Hermann von der Recke

Wappen derer von Recke

Wap­pen de­rer von Re­cke

Her­mann von der Re­cke (* 4. Au­gust 1647; † 16. Ok­to­ber 1702) war Amts­droste in Wer­ne.

Leben

Herkunft und Familie

Als Sohn der Ehe­leu­te Jo­hann von der Re­cke (1611–1666) und Mech­tild Ju­dith von Ga­len zu Er­me­ling­hof (1616–1691), die vor sei­ner Ge­burt vom pro­tes­tan­ti­schen zum ka­tho­li­schen Glau­ben über­ge­tre­ten wa­ren, wuchs Her­mann zu­sam­men mit sei­nen Ge­schwis­tern Jo­hann Diet­rich (∞ So­phia Eli­sa­beth von Asche­berg zu Ven­ne), Mat­thi­as Fried­rich (Dom­de­chant in Müns­ter) und Jo­han­na Pau­li­na (∞ Jo­hann Detmar von Asche­berg (Amts­droste in Wer­ne) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Stein­furt auf.

Werdegang und Wirken

Nach dem Be­such des Gym­na­si­ums in Pa­der­born ab­sol­vier­te Her­mann von 1665 bis 1669 ein Stu­di­um an Col­le­gi­um Ger­ma­ni­cum in Rom. 1667 er­hielt er eine Dom­prä­ben­de in Müns­ter und am 15. Juni 1669 wur­de er zum Sub­dia­kon ge­weiht. Wei­te­re Dom­prä­ben­den er­hielt er 1675 am Dom zu Hil­des­heim und 1676 in Pa­der­born. Am 17. Juni 1687 wur­de er zum Hof- und Re­gie­rungs­rat er­nannt. Mit der Über­nah­me der Funk­ti­on des Amts­herrn in Lü­ding­hau­sen über­nahm er am 12. Juli des Jah­res 1689 von sei­nem Bru­der Jo­hann Diet­rich als Platz­hal­ter für sei­nen Nef­fen Jo­hann Mat­thi­as auch das Amt des Dros­ten in Wer­ne. 1699 wech­sel­te er zur Lan­des­pfen­nig­kam­mer und wur­de hier As­ses­sor. Im glei­chen Jah­re er­hielt er das Ob­le­gi­um Bri­rup und war ab Juli 1699 Dom­scho­las­ter. Für sei­nen Nef­fen Jo­hann Mat­thi­as war er ab Fe­bru­ar 1700 ver­tre­tungs­wei­se als Drost in Wer­ne tä­tig. Ab 1702 war Her­mann auch Propst von St. Mau­ritz in Müns­ter. Sein Tes­ta­ment von 14. Ok­to­ber 1702 ent­hielt die Bit­te, in der von sei­nem Bru­der Mat­thi­as Fried­rich er­bau­ten Ka­pel­le in Müns­ter bei­gesetzt zu wer­den.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Her­mann von der Re­cke aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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