Dez 312016
 

Jo­hann Mat­thi­as von Lands­berg zu Er­wit­te (* 23. Mai 1734 in Arns­berg; † 15. Sep­tem­ber 1813 in Müns­ter) aus dem Adels­ge­schlecht der Her­ren von Lands­berg war Dom­herr in ver­schie­de­nen Hoch­stif­ten und hat­te im Hoch­stift Müns­ter bis zur Über­nah­me des Lan­des durch Preu­ßen auch das Amt des Hof­kam­mer­prä­si­den­ten und Prä­si­den­ten des Ge­hei­men Ra­tes inne.

Leben

Der Va­ter war Franz Kas­par Fer­di­nand von Lands­berg zu Er­wit­te. Die Mut­ter war Anna Ma­ria The­re­sia (geb. von der Re­cke zu Stein­furt). Als nach­ge­bo­re­ner Sohn trat er in den geist­li­chen Stand ein. Im Jahr 1746 er­hielt er die ers­te Ton­sur. Im sel­ben Jahr er­hielt er eine Dom­prä­ben­de in Müns­ter. Er ver­brach­te sein Bi­en­ni­um am Col­le­gi­um Ger­ma­ni­cum in Rom. Ab 1750 setz­te er sein Stu­di­um in Pa­der­born fort. Im Jahr 1753 er­hielt er auch eine Dom­prä­ben­de in Pa­der­born. Die Eman­zi­pa­ti­on für bei­de Dom­her­ren­stel­len er­folg­te nach Ab­schluss des Stu­di­ums 1755.

Ab 1764 war er Ar­chi­dia­kon in Win­ter­s­wi­jk. Die­ses Amt be­hielt er bis 1775. Durch päpst­li­che Pro­vi­si­on er­hielt er 1765 eine wei­te­re Dom­prä­ben­de in Os­na­brück. Seit 1775 war er Ar­chi­dia­kon in Wa­ren­dorf. Im Jahr 1777 wur­de er zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren. Lands­berg zu Er­wit­te war ab 1780 Dom­küs­ter in Pa­der­born und ab 1783 Dom­scho­las­ter in Müns­ter. Zwi­schen 1787 und 1803 war er dort auch Hof­kam­mer­prä­si­dent. Im Jahr 1789 wur­de er von Fürst­bi­schof Franz Egon von Fürs­ten­berg zum Ca­no­ni­cus a la­te­re in Pa­der­born er­nannt. In Müns­ter war er ab 1789 Ge­hei­mer Rat und ab 1800 Prä­si­dent des Ge­hei­men Ra­tes als Ver­tre­ter des Dom­props­tes und Rats­prä­si­dent von Wre­de. Er be­zog ein jähr­li­ches Ge­halt von 1145 Reichs­ta­lern. Nach­dem das Fürst­bis­tum Müns­ter in preu­ßi­schen Be­sitz über­ge­gan­gen war, en­de­te sei­ne Amts­tä­tig­keit.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Jo­hann Mat­thi­as von Lands­berg zu Er­wit­te aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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