Herrschaft Lohn

Ter­ri­to­ri­um im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich
Herr­schaft Lohn
Wap­pen
Wappen derer von Lohn
Un­ge­fäh­re Lage der Herr­schaft Lohn um 1250
Be­stehen ca. 1100–1316
Ent­stan­den aus Frei­graf­schaft Bor­ken
Herr­schafts­form Mon­ar­chie
Herrscher/Regierung Graf
Heu­ti­ge Region/en DE-NW, NL-GE
Reichs­kreis Nie­der­rhei­nisch-West­fä­lisch
Hauptstädte/Residenzen Lohn, Bre­de­vo­ort
Dy­nas­ti­en Lohn
Konfession/Religionen rö­misch-kath.
Sprache/n Deutsch, Nie­der­deutsch
Auf­ge­gan­gen in Ahaus (1316),
Fürst­bis­tum Müns­ter (1316)
Bre­de­vo­ort (1326)

Die Herr­schaft Lohn, auch Herr­lich­keit Lohn oder (Frei-)Grafschaft Lohn ge­nannt, war eine hoch- und spät­mit­tel­al­ter­li­che Herr­schaft im Be­reich des West­müns­ter­lan­des und des heu­te nie­der­län­di­schen Ach­terhoeks. Zen­tren wa­ren Stadt­lohn im heu­ti­gen Kreis Bor­ken und Bre­de­vo­ort im Gel­der­land. Der Un­ter­gang der Herr­schaft im Jahr 1316 gab An­lass zur gro­ßen Bre­de­vo­or­ter Feh­de.

Namensgebung

Lohn, in al­ten Be­zeich­nun­gen auch Lon, Loon, Loen oder Laon ist ab­ge­lei­tet von Loh bzw. Loe und be­deu­tet so­viel wie lich­ter Wald, oder Laub­hain. Der Wort­stamm hat sich im West­müns­ter­land und Ach­terhoek in vie­len Orts­na­men er­hal­ten (z.B. Bar­lo, Bur­lo, Am­me­loe, Hen­ge­lo, Bor­cu­lo und Dinx­per­lo).

Wappen

Das Wap­pen der Her­ren von Lohn zeig­te drei schrei­ten­de Vö­gel über drei blau­en Bal­ken. Auch das Sie­gel der Edel­her­ren trug die­ses Mo­tiv. Das Loh­ner Wap­pen hat zu­dem Ein­gang in das Wap­pen des Alt­krei­ses Ahaus ge­fun­den.

Geschichte

Der bischöfliche Amtshof Lohn

Das Loh­ner Kirch­spiel war eine noch von Li­ud­ger er­rich­te­te Ur­pfar­re der müns­ter­schen Diö­ze­se. Das An­fang des neun­ten Jahr­hun­derts ge­grün­de­te Bis­tum er­streck­te sich im Wes­ten bis in den Ach­terhoek, heu­te ein Teil der Nie­der­lan­de, wo es an das Bis­tum Ut­recht grenz­te. Zwar un­ter­hiel­ten die Bi­schö­fe von Müns­ter un­weit der Ber­kel am Nord­rand des Loh­ner Eschs ei­nen be­deu­ten­den, 1137 erst­mals er­wähn­ten Amts­hof als Mit­tel­punkt ei­nes grö­ße­ren Hö­fe­ver­bands, der sich bis Bo­cholt, Raes­feld und Re­ken er­streck­te. Der welt­li­che Ein­fluss der Müns­te­ra­ner Bi­schö­fe war je­doch in die­sem frü­hen Sta­di­um im äu­ßers­ten west­li­chen Zip­fel des Müns­ter­lan­des noch be­grenzt, denn das Fürst­bis­tum Müns­ter bil­de­te sich erst im zwölf­ten Jahr­hun­dert nach und nach her­aus. Dem Amts­hof zu Lohn war eine ei­ge­ne Hof­ge­richts­bar­keit ge­ge­ben, die das Ver­hält­nis zwi­schen den Hö­ri­gen und dem Grund­herrn so­wie der Un­ter­ta­nen un­ter­ein­an­der re­gel­te. Das Go­ge­richt Lohn war da­ge­gen dem Gro­ßen Go­ge­richt zum Hom­born, das an der Ding­stät­te beim Lüns­berg im Hö­hen­zug Die Ber­ge zwi­schen Ge­men und Rams­dorf tag­te, un­ter­ge­ord­net. Da­mit war es Teil ei­nes grö­ße­ren und äl­te­ren Ge­richts­be­zirks, der über das Ge­biet der Herr­schaft Lohn hin­aus­ging.

Ir­gend­wann zwi­schen 968 und 1023 wur­de Ge­scher, 1231 Süd­lohn ab­ge­pfarrt. Seit­dem war für Stadt­lohn bis zur Er­he­bung zum Wig­bold 1388/89 zur Un­ter­schei­dung die Be­zeich­nung Nord­lohn ge­bräuch­lich. Zum neu ge­grün­de­ten Süd­loh­ner Kirch­spiel ge­hör­ten die Bau­erschaf­ten Nicht­ern und Eschlohn. Die Loh­ner Pfar­rei­en bil­de­ten ein ei­ge­nes Ar­chi­dia­ko­nat.

Die weltlichen Herren von Lohn

Ent­lang der Bis­tums­gren­ze zwi­schen Ut­recht und Müns­ter hat­ten sich um die Jahr­tau­send­wen­de meh­re­re klei­ne Her­ren­sit­ze her­aus­ge­bil­det, die ent­we­der ei­ge­ne Ter­ri­to­ri­en dar­stell­ten oder aber von mäch­ti­ge­ren Grund­her­ren be­lehnt wur­den. Ei­nen die­ser Sit­ze be­sa­ßen die Edel­her­ren von Lohn, die 1085 erst­mals ur­kund­lich er­wähnt wur­den. Ihre Herr­schaft spal­te­te sich ver­mut­lich aus ei­ner äl­te­ren Graf­schaft um Vre­den und El­ten ab, die auf den Bil­lun­ger Wich­mann III. zu­rück­ge­hen soll. Un­mit­tel­ba­rer Vor­gän­ger der Herr­schaft Lohn war die Frei­graf­schaft Bor­ken, aus der zum an­de­ren Teil die Frei­graf­schaft Hei­den her­vor­ging. Das Ter­ri­to­ri­um der Loh­ner Edel­her­ren er­streck­te sich aus der en­ge­ren Um­ge­bung um Lohn bis in den heu­te gel­derlän­di­schen Ach­terhoek.

Nach Dü­cker be­sa­ßen die Gra­fen von Lohn dort die vier Pfar­rei­en Ei­ber­gen, Nee­de, Gro­en­lo und Geeste­ren als Al­lod. Über die ge­nann­ten Kirch­spie­le konn­ten sie frei ver­fü­gen und als Dy­nas­ten die vol­len Graf­schafts­rech­te aus­üben. Ver­mut­lich wa­ren auch die Burg Bor­cu­lo mit Tei­len des Kirch­spiels Geeste­ren, spä­ter Zen­trum der Herr­schaft Bor­cu­lo, und die Herr­lich­keit Lich­ten­vo­or­de Teil der Herr­schaft Lohn. Dü­cker und Ti­bus ge­hen von ei­ner en­gen Ver­wandt­schaft der Fa­mi­li­en von Lohn und von Bor­cu­lo aus. Auch Doe­tin­chem, das nicht mehr im ur­sprüng­li­chen Bis­tum Müns­ter ge­le­gen und da­mit nicht west­fä­lisch war, be­fand sich in ih­rem Be­sitz.

In den sechs Pfar­rei­en Win­ter­s­wi­jk (mit den Fi­lia­len Bre­de­vo­ort, Aal­ten und Dinx­per­lo), Stadt­lohn, Süd­lohn, Vars­se­veld (mit Sil­vol­de), Zel­hem und Hen­ge­lo (letz­te­re bei­de bil­den das sog. Land auf dem Goy), da­ge­gen wa­ren die Her­ren von Lohn mit den Graf­schafts­rech­ten le­dig­lich durch den Bi­schof von Müns­ter be­lehnt. Glei­ches wird für das von Nord­lohn ab­ge­pfarr­te Ge­scher ge­gol­ten ha­ben.

Die Burgen Lohn und Bredevoort

Die Her­ren von Lohn re­si­dier­ten auf Burg Lohn und spä­ter auch auf Burg Bre­de­vo­ort. Burg Lohn lag im heu­ti­gen Stadt­lohn zwi­schen St. Ot­ger und Ber­kel. Sie war wäh­rend des Epis­ko­pats Wer­ners von Steuß­lin­gen, der von 1132 bis 1151 Bi­schof von Müns­ter war, zur Si­che­rung der Bis­tums­gren­zen ge­baut wor­den. Wer­ner gab die Burg den Loh­ner Edel­her­ren zum Le­hen. Zu­sam­men mit Pas­to­rat und Kir­che bil­de­te die Re­si­denz ver­mut­lich eine Drei­in­sel­an­la­ge. Im Jahr 1193 wur­de Burg Lohn von Her­mann II. von Kat­zeneln­bo­gen (1174–1203), der als ers­ter Fürst­bi­schof des Hoch­stif­tes Müns­ter gilt, aus un­be­kann­ten Grün­den zer­stört. Sie muss je­doch auch nach 1193 in ge­wis­sem Um­fang wei­ter­be­stan­den ha­ben, denn sie war noch bis ins 14. Jahr­hun­dert hin­ein eine Re­si­denz der Gra­fen von Lohn.

Die zwei­te Re­si­denz, Burg Bre­de­vo­ort in der gleich­na­mi­gen Stadt, ge­lang­te im Jahr 1238 durch Erb­schaft zu glei­chen Tei­len an Her­mann I. von Lohn (ca. 1196–1252) und Lu­dolf von Stein­furt (Sten­vor­de). Die­se lie­ßen die Fes­te be­deu­tend ver­stär­ken. Das Bett der Bo­ven-Schlin­ge wur­de ver­legt, um die Gräf­ten der Burg zu flu­ten. Ein Teil der Stei­ne der 1193 zer­stör­ten Burg Lohn wur­de in den Fol­ge­jah­ren zum Aus­bau des Kas­tells Bre­de­vo­ort ver­wen­det. 1246 tru­gen die Loh­ner in ih­rem Stre­ben nach Un­ab­hän­gig­keit von den Müns­te­ra­ner Fürst­bi­schö­fen ih­ren An­teil an der Burg Bre­de­vo­ort dem gel­dri­schen Gra­fen Otto II. zu­sam­men mit den vier Pfar­rei­en Ei­ber­gen, Nee­de, Gro­en­lo und Geeste­ren zum Le­hen auf. 1255 ver­kauf­ten sie auch ihre Rech­te an Zel­hem und Hen­ge­lo an Gel­dern. So­mit be­saß die Graf­schaft Gel­dern Rech­te im west­li­chen, das Hoch­stift Müns­ter Rech­te im öst­li­chen Teil der Herr­schaft Lohn. Die­se Tei­lung hat Aus­wir­kun­gen bis in die heu­ti­ge Zeit. Die 1326 nach Bei­le­gung der Bre­de­vo­or­ter Feh­de ab­ge­spal­te­ne Herr­lich­keit Bre­de­vo­ort mit den Ge­richts­stüh­len Win­ter­s­wi­jk, Aal­ten und Dinx­per­lo ging ge­gen ein Pfand von 3500 Mark an Gel­dern. Da das Pfand nie ein­ge­löst wur­de, ver­blieb die Herr­lich­keit Bre­de­vo­ort im Ein­fluss­be­reich Gel­derns. Die Bur­lo­er Kon­ven­ti­on von 1765, auf der der deutsch-nie­der­län­di­sche Grenz­ver­lauf zwi­schen dem Her­zog­tum Gel­dern und dem Hoch­stift Müns­ter end­gül­tig fest­ge­schrie­ben wur­de, hat dar­an nichts mehr ge­än­dert.

Unabhängigkeitsbestrebungen des Gottschalk von Lohn

Schon vor der ers­ten Zer­stö­rung von Burg Lohn durch Fürst­bi­schof Her­mann II von Kat­zeneln­bo­gen wa­ren 1152 Gott­schalk von Lohn und Bi­schof Fried­rich II. von Are an­ein­an­der ge­ra­ten. In sei­nem Stre­ben nach Un­ab­hän­gig­keit hat­te Gott­schalk sich an­ge­maßt, aus ei­ge­nen Graf­schafts­rech­ten her­aus in sei­nem Ter­ri­to­ri­um das Amt des Go­gra­fen zu be­klei­den, und An­spruch auf Burg Lohn er­ho­ben, ohne sein Le­hens­ver­spre­chen ge­gen­über dem ge­ra­de ins Amt ein­ge­führ­ten Bi­schof zu er­neu­ern. Fried­rich II. von Are zwang dar­auf­hin Gott­schalk zu ei­nem Ver­gleich. Gott­schalk wur­de zwar zum Cas­tel­la­nus auf Le­bens­zeit be­stellt und durf­te wei­ter­hin auf Burg Lohn re­si­die­ren. Die Burg sel­ber war je­doch seit­dem ein Of­fen­haus der Müns­te­ra­ner Bi­schö­fe. Die Go­ge­richts­bar­keit durf­te Gott­schalk nur als wi­der­ruf­li­cher Stell­ver­tre­ter des Bi­schofs aus­üben. Da­mit nahm der Aus­bau des Fürst­bis­tums auf Grund­la­ge der Go­graf­schaf­ten sei­nen An­fang.

Der letzte Graf Hermann II. und Untergang der Grafschaft

Der letz­te Graf von Lohn, Her­mann II., fand mehr­fach Ein­gang in die Ge­schichts­bü­cher. Sein Le­ben war ge­prägt von der Feh­de mit den Gra­fen von der Mark. Im Jahr 1277 starb der von ihm auf Burg Bre­de­vo­ort ein­ge­ker­ker­te En­gel­bert I. von der Mark in der Haft, wor­auf­hin des­sen Sohn Ever­hardt ge­gen Her­mann zu Fel­de zog und die Burg zer­stör­te. Die­se Nie­der­la­ge und die von Her­mann zu er­brin­gen­den Wie­der­gut­ma­chungs­maß­nah­men be­deu­te­ten de fac­to das Ende der Selb­stän­dig­keit der Graf­schaft.

Als Her­mann 1303 nach dem Amts­an­tritt des Bi­schofs Otto III. von Riet­berg (1301–1306) ver­such­te, sei­nen Be­sitz­an­spruch auf Bre­de­vo­ort wie­der durch­zu­set­zen, zer­stör­te Ever­hardt von der Mark die Burg ein zwei­tes Mal, und auch Her­manns Re­si­denz in Lohn wur­de ver­wüs­tet. Die bei­den Bur­gen wur­den ge­mein­sa­mer Be­sitz des Bi­schofs von Müns­ter und des Gra­fen von der Mark.

Un­ter Her­mann war das Ge­schlecht de­rer von Lohn zeit­wei­se auch im Be­sitz der Herr­schaft Hol­te, die ih­ren Stamm­sitz auf der Hol­ter Burg im Os­na­brü­cker Land hat­te. 1315 ver­kauf­te Her­mann die Herr­schaft für 350 Mark an Graf Otto IV. von Ra­vens­berg.

Her­mann über­leb­te sei­ne bei­den Söh­ne Her­mann († 1315) und Wik­bold († 1312). Als er selbst 1316 starb, fiel die Graf­schaft an sei­ne Ver­wand­ten, die Edel­her­ren Jo­hann und Otto von Ahaus. Die­se ver­äu­ßer­ten die Herr­schaft Lohn mit­samt der Burg und Herr­schaft Bre­de­vo­ort an den müns­ter­schen Fürst­bi­schof Lud­wig II., Land­graf von Hes­sen. Da in der Fol­ge auch die Graf­schaft Gel­dern An­sprü­che auf Bre­de­vo­ort gel­tend mach­te, kam es nach dem Aus­ster­ben des Ge­schlech­tes de­rer von Lohn zur gro­ßen Bre­de­vo­or­ter Feh­de, die auch als gel­dri­sche Feh­de be­kannt wur­de und für gro­ßes Leid im west­li­chen Müns­ter­land sorg­te. Die Feh­de wur­de erst 1326 mit dem Frie­dens­schluss von We­sel bei­gelegt. Rai­nald II. von Gel­dern er­hielt pfand­wei­se die Herr­lich­keit Bre­de­vo­ort mit­samt den Frei­stüh­len von Win­ter­s­wi­jk, Dinx­per­lo und Aal­ten. Da das Pfand im Ge­gen­wert von 3500 Mark nie ein­ge­löst wur­de, ver­blieb Be­de­vo­ort im gel­dri­schen Ein­fluss­be­reich. Letzt­mals ver­such­te Swe­der von Vorst aus der Herr­schaft Ahaus am Ende des 14. Jahr­hun­derts er­folg­los, An­sprü­che auf die alte Herr­schaft Lohn zu er­he­ben. In sei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Bi­schof ge­riet er in Ge­fan­gen­schaft, muss­te auf Lohn ver­zich­ten und 30.000 rhei­ni­sche Gul­den als Wie­der­gut­ma­chung zah­len. Un­fä­hig, die­se Sum­me auf­zu­brin­gen, muss­te er Ahaus zu­nächst an das Hoch­stift Müns­ter für 12.000 Gul­den ver­pfän­den. Nach sei­nem Tod ver­kauf­te sei­ne Wit­we Jo­han­na von Ahaus 1406 auch die rest­li­chen ihr an der Herr­schaft Ahaus ver­blie­be­nen Rech­te an den Fürst­bi­schof.

Haus Lohn

Haus Lohn in Süd­lohn, nicht zu ver­wech­seln mit der frü­he­ren Burg Lohn im heu­ti­gen Stadt­lohn, wur­de um 1795 auf dem Platz ei­ner äl­te­ren, nie­der­ge­brann­ten An­la­ge an der Schlin­ge neu er­rich­tet. Das von ei­ner Gräf­te um­ge­be­ne Ge­bäu­de mit fünf Ach­sen gilt als ein­zi­ger früh­klas­si­zis­ti­scher Adels­sitz im Kreis Bor­ken. Es han­delt sich um ei­nen Back­stein­bau, der ein pfan­nen­ge­deck­tes Walm­dach trägt. Nach ei­nem Brand im Jahr 1837 wur­de das Ge­bäu­de um ein Ober-Voll­ge­schoss er­gänzt, so dass es sich heu­te um ei­nen Zwei­stock han­delt. Die Au­ßen­wän­de sind weiß ge­schlämmt und die Fens­ter mit Blend­lä­den ver­se­hen. Die Ein­gangs­tür an der Front­sei­te wird durch Sand­stein­ein­fas­sun­gen, ei­nen klei­nen Trep­pen­auf­gang und den dar­über auf­ra­gen­den, schma­len Mit­tel­ri­sa­li­ten her­vor­ge­ho­ben. Über dem Ein­gang be­fin­det sich das Wap­pen der bel­gi­schen Adels­fa­mi­lie Looz-Corswa­rem, die von 1841 bis 1856 Haus Lohn ihr ei­gen nann­te. Der Zu­gang zum Haus wird auf der rech­ten Sei­te von Wirt­schafts­ge­bäu­den flan­kiert. Das ur­sprüng­lich am Ort von Haus Lohn vor­han­de­ne Rit­ter­gut wur­de 1357 erst­mals er­wähnt; es wur­de von ei­ner Ne­ben­li­nie der Loh­ner Edel­her­ren be­wohnt. Haus Lohn be­fin­det sich in Pri­vat­be­sitz.

Namensträger

Liste der Grafen von Lohn

  • Ger­hard I. von Lohn († nach 1092)
  • Gott­schalk I. von Lohn (* 1063, † nach 1100)
  • Ger­hard II. von Lohn († nach 1139)
  • Gott­schalk II. von Lohn († nach 1192)
  • Ger­hard III. von Lohn
  • Her­mann I. von Lohn (1206–1252)
  • Her­mann II. von Lohn (vor 1238–1316)

Weitere Namensträger

  • We­de­kind von Lohn, Dom­propst in Köln
  • Hein­rich von Lohn, Dom­küs­ter, Propst am Al­ten Dom (1236–1242)
  • Gott­fried von Lohn, Dom­de­chant in Müns­ter (1229–1247)
  • Ger­hard von Lohn, Dom­de­chant (1297?–1300)
  • Wik­bold von Lohn, 1292–1309 Dom­propst in Müns­ter († 1312)

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Herr­schaft Lohn aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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