Kaspar Maximilian Droste zu Vischering

Wappen derer von Droste zu Vischering

Wap­pen de­rer von Dros­te zu Vi­sche­ring

Kas­par Max Frei­herr Dros­te zu Vi­sche­ring, auch Cas­par Max Dros­te zu Vi­sche­ring, (* 9. Juli 1770 in Vor­helm; † 3. Au­gust 1846 in Müns­ter) war von 1826 bis 1846 Bi­schof von Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Kas­par Max ent­stamm­te als Sohn der Ehe­leu­te Cle­mens Au­gust Ma­ria Dros­te zu Vi­sche­ring (1742–1790) und So­phia Alex­an­dri­na Dros­te zu Füch­ten (1748–1817) der Adels­fa­mi­lie Dros­te zu Vi­sche­ring, eine der äl­tes­ten und be­deu­tends­ten west­fä­li­schen Fa­mi­li­en. Er wuchs mit sei­nen fünf Ge­schwis­tern auf. Sein äl­te­rer Bru­der Adolf Hei­den­reich war Erb­d­ros­te und Er­bau­er des Erb­d­ros­ten­hofs, Franz Otto ka­tho­li­scher Theo­lo­ge und Pu­bli­zist, Cle­mens Au­gust Erz­bi­schof von Köln und Ma­xi­mi­li­an Hei­den­reich Land­rat in Bri­lon.

Werdegang

Kas­par Ma­xi­mi­li­an ge­hör­te seit sei­ner Ju­gend zum Kreis um Ama­lie von Gal­lit­zin. Er emp­fing am 13. Juli 1793 die Pries­ter­wei­he durch den Müns­te­ra­ner Weih­bi­schof Wil­helm von Al­haus. Papst Pius VI. er­nann­te ihn 1795 zum Ti­tu­lar­bi­schof von Ie­ri­chus und be­stell­te ihn zum Weih­bi­schof im Bis­tum Müns­ter. Die Bi­schofs­wei­he spen­de­te ihm der Fürst­bi­schof von Müns­ter, Ma­xi­mi­li­an Franz von Ös­ter­reich, am 6. Sep­tem­ber des­sel­ben Jah­res; Mit­kon­se­kra­to­ren wa­ren Jean-Bap­tis­te du Ples­sis d’Argentré, Bi­schof von Sées, und Lou­is-Charles du Ples­sis d’Argentré, Bi­schof von Li­mo­ges. 1825 wur­de er von Papst Leo XII. zum Bi­schof von Müns­ter er­nannt. Sei­nen Bru­der Cle­mens Au­gust, den spä­te­ren Erz­bi­schof von Köln, weih­te er am 14. Mai 1798 in Müns­ter zum Pries­ter und im Jah­re 1827 eben­dort zum Weih­bi­schof.

Er er­öff­ne­te 1832 eine theo­lo­gisch-phi­lo­so­phi­sche Aka­de­mie in Müns­ter, die Vor­läu­fe­rin der Uni­ver­si­tät war.

Siehe auch:

Dros­te zu Vi­sche­ring

Lizenz

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