Dez 272016
 
Wappen derer von Plettenberg

Wap­pen de­rer von Plet­ten­berg

Plet­ten­berg ist der Name ei­nes west­fä­li­schen Ur­adels­ge­schlech­tes. Der Name Plet­ten­berg geht auf den Stamm­sitz am Fuße des Platt­ber­ges, am Zu­sam­men­fluss von Grü­ne und Oes­ter in der heu­ti­gen Stadt Plet­ten­berg im Sauer­land zu­rück. Die­ser Hof wird be­reits in ei­ner zwi­schen 1063 und 1078 aus­ge­stell­ten Ur­kun­de der Ab­tei Wer­den er­wähnt. Die Fa­mi­lie un­ter­stütz­te vom 12. bis zum 18. Jahr­hun­dert den Erz­bi­schof von Köln und stell­te mehr­fach den Mar­schall von West­fa­len.

Die Anfänge

Die ers­te ge­si­cher­te ur­kund­li­che Er­wäh­nung er­folg­te 1187 mit der Nen­nung von „Hei­dol­phus de Plet­ten­brath“ in ei­ner Ur­kun­de des Köl­ner Erz­bi­schofs Phil­ipp I. von Heins­berg. Er ge­hör­te zu den Ge­folgs­leu­ten des Erz­bi­schofs, der 1180 auch Her­zog von West­fa­len ge­wor­den war. Hei­dol­phus de Plet­ten­brath half dem Erz­bi­schof, sein Ter­ri­to­ri­um ge­gen­über den Nach­barn, ins­be­son­de­re den Gra­fen von der Mark, ab­zu­si­chern. Al­ler­dings be­rich­tet Jo­hann Di­ede­rich von Stei­nen von ei­nem „Gots­cal­cus v. Plet­ten­bracht“, der 1179 ge­lebt hat, je­doch ohne wei­te­re Quel­len­an­ga­be.

Hunold I. von Plet­ten­berg (* um 1190) war von 1256 bis 1260 und 1267 Mar­schall von West­fa­len. Hei­den­reich (Heyden­ri­cus) von Plet­ten­berg war 1258 Drost der Gra­fen von Arns­berg und 1266 Mar­schall von West­fa­len. Sei­ne Brü­der (oder Vet­tern) Otto und Ru­dolf von Plet­ten­berg wa­ren 1286 Stifts­her­ren der Ab­tei Es­sen. Jo­hann I. von Plet­ten­berg (* vor 1270; † nach 1314), Sohn Hei­den­reichs und des­sen Frau Lu­cia, war von 1294 bis 1298 und von 1300 bis 1312 Mar­schall von West­fa­len. Ra­bo­do von Plet­ten­berg war 1231 Haupt­stif­ter des Do­mi­ni­ka­ner­klos­ters Soest. Wei­te­re Mar­schäl­le von West­fa­len wa­ren Hunold II. (1303) und Her­mann (1352).

Die im­mer wie­der­keh­ren­den Na­men Gun­ter­mann (Gun­tram), Hunold und Hei­den­reich, die­se auch gleich­zei­tig in ver­schie­de­nen Li­ni­en, er­schwe­ren eine ex­ak­te ge­nea­lo­gi­sche Auf­ar­bei­tung sehr. Dies zei­gen die Aus­ar­bei­tun­gen von u. a. Jo­hann Di­ede­rich von Stei­nen, Max von Spie­ßen, Al­bert K. Höm­berg und Wal­ter Stirn­berg, die zum Teil zu ab­wei­chen­den Zu­ord­nun­gen kom­men.

Die Fa­mi­lie teil­te sich im Lau­fe der Zeit in zwei Stäm­me auf: Schwar­zen­berg (pro­tes­tan­tisch) und Len­hau­sen-Sto­ckum (ka­tho­lisch, mit Aus­nah­me der Li­nie Sto­ckum), bei­de je­weils mit ver­schie­de­nen Li­ni­en, von de­nen heu­te noch drei exis­tie­ren: Hee­ren, Len­hau­sen und Sto­ckum.

Stamm Schwarzenberg

Ger­hard von Plet­ten­berg (um 1335), ein Sohn Hunolds I., wur­de Drost des Gra­fen En­gel­bert III. von der Mark. Er ließ als sol­cher die Burg Schwar­zen­berg, die in ei­ner Feh­de mit dem Gra­fen Gott­fried von Arns­berg Scha­den ge­lit­ten hat­te, aus­bes­sern und ver­stär­ken. 1512 ge­lang­te die Burg Schwar­zen­berg als Pfand in Be­sitz der Nach­fah­ren Ger­hards von Plet­ten­berg. Nach­dem sie 1661 in ihr Ei­gen­tum über­gan­gen war, ließ Chris­toph von Plet­ten­berg, Drost des Am­tes Plet­ten­berg, sie re­no­vie­ren und im ehe­ma­li­gen Zwin­ger­be­reich ei­nen Ba­rock­gar­ten an­le­gen. 1671 wur­de sein Sohn Jobst Hen­rich Ei­gen­tü­mer der Burg. Bis etwa 1830 wur­de die Burg von Fa­mi­li­en­mit­glie­dern be­wohnt, da­nach ver­fiel sie.

Linien Plettenberg-Heeren und Bodelschwingh-Plettenberg

Plettenberg-Heeren

  • Jobst Hen­rich von Plet­ten­berg (* 1637; † 1719), Herr zum Schwar­zen­berg und Dros­te des Am­tes Plet­ten­berg, hei­ra­te­te 1679 die Erb­toch­ter des Hau­ses Hee­ren bei Ka­men, Anna So­phia von Hüch­ten­brock. Er wur­de 1680 Ge­ne­ral­er­be sei­ner Frau und grün­de­te die Li­nie Plet­ten­berg-Hee­ren. Jobst Hen­rich er­rich­te­te die Vor­burg des Hau­ses Hee­ren und kauf­te die im Kirch­spiel Hee­ren lie­gen­den Adels­gü­ter Haus Wer­ve und Hah­nen­gut und ver­band sie mit Haus Hee­ren zu ei­nem Fi­dei­kom­miss. Er war In­ha­ber des Pa­tri­mo­ni­al­ge­richts Hee­ren und des Kir­chen­pa­tro­nats Hee­ren. 1698 wur­den Jobst Hein­rich von Plet­ten­berg und sei­ne Nach­fah­ren von Kai­ser Leo­pold I. in den Reichs­frei­her­ren­stand er­ho­ben.
    • Fer­di­nand Chris­toph Al­brecht von Plet­ten­berg (* 1683; † 1761) trat 1719 die Erb­fol­ge in Hee­ren und Schwar­zen­berg an. Er war ver­hei­ra­tet mit Ama­lia Wil­hel­mi­na von Bo­del­schwingh zu Bo­del­schwingh. Sein Bru­der Chris­toph Di­ed­rich (kur­fürst­lich-bran­den­bur­gi­scher Ka­pi­tän), der auf Burg Schwar­zen­berg wohn­te, kauf­te 1726 das ad­li­ge Haus Hil­beck bei Werl. Als er im sel­ben Jahr starb, fiel das Haus an sei­nen Bru­der Fer­di­nand, der es in das Fi­dei­kom­miss Hee­ren ein­glie­der­te. Sein äl­tes­ter Sohn
      • Gis­bert von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1720; † 1766) erb­te 1761 die Gü­ter des Fi­dei­kom­mis­ses Hee­ren. Er war ver­hei­ra­tet mit der Erb­toch­ter des Hau­ses Bo­del­schwingh, Gis­ber­ti­ne. Die­se Ehe wur­de 1762 an­nul­liert. Gis­bert hei­ra­te­te in zwei­ter Ehe So­phia Char­lot­ta von Quadt-Hüch­ten­bruck. Aus bei­den Ehen gin­gen kei­ne Kin­der her­vor. Erbe wur­de da­her sein im Mi­li­tär­dienst ste­hen­der Bru­der
      • Jo­hann Adolph Fried­rich von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1725 in Hee­ren; † 1787 eben­da). Mit sei­ner ers­ten Frau, So­phie Eli­sa­beth („Eli­se“) von Lü­ding­hau­sen ge­nannt Wolff zu Füch­ten (* 1745; † 1766), hat­te er ei­nen Sohn, Carl Wil­helm Ge­org. 1767 hei­ra­te­te er sei­ne zwei­te Frau Ka­ro­li­ne von Plet­ten­berg (* 1750 in Sto­ckum; † 1794 in Hee­ren), Toch­ter des Ge­ne­rals Chris­toph Fried­rich Stef­fen von Plet­ten­berg-Sto­ckum vom be­nach­bar­ten Haus Heyde bei Unna. Mit Ihr hat­te er zwölf Kin­der, die alle vor 1850 star­ben, un­ter an­de­rem Fried­rich Wil­helm Chris­to­pher und Adolf.
        • Carl Wil­helm Ge­org (* 1765; † 1850) hei­ra­te­te in das Haus Bo­del­schwingh ein und be­grün­de­te die Li­nie Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg zu Bo­del­schwingh (sie­he un­ten). Sein Halb­bru­der
        • Fried­rich Wil­helm Chris­to­pher von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1769 in Hee­ren; † 1820 eben­da) erb­te Hee­ren, Hil­beck, Wer­ve und Hah­nen und hei­ra­te­te 1795 Ca­ro­li­ne von Bo­del­schwingh (* 1771 in Bo­del­schwingh; † 1818 Hee­ren), ei­ner Schwes­ter der Lui­se (sie­he un­ter Carl Wil­helm Ge­org), ver­hei­ra­tet. Sie brach­te als Braut­schatz die Häu­ser Gut Oeving­hau­sen, Mehrum und Löh­nen mit in die Ehe. Nach ih­rem Tod hei­ra­te­te Fried­rich Wil­helm 1818 Ma­ria So­phia von Asche­berg aus dem Haus Ven­ne. Das Erbe in Hee­ren über­nahm 1820 sein erst­ge­bo­re­ner Sohn aus ers­ter Ehe
          • Fried­rich Wil­helm („Fritz”) von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1796 in Hee­ren; † 1861 eben­da). Er ehe­lich­te 1821 sei­ne Ku­si­ne Ca­ro­li­ne von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg, ei­ner Toch­ter sei­nes On­kels Carl Wil­helm Ge­org. Er trat zu­nächst in den Mi­li­tär­dienst ein, kämpf­te in den Be­frei­ungs­krie­gen und stu­dier­te Jura in Hei­del­berg, Göt­tin­gen und Ber­lin. 1840 ver­lieh ihm Kö­nig Fried­rich Wil­helm IV. die Kam­mer­her­ren­wür­de. Als er 1861 starb, er­losch die männ­li­che Li­nie der Fa­mi­lie von Plet­ten­berg-Hee­ren. Die Erb­toch­ter Ber­tha hei­ra­te­te Adolf Eu­gen Lud­wig von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (sie­he un­ter Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg zu Hee­ren).
          • Karl Lud­wig Adolf von Plet­ten­berg, (* 1801 in Hee­ren; † 1861 Bo­del­schwingh), Bru­der des vo­ri­gen, über­nahm 1830 Haus Mehrum und hei­ra­te­te 1831 Wil­hel­mi­ne von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg aus dem Hau­se Bo­del­schwingh. Sie hat­ten zwei Söh­ne, Gus­tav und Udo und be­grün­de­ten da­mit die Ne­ben­li­nie Plet­ten­berg-Mehrum. Der äl­te­re Sohn Gus­tav Karl von Plet­ten­berg (* 1835 in Mehrum; † 1910) war Pre­mier-Lieu­ten­ant in der Gar­de-Land­wehr-Ka­val­le­rie und hei­ra­te­te 1862 Eli­sa­beth von Ro­sen­berg aus dem Hau­se Klöt­zen. Sie hat­ten vier Kin­der, von de­nen das zwei­te, Karl An­ton von Plet­ten­berg (* 1871 in Mehrum; † 1942 in Köln) den Be­sitz erb­te. Er war kö­nig­li­cher Kam­mer­herr, Ma­jor des 1. Gar­de-Ula­nen-Re­gi­ment, Vor­stand des Nord­deut­schen Lloyd und Bür­ger­meis­ter von Vo­er­de. Er war in ers­ter Ehe ver­hei­ra­tet mit der Wit­we Mar­ga­re­the Kohl, die Ehe wur­de aber 1919 wie­der ge­schie­den. 1930 hei­ra­te­te er die Wit­we Kla­ra Wen­del­stadt, geb. Pfei­fer (* 1877; † 1950) aus Köln. 1929 ver­kauf­te er Haus Mehrum und zog nach Köln, wo er 1942 kin­der­los starb. We­ni­ge Jah­re spä­ter wur­de Haus Mehrum beim Rhein­über­gang der 9. US-Ar­mee im Rah­men der Ope­ra­ti­on Flash­point so schwer be­schä­digt, dass es 1965 ab­ge­ris­sen wur­de. Heu­te ste­hen nur noch ei­ni­ge Mau­er­res­te.

Bodelschwingh-Plettenberg zu Bodelschwingh

  • Carl Wil­helm Ge­org von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1765 in Hee­ren; † 1850 in Drais) war seit 1788 in ers­ter Ehe mit Chris­ti­ne Anna Lui­se Frei­in von Bo­del­schwingh (* 1766 in Bo­del­schwingh; † 1833 eben­da), Erb­toch­ter auf Bo­del­schwingh und Sand­fort, ver­hei­ra­tet. Als Nich­te des letz­ten Vogts von Els­pe hat­te sie zehn Jah­re zu­vor auch die Gü­ter Bamenohl, Borg­hau­sen, Oeving­hau­sen, Schwer­te, Werl und West­hem­mer­de ge­erbt. Aus der Ehe gin­gen drei Söh­ne und vier Töch­ter her­vor. Carl füg­te mit preu­ßi­scher Ge­neh­mi­gung ab 1805 sei­nem Na­men und sei­nem Wap­pen das de­rer von Bo­del­schwingh hin­zu und be­grün­de­te da­mit die Li­nie der Frei­her­ren von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg zu Bo­del­schwingh. Er war Erb­mar­schall der Graf­schaft Mark, Groß­kom­tur der Deutsch­or­dens­ball­ei Ut­recht und Groß­meis­ter des Frei­mau­rer­or­dens. Nach dem Tod sei­ner Frau Chris­ti­ne im Jahr 1833 hei­ra­te­te er 1834 in zwei­ter Ehe die Toch­ter sei­nes Halb­bru­ders Adolf, Ber­tha Frei­in von Plet­ten­berg (* 1808 in Se­dan; † 1845 in Bo­del­schwingh). Aus die­ser Ehe ging die Toch­ter Ma­rie her­vor. Sein Erbe war
    • Gis­bert von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (* 1790 in Bo­del­schwingh; † 1866 eben­da), Be­sit­zer von Bamenohl, Borg­hau­sen, Bo­del­schwingh, Schwar­zen­berg, Haus Ro­den­berg, Haus Schör­lin­gen bei Waltrop, so­wie Burg Ge­retz­ho­ven, Haus Katz und Katz­cher­hof im Her­zog­tum Jü­lich, Teschen­dorf in Hin­ter­pom­mern, Gut Drais im Her­zog­tum Nas­sau und Huis Loo­waard in der Pro­vinz Gel­der­land. Er wur­de 1826 auf Le­bens­zeit in das Her­ren­haus des west­fä­li­schen Pro­vin­zi­al­land­tags ge­wählt. Er war ver­hei­ra­tet mit Wil­hel­mi­ne („Mi­net­te”) von Plet­ten­berg-Sto­ckum (* 1795 in Egeln; † 1866 eben­da). Ihn be­erb­te u. a.
      • Carl Gis­bert Wil­helm („Stopp”) von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (* 1821 in Ge­retz­ho­fen; † 1907 in Bo­del­schwingh), der die Gü­ter Bo­del­schwingh, Ro­den­berg, Ge­retz­ho­ven und Schwar­zen­berg er­hielt. Er kauf­te sei­nem Bru­der Gis­bert das Haus Drais ab und war ab 1847 mit Eu­ge­nie von Quadt-Wy­krat­dt-Hüch­ten­bruck (* 1824 in Köln; † 1907 in Dor­loh) ver­hei­ra­tet, mit der er bis zum Tode sei­nes Va­ters in Bamenohl leb­te, an­schlie­ßend über­nahm er Bo­del­schwingh und Drais. Sei­ne Toch­ter Wil­hel­mi­ne („Mi­net­te”) (* 1849 in Düs­sel­dorf; † 1920 in Dor­loh) brach­te die­sen Be­sitz durch Hei­rat im Jah­re 1867 an ih­ren Ehe­mann Dodo Alex­an­der Frei­herr zu Inn­hau­sen und Kny­p­hau­sen (* 1835 in Pots­dam; † 1911 in Dor­loh), Herr auf Leer-The­din­ga, der dann zu­sätz­lich zu sei­nem Ge­burts­na­men auch den Ti­tel Graf von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg führ­te. Bei­de hat­ten fünf Söh­ne und drei Töch­ter. Der Sohn
        • Karl Mo­ritz zu Inn­hau­sen und Kny­p­hau­sen, Graf von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (* 1871 in Bo­del­schwingh; † 1958 eben­da). Die­sem folg­te sein Sohn
          • Ed­zard (* 1905; † 1984), der als letz­ter den Pri­mo­ge­ni­tur­ti­tel Graf von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg führ­te. Sei­ne Nach­kom­men füh­ren alle den Na­men Frei­herr bzw. Frei­in zu Inn­hau­sen und Kny­p­hau­sen. Haus Bo­del­schwingh und Gut Drais be­fin­den sich bis heu­te in ih­rem Be­sitz.
  • Adolf von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (* 1797; † 1869), Halb­bru­der von Carl Wil­helm Ge­org (s.o.), war Rechts­rit­ter des Jo­han­ni­ter­or­dens, wur­de in der Schlacht bei Wa­ter­loo ver­wun­det, hei­ra­te­te 1827 Lui­se von Plet­ten­berg-Hee­ren und über­nahm 1861 das der Fa­mi­lie Bo­del­schwingh ge­hö­ren­de Rit­ter­gut und Schloss Sand­fort bei Ol­fen. Er en­ga­gier­te sich auch po­li­tisch und stand 1830-31 in Kon­takt mit dem Frei­herrn vom Stein. Sei­ne Toch­ter Ber­tha hei­ra­te­te spä­ter ih­ren Halb­on­kel Carl Wil­helm Ge­org (sie­he oben)

Bodelschwingh-Plettenberg zu Heeren, später Plettenberg-Heeren

  • Adolf Eu­gen Lud­wig von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (* 1826 in Ge­retz­ho­ven; † 1902 in Hee­ren), Sohn des oben ge­nann­ten Gis­bert von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg, erb­te Bamenohl, Borg­hau­sen, Schlub­ber­bruch und Weu­spert und hei­ra­te­te 1856 sei­ne Ku­si­ne Ber­tha von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1832; † 1900) (s.o. Plet­ten­berg-Hee­ren), Be­sit­ze­rin der Gü­ter Hee­ren, Hil­beck, Wer­ve und Hah­nen. Der Sohn
    • Fried­rich Gis­bert Adolf (auch ge­nannt „Fritz“, „Hein­rich“ oder „Päp­pel“) Graf von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1863 in Hee­ren; † 1924 eben­da) hei­ra­te­te 1892 Eh­ren­gard von Kro­sigk (* 1873 in Rath­manns­dorf; † 1943 in Mut­trin). Er war kö­nig­lich preu­ßi­scher Kam­mer­herr und Ma­jor, Erb­mar­schall in der Graf­schaft Mark, Mit­glied des preu­ßi­schen Her­ren­hau­ses und Rechts­rit­ter des Jo­han­ni­ter­or­dens. Aus An­lass der 25-jäh­ri­gen Thron­be­stei­gung Kai­ser Wil­helms II. wur­de die­ser Fa­mi­li­en­zweig 1913 un­ter der Na­mens­form Graf von Plet­ten­berg-Hee­ren in den preu­ßi­schen Gra­fen­stand er­ho­ben, ei­nem Pri­mo­ge­ni­tur­ti­tel, ge­bun­den an das Fi­dei­kom­miss Hee­ren, so dass die üb­ri­gen Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen wei­ter­hin Frei­her­ren von Plet­ten­berg blei­ben. Er hat­te sie­ben Töch­ter und ei­nen Sohn:
      • Wil­helm-Adolf („Af­fel“) von Plet­ten­berg-Hee­ren (* 1902 in Hee­ren; † 1950 in Hamm). Er hei­ra­te­te 1930 Emi­lie Grä­fin Eck­brecht von Dürck­heim-Montmar­tin (* 1909 in Düs­sel­dorf; † 1995 in Hil­beck), mit der er vier Söh­ne und eine Toch­ter hat­te. Kurz nach dem Tod sei­nes Va­ters, 1924, lös­te er den Fi­dei­kom­miss Hee­ren auf. Die Häu­ser Hee­ren, Hil­beck, Bamenohl und Weu­spert wur­den da­her un­ter sei­nen vier Söh­nen auf­ge­teilt. Die­se Häu­ser wer­den bis heu­te von der Fa­mi­lie Plet­ten­berg be­wohnt.

Linie Plettenberg-Bamenohl (erloschen)

Durch die Hei­rat mit An­ge­la von Heygen um 1440, Mit­er­bin von Bamenohl, kam Hei­den­reich von Plet­ten­berg in den Mit­be­sitz des Hau­ses Bamenohl. Nach dem Tod des Hei­den­reich er­folg­te am 27. Juli 1474 eine Erb­tei­lung bei den Plet­ten­bergs, bei der die Brü­der Gun­tram (Gun­ter­mann I.) und Hein­rich Bamenohl er­hiel­ten. Gun­ter­mann war seit 1474 mit Ka­tha­ri­na von Hanx­le­den ver­hei­ra­tet. Ihm fiel spä­ter auch der An­teil des Bru­ders Hein­rich zu. Die wei­te­re Erb­fol­ge bei den Plet­ten­bergs war

  • Gun­ter­mann II. zu Bamenohl (Obe­res Haus), ver­hei­ra­tet 1. mit Mar­ga­re­te (von Ohle?) und 2. mit Hil­de­gard NN
  • Ul­rich I. von Plet­ten­berg zu Bamenohl (Un­te­res Haus), ver­hei­ra­tet mit Ka­tha­ri­na von Thü­len.

Mit die­ser Erb­fol­ge war Bamenohl bis ins 18. Jahr­hun­dert in ein Obe­res und ein Un­te­res Haus zwei­ge­teilt.

  • Obe­res Haus­Dar­auf folg­te Gun­ter­mann III. von Plet­ten­berg, der erst Pas­tor in Els­pe war, am 1. März 1560 aber re­si­gnier­te und Hil­le von Peick hei­ra­te­te. Er starb am 2. März 1586. Et­was ver­wor­ren ist die Nach­kom­men­schaft des Gun­ter­mann III. Als Erbe des Obe­ren Hau­ses kommt al­ler­dings nur Gun­ter­mann IV. in­fra­ge, der am 12. Fe­bru­ar 1591 die Ka­tha­ri­na Rump zur Wen­ne hei­ra­te­te. Über die­sen Gun­ter­mann be­rich­ten Ur­kun­den in der Zeit von 1589 – 1645. Of­fen­sicht­lich hat­ten bei­de kei­ne Nach­kom­men, da die Nich­te Anna Ka­tha­ri­na (Toch­ter des müns­te­r­i­schen Hof­rich­ters Jo­hann Cas­par von Plet­ten­berg) erb­te. Sie hei­ra­te­te den Oberst Chris­toph Hans Diet­rich von Ste­cken­berg.
  • Un­te­res Hau­sUl­rich I. von Plet­ten­berg hat­te mit sei­ner Frau drei Söh­ne, Ul­rich II., Her­mann und Arnd, so­wie mit der Dienst­magd Ju­dith noch min­des­tens zwei wei­te­re Söh­ne Ul­rich III. und Jo­hann. Ul­rich II. be­kam bei dem Erb­ver­gleich vom 10. April 1564 das hoch ver­schul­de­te Gut Ser­ken­ro­de und be­grün­de­te da­mit die Li­nie Plet­ten­berg-Ser­ken­ro­de. Arnd und Her­mann er­hiel­ten das Un­te­re Haus. Her­mann von Plet­ten­berg hei­ra­te­te Cla­ra Vogt von Els­pe zu Borg­hau­sen am 25. Sep­tem­ber 1564. Da bei­de kin­der­los wa­ren, erb­te das Un­te­re Haus Bamenohl der Bru­der der Cla­ra, Bern­hard (Jo­hann Bern­hard Chris­toph) Vogt von Els­pe zu Borg­hau­sen. Da­mit war auch die­ser Zweig der Plet­ten­bergs er­lo­schen.

Linie Plettenberg-Serkenrode (erloschen)

1539, I. 6. Tho­nies von Laer und sei­ne Ehe­frau Pe­tro­nil­la ver­kauf­ten für eine Sum­me Gel­des an Ul­rich (I.) von Plet­ten­berg zu Bamenohl (Bamenoll) und des­sen Ehe­frau Ka­tha­ri­na ihre Gü­ter zu Nie­der Bamenohl (Nie­dern­bamenoll) und Ser­ken­ro­de (Sercken­ro­de) und die Ei­gen­leu­te da­selbst zur Hälf­te. Durch ei­nen Erb­ver­gleich 1564 er­hielt der um 1530 ge­bo­re­ne Ul­rich II. das hoch ver­schul­de­te Ser­ken­ro­de. Er hei­ra­te­te Mar­ga­re­te von Lug­gen­hau­sen (Lü­gen­hau­sen) aus Liv­land und zog um 1577 nach Ser­ken­ro­de. We­gen die­ser Hei­rat wur­de er erst ent­erbt, er­hielt dann al­ler­dings Ser­ken­ro­de. Letz­ter von Plet­ten­berg war der um 1560 ge­bo­re­ne Sohn An­ton, ver­hei­ra­tet am 26. Juni 1590 mit Eli­sa­beth von Mer­lau. Die bei­den Söh­ne Cas­par Da­ni­el und Ge­org Chris­toph star­ben früh ohne be­kann­te Nach­kom­men. Die Toch­ter Anna Ca­tha­ri­na hei­ra­te­te Jobst von Schle­dorn, Eva Hein­rich Ernst von Bruch.

Stamm Lenhausen-Stockum

Linie Plettenberg-Lenhausen

Hei­den­reich von Plet­ten­berg (* um 1450; † 1485), der zwei­te Sohn des Hei­den­reich von Plet­ten­berg zu Bamenohl, wur­de auf der Wal­den­burg ge­bo­ren und war Mit­er­be von Fin­nen­trop. 1457 er­warb er das Schloss Len­hau­sen von Hein­rich von Len­hau­sen, der kin­der­los ge­blie­ben war. Er hei­ra­te­te Adel­heid von Wre­de und teil­te 1483 sei­nen Be­sitz un­ter sei­nen bei­den Söh­nen auf.

Hein­rich von Plet­ten­berg zu Len­hau­sen, das drit­te Kind, hei­ra­te­te 1575 Mar­ga­re­the Aga­the von Bö­cken­för­de und hat­te mit ihr sie­ben Kin­der.

  • Chris­ti­an von Plet­ten­berg zu Len­hau­sen (* 1576, † vor 1646), ihr äl­tes­ter Sohn, hei­ra­te­te Anna Vogt von Els­pe zu Borg­hau­sen und Bamenohl. Bern­hard von Plet­ten­berg zu Len­hau­sen (* 1618, † n. 1677), ihr Sohn, hei­ra­te­te 1643 Odi­la von Fürs­ten­berg, die ihm neun Kin­der ge­bar. Eine Toch­ter war Ida, Äb­tis­sin des Da­men­stifts Frön­den­berg.
    • Fried­rich Chris­ti­an von Plet­ten­berg (* 1644, † 1706), ihr äl­tes­ter Sohn, war von 1688 bis 1706 Fürst­bi­schof von Müns­ter. Zu sei­nen Brü­dern zähl­ten Fer­di­nand (Dom­propst zu Müns­ter), Wil­helm (Land­kom­tur des Deut­schen Or­dens), Jo­hann Adolf (kur­fürst­lich-köl­ni­scher Kam­mer­herr und De­pu­tier­ter der west­fä­li­schen Reichs­rit­ter­schaft) und Bern­hard. Mit Letz­te­ren wur­de Fried­rich Chris­ti­an 1689 von Kai­ser Karl VI. in den Reichs­frei­her­ren­stand er­ho­ben. Die Söh­ne von Jo­hann Adolf von Plet­ten­berg, Fer­di­nand und Bern­hard Wil­helm, er­lang­ten 1724 den Reichs­gra­fen­stand.
      • Fer­di­nand von Plet­ten­berg (* 1690, † 1737) wur­de Pre­mier­mi­nis­ter un­ter dem Köl­ner Erz­bi­schof und Kur­fürs­ten Cle­mens Au­gust I. von Bay­ern und war wich­ti­ger Un­ter­stüt­zer von Ma­ria The­re­sia von Ös­ter­reich bei der Thron­fol­ge für die Habs­bur­gi­schen Erb­lan­de. Er war Be­grün­der der Li­nie Plet­ten­berg-Wit­tem. Un­ter ihm wur­de 1734 das mo­nu­men­ta­le Schloss Nord­kir­chen fer­tig­ge­stellt, das bis 1833 im Fa­mi­li­en­be­sitz blieb.

1733 ver­leg­te die Fa­mi­lie ih­ren Haupt­wohn­sitz von Len­hau­sen in das 1710 er­wor­be­ne Schloss Ho­ve­stadt in Lip­pe­tal, das bis heu­te von ihr be­wohnt wird. 1874 ließ sie das Obe­re Haus Len­hau­sen in­stand set­zen. Seit 1927 nutzt ein Zweig der Fa­mi­lie es wie­der als Fa­mi­li­en­sitz.

Der in Ho­ve­stadt ge­bo­re­ne Bild­hau­er Bern­hard von Plet­ten­berg stamm­te aus die­ser Li­nie.

Linie Plettenberg-Stockum

Her­mann von Plet­ten­berg kauf­te 1494 das Rit­ter­gut Sto­ckum und be­grün­de­te so die gleich­na­mi­ge Li­nie, de­ren Mit­glie­der be­reits seit dem 30-jäh­ri­gen Krieg häu­fig Kar­rie­re im Mi­li­tär­dienst ge­macht hat­ten. Sie ge­hör­ten zum pro­tes­tan­ti­schen Teil der Fa­mi­lie und ver­leg­ten ihi­ren Le­bens­mit­tel­punkt schon bald nach Bü­cke­burg, dem Sitz des Fürs­ten­hau­ses Schaum­burg-Lip­pe, und nach Ber­lin. Aus die­ser Li­nie stam­men Chris­toph Fried­rich Stef­fen von Plet­ten­berg (* 1698 in Plet­ten­berg; † 1777 auf Haus Heyde), der sich un­ter Fried­rich dem Gro­ßen in den Schle­si­schen Krie­gen gro­ße Ver­diens­te er­warb. Au­ßer­dem ge­hö­ren dazu der Ge­ne­ral­ad­ju­tant Kai­ser Wil­helms II., Karl von Plet­ten­berg (* 1852 Neu­haus; † 1938 in Bü­cke­burg) und sein Sohn, der Wi­der­stands­kämp­fer Kurt von Plet­ten­berg (* 1852 Neu­haus; † 1938 in Bü­cke­burg).

Linie Plettenberg-Wittem (erloschen)

Fer­di­nand von Plet­ten­berg-Len­hau­sen kauf­te die Herr­schaf­ten Eys und Wit­tem, wur­de 1724/25 zum „Graf von Plet­ten­berg und Wit­tem“ er­ho­ben und er­lang­te da­durch 1732 die Reichs­stand­schaft mit Sitz und Stim­me im Kol­le­gi­um der west­fä­li­schen Reichs­gra­fen. Die­ser reichs­stän­di­sche Be­sitz ging 1801 durch den Frie­den von Lu­n­é­vil­le an Frank­reich ver­lo­ren. Er hei­ra­te­te Ber­nar­di­na Alex­an­dri­na von Wes­ter­holt-Lem­beck (* 1695). Un­ter sei­nem Sohn Franz Jo­seph ge­riet die Fa­mi­lie in Kon­kurs, den sie erst durch den Ver­kauf von zahl­rei­chen Gü­tern so­wie Kre­di­ten von Ver­wand­ten be­en­den konn­te. Sein En­kel Ma­xi­mi­li­an Fried­rich stürz­te die Fa­mi­lie kurz da­nach in ei­nen zwei­ten Kon­kurs.

Beim Reichs­de­pu­ta­ti­ons­haupt­schluss 1803 er­hielt Ma­xi­mi­li­an Fried­rich mit den Or­ten Mie­tin­gen und Sul­min­gen in Schwa­ben eine Ent­schä­di­gung. Die bei­den Orte wur­den zur „Graf­schaft Mie­tin­gen“ er­ho­ben, die aber be­reits 1806 me­dia­ti­siert wur­de und als Stan­des­herr­schaft an das Kö­nig­reich Würt­tem­berg fiel. Graf Ma­xi­mi­li­an von Plet­ten­berg-Wit­tem zu Mie­tin­gen (1771–1813) war der letz­te männ­li­che Spross die­ser Li­nie. Sei­ne Toch­ter Ma­ria aus der Ehe mit Ma­ria Jo­se­phi­na geb. Grä­fin von Gal­len­berg (1784–1839) hei­ra­te­te 1833 den k.u.k. Käm­me­rer Ni­co­laus Graf von Es­ter­házy de Ga­lan­tha.

Plettenberg in den Niederlanden (erloschen)

Die ers­ten bei­den 1591/92 nach­weis­ba­ren van Plet­ten­berg, Haupt­mann Wil­lem (* um 1540; † vor 23. Fe­bru­ar 1611) und Jo­hann, führ­ten noch den Zu­satz von Len­hau­sen. Schwen­ni­cke ver­mu­tet, dass die bei­den Brü­der von Wil­helm von Plet­ten­berg, ge­nannt von Engst­feld, ab­stam­men.

1661 wur­de Hans Wil­lem (* 1646; † 1698) der Reichs­frei­her­ren­stand als Frei­herr von Plet­ten­berg und Len­hui­sen er­teilt. Aus der Li­nie stamm­ten ver­mut­lich auch die Ma­ler Mat­t­hieu van Plat­ten­berg (1607–1660) und sein Sohn Ni­co­las de Plat­te­mon­ta­gne (1631–1706), so­wie der Gou­ver­neur der Kap­ko­lo­nie Joa­chim van Plet­ten­berg (1771–1785).

Der letz­te Na­mens­trä­ger starb 1929.

Plettenberg im Baltikum (erloschen)

Im 15. und 16. Jahr­hun­dert stell­te die Fa­mi­lie meh­re­re Mit­glie­der des Deut­schen Or­dens in Liv­land. So wird Wal­ter von Plet­ten­berg 1422 als Kom­tur von Do­beln ge­nannt. Go­dert von Plet­ten­berg war 1450 Land­mar­schall von Liv­land.

Wol­ter von Plet­ten­berg, der be­kann­tes­te von ih­nen, ge­bo­ren auf Burg Meye­rich, wur­de 1494 Land­meis­ter in Liv­land und be­sieg­te 1502 ein zah­len­mä­ßig über­le­ge­nes Heer des Mos­kau­er Groß­fürs­ten Iwan III. in der Schlacht am Smo­li­na­see. 1525 wur­de er von Kai­ser Karl V. für sich und sei­ne Nach­fol­ger in den Reichs­fürs­ten­stand mit Sitz und Stim­me auf den Reichs­ta­gen er­ho­ben.

In Kur­land hei­ra­tet Hein­rich von Plet­ten­berg aus Lin­den 1625 Eli­sa­beth von Man­teuf­fel a.d.H. Schön­wer­der (* ~1610), Toch­ter des Kanz­lers Mi­cha­el von Man­teuf­fel, Er­bin von Gra­f­en­thal, Schön­wer­der und Miß­hof (Dzimt­mi­sa). 1745 wird Hein­rich Ernst von Plet­ten­berg er­wähnt, Oberst­leut­nant und pol­ni­scher Ge­hei­mer Rat, Erb­herr von Sa­mi­ten (Ze­mī­te), eben­so sein Bru­der Ge­or­ge Fried­rich von Plet­ten­berg, Re­gie­rungs­rat und Erb­herr auf Lin­den (Lin­de), Med­dum (Me­du­mi), Kal­kuh­nen (Kal­kū­ne) und Ber­ken­ha­gen (Bir­ki­neļi) als Söh­ne ei­nes Hein­rich Ger­hard von Plet­ten­berg er­wähnt.

Wappen

Das Stamm­wap­pen ist ge­spal­ten, he­ral­disch rechts gold, links blau. Auf dem Helm mit blau-gol­de­nen De­cken eine blaue und eine gol­de­ne Rei­her­fe­der. Hin­sicht­lich des Wap­pens ist eine Ähn­lich­keit mit dem Wap­pen des Adels­ge­schlechts Vogt von Els­pe er­kenn­bar.

Namensträger

Lizenz

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