Haus Groß-Schonebeck

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Haus Groß Schonebeck Unmittelbar vor den Toren Appelhülsens lag die Burg der Herren von Schonebeck. Noch heute lassen sich die umfangreichen Wall-Grabenanlagen der frühmittelalterlichen, bedeutenden Festungsanlage an der Stever (Durchmesser rund 425 m) erkennen. Die Baumeister veränderten die Erdhügelburg mehrfach, bis die Befestigung im 13. Jahrhundert im nordwestlichen Teil der älteren Anlage als typische westfälische Wasserburg ausgebaut wurde. 1270 zerstörte der Bischof von Münster die Burg, die trotz Verbot jedoch wieder aufgebaut wurde. 1398 erwarben der Bischof und das Domkapitel zu Münster die Anlage. Das bis heute erhaltene unscheinbare Wohnhaus enthält Reste vom ersten Herrenhaus des Domkapitels, von den Vorburggebäuden steht noch das quadratische Gerichtshaus mit Treppenturm und schmalem Anbau aus dem 16. Jahrhundert.

Quelle: Nottuln

Das Haus Groß-Schonebeck gehörte ursprünglich der Familie von Schonebeck, gelangte dann aber an das Domkapitel zu Münster. 1813 erwarb es die Familie von Hamm, von der es um 1840 an den Herzog von Croÿ verkauft wurde.



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