Nov 17 2017

Maximilian Friedrich von Elverfeldt genannt Beverförde zu Werries

Wappen der von Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries

Wap­pen der von El­ver­feldt ge­nannt von Be­ver­fo­er­de zu Wer­ries

Ma­xi­mi­li­an Fried­rich von El­ver­feldt ge­nannt Be­ver­fo­er­de-Wer­ries (* 15. Sep­tem­ber 1768; † 18. Mai 1851) war ein ab­ge­fal­le­ner Dom­herr in Müns­ter, Os­na­brück und Pa­der­born.

Leben

Max Frie­de­rich kommt aus dem Ge­schlecht de­rer von El­ver­feldt. Sein Va­ter war Carl Fried­rich von El­ver­feldt und sei­ne Mut­ter war Fran­zis­ka Chris­ti­na von Vit­ting­hoff ge­nannt Schell. Weil sich Fried­rich Chris­ti­an von Be­ver­för­de zu Wer­ries – den man auch den „tol­len Wer­ries“ nann­te – von sei­ner Ehe­frau ge­trennt hat­te und da­mit kin­der­los blieb, ad­op­tier­te er am 24. Ja­nu­ar 1768, we­ni­ge Tage vor sei­nem Tod, den ein­jäh­ri­gen Bru­der Fried­rich Cle­mens, zum Sohn und Er­ben. Die­ser grün­de­te die Sei­ten­li­nie El­ver­feldt ge­nannt von Be­ver­fo­er­de zu Wer­ries, ei­nen Ti­tel, den auch Max Fried­rich über­nahm. An­ders als sein Bru­der wur­de er aber Ka­no­ni­ker im Hoch­stift Müns­ter, Hoch­stift Os­na­brück, Hoch­stift Pa­der­born. Als Sohn ei­nes west­fä­li­schen Ade­li­gen war es bis Reichs­de­pu­ta­ti­ons­haupt­schluss sein Be­mü­hen ge­we­sen, die Dom­her­ren­prä­ben­de und da­mit auch die Ein­fluss­mög­lich­keit auf die re­gio­na­le Po­li­tik dem Land­adel zu er­hal­ten. Nur wi­der­wil­lig nahm er die Sä­ku­la­ri­sie­rung in Müns­ter durch den preu­ßi­schen Staat hin. Nach der Macht­über­nah­me durch Na­po­le­on be­grüß­te der das Ein­set­zen des Bi­schofs Fer­di­nand Au­gust von Spie­gel durch den Usur­pa­tor, der kei­ne Be­stä­ti­gung von Rom hat­te. Nach Auf­lö­sung der geist­li­chen Fürs­ten­tü­mer ließ sich Max Fried­rich lai­sie­ren, ohne auf sei­ne Ver­sor­gungs­an­sprü­che aus den ver­schie­de­nen Dom­her­ren­prä­ben­den zu ver­zich­ten.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Ma­xi­mi­li­an Fried­rich von El­ver­feldt ge­nannt Be­ver­för­de zu Wer­ries aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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