Schloss Westerwinkel

Das Schloss Wes­ter­win­kel ist ein ba­ro­ckes Was­ser­schloss im Asche­ber­ger Orts­teil Her­bern im Müns­ter­land.

Geschichte

Schloss Westerwinkel 1860, Sammlung Alexander Duncker

Schloss Wes­ter­win­kel 1860,
Samm­lung Alex­an­der Duncker

Für das Jahr 1225 ist die Exis­tenz ei­ner Burg­an­la­ge in Wes­ter­win­kel ur­kund­lich be­legt. Eine trut­zi­ge Was­ser­an­la­ge muss es dort ge­ge­ben ha­ben, ge­schützt durch ein dop­pel­tes Gra­ben­sys­tem mit Wäl­len, die – für die Zeit des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges be­zeugt – so hoch wa­ren, dass sie die un­te­re Fens­ter­rei­he fast völ­lig ver­deck­ten. Eine Wehr­be­fes­ti­gung muss an die­sem Stand­ort je­doch be­reits zu ei­nem frü­he­ren Zeit­punkt exis­tiert ha­ben. So ist bei­spiels­wei­se ver­brieft, dass Graf Ar­nold von Al­te­na-Isen­berg, der zu­dem den Ti­tel Graf von Hö­vel füh­ren durf­te, um 1190 im Be­sitz ei­ner Wehr­an­la­ge im Be­reich von Wes­ter­win­kel war. Wes­ter­win­kel ge­hör­te bis etwa zum Jahr 1000 zur Graf­schaft Werl und ging dann, je nach­dem, wel­cher der bei­den Theo­ri­en man folgt (vgl. dazu den Bei­trag Gra­fen von Hö­vel), ent­we­der auf die Gra­fen von Arns­berg oder di­rekt auf die Gra­fen von Hö­vel über. Nach der Erb­tei­lung (von Werl bzw. Arns­berg) wur­de Wes­ter­win­kel ent­we­der um 1003 oder nach 1124 in­te­gra­ler Be­stand­teil der Graf­schaft Hö­vel. Am Nord­west­rand der Wer­ler bzw. Hö­ve­ler Graf­schaft ge­le­gen, war Wes­ter­win­kel zu­sam­men mit Stock­um ein ein­sa­mer Au­ßen­pos­ten am Ran­de des In­ter­es­sen­ge­bie­tes von Müns­ter. Die stra­te­gi­sche Be­deu­tung des Stand­or­tes dürf­te sich also re­zi­prok zur An­zahl der er­hal­te­nen Quel­len ver­hal­ten, was das Be­stehen ei­ner Wehr­an­la­ge in die­ser Zeit für den ge­sam­ten Zeit­raum des Be­stehens der Graf­schaf­ten Werl und Hö­vel wahr­schein­lich, aber nicht be­leg­bar macht. Dies gilt umso mehr, als von der ur­sprüng­li­chen Burg­an­la­ge kei­ner­lei Bau­sub­stanz er­hal­ten ist und nie­mand sa­gen kann, wie die Burg­an­la­ge ur­sprüng­lich aus­ge­se­hen hat. Zu Zei­ten der Wer­ler Herr­schaft exis­tier­te aber je­den­falls be­reits das heu­te zu Asche­berg ge­hö­ren­de Dorf Her­bern, in des­sen un­mit­tel­ba­rer Nähe Wes­ter­win­kel liegt (Her­bern wird ge­schicht­lich erst­mals um 889 in den Bü­chern des Klos­ters Wer­den an der Ruhr er­wähnt). Für sei­nen Be­sit­zer dürf­te die Not­wen­dig­keit be­stan­den ha­ben, die­sen Be­sitz am Nord­west­rand der Graf­schaft ge­gen mög­li­che In­va­so­ren ab­zu­si­chern. Zu­dem lag Her­bern an der al­ten Han­dels­stra­ße Müns­ter – Dort­mund – Köln, der heu­ti­gen B54, die durch Her­bern führ­te, was die stra­te­gi­sche Be­deu­tung des Plat­zes un­ter­streicht.

Schloss Westerwinkel - Heute

Schloss Wes­ter­win­kel – Heu­te

1225 er­mor­de­te Fried­rich von Isen­berg sei­nen On­kel, den Erz­bi­schof En­gel­bert I. von Köln. Nach der Hin­rich­tung des Mör­ders ent­brann­te eine hef­ti­ge Feh­de zwi­schen sei­nem Sohn Diet­rich von Al­te­na-Isen­berg und dem Gra­fen Adolf I. von der Mark, der die Isen­berg­schen Gü­ter an sich ge­ris­sen hat­te, die so­ge­nann­ten Isen­ber­ger Wir­ren. Diet­rich von Isen­berg be­hielt nach die­ser Feh­de Wes­ter­win­kel, Hees­sen und die Burg Lim­burg an der Len­ne. Er nann­te sich nun Graf von Lim­burg.

Die Burg wech­sel­te mehr­fach den Be­sit­zer. Bis 1430 wa­ren die Her­ren von Asche­berg In­ha­ber der Burg. Um 1430 wur­de dann Her­mann von Mer­veldt von den Gra­fen von Lim­burg mit dem Be­sitz Wes­ter­win­kel be­lehnt. Die Fa­mi­lie von Mer­veldt ge­hört zum west­fä­li­schen Ur­adel. Sie stammt von Burg Mer­feld, die nord­west­lich von Dül­men liegt, wo sie seit 1251 ur­kund­lich be­legt ist. Der neue Be­sit­zer der Burg hör­te auf den Na­men Her­mann von Mer­veldt (1399–1450), Mar­schall des Fürst­bi­schofs von Müns­ter und Dros­te des Am­tes Strom­berg. Als die Fa­mi­lie in fi­nan­zi­el­le Eng­päs­se ge­riet, wech­sel­te der Be­sitz kurz­zei­tig wie­der an die Fa­mi­lie von Asche­berg. Her­manns Nef­fe kauf­te ihn je­doch im Jah­re 1498 wie­der zu­rück. 1515 muss­te die Fa­mi­lie Wes­ter­win­kel er­neut ver­kau­fen. So ging er an die Raes­feld zu Os­ten­dorf über, und dann über den Gra­fen von Lim­burg an die Die­pen­brock zu Lake (1523). Als Dirk von Mer­veldt eine wich­ti­ge Rol­le bei der Er­obe­rung Müns­ters aus den Hän­den der Müns­te­ra­ner Täu­fer spiel­te und selbst den Täu­fer­kö­nig Jan van Ley­den ge­fan­gen nahm, ging es mit den Mer­veldts fi­nan­zi­ell wie­der auf­wärts – die Kriegs­beu­te war reich­lich. Mit ih­rer Hil­fe bau­te Dirk von Mer­veldt in Wol­beck ein Meis­ter­werk der Re­nais­sance, den Dros­ten­hof. Im Jah­re 1555 ehe­lich­te er die Erb­toch­ter der Fa­mi­lie von Die­pen­brock, Ur­su­la von Die­pen­brock zu Wes­ter­win­kel. Auf die­se Wei­se ge­lang­ten die Mer­veldts 1567 durch Erb­tei­lung wie­der in den Be­sitz von Wes­ter­win­kel, der ih­nen bis heu­te ge­blie­ben ist.

Die­se jün­ge­re Li­nie de­rer von Mer­veldt konn­te ih­ren Grund­be­sitz be­deu­tend er­wei­tern: Als wei­te­rer be­deu­ten­der Ver­tre­ter der Fa­mi­lie ist Diet­rich Her­mann von Mer­veldt zu nen­nen (1598–1658). Er war Dros­te zu Wol­beck, Ge­hei­mer Rat, Oberst­mar­schall und Kanz­ler. Im Jah­re 1625 kauf­te er die Burg Gein­eg­ge in Bock­um-Hö­vel und 1855 das Haus Be­cke­dorf, mit dem die Fa­mi­lie das Pa­tro­nats­recht über die Pfar­re Bock­um er­lang­te.

Das heu­ti­ge Schloss Wes­ter­win­kel hat mit der ur­sprüng­li­chen Burg­an­la­ge nichts mehr ge­mein­sam. Die Ge­bäu­de der Vor­burg wur­den zwi­schen 1663 und 1668 er­rich­tet. Vier Jah­re nach Bau­be­ginn trat recht­lich ge­se­hen eine ent­schei­den­de Wen­de ein. Bis zu die­sem Zeit­punkt war Wes­ter­win­kel noch ein Le­hens­gut ge­we­sen. 1667 ge­lang es je­doch, es durch Zah­lung ei­ner Geld­sum­me aus dem Ho­hen­lim­bur­ger Lehns­ver­hält­nis her­aus­zu­lö­sen. Wes­ter­win­kel wur­de auf die­se Wei­se per­sön­li­ches Ei­gen­tum der Fa­mi­lie von Mer­veldt. Nur ein Jahr spä­ter, am 17. Fe­bru­ar 1668, wur­de Theo­dor Her­mann von Mer­veldt (1624–1696) von Kai­ser Leo­pold I. in den erb­li­chen Reichs­frei­her­ren­stand er­ho­ben. Die­se Stan­des­er­hö­hung zog ein ge­ho­be­nes Re­prä­sen­ta­ti­ons­be­dürf­nis nach sich. Die An­la­ge wur­de also ins­ge­samt groß­zü­gi­ger und weit­läu­fi­ger an­ge­legt. Dies be­dingt die Tat­sa­che, dass Schloss Wes­ter­win­kel ei­nes der frü­hes­ten Ba­rock­schlös­ser West­fa­lens ist.

Der ge­sell­schaft­li­che Auf­stieg der Fa­mi­lie war da­mit noch nicht be­en­det. Am 20. De­zem­ber 1726 wur­den die Reichs­frei­her­ren von Kai­ser Karl VI. in den erb­li­chen Reichs­gra­fen­stand er­ho­ben.

Ab 1840 wur­de den Mer­veldts die Erb­mar­schalls­wür­de des Fürst­bis­tums Müns­ter ver­lie­hen, was durch das Aus­ster­ben der Plet­ten­bergs be­dingt war.

Schloss Westerwinkel - Vorburg

Schloss Wes­ter­win­kel – Vor­burg

Fer­di­nand, der letz­te Erb­mar­schall des FsTT. Müns­ter, hat­te kei­ne Söh­ne, son­dern nur eine Toch­ter, Ma­ria Jo­se­pha (* 5. Juli 1922 in Lem­beck, † 30. April 1993 in Mün­chen), wel­che Jo­han­nes Frei­herr von Twi­ckel (* 22. April 1903 in Ost­ro­wi­ne, † 3. April 1989 in Aden­dorf bei Bonn) am 21. April 1949 in Wes­ter­win­kel hei­ra­te­te. Ihr ge­mein­sa­mer Sohn, Fer­di­nand Frei­herr von Twi­ckel (* 16. Juni 1951) wur­de von sei­nem Groß­va­ter Fer­di­nand ad­op­tiert (Ver­trag Wes­ter­win­kel 6. No­vem­ber 1952, amts­ge­richt­lich be­stä­tigt Dors­ten 2. Fe­bru­ar 1953) und nennt sich seit­her Fer­di­nand Graf von Mer­veldt, Frei­herr zu Lem­beck, Frei­herr von Twi­ckel (adels­recht­li­che Nicht­be­an­stan­dung durch den Be­schluss des Aus­schus­ses für adels­recht­li­che Fra­gen der Deut­schen Adels­ver­bän­de Mar­burg a. d. Lahn 28. Sep­tem­ber 1955) und ist der heu­ti­ge Be­sit­zer von Schloss Wes­ter­win­kel.

Die Gra­fen von Mer­veldt ha­ben an Schloss Wes­ter­win­kel kei­ne Um­bau­ten vor­ge­nom­men. Aus die­sem Grun­de zei­gen die Ge­bäu­de seit dem 17. Jahr­hun­dert kei­ne Ver­än­de­run­gen und ent­spre­chen seit­dem dem jet­zi­gen Zu­stand, al­ler­dings mit ei­ner ge­wich­ti­gen Ein­schrän­kung: Ei­ner der Flü­gel, aus de­nen die Ge­bäu­de be­stehen, ist in­zwi­schen ei­nem Brand zum Op­fer ge­fal­len und ver­schwun­den.

Erscheinungsbild des Schlosses

Die idyl­li­sche, na­tur­na­he Lage des Schlos­ses, das sich ein gan­zes Stück ab­seits der mensch­li­chen Be­sied­lung be­fin­det, ver­an­lass­te den Au­tor des In­for­ma­ti­ons­zet­tels am Schloss­ein­gang zu fol­gen­den poe­ti­schen Zei­len:

Die Be­son­der­heit die­ses Schlos­ses be­ruht nicht auf ei­ner er­eig­nis­rei­chen Ver­gan­gen­heit oder auf ei­ner fas­zi­nie­ren­den Bau­ge­schich­te. Viel­mehr un­ter­schei­det es sich von al­len an­de­ren Schlös­sern eher durch sei­nen ei­ge­nen Cha­rak­ter. Es ist zu­rück­hal­tend, wie die Ein­woh­ner die­ses Land­strichs; es ver­steckt sich in den Hoch­wäl­dern und in den mit He­cken ein­ge­frie­de­ten Wie­sen und Fel­dern; es scheint viel eher al­lein blei­ben zu wol­len, ver­bor­gen vor je­dem Frem­den, mit sich selbst und sei­ner klei­nen Welt zu­frie­den. Die­ses Dorn­rös­chen­schloss wur­de in­mit­ten ei­nes eng­li­schen Gar­ten er­rich­tet. Es han­delt sich hier­bei um ei­nen Kom­plex von Was­ser­grä­ben, de­ren Ur­sprung im frü­hen Ba­rock­stil zu su­chen ist, und des­sen Prin­zi­pi­en den Was­ser­grä­ben der Burg des Mit­tel­al­ters ent­spre­chen. Zum Zeit­punkt der Er­bau­ung wur­den die Was­ser­grä­ben aus­ge­ho­ben, je­doch nicht zu Ver­tei­di­gungs­zwe­cken (denn die­ses Sys­tem der Ver­tei­di­gung war da­mals schon ver­al­tet), son­dern mit ei­ner ar­chi­tek­to­ni­schen Ziel­set­zung, die für den ba­ro­cken Stil re­prä­sen­ta­tiv ist. Die Ge­samt­an­la­ge er­streckt sich auf zwei recht­ecki­gen In­seln; die Ge­bäu­de lie­gen auf der öst­li­chen In­sel, und der Gar­ten be­fin­det sich auf der west­li­chen In­sel.

Schloss Wes­ter­win­kel liegt etwa 1 km west­lich von Her­bern in­mit­ten ei­ner weit­läu­fi­gen, im Sti­le ei­nes eng­li­schen Land­schafts­parks ge­stal­te­ten Land­schaft, die heu­te durch man­gel­haf­te Pfle­ge und den Ein­bau ei­nes Golf­plat­zes teil­wei­se zer­stört ist. Es ist als Was­ser­an­la­ge er­rich­tet und von ei­nem mehr­fa­chen, recht­eckig an­ge­leg­ten Gräf­ten­sys­tem ein­ge­fasst. Ins­ge­samt ver­mit­teln die ver­schach­tel­te Zu­fahrt und die wehr­haf­ten An­la­gen den Ein­druck ei­ner Ver­tei­di­gungs­an­la­ge aus frü­he­ren Jahr­hun­der­ten. West­lich schließt sich die Gar­ten­in­sel an. Im In­ne­ren des al­ten Ge­mü­se­gar­tens be­fin­det sich ein Pa­vil­lon mit zwei Eta­gen im ba­ro­cken Stil, der von Jo­hann Con­rad Schlaun er­baut wur­de und seit Jah­ren dem Ver­fall preis­ge­ge­ben ist. Der in­zwi­schen na­tur­be­las­se­ne Schloss­gar­ten, der zahl­rei­chen ein­hei­mi­schen Tier- und Pflan­zen­ar­ten eine Heim­statt bie­tet, wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert als eng­li­scher Gar­ten an­ge­legt. Er hat ei­nen Be­stand an sel­te­nen Bäu­men, dar­un­ter auch eine 600-jäh­ri­ge Lin­de. Nach dem Ein­bau des Golf­plat­zes wur­de eine sehr alte Kas­ta­ni­en­al­lee ge­fällt und durch Ei­chen er­setzt. We­nig denk­mal­ver­träg­lich war auch die Schaf­fung ei­ner zwei­ten Brü­cke, die den In­sel­cha­rak­ter der Vor­burg emp­find­lich stört und ver­mut­lich dem be­que­me­ren Zu­gang der Golf­platz­be­su­cher zum Schloss die­nen soll. In die­sem Zu­sam­men­hang darf al­ler­dings nicht un­er­wähnt blei­ben, dass durch den Golf­platz Geld ein­ge­nom­men wird, das in die Er­hal­tung des An­we­sens in­ves­tiert wer­den kann.

Schloss Westerwinkel - Panorama

Schloss Wes­ter­win­kel – Pan­ora­ma

Das kas­tell­ar­ti­ge Haupt­schloss liegt auf der öst­li­chen In­sel, die der Gar­ten­in­sel ge­gen­über­liegt, und er­hebt sich di­rekt aus dem Was­ser der In­nen­gräf­te. Es han­delt sich um eine in sich ge­schlos­se­ne Vier­flü­gel­an­la­ge mit qua­dra­ti­schem Pa­vil­lon­turm an je­der Ecke – die­se Tür­me sind in den Jah­ren 1663–1668 er­rich­tet wor­den. Der Vier-Flü­gel-Bau wird von drei Wäl­len und der Vor­burg um­schlos­sen. Die Wäl­le wa­ren frü­her be­deu­tend hö­her, so dass sie das Erd­ge­schoss fast deck­ten. Die ver­schie­fer­ten, acht­zei­len, stei­len und ein­ge­zo­ge­nen Turm­hau­ben sind erst An­fang des 19. Jahr­hun­derts auf­ge­setzt wor­den. Je­der Turm des Schlos­ses (ins­ge­samt 6 – die vier Eck­tür­me des Haupt­schlos­ses, der Glo­cken­turm und ein wei­te­rer am Ran­de der Vor­burg) ist mit ei­nem Zwie­bel­dach ge­schmückt, das von ei­ner Wet­ter­fah­ne ge­krönt wird. Über den vier Flü­geln be­fin­den sich ein­fa­che Sat­tel­dä­cher.

Die An­la­ge folgt also dem in West­fa­len oft zu be­ob­ach­ten­den Bau­ty­pus des auf zwei In­seln an­ge­leg­ten Schlos­ses. Auf der ei­nen In­sel ist die Vor­burg, auf der an­de­ren die Haupt­burg un­ter­ge­bracht. Hier er­gibt sich je­doch da­durch eine Be­son­der­heit, dass die wall­ar­ti­gen Fort­füh­run­gen der In­sel der Vor­burg die in­ners­te Gräf­te kon­zen­trisch um­schlie­ßen. Im Wes­ten fol­gen wei­te­re Was­ser­grä­ben und schlie­ßen die vier­ecki­ge Gar­ten­in­sel ein. Die­se ist ins­ge­samt so groß wie der Wirt­schafts­hof und das Haupt­schloss zu­sam­men. Be­trach­tet man das ge­sam­te An­we­sen, er­gibt sich ein Sys­tem von 200 × 350 m Grö­ße. Be­acht­lich ist die bau­li­che Ge­schlos­sen­heit von Schloss Wes­ter­win­kel. Es wirkt, als wäre es aus ei­nem Guss er­baut. Ur­sa­che hier­für ist im We­sent­li­chen die kur­ze und un­ge­stör­te Bau­pha­se, aber auch die Weit­läu­fig­keit und Groß­zü­gig­keit der Land­schafts­pla­nung rings um das Schloss leis­tet dazu ih­ren Bei­trag.

Das Schloss Ancy-le-Franc in Bur­gund, Schloss Jo­han­nis­burg in Aschaf­fen­burg, Burg Stern­berg in Fran­ken und ähn­li­che An­la­gen sind be­rühm­te Vor­bil­der und Ver­gleichs­ty­pen für die­sen Bau­stil. Es han­delt sich um ei­nen Kas­tell­typ, der einst eine re­gel­mä­ßig Bau­form in der Re­nais­sance dar­stell­te und hier eine spä­te Blü­te er­fährt. An­ge­sichts der spä­ten Bau­zeit wirkt er kon­zep­tio­nell al­ler­dings be­reits ein we­nig al­ter­tüm­lich. Bau­meis­ter war wohl der fürst­bi­schöf­li­che In­ge­nieur Pe­ter Pic­to­ri­us der Äl­te­re, der von 1626 bis 1685 leb­te.

Alle Sei­ten des Schlos­ses sind gleich ge­stal­tet: zwei Rei­hen gleich­för­mi­ger Stein­kreuz­fens­ter für Ober­ge­schoss und Erd­ge­schoss. Wei­ter un­ten be­fin­den sich klei­ne Kel­ler­lu­ken. Die Ge­stal­tung der Fens­ter wird je­weils auf den Eck­pa­vil­lons fort­ge­setzt. Die Fas­sa­de wird durch Was­ser­schlag­ge­sim­se ho­ri­zon­tal ge­glie­dert. Für den So­ckel wur­de Bruch­stein als Ma­te­ri­al ver­wen­det, für die Mau­ern Zie­gel. Bei­des ist ver­putzt wor­den. Für die Eck­qua­de­rung hat man sicht­ba­ren Sand­stein ver­wen­det.

Schloss Westerwinkel - Erker am Hauptgebäude

Schloss Wes­ter­win­kel – Er­ker am Haupt­ge­bäu­de

Im Erd­ge­schoss lie­gen alle Re­prä­sen­ta­ti­ons­räu­me in ein­fa­cher Fol­ge in vol­ler Brei­te der Flü­gel hin­ter­ein­an­der. Im Süd­flü­gel be­fand sich das Quar­tier für hoch­ran­gi­ge Gäs­te. Im Ober­ge­schoss ist ein hof­sei­tig um­lau­fen­der Flur, von dem die ein­zel­nen Zim­mer und Ap­par­te­ments ab­ge­hen – ein ganz an­de­res An­ord­nungs­kon­zept.

Nur über eine ein­zi­ge Brü­cke be­steht eine Ver­bin­dung zur Vor­burg. Die­se be­steht aus meh­re­ren un­re­gel­mä­ßig an­ge­leg­ten Ge­bäu­den, die zur Vier­flü­gel­an­la­ge hin of­fen sind. Blickt man auf den Ein­gang zum Haupt­schloss in der Nord­sei­te des Flü­gel­baus, kann man fest­stel­len, dass Brü­cke und Tor­weg et­was aus der Mit­tel­ach­se ver­scho­ben sind. Der Por­tal­rah­men ist von tos­ka­ni­scher Ord­nung und wird von ei­nem Spreng­gie­bel ge­krönt. Die Jah­res­zahl ist mit 1668 an­ge­ge­ben. Am West­flü­gel über ei­ner dop­pel­läu­fi­gen Frei­trep­pe be­fin­det sich ein wei­te­res Tor­haus mit Brü­cke über eine zwei­te, vier­eckig das Gan­ze um­schlie­ßen­de Gräf­te. Das ba­ro­cke In­nen­hof­por­tal ist reich ge­glie­dert und be­fin­det sich ge­nau in der Mit­tel­ach­se. Die Bau­in­schrift lau­tet: DOMINE REFUGIUM FACTUS ES NOBIS A GENEATIONE IN GENERATIONE ANNO MDCLXIII – „Gott ist un­se­re Zu­flucht von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on.“ bzw. „Herr, du bist für uns von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on Zu­flucht“, Anno 1663. Trotz die­ser Jah­res­zahl ist das Por­tal aber erst 1680–1690 ein­ge­fügt wor­den.

In der Mit­te – ge­gen­über dem Tor, das zum In­nen­hof führt – er­hebt sich der Uhr­turm. Nach­dem man das Ein­gangs­tor durch­schrit­ten hat, ge­langt man in die Ein­gangs­hal­le. Hier sieht man eine hol­län­di­sche Uhr. Sie wird auch als „as­tro­no­mi­sche Uhr“ be­zeich­net, da sie nicht nur die Uhr­zeit an­zeigt, son­dern auch den Wo­chen­tag, das Da­tum und den Mo­nat so­wie das ak­tu­el­le Stern­zei­chen. Die Haupt­trep­pe aus Ei­chen­holz führt zum Ober­ge­schoss.

Das Haus des Ver­wal­ters liegt zwi­schen den bei­den In­seln. Es wur­de im ers­ten Vier­tel des 19. Jahr­hun­derts er­rich­tet. Aus far­bi­gen Zie­geln be­stehen­de Or­na­men­te ver­lei­hen ihm eine hei­te­re und ganz be­son­de­re Note, wie es auf dem In­for­ma­ti­ons­blatt im Ein­gangs­be­reich heißt.

Lageplan von einer Schautafel am Wegesrand abfotografiert

La­ge­plan von ei­ner Schau­ta­fel am We­ges­rand ab­fo­to­gra­fiert

In un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft des Schlos­ses be­fin­det sich das Café Zum letz­ten „Tee”, ein Re­stau­rant mit an­ge­schlos­se­nem Bier­gar­ten. Auf der Ta­fel mit der Spei­se­kar­te fin­det sich ein Hin­weis auf das „Ori­gi­nal Hö­ve­ler Rit­ter­bier, seit 1893“. Der Golf­platz wird von der „Golf­an­la­ge Wes­ter­win­kel GmbH & Co. KG“ be­trie­ben, de­ren Ver­wal­tung sich in der Nähe des Schloss­ge­län­des be­fin­det. Ihr ist das „Golf Bis­tro“ an­ge­glie­dert, das frei­tags bis diens­tags nach Ver­ein­ba­rung ge­nutzt wer­den kann (Mittwoch/Donnerstag gel­ten als Ru­he­tag).

Am Ran­de des Golf­plat­zes steht ein dem Hei­li­gen Hu­ber­tus ge­wid­me­ter Ge­denk­stein mit der Auf­schrift „Sct. Hu­ber­tus, den 3. No­vem­ber 1885”. Er zeigt Hu­ber­tus am Wald­rand ste­hend, sein Pferd schaut nur mit dem Kopf aus dem Wald her­aus, der Kör­per muss sich noch dar­in be­fin­den. Der Hu­ber­tus­fi­gur fehlt lei­der in­zwi­schen der Kopf.

Die Wan­der­we­ge um das Schloss sind von Ta­feln ge­säumt, die dem Wan­de­rer die ein­hei­mi­sche Tier- und Pflan­zen­welt nä­her brin­gen sol­len und teil­wei­se nost­al­gi­schen Cha­rak­ter ha­ben, da sie – in al­ter Recht­schrei­bung – auch Tier­ar­ten wie das Reb­huhn be­schrei­ben, die in­zwi­schen zu den stark ge­fähr­de­ten Ar­ten ge­hö­ren. Die Be­schrei­bung ei­ner Lär­che – di­rekt vor ei­nem Eich­baum plat­ziert – ver­leiht den Hin­weis­ta­feln eine un­frei­wil­lig hei­te­re Note.

Wer die Ruhe und Idyl­le die­ses schein­bar so ver­schla­fe­nen Or­tes sucht, soll­te die zahl­rei­chen Jog­ger und Rad­fah­rer mei­den, die bei son­ni­gem Wet­ter die Oase der Ruhe mit Le­ben er­fül­len und de­ren Zahl ei­gent­lich nur von der der Mü­cken über­trof­fen wird. Der Aus­flug ins Grü­ne dürf­te also vor al­lem für jene Men­schen er­hol­sam sein, die mensch­li­che Ge­sell­schaft su­chen.

Wappen

Wappen an der Vorburg

Wap­pen an der Vor­burg

Auf Schloss Wes­ter­win­kel sind ins­ge­samt drei Por­ta­le zu fin­den, die durch das zu­sam­men­ge­scho­be­ne Wap­pen de­rer von Mer­veldt bzw. de­rer von Wes­ter­holt ge­ziert wer­den. Das ers­te be­fin­det sich am Tor­haus der Vor­burg, das zwei­te kann man über dem Ein­gang zur Vier­flü­gel­an­la­ge se­hen und das drit­te schließ­lich am re­prä­sen­ta­ti­ven Ein­gang in den West­flü­gel des Haupt­hau­ses.

Zwi­schen den Häu­sern von Mer­veldt und von Wes­ter­holt gibt es viel­fäl­ti­ge Be­zie­hun­gen. Bei­de ge­hö­ren zum west­fä­li­schen Ur­adel und sind in na­hem zeit­li­chen Ab­stand in den Reichs­frei­her­ren­stand er­ho­ben wor­den. Die von Wes­ter­holt, de­ren gleich­na­mi­ge Stamm­burg in der Herr­schaft Reck­ling­hau­sen liegt, wur­den 1634 in den Reichs­frei­her­ren­stand er­ho­ben, die von Mer­veldt 34 Jah­re spä­ter.

Meh­re­re Ehen ver­bin­den bei­de Fa­mi­li­en:

  • Theo­dor Her­mann von Mer­veldt (1624–1688), Reichs­frei­herr ab 1668, hei­ra­te­te 1649 Anna So­phia von Wes­ter­holt zu Lem­beck. Es ist ihr Wap­pen, das an den To­ren der Vor­burg zu se­hen ist.
  • Theo­dor Bur­chard von Mer­veldt (1624–1688), Reichs­graf ab 1726, ehe­lich­te 1677 So­phia Theo­do­ra von Wes­ter­holt zu Lem­beck.
  • Fer­di­nand Theo­dor von Mer­veldt (1681–1765) hei­ra­te­te 1708 eine Frau von Wes­ter­holt zu Lem­beck. Da­durch er­wei­ter­te sich der Be­sitz der Gra­fen von Mer­veldt, u. a. um Schloss Lem­beck, das ge­nau wie Schloss Wes­ter­win­kel noch heu­te im Ei­gen­tum der Fa­mi­lie steht. Lem­beck konn­te da­durch mit Wes­ter­win­kel zu ei­nem Be­sitz in Form ei­nes Fi­dei­kom­mis­ses ver­ei­nigt wer­den. Ei­gent­lich hat­te es ins­ge­samt fünf Erb­töch­ter ge­ge­ben, die an­de­ren vier wa­ren aber im Jah­re 1733 ab­ge­fun­den wor­den.
Wappen über dem Hauptportal

Wap­pen über dem Haupt­por­tal

Durch die Ver­ei­ni­gung der Häu­ser ist auch das Wap­pen der Fa­mi­lie er­wei­tert wor­den.

Das Stamm­wap­pen de­rer von Mer­veldt zeigt ein gol­de­nes Git­ter­werk in Blau aus zwei sich über­schnei­den­den Spar­ren und zwei Schräg­stä­ben, ei­ner schräg­rechts, der an­de­re schräg­links ge­legt. Es han­delt sich nicht um ein ver­floch­te­nes Schräg­git­ter, selbst wenn man­che feh­ler­haf­te Ab­bil­dun­gen (auch im Sieb­ma­cher) das auf eine sol­che Wei­se dar­stel­len. Be­trach­tet man das Wap­pen vor Ort, stellt man rasch fest, dass über den oben spitz en­den­den Spar­ren im­mer ein Leer­raum ge­las­sen wur­de. Auch sind un­ten kei­ne wei­te­ren Schräg­stä­be zu se­hen, ob­wohl ge­nug Platz für sie vor­han­den wäre. Das Klein­od zeigt den Schild in ver­klei­ner­ter Form. Er be­fin­det sich zwi­schen zwei blau­en und mit schrä­gen gol­de­nen Stä­ben be­leg­ten Strau­ßen­fe­dern. Die Helm­de­cken prä­sen­tie­ren sich in blau und gold. Im Sieb­ma­cher wer­den die Fe­dern an­ders be­schrie­ben, näm­lich nur aus gol­den, doch sieht man auch hier wäh­rend ei­ner In­au­gen­schein­nah­me auf Schloss Wes­ter­win­kel selbst, dass in Wirk­lich­keit die oben ge­nann­te Dar­stel­lung kor­rekt ist.

Hin­ge­gen ist das Wap­pen de­rer von Wes­ter­holt ge­viert. Feld 1 und Feld 4 zeig­ten das Stamm­wap­pen der Fa­mi­lie, das von Schwarz und Sil­ber ge­spal­ten und zwei­mal ge­teilt ist. Auf Feld 2 und 3 ist das Wap­pen Lem­beck zu se­hen. Es han­delt sich um drei deich­sel­för­mig ge­stell­te, mit den Spit­zen auf das Zen­trum ge­rich­te­te sil­ber­ne Nä­gel in Rot auf sil­bern ge­zack­tem Feld.

Wappen über dem dem Durchgang am Hauptportal

Wap­pen über dem dem Durch­gang am Haupt­por­tal

Ober­halb von Feld 1 und 4 be­fin­det sich eine Helm­zier, ein schwarz-sil­bern be­wuls­te­ter Helm, auf dem ein rot-be­wehr­ter sil­ber­ner Schwan mit nach rechts ge­öff­ne­ten Flü­geln sitzt. Der lin­ke Flü­gel ist sil­bern mit schwar­zem Bal­ken, der rech­te Flü­gel schwarz mit sil­ber­nem Bal­ken. Die Flü­gel wei­sen ins­ge­samt die glei­chen Far­ben und Tei­lun­gen auf wie der Schild bzw. das Feld. Ober­halb von Feld 2 und 3 ist ein Flug zu se­hen, rechts sil­bern, links rot.

Auch dies­be­züg­lich fin­den sich im Sieb­ma­cher ab­wei­chen­de An­ga­ben. Feld 2 und 3 soll ei­nen sil­ber­nen Wid­der­kopf auf ro­tem Grund be­inhal­ten, der mit drei blau­en Nä­geln be­steckt ist. Von die­ser Be­schrei­bung weicht der Au­gen­schein auf Schloss Wes­ter­win­kel deut­lich ab.

Im Lau­fe der Jah­re wur­de das Wap­pen Wes­ter­holt mehr­fach ver­än­dert. Es wur­de um die Ele­men­te Gy­sen­berg und Raitz von Frentz er­wei­tert (frei­herr­li­ches und gräf­li­ches Wap­pen von Wes­ter­holt). Das neue Wap­pen trägt nun auf ei­nem von Gy­sen­berg und Raitz von Frentz ge­vier­ten Schild ei­nen von Wes­ter­holt und Lem­beck ge­vier­ten Herz­schild.

Hin­weis­ta­fel am Schloss

Alle Wap­pen tra­gen über den Por­ta­len das zu­sam­men­ge­scho­be­ne Wap­pen von Merveldt/von Wes­ter­holt. Die Wap­pen von je­dem der bei­den Ehe­leu­te neh­men je­weils eine Spalt­hälf­te ein. Auf dem kom­bi­nier­ten Schild wer­den alle drei Helm­klein­ode ver­ei­nigt.

Im Schloss selbst sind wei­te­re he­ral­di­sche Do­ku­men­te aus spä­te­rer Zeit zu fin­den. Sie zei­gen eine Wei­ter­ent­wick­lung der frü­he­ren Wap­pen­zu­stän­de. Wäh­rend au­ßen am Schloss die Wap­pen Mer­veldt und Wes­ter­holt noch fein säu­ber­lich in ge­spal­te­nem Schild ge­trennt sind, ver­schmel­zen sie in spä­te­rer Zeit zu ei­nem ein­zi­gen Wap­pen. Das Mer­veldt­sche Wap­pen kommt da­bei als Herz­schild auf dem Wes­ter­holt-Lem­beck­schen Haupt­schild zu lie­gen.

Zu er­wäh­nen ist noch der Eck­pa­vil­lon. Frü­her wa­ren hier die Diener­woh­nun­gen und Brau­kü­che un­ter­ge­bracht. Der Pa­vil­lon dien­te als Spei­cher. Die Jah­res­zahl da­tiert das Ge­bäu­de auf 1663. Blickt man auf das zwei­ge­schos­si­ge Tor­haus mit Zug­brü­cke und den Eck­pa­vil­lon zur Lin­ken, er­kennt man über dem Por­tal mit Zug­brü­cke das Ehe­wap­pen. Es ist ge­spal­ten in Mer­veldt (vor­ne) und Wes­ter­holt (hin­ten). Die Helm­klein­ode zei­gen op­tisch von links nach rechts Wes­ter­holt, Mer­veldt, Lem­beck.

Museum

Schloss Wes­ter­win­kel be­inhal­tet ein Mu­se­um, das nach Ver­ein­ba­rung be­sich­tigt wer­den kann.

Fotostrecke Schloss Westerwinkel

Lage des Schloss Westerwinkel

Lizenz

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