Johann Adolf von Korff gen. Schmising

Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Jo­hann Adolf von Korff gen. Schmi­sing (* 1619; † 3. Au­gust 1678) war Dom­herr im Fürst­bis­tum Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Jo­hann Adolf von Korff wuchs als Sohn des Hein­rich von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen (1583–1665, Dom­herr in Min­den) und sei­ner Ge­mah­lin Sy­bil­la von Wendt zu Holt­feld (1589–1666) zu­sam­men mit sei­nen Brü­dern Otto Hein­rich (Dom­propst in Müns­ter), Kas­par Hein­rich und Mat­thi­as in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Korff auf.

Werdegang und Wirken

Mit dem Er­halt der Dom­prä­ben­de in Min­den und der Ton­sur durch den Bi­schof von Os­na­brück wur­de Jo­hann Adolf auf ein geist­li­ches Amt vor­be­rei­tet. Er stu­dier­te in Rom Ka­no­ni­sches Recht. Im Jah­re 1651 er­hielt er durch päpst­li­che Be­stim­mung eine Prä­ben­de in Müns­ter. Nach ei­nem Stu­di­um in Pa­ris wur­de er am 2. Mai 1664 zum Sub­dia­kon ge­weiht und emp­fing auch die Nie­de­ren Wei­hen. Er bat am 31. De­zem­ber 1665 für sei­nen ver­stor­be­nen Va­ter um eine Be­stat­tung im Dom zu Müns­ter, wo auch sein Bru­der, der Dom­propst Otto Hein­rich be­stat­tet wur­de. Das Dom­ka­pi­tel ent­sprach dem Wunsch. Am 1. Juli 1666 wur­de er Propst zu St. Mau­ritz in Müns­ter. Jo­hann Adolf war Mit­glied so­wohl in der Ca­tha­ri­nen-Bru­der­schaft als auch im Gro­ßen Ka­land.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Jo­hann Adolf von Korff gen. Schmi­sing aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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