Mai 26 2017

Klemens von Korff gen. Schmising (Landrat)

Kle­mens von Korff gen. Schmi­sing (* 18. April 1834 in Müns­ter; † 25. März 1921 eben­da) war ein Guts­be­sit­zer und preu­ßi­scher Land­rat.

Leben

Kle­mens von Korff gen. Schmi­sing ent­stamm­te als Sohn der Ehe­leu­te Kle­mens von Korff gen. Schmi­sing und Pau­li­ne Ma­ria Fran­zis­ka von Mer­veldt dem west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht von Korff. Nach dem Rei­fe­zeug­nis im Jah­re 1854 stu­dier­te er an den Uni­ver­si­tä­ten Bonn und Göt­tin­gen Jura und Na­tio­nal­öko­no­mie. Vom 1. April 1856 bis Ende März 1857 leis­te­te er als Ein­jäh­rig-Frei­wil­li­ger sei­nen Mi­li­tär­dienst im Küras­sier-Re­gi­ment „von Drie­sen“ (West­fä­li­sches) Nr. 4 und war zu­letzt Ritt­meis­ter bei der Land­wehr-Ka­val­le­rie. Am 28. Ok­to­ber 1858 er­hielt er die Er­laub­nis, bei der Be­zirks­re­gie­rung Müns­ter an ei­ner 18-mo­na­ti­gen Aus­bil­dung zum Land­rat teil­zu­neh­men. 1864 wur­de er zum Kreis­de­pu­tier­ten und am 18. Sep­tem­ber 1896 vom Kreis­tag Hal­le ein­stim­mig zum Land­rat des Krei­ses Hal­le ge­wählt. Am 15. Juni 1911 wur­de er auf ei­ge­nen Wunsch aus dem Staats­dienst ent­las­sen.

Er war Mit­glied des Pro­vin­zi­al­land­ta­ges und des preu­ßi­schen Her­ren­hau­ses auf Le­bens­zeit. Von Korff hei­ra­te­te am 21. Au­gust 1860 Fer­di­nan­de von Fürs­ten­berg. Aus der Ehe stam­men ein Sohn und zwei Töch­ter. Le­vina, ver­hei­ra­tet mit Au­gust von Ga­len. De­ren Sohn Chris­toph war päpst­li­cher Ge­heim­käm­me­rer.

Kle­mens von Korff war Rit­ter­guts­be­sit­zer auf Ta­ten­hau­sen.

Sein Va­ter war von 1855 bis 1875 Land­rat des Krei­ses Hal­le, sein On­kel Ma­xi­mi­li­an Land­rat des Krei­ses Lü­ding­hau­sen von 1840 bis 1856.

Ehrungen

  • Ro­ter Ad­ler­or­den II. Klas­se
  • Kro­nen­or­den II. Klas­se mit Ei­chen­laub und Stern
  • Preu­ßi­scher Kam­mer­herr
  • Mal­te­ser-Or­den
  • Schloß­haupt­mann von Müns­ter, Prä­di­kat Ex­zel­lenz

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Kle­mens von Korff gen. Schmi­sing (Land­rat) aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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