Jobst Bernhard von Korff zu Harkotten

Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Jobst Bern­hard von Korff zu Har­kot­ten (* 1621; † 1682) war kur­köl­ni­scher Käm­me­rer und Oberst in der kai­ser­li­chen Ar­mee.

Leben

Herkunft und Familie

Jobst Bern­hard wur­de als Sohn des Hein­rich von Korff zu Har­kot­ten (1580–1655) und sei­ner Frau Ger­trud von Hör­de zu Stör­me­de (1590–1652) ge­bo­ren. Er hei­ra­te­te am 29. Mai 1648 in Müns­ter Ju­lia­ne von West­pha­len zu Fürs­ten­berg (1630–1695). Aus der Ehe gin­gen die Kin­der Wil­helm Hein­rich (1651–1703, ⚭ Fran­ce­li­na von Ga­len), Fried­rich Fer­di­nand, Mo­ritz Fer­di­nand, Ka­tha­ri­na Ger­trud (⚭ Diet­rich Bren­ken), Anna Do­ro­thea (1649–1700, ⚭ Frei­herr Gos­win Cas­par von Ket­te­ler), Bri­git­te Theo­do­ra (⚭ Wolf­gang von Boe­sela­ger), Kla­ra He­le­na (⚭ von Boe­nen) und Jobst Diet­rich (* 1668, Stifts­herr in Cap­pen­berg) her­vor.

Wirken

Jobst Bern­hard trat 1647 in die Ar­mee des Kai­sers ein und dien­te hier bis 1670 und hat­te zu­letzt den Dienst­rang ei­nes Oberst. Er wech­sel­te in die kur­köl­ni­sche Ar­mee und wur­de zum kur­köl­ni­schen Käm­me­rer er­nannt. Schließ­lich war er Sol­dat für den müns­te­r­i­schen Fürst­bi­schof Chris­toph Bern­hard von Ga­len. In Müns­ter tag­te in den Jah­ren 1643 bis 1648 der Frie­dens­kon­gress, der mit dem West­fä­li­schen Frie­den en­de­te. Wäh­rend der Kon­greß­ver­hand­lun­gen hat­te Jobst Bern­hard 1647 bei ei­nem nächt­li­chen Tu­mult ei­nen Stadt­sol­da­ten ge­tö­tet. Er be­rief sich er­folg­reich auf eine Not­wehr­si­tua­ti­on und wur­de nicht be­straft.

Sonstiges

Am 26. No­vem­ber 1646 nahm Jobst Bern­hard die ade­li­gen Häu­ser Stör­me­de und Rix­beck in Be­sitz, die er von sei­nem On­kel Wil­helm von Hör­de (Dom­scho­las­ter zu Hil­des­heim) er­hal­ten hat­te. Da­mit ent­fach­te sich ein er­bit­ter­ter Streit zwi­schen den Fa­mi­li­en von Hör­de zu Schwar­zen­ra­ben und von Korff zu Har­kot­ten, weil Jobst Bern­hard mit sei­ner In­be­sitz­nah­me auch alle Rech­te -ein­schließ­lich der Wes­ter­kot­te­ner Salz­be­rech­ti­gung des Al­ten Hau­ses Stör­me­de- be­an­spruch­te. Das Reichs­kam­mer­ge­richt wur­de mit der An­ge­le­gen­heit be­fasst. Stör­me­de und Rix­beck blie­ben in Hän­den der von Korff, die so­mit auch im Her­zog­tum West­fa­len land­säs­sig wur­de.

Werke

Al­ler un­terthä­nigs­te be­ding­li­che An­zei­gung, Nul­li­ta­tis & Ini­qui­ta­tis, Der Con­tra fac­tam exe­cu­tio­nem Rei Iu­di­ca­tae ge­gen­sei­tig mo­liir­ten re­mo­rae In Voll­streck­ter exe­cu­ti­on-Sa­chen Jobst Ber­nard Korff, Tri­um­phan­tis Con­tra Hor­de & Cons­ort. suc­cum­ben­tes Di­gi­ta­li­sat

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Jobst Bern­hard von Korff zu Har­kot­ten aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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