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Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Paderborn

Die folgenden Personen waren Bischöfe, Fürstbischöfe (weltliche Landesherren des Fürstbistums Paderborn) oder Erzbischöfe des (Erz-)Bistums Paderborn seit 806:

Bischöfe 806–1321

Bild Name von bis Bemerkungen
Hathumar 806 815
Badurad 815 862
Luithard 862 887
Biso 887 900
Theoderich I. 900 917
Unwan 918 935
Dudo 935 959
Volkmar OSB 959 983
Rethar 983 1009
Meinwerk 1009 1036 Immedinger
Rotho OSB 1036 1051
Imad 1051 1076 Billunger
Poppo 1076 1083
Heinrich I. von Assel 1083 1090
Heinrich II. von Werl 1084 1127
Bernhard I. von Oesede 1127 1160
Evergis 1160 1178
Siegfried 1178 1188 von Hallermund?
Bernhard II. von Ibbenbüren 1188 1203
Bernhard III. von Oesede 1204 1223
Thomas Olivier gen. der Sachse 1223 1225
Wilbrand von Oldenburg 1225 1228
Bernhard IV. zur Lippe 1228 1247
Simon I. zur Lippe 1247 1277
Otto von Rietberg 1277 1307
Günther I. von Schwalenberg 1307 1310
Dietrich II. von Itter 1310 1321

Fürstbischöfe 1321–1802/03

Ab Bernhard V. zur Lippe gelten die Paderborner Bischöfe als territorial unabhängige Fürstbischöfe des Fürstbistums Paderborn.

Bild Name von bis Bemerkungen
Grabplatte von Fürstbischof Bernhard V. im Dom zu PaderbornGrabplatte des Bischofs Bernhard V. zur Lippe, Dom zu Paderborn Bernhard V. zur Lippe 1321 1341
Balduin von Steinfurt 1341 1361
Grabplatte des Bischofs Heinrich III. von Paderborn (1361-1380) im Paderborner Dom Heinrich III. von Spiegel zum Desenberg OSB 1361 1380
Simon II. von Sternberg 1380 1389
Ruprecht von Berg 1389 1394
Johann I. von Hoya 1394 1399 1399–1424 Bischof von Hildesheim
Bertrando d’Arvazzano 1399 1401 Einziger italienischer Bischof.
Wilhelm I. von Berg 1401 1414
Dietrich III. von Moers 1415 1463 1414–1463 Erzbischof von Köln
Grabplatte von Simon III. gezeichnet von Emil Zeiß Simon III. zur Lippe 1463 1498
Hermann I. von Hessen 1498 1508 1480–1508 als Hermann IV. Erzbischof von Köln
Erich von Braunschweig-Grubenhagen 1508 1532 1508–1532 Bischof von Osnabrück, 1532 auch Bischof von Münster
Hermann II. von Wied 1532 1547 1515–1547 Erzbischof von Köln
Rembert von Kerssenbrock 1547 1568
Johann II. von Hoya 1568 1574 1553–1574 Bischof von Osnabrück, 1566–1574 Bischof von Münster, Administrator
Salentin von Isenburg 1574 1577 1567–1577 Erzbischof von Köln, Administrator, eine Bischofsweihe erlangte er nie.
Heinrich IV. von Sachsen-Lauenburg 1577 1585 protestantisch, Administrator, er hat die päpstliche Admission nicht erlangt, Domkapitel erwartete päpstliche Drohung der Exkommunikation bei der Wahl von Heinrich IV.
Fürstbischof Dietrich IV.; Gemälde um 1600 in der Theologischen Fakultät Paderborn Dietrich IV. von Fürstenberg 1585 1618 Bischof der Gegenreformation, stammte anders als seine Vorgänger nicht vom reichsfürstlichen Adel ab, Vertreter des tridentinischen Reformkatholizismus
Ferdinand als Erzbischof von Köln, Gemälde im Kapitelsaal des Kölner Domes Ferdinand I. von Bayern 1618 1650 1612 zum Koadjutor gewählt
Dietrich Adolf von der Recke Dietrich Adolf von der Recke 1650 1661
Fürstbischof Ferdinand II. – Stifterbild für das Franziskanerkloster in Paderborn von Johann Georg Rudolphi 1672 Ferdinand II. von Fürstenberg 1661 1683
 Hermann Werner Wolff-Metternich zur Gracht Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht 1683 1704
 Franz Arnold Fürstbischof von Paderborn und Münster. Kupferstich von Pieter Stevens van Gunst, vor 1707 Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht 1704 1718 ab 1706 auch Fürstbischof von Münster
Clemens August mit allen Zeichen seiner geistlichen und weltlichen Herrschaft: Kurmantel und Kurhut stehen für das Kurfürstentum Köln, das auf der Brust hängende bischöfliche Pektorale, der Kragen des Priesterornats und die auf dem Tisch hinter dem Kurhut liegende Mitra versinnbildlichen sein Amt als Erzbischof von Köln, links im Hintergrund Schloss Falkenlust, gemalt von Georges Desmarées, um 1746, Öl auf Leinwand, Standort: Schloss Augustusburg Clemens August I. von Bayern 1719 1761
Bischof Wilhelm Anton (1707–1782); Ausschnitt aus einem Gemälde von Anton Joseph Stratmann Wilhelm Anton von der Asseburg 1763 1782
Friedrich Wilhelm von Westphalen Friedrich Wilhelm von Westphalen 1782 1789 1773 zum Koadjutor gewählt
Franz Egon von Fürstenberg (Ölgemälde um 1790) Franz Egon von Fürstenberg 1789 1825

Franz Egon war der letzte in der Reihe der Fürstbischöfe von Paderborn, da das Fürstbistum Paderborn während seiner Amtszeit seinen Status als selbständiges Territorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verlor.

Bischöfe 1802/03–1930

Bild Name von bis Bemerkungen
Franz Egon von Fürstenberg (Ölgemälde um 1790) Franz Egon von Fürstenberg 1789 1825
Friedrich Klemens von Ledebur-Wicheln 1825 1841
Richard Dammers 1841 1844
Franz Drepper 1845 1855
Konrad Martin 1856 1879 durch die preußische Regierung 1875 abgesetzt
Sedisvakanz 1879 1882 Wegen des Kulturkampfes blieb der Paderborner Bischofsstuhl nach dem Tode Konrad Martins bis 1882 unbesetzt.
Franz Kaspar Drobe 1882 1891
Hubert Theophil Simar 1891 1899 von 1899 bis 1902 Erzbischof von Köln
Wilhelm II. Schneider 1900 1909
Karl Joseph Kardinal Schulte 1910 1920 1920 bis 1941 Erzbischof von Köln

Erzbischöfe seit 1930

Bild Name von bis Bemerkungen
Caspar Klein 1920 1941 erster Erzbischof ab 1930
Lorenz Kardinal Jaeger 1941 1973
Johannes Joachim Kardinal Degenhardt 1974 2002 zuvor seit Juli 1973 Kapitularvikar
Hans-Josef Becker 2003 zuvor seit 2002 Diözesanadministrator

Lizenz

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