Karl Anton von Galen zu Assen

Wappen derer von Galen

Wap­pen de­rer von Ga­len

Karl An­ton von Ga­len zu As­sen (* 18. De­zem­ber 1679 in Haus As­sen; † 11. Sep­tem­ber 1752 in Be­ckum) war Dros­te im Amt Bo­cholt und Ge­heim­rat.

Leben

Herkunft und Familie

Aus dem ur­alten west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht von Ga­len, wel­ches zu den be­deu­tends­ten im Fürst­bis­tum Müns­ter zählt, sind zahl­rei­che be­deu­ten­de und nam­haf­te Per­sön­lich­kei­ten her­vor­ge­gan­gen. Im 16. Jahr­hun­dert sym­pa­thi­sier­te es teil­wei­se mit der Re­for­ma­ti­on, wur­de spä­ter wie­der ka­tho­lisch. Karl An­ton von Ga­len zu As­sen wur­de als Sohn des Jo­hann Hein­rich von Ga­len (1609–1694, Erb­käm­me­rer, Reichs­frei­herr und Amts­d­ros­te in Vech­ta) und sei­ner Ge­mah­lin Anna Eli­sa­beth von der Re­cke zu Stein­furt ge­bo­ren und wuchs zu­sam­men mit sei­nen sie­ben Ge­schwis­tern (vier Schwes­tern und die Brü­der Wil­helm Gos­win An­ton (1678–1710, Dom­herr in Müns­ter), Chris­toph Hein­rich, Hein­rich Lud­wig und Fer­di­nand Be­ne­dikt) auf. Franz Wil­helm war sein Halb­bru­der. Der müns­te­r­i­sche Fürst­bi­schof Chris­toph Bern­hard von Ga­len war sein On­kel. Sei­ne Hei­rat mit Ma­ria An­to­nia von Wolff-Met­ter­nich zu Wehr­den, (El­tern: Hie­ro­ny­mus Leo­pold Ed­mund von Wolff-Met­ter­nich (1661–1716, Rat in Pa­der­born) und Anna An­to­nia He­le­ne von der Horst zu Hel­len­broich) war am 8. Juni 1713.

Werdegang und Wirken

Mit der ers­ten Ton­sur wur­de Karl An­ton am 22. De­zem­ber 1691 auf ein geist­li­ches Amt vor­be­rei­tet. Nach dem Ver­zicht sei­nes Bru­ders Chris­toph Hein­rich er­hielt er 1698 eine Dom­prä­ben­de in Müns­ter. Er stu­dier­te in Rom und im An­schluss dar­an in Sie­na. Nach­dem er im Jah­re 1713 auf sein Amt ver­zich­te­te, hei­ra­te­te er. Am 12. April 1714 wur­de er zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren. Zum Dros­ten im Amt Bo­cholt wur­de er als Nach­fol­ger von Carl von Ga­len am 4. Sep­tem­ber 1719 be­stallt. Sein Sohn Franz Ar­nold wur­de ihm am 27. Fe­bru­ar 1744 zur Sei­te ge­stellt. Die­se Ent­schei­dung wur­de im Au­gust 1744 vom Dom­ka­pi­tel be­stä­tigt. Sei­ne Frau ist am 4. April 1729 zur Stern­kreuz­or­dens­da­me er­nannt wor­den. Nach ih­rem Tod im Jah­re 1747 trat Karl An­ton wie­der in den geist­li­chen Stand ein und er­hielt noch im glei­chen Jahr die va­kan­te Ga­len­sche Fa­mi­li­en­prä­ben­den in Müns­ter und Min­den und ein Jahr spä­ter in Os­na­brück. Er ist zum Wirk­li­chen Ge­hei­men Rat er­nannt wor­den.

Sonstiges

Im Jah­re 1710 erb­te Karl An­ton von sei­nem Bru­der Chris­toph Hein­rich das Gut As­sen und war auch der Be­grün­der der Li­nie von Ga­len zu Hünd­lings­hof. 1715 klag­te die Fre­cken­hors­ter Äb­tis­sin Hed­wig Chris­ti­na von Korff ge­gen Karl An­ton vor dem Lan­des­kam­mer­ge­richt auf Zah­lung der Rest­sum­me von 2 Prä­ben­den, die sein Va­ter ge­stif­tet hat­te.

Ehrungen

Groß­kreuz­herr des St. Mi­cha­el-Rit­ter­or­dens

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Karl An­ton von Ga­len zu As­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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