Feb 11 2017

Klemens von Korff

Clemens August Maria Caspar Maximilian Graf von Korff-Schmising (1804-1882), Landrat

Kle­mens von Korff

Graf Kle­mens von Korff gen. Schmi­sing (* 16. Mai 1804 in Din­kla­ge; † 25. Mai 1882 in Müns­ter) war preu­ßi­scher Land­rat des Krei­ses Hal­le (Westf.) und Ab­ge­ord­ne­ter.

Leben

Er war Sohn von Ma­xi­mi­li­an Fried­rich Korff gen. Schmi­sing und So­phia Lui­se (geb. von Ga­len). Er selbst hei­ra­te­te 1829 Pau­li­ne Ma­ria Fran­zis­ka von Mer­veldt. Der Ehe ent­stamm­ten die Söh­ne Kle­mens (* 1834) und Ma­xi­mi­li­an (* 1840). Von Korff war Rit­ter­guts­be­sit­zer un­ter an­de­rem auf Ta­ten­hau­sen im Kreis Hal­le in West­fa­len.

Er be­such­te das Gym­na­si­um in Müns­ter. Da­nach stu­dier­te er Rechts- und Ka­me­ral­wis­sen­schaf­ten in Göt­tin­gen und Ber­lin ohne ein Ex­amen ab­zu­le­gen. Er dien­te als Ein­jäh­rig-Frei­wil­li­ger beim Gar­de-Schüt­zen-Ba­tail­lon. Mit ei­ner mi­nis­te­ri­el­len Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung konn­te er 1830 als Aus­ku­la­tor bei der Re­gie­rung in Müns­ter in den preu­ßi­schen Ver­wal­tungs­dienst ein­tre­ten. Im Jahr 1837 wur­de er zum Kreis­de­pu­tier­ter des Krei­ses Hal­le ge­wählt. Seit 1855 war er dort Land­rat zu­nächst un­ter Vor­be­halt der ent­spre­chen­den Prü­fung. Ein Jahr spä­ter wur­de ihm die Prü­fungs­pflicht er­las­sen.

Im Zu­sam­men­hang mit dem Kul­tur­kampf wur­de er 1875 in den einst­wei­li­gen Ru­he­stand ver­setzt. Der Hin­ter­grund war, dass er es ge­dul­det hat­te, das sein Die­ner eine Er­ge­ben­heits­adres­se zu Guns­ten des ab­ge­setz­ten pa­der­bor­ner Bi­schof Kon­rad Mar­tin un­ter­zeich­net hat­te. Wäh­rend der Re­gie­rungs­prä­si­dent von Min­den dar­in kei­ne Ge­fahr im mehr­heit­lich pro­tes­tan­ti­schen Kreis Hal­le sah, be­stand der west­fä­li­sche Ober­prä­si­dent Fried­rich von Kühl­wet­ter „im In­ter­es­se der Staats­au­to­ri­tät“ für eine Ab­set­zung. Dem schloss sich das preu­ßi­sche Staats­mi­nis­te­ri­um ein­stim­mig an.

Von Korff war von 1841 bis 1882 Mit­glied des west­fä­li­schen Pro­vin­zi­al­land­tags. Im Jahr 1847 ge­hör­te er dem Ver­ei­nig­ten Land­tag an. Au­ßer­dem ge­hör­te er als Frak­ti­ons­lo­ser 1855/56 für den Wahl­kreis Hal­le-Bie­le­feld-Gü­ters­loh dem preu­ßi­schen Ab­ge­ord­ne­ten­haus an. Seit 1860 war er auf Le­bens­zeit Mit­glied des preu­ßi­schen Her­ren­hau­ses. Sein Bru­der Ma­xi­mi­li­an von Korff gen. Schmi­sing war Land­rat des Krei­ses Lü­ding­hau­sen.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Kle­mens von Korff aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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