Haus Bisping

 
Haus Bisping

Haus Bisping

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Von dem ehemaligen Wasserschloss, dass nur 500 m südöstlich des Hauses Borg liegt, sind nur noch Teile der Umgräftung und das Torhaus aus dem Jahre 1651 erhalten. Das Haus Bisping wird urkundlich erstmals 1364 erwähnt. Seit dem 16 Jahrhundert ist es Sitz der Familie von Galen. Haus Bisping ist auch Geburtsort und Stammsitz des Fürstbischofs Christop Bernhard von Galen (1606 – 1678).

Das zweistöckige Torhaus zeigt mit einer Traufseite zur Straße. Diese Traufseite besteht im Untergeschoss aus Bruch- und Backsteinen. Die Fensterrahmungen sind aus Sandstein. Ein umlaufendes Gesims trennt die beiden Stockwerke ab. Das obere Stockwerk wurden Fachwerk errichtet; die Gefache sind mit Ziegelstein vermauert.

Der Erker im Obergeschoss, dessen Dach in das Dach des Torhauses integriert ist, befindet sich direkt oberhalb der ehemaligen Tordurchfahrt, die zugemauert und mit einem Fenster versehen wurde.. Auf die Tordurchfahrt deuten noch hölzerne Renaissanceknaggen und eine wuchtige Fachwerkkonstruktion hin. Der Erker wurde mit zwei Wappen verziert, das eine ist denen von Droste und das andere denen von Galen zuzuordnen und mit der Jahreszahl 1681 versehen.

Die beiden Geibel des Torhauses sind Dreistaffelgiebel mit einem Schornstein in der Giebelspitze. Die Ecken der Giebel sind aus Sandstein erstellt worden und weise volutenartige Ornamente auf. Das Torhaus ist dadurch gekennzeichnet, dass baulich Überformungen eine Veränderung der Physiognomie bewirkt haben. Neben der zugemauerten Tordurchfahrt weist eine Backsteinverlagerung im Obergeschoss darauf hin, dass ein Anbau mit Satteldach vorhanden gewesen sein muß.

Umgeben ist das Torhaus des ehemaligen Wasserschlosses neben den Wasserläufen von einer Gartenanlage. Dies ist optisch auf das Haus Borg ausgerichtet.

 

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Bernhard

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