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Plettenberg (Adelsgeschlecht)
0vor 1 Jahr
von Bernhard
in Adelsgeschlecht
Plettenberg ist der Name eines westfälischen Uradelsgeschlechtes. Der Name Plettenberg geht auf den Stammsitz am Fuße des Platberges, am Zusammenfluss von Grüne und Oester in der heutigen Stadt Plettenberg im Sauerland zurück. Dieser Hof wird bereits in einer zwischen 1063 und 1078 ausgestellten Urkunde der Abtei Werden als erwähnt. Die Familie unterstützte vom 12. bis zum 18. Jahrhundert den Erzbischof von Kölnund stellte mehrfach den Marschall von Westfalen.
Die Anfänge
Eine erste mutmaßliche Erwähnung des Adelsgeschlechtes Plettenberg erfolgte im Jahr 1042, als ein Ritter von Plettenberg auf der Teilnehmerliste eines Turniers in Halle erwähnt wurde.
Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung erfolgte 1187 mit der Nennung von Heidolphus de Plettenbrath in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg. Er gehörte zu den Gefolgsleuten des Erzbischofs, der 1180 auch Herzog von Westfalen geworden war. Heidolphus de Plettenbrath half dem Erzbischof, sein Territorium gegenüber den Nachbarn, insbesondere den Grafen von der Mark, abzusichern.
Heidenreich (Heydenricus) von Plettenberg war 1258 Drost der Grafen von Arnsberg und 1266 Marschall von Westfalen. Seine Brüder (oder Vettern) Otto und Rudolf von Plettenberg waren 1286 Stiftsherren der Abtei Essen. Johann I. von Plettenberg (* vor 1270,† nach 1314), Sohn Heidenreichs und dessen Frau Lucia, war von 1294 bis 1298 und von 1300 bis 1312 Marschall von Westfalen. Rabodo von Plettenberg war 1231 Hauptstifter des Dominikanerklosters Soest. Weitere Marschälle von Westfalen waren Hunold I. (1256-60 und 1267), Hunold II. (1303) und Hermann (1352).
Die Familie teilte sich im Laufe der Zeit in mehrere Stämme, von denen Schwarzenberg (protestantisch) und Lenhausen-Stockum (katholisch, mit Ausnahme der Linie Stockum) heute noch existieren.
Stamm Schwarzenberg
Gerhard von Plettenberg (um 1335), ein Sohn Hunolds I., wurde Drost des Grafen Engelbert III. von der Mark. Er ließ als solcher die Burg Schwarzenberg, die in der Fehde mit dem Grafen Gottfried von Arnsberg Schaden gelitten hatte, ausbessern und verstärken. 1512 gelangte die Burg Schwarzenberg als Pfand in Besitz der Nachfahren Gerhards von Plettenberg. Nachdem sie 1661 in ihr Eigentum übergangen war, ließ die Familie sie renovieren und im ehemaligen Zwingerbereich einen Barockgarten anlegen. Bis etwa 1830 wurde die Burg von Familienmitgliedern bewohnt, danach verfiel sie. 1698 wurde der Stamm mit Jobst Heinrich v. Plettenberg von Kaiser Leopold I. in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Von 1765 bis 1850 lebte Karl Freiherr von Plettenberg.
Linien Plettenberg-Heeren und Bodelschwingh-Plettenberg
Johann Adolph von Plettenberg-Schwarzenberg gelangte spätestens 1767 in den Besitz des Hauses Heeren bei Kamen. Friedrich († 1820), sein Sohn, erbte den Besitz. Friedrich Wilhelm (* 1796, † 1861), dessen Sohn, war Majoratsherr auf Heeren, Hilbeck, Werve und Hahnen.
Karl Wilhelm von Plettenberg-Schwarzenberg-Heeren (* 1765; † 1850), ein Sohn Johann Adolphs, heiratete am 19. August 1788 die Erbtochter Anna Luisa von Bodelschwingh auf Bodelschwingh, die zehn Jahre zuvor das Haus Bamenohl geerbt hatte. Er fügte, mit preußischer Genehmigung, seinem Namen und seinem Wappen das derer von Bodelschwingh hinzu und begründete die Linie der Freiherren von Bodelschwingh-Plettenberg.
Sein Sohn Adolf (1797-1869) nahm an der Schlacht bei Waterloo teil, heiratete 1827 Louise von Plettenberg-Heeren und übernahm das der Familie Bodelschwingh gehörende Rittergut und Schloss Sandfort bei Olfen. Er engagierte sich auch politisch und stand 1830-31 in Kontakt mit dem Freiherrn vom Stein. 1861 konnte er Haus Sandfort als persönliches Eigentum erwerben. Sein Bruder Gisbert von Plettenberg hatte in Westfalen, im Raum Jülich, in Holland und Pommern Besitzungen und wurde 1826 auf Lebenszeit in das Herrenhaus des westfälischen Provinziallandtags gewählt.
Aus Anlass der 25-jährigen Thronbesteigung Kaiser Wilhelms II. wurde dieser Familienzweig mit Friedrich von Plettenberg 1913 in den preußischen Grafenstand erhoben und nannte sich nunmehr Grafen von Plettenberg. Es handelt sich dabei allerdings um einen Primogeniturtitel, so dass die übrigen Familienangehörigen weiterhin Freiherren von Plettenberg blieben.
Linie Plettenberg-Bamenohl (erloschen)
Die Linie Plettenberg-Bamenohl geht auf Heidenreich von Plettenberg zurück. Möglicherweise war er ein Sohn Hunolds II. Er kaufte 1341 die Vogtei in Plettenberg und war mit Elisabeth von Altena verheiratet. Heidenrich ist auch der Stammvater des Stammes Lenhausen-Stockum.
Beider Sohn Heidenreich (* um 1402, † ca. 1474) war Knappe und Erbe der Burganlage Finnentrop, heute Altfinnentrop. Um 1433 heiratete er die Erbtochter Angela von Heyen (Heygen) und kam dadurch in Miteigentum am Haus Bamenohl. 1447 konnte er seinen Besitz an Bamenohl weiter ausbauen. Bamenohl gelangte später in den Besitz der Linie Plettenberg-Heeren (s.o.).
Linie Plettenberg-Serkenrode (erloschen)
Ulrich von Plettenberg zu Bamenohl (* vor 1518, † nach 1557), ein Sohn Heidenreichs, erwarb 1539 Rechte am Gut Serkenrode. Er war verheiratet mit Catharina von Thülen. Sein Sohn Ulrich (* ca. 1530, † nach 1584) heiratete Margarethe von Luggenhausen aus Livland und kam 1560 in vollständigen Besitz von Serkenrode.
Anton (Thönis) (* ca. 1565, † 1633), Ulrichs Sohn und Erbe, war Gograf zu Fredeburg. Eine Schwester Antons, Gertrud von Plettenberg, wurde Mätresse des Kölner Erzbischofs Ernst von Bayern.
Stamm Lenhausen-Stockum
Linie Plettenberg-Lenhausen
Heidenreich von Plettenberg, der zweite Sohn des oben genannten Heidenreich von Plettenberg zu Bamenohl (* um 1450, † 1485), wurde auf der Waldenburg geboren und war Miterbe zu Finnentrop. 1457 erwarb er das Schloss Lenhausen von Heinrich von Lenhausen, der kinderlos geblieben war. Er heiratete Adelheid von Wrede und teilte 1483 seinen Besitz unter seinen beiden Söhnen auf.
Heinrich von Plettenberg zu Lenhausen, das dritte Kind, heiratete 1575 Margarethe Agathe von Böckenförde und hatte mit ihr sieben Kinder. Christian von Plettenberg zu Lenhausen (* 1576, † v. 1646), ihr ältester Sohn, heiratete Anna Vogt von Elspe zu Borghausen und Bamenohl. Bernhard von Plettenberg zu Lenhausen (* 1618, † n. 1677), ihr Sohn, heiratete 1643 Odila von Fürstenberg, die ihm 9 Kinder gebar.
Friedrich Christian von Plettenberg, ihr ältester Sohn, war von 1688 bis 1706 Fürstbischof von Münster. Zusammen mit seinen Brüdern Johann Adolf, kurfürstlich-kölnischer Kammerherr und Deputierter der westfälischen Reichsritterschaft, und Bernhard wurde er 1689 von Kaiser Karl VI.in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Die Söhne von Johann Adolf von Plettenberg, Ferdinand und Bernhard Wilhelm, erlangten 1724 den Reichsgrafenstand.
Ferdinand von Plettenberg (* 1690, † 1737) wurde Premierminister unter dem Kölner Erzbischof und Kurfürsten Clemens August I. von Bayern und war wichtiger Unterstützer von Maria Theresia von Österreich bei der Thronfolge für die Habsburgischen Erblande. Er ist Begründer der Linie Plettenberg-Wittem (s.u.). Unter ihm wurde 1734 das Schloss Nordkirchenfertiggestellt.
1733 verlegte die Familie ihren Hauptwohnsitz von Lenhausen in das 1710 erworbene Schloss Hovestadt in Lippetal. 1874 ließ sie das Obere Haus Lenhausen instandsetzen. Seit 1927 nutzt sie es wieder als Familiensitz.
Der in Hovestadt geborene Bildhauer Bernhard von Plettenberg stammt auch aus dieser Linie.
Linie Plettenberg-Stockum
Hermann von Plettenberg kauft 1494 das Gut Stockum. Aus dieser Linie stammen der General Karl von Plettenberg und sein Sohn, der Widerstandskämpfer Kurt von Plettenberg.
Linie Plettenberg-Wittem (erloschen)
Ferdinand von Plettenberg-Lenhausen kaufte die Herrschaft Eys und die Grafschaft Wittem und erlangte dadurch 1732 die Reichsstandschaft mit Sitz und Stimme im Kollegium der westfälischen Reichsgrafen. Dieser reichsständische Besitz ging durch den Frieden von Lunéville an Frankreich verloren. Er heiratete Bernardina Alexandrina von Westerholt-Lembeck (* 1695). Beim Reichsdeputationshauptschluss 1803 erhielt er mit den Orten Mietingen und Sulmingen in Schwaben eine Entschädigung. Die beiden Orte wurden zur „Grafschaft Mietingen“ erhoben, die aber bereits 1806 mediatisiert wurde und an das Königreich Württemberg fiel.
Graf Maximilian von Plettenberg-Wittem zu Mietingen (1771-1813) war der letzte männliche Spross dieser Linie. Seine Tochter Maria aus der Ehe mit Maria Anna von Galen heiratete 1833 den k.u.k. Kämmerer Nicolaus Graf von Esterhazy de Galantha.
Plettenberg in den Niederlanden (erloschen)
Die ersten beiden 1591/92 nachweisbaren van Plettenberg, Willem und Johann, führen noch den Zusatz von Lenhausen, daher wird auch der Reichsfreiherrenstand von 1661 Freiherr von Plettenberg und Lenhuisen erteilt. Schwennicke vermutet, dass die beiden Brüder von Wilhelm von Plettenberg, genannt von Engstfeld, abstammen.[4] Aus dieser Linie stammt vermutlich auch Joachim van Plettenberg, 1771-1785 Gouverneur der Kapkolonie.
Plettenberg in Livland (erloschen)
Im 15. und 16. Jahrhundert stellte die Familie mehrere Mitglieder des Deutschen Ordens in Livland. So wird Walter von Plettenberg 1422 als Komtur von Dobeln genannt. Godert von Plettenberg war 1450 Landmarschall von Livland.
Wolter von Plettenberg, der bekannteste von ihnen, geboren auf Burg Meyerich, wurde 1494 Landmeister in Livland und besiegte 1502 ein zahlenmäßig überlegenes Heer des Moskauer Großfürsten Iwan III. in der Schlacht am Smolinasee. 1525 wurde er von Kaiser Karl V. für sich und seine Nachfolger in den Reichsfürstenstand mit Sitz und Stimme auf den Reichstagen erhoben.
Wappen
Das Stammwappen ist gespalten, heraldisch rechts gold, links blau, auf dem gekrönten Helm eine (rechts) blaue und eine goldene Reiherfeder. Die Helmdecke ist blau-golden.
Namensträger
- Johann I. von Plettenberg (* vor 1270,† nach 1314), Kölnischer Marschall von Westfalen
- Wolter von Plettenberg (* um 1450; † 1535), Landmeister in Livland des Deutschen Ordens
- Gertrud von Plettenberg († 1608), Mätresse von Ernst von Bayern, Erzbischof von Köln
- Friedrich Christian von Plettenberg (* 1644; † 1706), Fürstbischof von Münster
- Wilhelm von Plettenberg zu Lenhausen († 1711), Obrist und Landkomtur des Deutschen Ordens
- Wilhelm Ferdinand von Plettenberg (* 1690; † 1737), Premierminister unter Kurfürst Clemens August I. von Bayern
- Christoph Friedrich Steffen von Plettenberg (* 1698; † 1777), General unter Friedrich dem Großen
- Joachim van Plettenberg (* 1739; † 1793), Gouverneur der Kapkolonie, Namensgeber für Plettenberg Bay (Südafrika)
- Karl von Plettenberg (* 1852; † 1938), Kommandierender General des Gardekorps und Generaladjutant des Kaisers
- Friedrich von Plettenberg (1863-1924), ab 1913 Graf und Mitglied des preussischen Herrenhaus
- Kurt von Plettenberg (* 1891; † 1945), Forstmann, Generalbevollmächtigter des vormaligen Preußischen Königshauses, gehörte zum engeren Kreis der Widerständler vom 20. Juli 1944
- Bernhard von Plettenberg zu Lenhausen (* 1903; † 1987), Bildhauer
- Elisabeth von Plettenberg (* 1911; † 2000), Ehefrau von Erich Vermehren, Agent der Abwehr
- Ferdinand von Plettenberg (* 1957), Sänger (Tenor)
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Plettenberg (Adelsgeschlecht) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Galen (Adelsgeschlecht)
0vor 1 Jahr
von Bernhard
in Adelsgeschlecht
Galen ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts. Die Herren von Galen gehören zum Uradel der Grafschaft Mark. Der Namen gebende Stammsitz der Familie ist Gahlen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel. Zweige des Geschlechts bestehen bis heute.
Geschichte
Das Geschlecht erscheint urkundlich erstmals im Jahr 1138 mit Hermann von Galen, die sichere Stammreihe beginnt 1220 mit Rotger von Galen. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts waren die Herren von Galen Gefolgsleute der Erzbischöfe von Köln. 1256 erschienen sie in Westfalen, auch hier häufig mit dem Vornamen Rotger, als Burgmannen der Grafen von der Mark bei Hamm. Es entwickelten sich mehrere große Linien unter anderem zu Vellinghausen bei Soest und zu Ermelinghof im südlichen Münsterland. Auch in Livland wurden Angehörige sesshaft. Die Zweige zu Lauzen und Kurzum bei Dünaburg aus der Linie zu Vellinghausen-Bisping trugen die kurländische Erbmarschallswürde. (weiterlesen …)
Wappen westfälischer Adelshäuser
1Hier sind einige Wappen westfälischer Adelshäuser die hier auf dieser Website vorgestellt werden.
Die hier vorgestellten Wappen sind aus der Wikipedia-Enzyklopädie, und sind meines Wissens frei verfügbar.
- Wappen der Herzöge von Arenberg
- Wappen der von Ascheberg
- Wappen derer von Bevern
- Stammwappen derer von Bodelschwingh
- Wappen derer von Böselager
- Stammwappen der von dem Bussche
- Wappen derer von Cappenberg
- Wappen derer von Delwig
- Freiherrliches Wappen derer von Delwig
- Stammwappen derer von Croÿ
- Wappen derer von Elverfeldt
- Wappen derer von Erwitte
- Wappen der Droste zu Erwitte
- Wappen der von Freytag
- Wappen derer von Galen
- Wappen derer von Hanxleden
- Stammwappen derer von Hoerde
- Wappen derer von Hövel (Huvele)
- Wappen der Droste zu Hülshoff
- Wappen derer von Kerckerinck zur Borg
- Wappen derer von Kerckerinck zu Stapel
- Wappen derer von Ketteler
- Stammwappen derer von Korff
- Stammwappen der Familie von Landsberg
- Wappen der Freiherren und Grafen von Landsberg-Velen seit 1792
- Wappen der von Lambsdorff
- Wappen derer von Mallinckrodt
- Wappen der Grafen von der Mark
- Wappen derer von Morrien
- Wappen derer von Merveldt
- Stammwappen derer von Nesselrode
- Wappen derer von Oer
- Wappen derer von Plettenberg
- Wappen der von Sydow
- Wappen derer von Raesfeld
- Wappen der von der Recke
- Wappen derer von Romberg
- Wappen derer von Salm
- Wappen derer von Syberg
- Wappen derer von Torck
- Wappen derer von Twickel
- Wappen der Droste zu Vischering
- Wappen derer von Volmestein
- Wappen derer von Wendt
- Wappen derer von Westerholt
- Wappen derer von Westphalen
Adel
Der Adel (althochdeutsch: Abstammung, Geschlecht) war die in feudalen Ständeordnungen privilegierte, herrschende soziale Schicht (Stand), meist gegründet auf Geburt, Besitz und gelegentlich auf Leistung, meist mit besonderen Lebensformen und nach eigener Einschätzung hoch entwickeltem Standesethos. Adel ist ein in fast allen Kulturen auftretendes Phänomen und meistens an einen Familienverband (Dynastie) geknüpft.
Burgenlinks
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Burgen und Schlösser
Adresse | Beschreibung | Notiz |
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Burg Hülshoff| Eingebettet in die malerische Landschaft des Münsterlandes liegt die Wasserburg Hülshoff. | Die große deutsche Dichterin wurde hier auf Burg Hülshoff 1797 geboren. Annettes Leben verlief still und in sich gekehrt | |
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Burg Vischering| Eine der am besten erhaltenen und schönsten Burganlagen Deutschlands, beherbergt das Münsterlandmuseum Burg Vischering. | Erker und Giebel, Sandstein-Kamine und Verzierungen zeugen heute noch von der regen Bautätigkeit des 16. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit ist die Burg Vischering fast unverändert geblieben und vermittelt wie keine andere westfälische Wasserburg einen Eindruck vom Leben im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit. | |
| Drostenhof Wolbeck | ||
Erbdrostenhof Münster| Der dreiflügelige Adelshof (erbaut 1753 - 1757) ist ein Meisterwerk des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun. | | |
| Haus (Schloss) Assen | ||
Haus Itlingen| Haus Itlingen, seltener Schloss Itlingen genannt, ist ein Wasserschloss im Ascheberger Ortsteil Herbern im Münsterland. | Haus Itlingen ist eine Mischung aus Schloss und Burg, das im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Im 18. Jahrhundert wurde es von dem Architekten Johann Conrad Schlaun umgebaut und erhielt eine Hufeisenform, an deren äußeren Flanken Rundtürme den Abschluss bilden. | |
Haus Rüschhaus| im Haus Rüschhaus in Nienberge bei Münster wohnte die Dichterin Annette von Droste Hülshoff | 1743 kaufte Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun (1695-1773) Rüschhaus von der Gräfin Plettenberg-Lenhausen. Er gestaltete den Gräftenhof, einen Bauernhof mit Wassergraben, nach dessen erneuter Belehnung durch das Domkapitel, von 1745 bis 1749 neu. Rüschhaus vererbte er dann an seinem Sohn, den Domkanoniker Martin Conrad. Nachdem auch dieser gestorben war, erhielt Martin von Schonebeck das Haus.
Am 18.09.1825 kaufte die Familie von Droste-Hülshoff das Rüschhaus. Ein Jahr später zogen Annette, Jenny und ihre Mutter ein. Annette verblieb dort bis zum Jahre 1846 - alles in allem also immerhin 20 Jahre ihres Lebens. | |
| Jugendburg Gemen | ||
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