Beiträge mit tag "Adelsgeschlecht

Wappen derer von Syberg

Syberg (Adelsgeschlecht)

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Syberg ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts, das zum Uradel der Grafschaft Mark gehörte. Der Name des Geschlechts leitet sich von dem zu ihrem Stammsitz Haus Busch (Hagen) gehörenden Syberg (heute zu Dortmund gehörend) ab.

Geschichte

Die Stammreihe des Geschlechts beginnt mit dem Ritter Hermann von Syberg, urkundlich 1377, der auf dem Haus zum Busch an der Lenne saß.[. Als Name wurde auch 'von Syberg zum Busch' verwendet. Später saßen die Syberg in Westhofen, Haus Busch, Haus Wischlingen, Burg Blankenstein und Haus Kemnade. Sie verbreiteten sich auch nach Livland.

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Wappen derer von Oer

Oer (Adelsgeschlecht)

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Oer ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlecht des Vestes Recklinghausen.

Geschichte

Kölner Ministeriale

Ursprung der Familie von Oer war die Villikation Oer. Daraus ist der heutige Stadtteil Oer von Oer-Erkenschwick hervorgegangen. Ausgegraben wurde dort eine Motte. Der Oberhof Oer mit zahlreichen Unterhöfen gelangte in Besitz des Erzbistums Köln und war seit dem 12. Jahrhundert eine Grundherrschaft des Domkapitels.
Erster bekannter Namensträger des Geschlechts war Henricus de Ore, der 1189 urkundlich als Zeuge erwähnt wird. Die Stammreihe beginnt mit dem Ritter Godefridus de Uore (Gottfried von Oer), der urkundlich im Jahr 1204 bei der erblichen Übertragung des Schultheißenamtes belegt ist.
Das Geschlecht gehörte zu den Ministerialen im kurkölnischen Nebenland Vest Recklinghausen. Einige Töchter der Familie traten in das Zisterzienserinnenkloster Flaesheim ein. Über das Vest Recklinghausen spielten die Oer auch im Herzogtum Westfalen, dem zweiten westfälischen Besitz der Erzbischöfe beziehungsweise Kurfürsten von Köln, zeitweise eine bedeutende Rolle. (weiterlesen …)

Stammwappen der Familie von Landsberg

Landsberg (Adelsgeschlecht)

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Landsberg ist ein altes bergisches und westfälisches Adelsgeschlecht. Die Linien der Freiherren und Grafen von Landsberg-Velen bestehen bis heute.

Geschichte

Erster Vertreter des Geschlechts war der 1115 urkundlich erwähnte Everhard („Euerhardus, nobilis, advocatus et dapifer“) als Vogt und Truchseß der Abtei Werden.
Ein Urenkel war Philippus de Werdina. Dieser wurde 1291 von Adolf V. von Berg als Burgmann (castellanus) auf Burg Landsberg an der Ruhr bei Kettwig eingesetzt. Seit 1294 nennt sich das Geschlecht nach der Burg von Landsberg.
Die Söhne Philipps Wessel und Reinhardt begründeten um 1300 die beiden Stämme Landsberg zu Erwitte mit Sitz auf Haus Erwitte bei Lippstadt (später Landsberg-Velen) und Landsberg zu Landsberg.
Die ältere Linie Landsberg zu Landsberg behielt den niederrheinischen Stammsitz Landsberg und das bergische Olpe bis zum 17. bzw. 18. Jahrhundert. Ein Nebenzweig gelangte nach Kurland und war dort noch im 19. Jahrhundert ansässig. (weiterlesen …)

Wappen derer von Elverfeldt

Elverfeldt (Adelsgeschlecht)

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Die Freiherren von Elverfeldt (auch Elverfeld, Elberfeld) sind ein altes westfälisches Adelsgeschlecht und haben ihren Stammsitz auf Haus Herbede in Witten-Herbede, wo sie von 1311 bis 1809 das Gerichtsherrenamt ausübten. Ihnen gehörte das Anwesen bis 1922.

Geschichte

Die Stammreihe beginnt mit Hermann von Heppendorf, der 1139-1159 als Edelvogt von Köln genannt wird. Mit Arnold, Ritter und Vogt von Elvervelde tritt das Geschlecht 1257 erstmals urkundlich unter diesem Namen auf.

Die Herren von Elverfeldt besaßen um 1430 die Burg Elberfeld im heutigen Wuppertal, die anliegende Siedlung war eine Burgfreiheit mitMarktrechten, ab 1610 mit Stadtrechten.

Ein Familienzweig ging nach Unterbach, dessen damaliges Gebiet heute zu Düsseldorf und Erkrath gehört. Dort besaß er von 1450 bis 1467 die Wasserburg Haus Unterbach. (weiterlesen …)

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Korff (Adelsgeschlecht)

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Korff (auch Korff-Schmising) ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, gehört zu den ältesten landsässigen Adelsfamilien im Münsterland.

Geschichte
Herkunft

Das Geschlecht erscheint erstmals im Jahr 1241 urkundlich mit Ritter Henricus Corf. Seit dem Jahr 1354 führt ein Teil der Familie den Zunamen Schmising (auch Schmysing oder Schmysingk).

1254 kam der Ritter Henricus Korff aus der Grafschaft Mark an der Lippe nach Vuchthorpe (Füchtorf) und heiratete Ludmodis, die Erbtochter des dort ansässigen Ritters. Die Familie bewohnte die Burg auf dem jetzigen Kirchplatz. (weiterlesen …)

Wappen der von Ketteler zu Neu-Assen

Ketteler (Adelsgeschlecht)

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Ketteler später auch Kettler ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechtes. Sie gehörten zum Ministerialadel. Ihr Stammsitz Hüsten ist heute ein Ortsteil von Arnsberg im Hochsauerlandkreis. Die Familie erscheint erstmals 1210 urkundlich mit dem Burgmann Lambertus de Hustene. Sein Nachfahre Conrad von Hüsten tritt seit 1318 mit dem Beinamen dictus Keteler oder de Keteler auf, der mit Kesselmacher zu übersetzen ist. Bis 1368 waren die Kettelers Vasallen der damals mächtigen Grafen von Arnsberg. Von 1561 bis 1711 stellte die Familie die Herzöge von Kurland und Semgallen.

Geschichte
Stammlinie

1233 wurde Conrad von Hüsten als Burgmann auf Haus Hüsten erwähnt.

Conrad II. von Hüsten (* um 1220, † vor 1295), sein Sohn, war ebenfalls Burgmann von Hüsten und mit Heilwig verheiratet.

Rotger I. von Hüsten (* ca 1245, † nach 1300), Burgmann, war mit Kunigunde verheiratet und lebte auf der Burg Hachen. (weiterlesen …)

Wappen derer von Böselager

Boeselager (Adelsgeschlecht)

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Boeselager, auch Böselager, ist der Name eines alten Adelsgeschlechts, das ursprünglich aus dem Erzbistum Magdeburg stammt.

Geschichte

In einer Landfriedensurkunde des Erzbischofs Dietrich von Magdeburg vom 12. April 1363 wurde das Geschlecht erstmals urkundlich erwähnt. Sie nennt den Boseleger mit dren buren zu Stemmern bei Magdeburg als erzstiftlich. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts beginnt mit Henning Boseleger, Lehnsträger eines Rittergutes zu Wolmirsleben, im Jahr 1466 die ununterbrochene Stammreihe.

Nachdem seine Nachkommen auf dem Ritterhof noch bis 1562 saßen, begründeten sie in den folgenden Jahren zwei Linien in der Grafschaft Mansfeld. Eine Linie nahm das Rittergut Meisberg (heute ein Ortsteil der Gemeinde Ritterode), die andere das Gut Quenstedt in Besitz. Beide gehörten zur Ritterschaft der Mansfelder Grafen. Eine weitere Linie fand im friesischen Jeverland eine neue Heimat. (weiterlesen …)

Wappen der Grafen von der Mark

Haus Mark (Adelsgeschlecht)

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Das Haus Mark (auch Marck, vollständiger Name von der Mark) war ein deutsches Adelsgeschlecht und stellte Herren der Grafschaft Mark. Sie waren eine Seitenlinie der Grafen von Berg bzw. von deren Ableger, den Grafen von Altena-Berg. Die andere Seitenlinie der Grafen von Altena-Berg herrschte bis 1225/6 als Grafen von Hövel über die Grafschaft Hövel-Isenberg und ab 1242 als Grafen von Limburg über die Grafschaft Limburg. Das Geschlecht der Grafen von der Mark hat sich später selbst in verschiedene Zweige aufgespalten. Neben der Stammlinie den Grafen von der Mark und später den Herzogen von Jülich, Kleve und Berg stellte das Geschlecht auch Linien des Hauses Arenberg, der Herzöge von Bouillon, Fürsten von Sedan und Herren von Lummen und der Grafen von Schleiden.

Geschichte

Grafen von der Mark

Die Grafen von der Mark gingen aus dem Geschlecht der Grafen von Altena hervor, die wiederum dem Geschlecht der Grafen von Berg entstammten. Erster bekannter Vertreter war Adolf I. von der Mark, der sich nach der Burg Mark nannte. (weiterlesen …)

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