Otto Heinrich Korff gen. Schmising

Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Otto Hein­rich Korff gen. Schmi­sing (* 21. Ok­to­ber 1620; † 4. Ok­to­ber 1664) war Dom­propst im Fürst­bis­tum Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Als Sohn der Ehe­leu­te Hein­rich Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen (1583–1665, Dom­herr in Min­den) und Si­byl­la von Wendt (1589–1666) ge­bo­ren, ent­stamm­te Otto Hein­rich der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie Korff gen. Schmi­sing. Sein Bru­der Kas­par Hein­rich (1616–1690) war Amts­droste in Iburg und De­pu­tier­ter der Ra­vens­ber­ger Rit­ter­schaft, sein Bru­der Mat­thi­as (1620–1684) war Ge­hei­mer Rat und Dom­de­chant und -kan­tor in Hil­des­heim.

Werdegang und Wirken

Otto Hein­rich, als Dom­herr in Hil­des­heim tä­tig, er­hielt am 7. Juli 1629 durch Papst Ur­ban VIII. das Dom­ka­no­ni­kat in Müns­ter und stu­dier­te zu­nächst an der Sor­bon­ne in Pa­ris. Nach ei­nem Brief sei­nes Va­ters an das Dom­ka­pi­tel er­hielt er die Er­laub­nis zum Wech­sel an eine an­de­re Uni­ver­si­tät, denn die Fran­so­sen in Frank­reich nicht len­ger wil­len ge­dul­den. 1635 er­hielt er eine Dom­prä­ben­de in Os­na­brück. Am 9. Juni 1641 emp­fing er die nie­de­ren Wei­hen und zwei Tage spä­ter die Wei­he zum Sub­dia­kon. Sei­ne Wei­he zum Dia­kon fiel auf den 11. März 1645. Ein Jahr spä­ter wur­de er Dom­kan­tor in Os­na­brück. Die Wahl zum Dom­propst war am 5. Mai 1650. Kur­ze Zeit spä­ter, am 20. Juli, er­hielt er vom Papst In­no­zenz X. die va­kan­te Dom­props­tei und leis­te­te am 2. Sep­tem­ber 1650 ihm ge­gen­über sei­nen Treue­eid. Bei der Wahl des Bi­schofs von Müns­ter im Jah­re 1650 trat er als star­ker Be­für­wor­ter des Chris­toph Bern­hard von Ga­len auf und zähl­te auch in der Fol­ge­zeit zu sei­nen treu­en An­hän­gern.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Otto Hein­rich Korff gen. Schmi­sing aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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