Johann Rudolf von Twickel

Wappen derer von Twickel

Wap­pen de­rer von Twi­ckel

Jo­hann Ru­dolf von Twi­ckel (Tauf­na­me Jo­hann Ru­dolf Ernst Be­ne­dikt) (* 22. Ok­to­ber 1684 in Ha­vix­beck; † 22. Ok­to­ber 1759 in Müns­ter) war Ge­heim­rat und Amts­droste im Amt Rhei­ne-Be­ver­gern.

Leben

Herkunft und Familie

Jo­hann Ru­dolf von Twi­ckel wur­de als Sohn des Chris­toph Bern­hard von Twi­ckel (1654–1719, Amts­droste und Ge­heim­rat) und sei­ner Ge­mah­lin Anna Fran­zis­ka Sy­bil­la Dros­te zu Sen­den (1649–1730) ge­bo­ren und wuchs mit sei­nen Brü­dern Ernst Fried­rich, Jobst Mat­thi­as und Jo­hann Wil­helm in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Twi­ckel auf. Am 5. April 1718 hei­ra­te­te er die Reichs­frei­in Se­bas­tia­na Anna Char­lot­te von Nes­sel­ro­de zu Rath und Lüt­ting­hof (1698–1726), Toch­ter des Frei­herrn Mat­thi­as Jo­hann von Nes­sel­ro­de († 1705, Drost in Pop­pen­burg) und sei­ner Frau Ma­rie Lui­se von Bra­beck zu Leth­ma­te. Aus der Ehe sind die Söh­ne Cle­mens Au­gust, sein Nach­fol­ger im Dros­ten­amt Rhei­ne, und Jobst Ed­mund (Dom­herr und Amts­droste) her­vor­ge­gan­gen.

Werdegang und Wirken

Nach ei­ner Aus­bil­dungs­rei­se, die ihn nach Süd­deutsch­land, Ös­ter­reich und Ita­li­en führ­te, im­ma­tri­ku­lier­te er zu­nächst an der Uni­ver­si­tät Sie­na und stu­dier­te dann in Reims. Am 20. No­vem­ber 1708 wur­de er zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren und sei­nem Va­ter im Amt des Dros­ten in Rhei­ne bei­geord­net. Sei­ne Be­stal­lung zum Amts­droste, war am 5. Ja­nu­ar 1719. In den Jah­ren 1722 und 1723 war Jo­hann Ru­dolf Son­der­ge­sand­ter des Fürst­bi­schofs am Wie­ner Hof und wur­de am 3. De­zem­ber 1723 zum Ge­hei­men Rat er­nannt. Nach dem Tod sei­ner Frau im Jah­re 1728 stu­dier­te er in Rom und über­nahm von sei­nem Bru­der Ernst Fried­rich die Dom­prä­ben­den in Hil­des­heim und Müns­ter, die er dann spä­ter sei­nem Sohn Jobst Ed­mund Mau­ritz über­trug. Wäh­rend der stu­di­en­be­ding­ten Ab­we­sen­heit über­nahm sein Bru­der Jo­hann Wil­helm die Ver­wal­tung des Dros­ten­am­tes in Rhei­ne. Im Jah­re 1748 wur­de er zum Pries­ter ge­weiht. Jo­hann Ru­dolf be­klei­de­te fol­gen­de Äm­ter:

  • 1734 Prä­si­dent der Hof­kam­mer
  • 1734 Prä­si­dent der Lehn­kam­mer
  • 1734 „Ge­ne­ral-Post- und Ca­nal-Di­rek­tor“ (Münster/Paderborn)
  • 1747 Propst und Ar­chi­dia­kon von Be­ckum
  • 1752 Ar­chi­dia­kon von Bil­ler­beck

Ehrungen und Auszeichnungen

  • 23. No­vem­ber 1734: Groß­kreuz­herr des Mi­cha­els­or­den

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Jo­hann Ru­dolf von Twi­ckel aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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