Nov 15 2017

Hermann Werner von der Asseburg

Wappen derer von Asseburg

Wap­pen de­rer von As­se­burg

Wech­seln zu: Na­vi­ga­ti­on, Su­che
Her­mann Wer­ner Fran­zis­kus Gott­lieb Frei­herr von der As­se­burg zu Hin­nen­burg (* 17. Fe­bru­ar 1702 in Pa­der­born; † 21. Juli 1779 in Hin­nen­burg) war Kur­köl­ni­scher Pre­mier­mi­nis­ter. Er hat­te auch ver­schie­de­ne Äm­ter im Fürst­bis­tum Pa­der­born inne.

Familie

Er stamm­te aus der west­fä­li­schen Li­nie zu Hin­nen­burg der Fa­mi­lie von der As­se­burg. Der Va­ter war Ernst Kon­stan­tin von der As­se­burg. Die Mut­ter war Lu­cia Odi­lia Fran­zis­ka von Wolff-Met­ter­nich zur Gracht. Ei­ner sei­ner Brü­der war Wil­helm An­ton von der As­se­burg, Bi­schof von Pa­der­born. Er selbst war zwei­mal ver­hei­ra­tet. Sei­ne ers­te Frau war The­re­sia von Dros­te, die 1734 starb. Sei­ne zwei­te Frau war The­re­sa von der Lip­pe zu Vinse­beck. Mit die­ser hat­te er drei Töch­ter.

Leben

Er war zeit­wei­lig Günst­ling des Kur­fürs­ten Cle­mens Au­gust von Bay­ern. Er war kai­ser­li­cher und Kur­köl­ni­scher Ge­hei­mer Rat. Nach der Ent­las­sung des Pre­mier­mi­nis­ters Au­gust Wil­helm von Wolff-Met­ter­nich wur­de das Ka­bi­netts­sys­tem er­neut durch das Kon­fe­renz­sys­tem an der Staats­spit­ze er­setzt. Von der As­se­burg wur­de 1751 Kur­köl­ni­scher Staats- und Kon­fe­renz­mi­nis­ter so­wie Obris­t­hof­meis­ter. Als sol­cher war er maß­geb­lich für die kur­fürst­li­che Po­li­tik ver­ant­wort­lich. Er ver­trat am Hof die fran­zö­si­sche und an­ti­habs­bur­gi­sche Par­tei. Er fiel aber be­reits 1755 in Un­gna­de. Die Lei­tung der Po­li­tik über­nahm der bis­he­ri­ge Staats­se­kre­tär Gott­fried Jo­sef von Raes­feld. Des Wei­te­ren war er fürst­bi­schöf­lich pa­der­bor­ner Ober­mar­schall und Ober­jä­ger­meis­ter, Drost zu Rüt­he, We­wels­burg und Won­ne­berg.

Er ließ Schloss Hin­nen­burg zwi­schen 1736 und 1745 ins­be­son­de­re im In­ne­ren grund­le­gend im Stil des Ba­rock um­ge­stal­ten. Au­ßer­dem wur­de der Süd­flü­gel ver­län­gert und ein Ba­rock­gar­ten neu an­ge­legt. Als Er­satz für das zu Be­ginn des 18. Jahr­hun­derts an den preu­ßi­schen Staat ver­äu­ßer­te Schermke be­kam er 1758 das Gut Holl­win­kel im Fürs­ten­tum Min­den, das er je­doch schon 1776 wie­der ver­kauf­te. Durch Hei­rat kam er in den Be­sitz von Gut Men­zel. Sei­ne Toch­ter Ma­ria The­re­se hei­ra­te­te Theo­dor Wer­ner von Bo­choltz. Des­sen zwei­ter Sohn Her­mann Wer­ner nann­te sich als Erbe Graf von Bo­choltz-As­se­burg. Es exis­tiert ein Por­trät von ihm, das An­ton Jo­seph Strat­mann ge­malt hat.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Her­mann Wer­ner von der As­se­burg aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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