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Beiträge mit tag "Annette von Droste-Hülshoff
Annette von Droste-Hülshoff
0vor 2 Jahren
von Bernhard
in Bedeutende Personen
Annette von Droste-Hülshoff (Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff; * 10. Januar 1797 auf Burg Hülshoff bei Münster; † 24. Mai 1848 in Meersburg) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen.
Leben
Annette von Droste-Hülshoff stammte aus dem altwestfälischen, katholischen Adel. Sie wurde als Tochter von Clemens August von Droste-Hülshoff und Therese von Haxthausen am 10. Januar 1797 (nach anderen Quellen auch 12. oder 14. Januar) auf der westfälischen Burg Hülshoff zwischen Havixbeck und Roxel bei Münster geboren. Annette von Droste-Hülshoff führte ein zurückgezogenes und eingeengtes Leben. In ihrer Kindheit und Jugend kränklich, bedingt durch ihre Frühgeburt, wurde sie in den Jahren 1812 bis 1819 von Professor Anton Matthias Sprickmann unterrichtet und gefördert. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 wurde der Familienbesitz von ihrem Bruder Werner übernommen, sodass sie sowie ihre ältere Schwester
Jenny mit ihrer Mutter auf deren Witwensitz dem Haus Rüschhaus bei Nienberge übersiedelten. (weiterlesen …)
Haus Rüschhaus
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Haus Rüschhaus ist ein Landsitz im Stadtteil Nienberge im westfälischen Münster. Es wurde in der Zeit von 1745 bis 1748 nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun gebaut und zunächst von ihm selbst als Sommersitz bewohnt.
Das von einer Gräfte umgebene Anwesen, dessen Architektur dem Anspruch eines feudalen Adelssitzes genügt, ist wie ein bäuerlicher Gräftenhof gestaltet. Schlaun gelang eine Synthese aus westfälischem Bauernhof und anspruchsvollem Landsitz in französischem Stil. An der Ausgestaltung war auch der Bildhauer Johann Christoph Manskirch beteiligt.

Haus Rüschhaus, zeitgenössische Darstellung
1825 erwarb der Hausherr von Burg Hülshoff, Freiherr Clemens August II. Droste zu Hülshoff, der Vater der Dichterin Annette von Droste Hülshoff, das elegante Landhaus. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 zog die Dichterin hier mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Jenny ein und wohnte hier bis 1846.
Im Haus Rüschhaus entstanden die Balladen und Vers-Epen, die Judenbuche, sowie Teile des geistlichen Jahres.
Heute befindet sich das Haus im Besitz der Stadt Münster und ist über das Stadtmuseum Münster zu besichtigen.
Haus Rüschhaus wird auch mit folgenden Häusern und Burgen im Zusammenhang gebracht Burg Hülshoff, Haus Stapel und Haus Vögeding.
Lizenz© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei B. Grosse-Drenkpohl.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Haus Rüschhaus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Schloss Wilkinghege
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Das Wasserschloss Wilkinghege ein ehemaliger, im Stile der Spätrenaissance erbauter Landsitz im Stadtteil Kinderhaus der westfälischen Stadt Münster. Seit dem Jahre 1955 beherbergt es ein Hotel mit einem angeschlossenen Golfplatz.
Ursprünglich stand an selber Stelle eine Wasserburg, die bereits im Jahre 1311 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Sie gehörte als Lehnsgut der Familie Rhemen zu Barenfeld und wurde noch im 14. Jahrhundert an die Herren von Cleyhorst übertragen.
Ab dem Jahre 1550 entstand an der Stelle der alten Wasserburg ein Landsitz in Form eines Wasserschlosses. Erbaut wurde es von der Familie Steveninck zu Broich. Im Jahre 1719 erfolgte ein Umbau von Gottfried Laurenz Pictorius im Stile der Spätrenaissance. Den Auftrag hierzu erteilten der Herr von Harde und seine Gemahlin Katharina von Keppel. In den darauffolgenden Jahren wechselte das Schloss mehrfach seinen Besitzer, gelangte im Jahre 1779 jedoch wieder in den Besitz der Familie Rhemen zu Barenfeld.
Nach dem Aussterben der Familie wechselte das Schloss erneut seinen Besitzer. Neuer Eigentümer wurde die Familie Winnecken, denen es mitsamt dem dazugehörigen Gut noch immer gehört. Einer der Bewirtschafter war Werner-Constantin Freiherr Droste zu Hülshoff, Bruder der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Bis in das Jahr 1955 folgte eine Nutzung als Landgut, bevor es in ein Hotel mit Restaurant umgewandelt wurde. Kurz nach dieser Umwandlung kam es im Jahre 1958 zu einem Brand des Gebäudes. Der Wiederaufbau erfolgte nahezu originalgetreu, so dass der Schlosscharakter erhalten blieb. Die alten Wirtschaftsgebäude des Landgutes wurden ab 1970 zu Hotelzimmern umgebaut. Ab 1990 erfolgte eine Reduzierung der Bettenanzahl, um so durch eine Umgestaltung hin zu größeren Suiten und Zimmern höhere Ansprüche der Gäste erfüllen zu können.
Im Laufe der Jahrhunderte waren viele bekannte Persönlichkeiten auf der Burg und später dem Wasserschloss zu Gast. Darunter waren:
- Fürstbischof Franz von Waldeck
- Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen
- General Jean-Baptiste Kléber
- Franz von Fürstenberg
- Dichterin Annette von Droste-Hülshoff
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Haus Vögeding
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Haus Vögeding ist eine kleine Burganlage in Münster-Nienberge, und wird jetzt als Wohnanlage und zur Landwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Eine Besichtigung lohnt sich auf jeden Fall.
Baugeschichte
Auch wenn man es heute nicht mehr erkennen kann, so wahr Haus Vögeding einmal eine typische Burganlage des Mehr-Insel Typs, bei dem neben den Wirtschaftsgebäuden auf der Vorburg ein Herrenhaus auf der 2. Insel in einem großen Teich gebaut wurde.
Das Herrenhaus (wo heute das Wirtschaftsgebäude steht) brannte bereits kurz nach dem 16. Jhdt. ab. Gemäß der Legende wurde es von einer Tochter des Hauses in Brand gesteckt, um ihre Flucht mit einem unebenbürtigen Minnesänger zu decken.
Das alte Wappen des Hauses (leider vernichtet beim Einsturz des Sud-Ost Giebels 1942) thematisierte diese Legende und zeigte eine breitbeinig aus den Flammen springende Frau.
Die großen Gräftenanlagen existierten, wenn auch stark versumpft, bis in die 50 Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die große Insel, auf der das Herrenhaus einst stand, diente bis zur Verfüllung der Gräften als Obstgarten von Haus Vögeding.
Parallel zum heute noch existierenden Gebäude zeigt die Karte des Urkatasters von 1826 noch einem Paralellbau. Dieser ist auf einem 64 Jahre später entstandenen Foto, nur noch in Restbeständen zu erkennen.
1942 wurde der große Giebel durch einen Orkan zerstört. Das alte Wappen zerbrach hierbei in tausend Teile.
Das zerbrochene Wappen wurde zur Rekonstruktion in einer Scheune gelagert, um in den in den 40-ziger Jahren wieder aufgebauten Giebel wieder eingebaut zu werden. Dort wurde es leider wenige Jahre später bei einem Brand vollständig vernichtet. Am 17.1.1969 zerstörte ein Brand den Dachstuhl von Haus Vögeding.
Da die Feuerwehr kurz zuvor 4 Leute durch einen einstürzenden Giebel verloren hatte, wurde aus Sicherheits-Gründen der noch stehende Giebel größtenteils eingerissen. Schon im April 1969 hatte der Eigentümer, Bernhard Weißen in Eigenhilfe, zusammen mit einem benachbarten Zimmermann, wieder ein Notdach errichtet, aber erst 1986 konnte der Giebel wieder rekonstruiert werden.
Da keine genaue Zeichnung des alten Wappens zur Verfügung stand, schuf der Steinbildhauer Ludger Wennemer unter Mitwirkung des Denkmalsamtes ein neues Wappen, in dem die Wappenschilde der Familien Bischoping und Schenking vereint dargestellt sind.
Haus Vögeding wurde über die Jahrhunderte in der Art der westfälischen Bauernhäuser, als kombiniertes Wohn- und Stallgebäude genutzt. Im Südostgiebel befand sich die Tennen Einfahrt mit den darüber liegenden Kammern für die Pferdeknechte. Dahinter die großen Stallungen . über denen sich der große Heu- und Strohboden befand. der nicht nur das gesamte Dach sondern im wesentlichen auch das gesamte1. Geschoss des Hauses einnahm.
Der Wohnteil der Familie befand sich am entgegen gesetzten Ende. Im Turm. in dessen linken Fenster im ersten Stock in der Sandsteineinfassung die Jahreszahl MDLVIII, also 1558 eingemeißelt ist, waren die Schlafkammern der Kinder und des Gesindes, während die Eheleute in den Upkammern wohnten. Das häusliche Leben fand hauptsächlich in der großen Fleetküche am Herdfeuer statt.
Eine kleine Besonderheit. Bis ins 1900 Jahrhundert befand sich ein Klöchen an der Außenfront des Giebels
Von den alten Wohnräumen des Hauses sind die große Küche (Diele) mit dem Herdfeuer sowie die Turmzimmer original erhalten.
Zum wirtschaftlichen Erhalt des historischen Gebäudes wurden Stallungen und Heuböden im letzten Drittel des 20 Jahrhundert zu Wohnungen ausgebaut. Heute beherbergt Haus Vögeding 10 Wohnungen.
Auch die historischen Räumlichkeiten sind vermietet und können deshalb nicht besichtigt werden.
Die Eigentümer des Gebäudes wohnen in dem gegenüber liegenden Neubau. Der Hof wird heute von Reinhard Weissen als moderner Betrieb der Rinderzucht und der Milchwirtschaft geführt.
Quelle: Schautafel am Haus
Besichtigungsmöglichkeiten
Haus Vögeding wird privat bewohnt. Eine Innenbesichtigung ist deshalb nicht möglich. Von den Straßen ist guter Blickkontakt möglich.
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Haus Stapel
0Geschichte
Haus Stapel und der “Erbmännerstreit”
Haus Stapel im Film
Konzerte
Galerie
Ihre Anfahrt zum Haus Stapel
Lizenz
Das Haus Stapel bei Havixbeck/Nordrhein-Westfalen ist ein klassizistisches Wasserschloss.
Seit dem frühen Mittelalter existierten umfangreiche Stauanlagen, in denen das Wasser der Poppenbecker Aa, Quellbach der Münsterschen Aa, gestaut wurde. Diese Staus dienten damals zum Betrieb einer umfangreichen Fischereianlage. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden die zahlreichen damaligen Abstinenztage (Tage, an denen laut Kirchengebot kein Fleisch verzehrt werden durfte) streng eingehalten, so dass alternativ zum Fleischgenuss viel Fisch aus Teichwirtschaften verzehrt wurde. Ein Stau an der Poppenbecker Aa diente auch zum Betrieb der uralten Stapler Mühle, die – nur wenige hundert Meter vom Schloss entfernt – heute einen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb beinhaltet. Die tiefen und breiten Gräben im Schlosspark sind Reste der ehemaligen Fischereianlage.
Als Adelssitz ist das Haus Stapel wohl erst im 16. Jahrhundert an der Stelle eines vorherigen Bauernhofes errichtet worden.
Die heutigen Gebäude der Schlossanlage von Haus Stapel entstanden in den Jahren 1607 sowie1608 (die Flankierungstürme der Vorburg und alle übrigen Vorgebäude außer dem Torturm, welche aber im Laufe der Zeit den Erfordernissen der Landwirtschaft entsprechend umgebaut worden). Der Torturm wurde 1719 nach den Plänen von Maximilian von Welsch erbaut. Er war Lehrer des berühmten münsteraner Baumeisters Johann Conrad Schlaun. Das heutige Schloss entstand nach den Plänen des aus Rheine stammenden Baumeisters August Reinking, der kurz nach der Grundsteinlegung im Jahre 1819 verstarb. Das Schloss wurde im Jahre 1828 vollendet.
Das Schlossgut Haus Stapel gehörte stets landadeligen Familien. Es wurde in seiner gesamten Geschichte niemals verkauft, sondern gelangte nur über die weibliche Erbfolge in andere Familien, wie Anfang des 16. Jahrhunderts an die im Münsterland weit verbreitete Familie von Kerckerinck. Dieser Zweig der Familie nannte sich danach von Kerckerinck zu Stapel und wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den erblichen Reichsfreiherrenstand erhoben.
Rund 100 Jahre später starb diese Familie im Mannesstamme aus. Die Erbtochter Maria Theresia Freiin von Kerckerinck zu Stapel (1786–1870) heiratete im Jahre 1801 im Alter von 15 Jahren Ernst Konstantin Freiherr von Droste zu Hülshoff, einen Onkel der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Aus dieser Ehe gingen 22 Kinder hervor, von denen aber nur rund die Hälfte das Erwachsenenalter erreichte. Für diese Riesenfamilie wurde das heutige Schloss erbaut. Die Dichterin soll die Droste-Stapels, wegen Errichtung des Hauses aus dem wenig haltbaren Sandstein der nahegelegenen Baumberge, „Kalksteins“ genannt haben. Auch sonst äußerte sie sich wenig freundlich über diesen Teil der Familie. Zu ihrem Leidwesen musste die Droste aus familiärer Hilfsbereitschaft den angeblich nur mäßig begabten Kusinen auch noch Privatunterricht erteilen. Keines der ursprünglich 22 Kinder hatte eheliche Nachkommen. Als das letzte dieser Kinder des Schlosserbauers ohne Testament im Jahre 1880 verstarb, wählte die Familie von Droste zu Hülshoff den Urgroßvater der heutigen Besitzerin, Klemens Friedrich Freiherr Droste zu Hülshoff, vormals Landrat von Büren, wiederum einen nachgeborenen Sohn von Haus Hülshoff, Neffen der vorgenannten Dichterin, zum Erben.
Dieser bestimmte seinen Sohn Fritz zum Erben, der aber zu Beginn des ersten Weltkrieges schwer verwundet wurde, nicht heiratete und Anfang der dreißiger Jahre Ermengard – die Tochter seines Bruders Clemens von Droste zu Hülshoff, Landrat im Landkreis Höxter – adoptierte, die ihm nach seinem Tode im Jahre 1936 als Erbin folgte und mit Hermann Josef Freiherr Raitz von Frentz verheiratet ist. Das Ehepaar Raitz von Frentz hat fünf Töchter und einen Sohn.
Die Familie Raitz von Frentz zog Ende der 1960er Jahre aus und bezog einen Neubau in der Nachbarschaft. Die Schlossanlage wurde sukzessive neu vermietet, unter anderem an verschiedene Künstler. Eine Besichtigung der Anlage ist nur von außen möglich. Ausnahme: An den beiden Wochenenden im Jahr (Mai und September), an denen Konzerte auf Haus Stapel stattfinden, können vor Konzertbeginn Innenhof, Garten, Park, Treppenhaus und Festsaal besichtigt werden.
Haus Stapel und der "Erbmännerstreit"
Freiherr Johann Ludwig von Kerckerinck zu Stapel (1671-1750) war einer der eifrigsten Verfechter des durch seine lange Prozessdauer von mehr als zwei Jahrhunderten berühmt gewordenen "Münsterschen Erbmännerstreits". Nach dem juristischen Sieg der Erbmänner über das münstersche Domkapitel ließ der Freiherr den oben genannten prächtigen Torturm erbauen. Die Prozessakten und Tagebücher aus damaliger Zeit sind heute teilweise noch im Archiv von Haus Stapel vorhanden.
Haus Stapel im Film
Bauer Seesing und Herr Baron. Ein Porträt zweier Nachbarn, LWL-Medienzentrum für Westfalen 2008
Der Film von Angelika Schlüter und Julian Isfort erzählt die Geschichte der Nachbarn Heinz Seesing und Hermann-Josef Freiherr Raitz von Frentz. Die beiden leben wenige hundert Meter voneinander entfernt bei Haus Stapel. Vor der Kulisse des Wasserschlosses berichten sie von ihrem Leben, aber auch von der Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner.
Im Frühjahr 2011 hat die Besitzerin des Schlosses, Frau Dr. med. Mechthild Freifrau Raitz von Frentz, eine neue Konzertreihe im historischen Festsaal von Haus Stapel ins Leben gerufen: zweimal im Jahr (Mai und September) finden – passend zum Ambiente des Saals und des Schlosses – Konzerte aus der Zeit der Klassik und Romantik statt. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf dem Gebiet des Liedgesangs. Als Begleit- und Soloinstrument fungiert der seit ca. 140 Jahren im Saal befindliche Flügel der münsterschen Firma Knake, der im Frühjahr 2012 aufwändig restauriert wird. Nähere Informationen, sowie Video-Livemitschnitte auf der Website "haus-stapel-konzerte"
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Haus Stapel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Burg Hülshoff
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Burg Hülshoff ist eine typische münsterländische Wasserburg. Sie liegt zwischen Havixbeck und dem münsterschen Vorort Roxel und gehört seit 1975 zur Gemeinde Havixbeck. Die Burg ist seit 1417 Stammsitz der Familie Droste zu Hülshoff sowie Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.
Baugeschichte und -beschreibung
Die Anlage wurde erstmals im 11. Jahrhundert als Oberhof „Zum Hülshoff“ urkundlich erwähnt. Seit dem Jahr 1417 sind die Herren von Deckenbrock als Besitzer bekannt. Das Herrenhaus wurde unter Heinrich I. von Droste-Hülshoff in den Jahren zwischen 1540 und 1545 erbaut. Es stellt sich bis heute als geschlossene Renaissanceanlage dar, dessen hohe Dreistaffelgiebel schmucklos gehalten sind.
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Anlage außerdem in Formen des Barock erneuert, umgebaut und erweitert, wobei der Baumberger Sandstein zusammen mit Ziegelmauerwerk zum Einsatz kam. Ergänzt wurden in dieser Zeit insbesondere zwei Türme, der Hundeturm (1580) und der Gärtnersturm (1628). Der Gärtnersturm zeigt ein Reiterrelief, das vermutlich Heinrich II. von Droste-Hülshoff (1597-1666) darstellt.
Das Innere der Herrenhauses wurde am Ende des 18. Jahrhunderts umgebaut, wobei auch die Fenster die heutige Form erhielten. Im 19. Jahrhundert wurde als letzte größere Veränderung die Burgkapelle im neugotischen Stil angebaut.
Annette von Droste-Hülshoff wurde am 12. Januar 1797 auf Burg Hülshoff geboren und verbrachte hier ihre Kindheit und Jugend.
DDu Vaterhaus mit deinen Thürmen,
Vom stillen Weiher eingewiegt,
Wo ich in meines Lebens Stürmen
So oft erlegen und gesiegt, –
Ihr breiten laubgewölbten Hallen,
Wo ewig meine Seufzer wallen
Und meines Fußes Spuren stehen.
Vom stillen Weiher eingewiegt,
Wo ich in meines Lebens Stürmen
So oft erlegen und gesiegt, –
Ihr breiten laubgewölbten Hallen,
Wo ewig meine Seufzer wallen
Und meines Fußes Spuren stehen.
– Annette von Droste-Hülshoff
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Schloss Senden
0Beschreibung
Außerdem befindet sich der Dortmund-Ems-Kanal in etwa 250 Meter Entfernung.
Das Schloss wurde bis Ende der 1990er Jahre als Hotel genutzt, dessen Betrieb jedoch nach einem Brand im Dachstuhl eingestellt wurde. Zur Zeit beherbergt das Schloss die Bildhauer-Kurse der Kunstschule Senden. Die “Initiative Schloss Senden” versucht, durch verschiedene Aktivitäten eine neue Nutzung für die Schlossanlage zu finden und das Gebäude vor dem weiteren Verfall zu bewahren.
Das Gebäude ist immer noch ein beliebtes Ziel auf Radtouren durch das Münsterland und Teil der „100 Burgen Tour“, einem Fahrradweg in der Region.
Prominenter Gast des Hauses war Annette von Droste Hülshoff, die dort mehrere Jahre lebte und einige ihrer Gedichte schrieb.
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