard Adolf von Wolff ge­nannt Met­ter­nich, ein Sohn des im Haus Wit­tels­bach tä­ti­gen Prin­zen­er­zie­hers Jo­hann Adolf Wolff Met­ter­nich zur Gracht

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Clemens August von Bayern

Clemens August mit allen Zeichen seiner geistlichen und weltlichen Herrschaft: Kurmantel und Kurhut stehen für das Kurfürstentum Köln, das auf der Brust hängende bischöfliche Pektorale, der Kragen des Priesterornats und die auf dem Tisch hinter dem Kurhut liegende Mitra versinnbildlichen sein Amt als Erzbischof von Köln, links im Hintergrund Schloss Falkenlust, gemalt von Georges Desmarées, um 1746, Öl auf Leinwand, Standort: Schloss Augustusburg

Cle­mens Au­gust Fer­di­nand Ma­ria Hya­zinth von Bay­ern (* 16. Au­gust 1700 in Brüs­sel; † 6. Fe­bru­ar 1761 in Ko­blenz) war als Cle­mens Au­gust I. von 1723 bis 1761 Erz­bi­schof von Köln und da­mit gleich­zei­tig Kur­fürst des Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches, Lan­des­herr des zu­ge­hö­ri­gen Erz­stifts so­wie der Ne­ben­län­der Reck­ling­hau­sen und West­fa­len. Au­ßer­dem war er Le­ga­tus na­tus des Hei­li­gen Apos­to­li­schen Stuhls zu Rom, Hoch­meis­ter des Deut­schen Or­dens, Fürst­bi­schof von Re­gens­burg, Müns­ter, Os­na­brück, Pa­der­born und Hil­des­heim so­wie In­ha­ber an­de­rer kirch­li­cher Wür­den.

Cle­mens Au­gust, zeit­ge­nös­sisch we­gen sei­ner Bi­schofs­sit­ze als Mon­sieur des cinq ég­li­ses (Herr der fünf Kir­chen) be­zeich­net, war ei­ner der wich­tigs­ten geist­li­chen Reichs­fürs­ten sei­ner Zeit. Au­ßen­po­li­tisch wech­sel­te er häu­fig sei­ne Bünd­nis­part­ner.

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Heinrich II. von Moers

Stammwappen der Grafen von Moers

Hein­rich II. von Mo­ers (* ver­mut­lich 1391; † 1450) war Bi­schof von Müns­ter und Ad­mi­nis­tra­tor des Bis­tums Os­na­brück.

Er war Sohn von Graf Fried­rich III. von Mo­ers und Wal­bur­ga von Saar­wer­den. Brü­der wa­ren Graf Fried­rich IV. von Mo­ers und Saar­wer­den. Jo­hann I. über­nahm 1417 die Graf­schaft Saar­wer­den. Diet­rich von Mo­ers war Erz­bi­schof in Köln und Ad­mi­nis­tra­tor von Pa­der­born.

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Walram von Moers

Stammwappen der Grafen von Moers

Wal­ram von Mo­ers (* um 1393; † 3. Ok­to­ber 1456 in Arn­heim) war ab 1434 ge­wähl­ter Bi­schof von Ut­recht, konn­te sich aber nicht be­haup­ten. Sei­ne Wahl 1450 zum Bi­schof von Müns­ter lös­te die Müns­te­r­i­sche Stifts­feh­de aus.

Er war Sohn von Graf Fried­rich III. von Mo­ers und der Wal­bur­ga von Saar­wer­den. Da­mit war er auch ein Nef­fe von Erz­bi­schof Fried­rich III. von Saar­wer­den. Ein Bru­der war Diet­rich II., der seit 1414 Erz­bi­schof von Köln war. Ein an­de­rer Bru­der war Hein­rich II. von Mo­ers seit 1424 Bi­schof von Os­na­brück und Müns­ter.

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