Maximilian Frederik Hendrik von Korff gen. Schmising

Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Ma­xi­mi­li­an Fre­de­rik Hen­drik von Korff gen. Schmi­sing (* 1779 in Müns­ter; † 2. Fe­bru­ar 1840 eben­da) war Amts­droste im Fürst­bis­tum Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Ma­xi­mi­li­an Fre­de­rik Hen­drik wuchs als Sohn des Cle­mens Au­gust Hein­rich von Korff gen. Schmi­sing (1749–1821, Ober­hof­mar­schall) und sei­ner Ge­mah­lin Eli­sa­beth Bern­har­di­ne von Na­gel zu Lo­burg (1756–1809) zu­sam­men mit sei­nen Ge­schwis­tern Ma­xi­mi­li­an Franz (1781–1850, Land­rat im Kreis Hal­le), Bern­har­di­ne (1785) und Cle­mens Au­gust Karl (1791–1864, Land­rat im Kreis Wa­ren­dorf) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Korff auf. Am 30. Juli 1803 hei­ra­te­te er in Müns­ter So­phia Lu­do­vi­ca von Ga­len (1784–1805, Toch­ter des Cle­mens Au­gust Jo­sef von Ga­len zu As­sen). Aus der Ehe ging der Sohn Cle­mens Au­gust, Land­rat im Kreis Hal­le, her­vor. Nach Lu­do­vi­cas Tod war er mit The­re­se von Boe­sela­ger (1780–1859) ver­hei­ra­tet. Aus die­ser Ehe stam­men die Kin­der Ma­xi­mi­li­an (1809–1861, Land­rat im Kreis Lü­ding­hau­sen) und Au­gus­te (1815–1895).

Werdegang und Wirken

Nach­dem sein Va­ter auf das Dros­ten­amt ver­zich­te­te, wur­de Ma­xi­mi­lin Fre­de­rik am 15. März 1802 zum Dros­ten des Am­tes Clop­pen­burg be­stallt und leis­te­te sei­nen Amts­eid vor dem Dom­ka­pi­tel am 19. März. In Ham­burg stu­dier­te er Forst­wirt­schaft, wäh­rend des­sen ihn sein Va­ter im Dros­ten­amt ver­trat. Am 5. Mai des Jah­res 1802 wur­de er noch­mals ver­ei­digt. Im Jah­re 1821 erb­te er als ach­ter Ta­ten­hau­se­ner Erb­fol­ger das Gut Du­der­stadt. In den Jah­ren 1809 bis 1811 hat Ma­xi­mi­li­an Fre­de­rik den Neu­bau der Lö­nin­ger Kir­che der­art be­ein­flusst, dass auf sein Be­trei­ben hin der Plan des müns­ter­schen Ar­chi­tek­ten Jo­hann Ne­po­muck Schmidts für den Kir­chen­neu­bau ver­wirk­licht wur­de. Am 25. April 1809 leg­te er als Bau­di­rek­tor im Na­men des Her­zogs von OI­den­burg den Grund­stein der neu­en St. Vi­tus Kir­che. 1811 trat er als Dros­te des Am­tes Clop­pen­burg zu­rück und zog sich auf sein Gut Ta­ten­hau­sen zu­rück.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Ma­xi­mi­li­an Fre­de­rik Hen­drik von Korff gen. Schmi­sing aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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