Haus Echthausen

Haus Echthausen um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Haus Echt­hau­sen um 1860
Samm­lung Alex­an­der Duncker

Das Haus Echt­hau­sen ist ein Was­ser­schloss in Wi­cke­de-Echt­hau­sen. Das seit 1987 un­ter Denk­mal­schutz ge­stell­te An­we­sen ist für die Öf­fent­lich­keit nicht zu­gäng­lich, da es sich in Pri­vat­be­sitz be­fin­det.

Geschichte

Ers­te ur­kund­li­che Er­wäh­nung fand das Haus Echt­hau­sen durch ei­nen Rechts­streit zwi­schen Kai­ser Kon­rad II. mit der Ab­tei Wer­den.

Es ge­hör­te einst den Gra­fen von Arns­berg, dann bis 1835 der Fa­mi­lie von Bö­cken­för­de gen. Schün­gel. Bis 1909 ge­hör­te es der Erb­säl­zer­fa­mi­lie von Li­li­en, die es 1924 an den Frei­herrn von Boe­sela­ger ver­äu­ßer­te. 1991 ver­kauf­ten des­sen Nach­fah­ren das stark her­un­ter­ge­kom­me­ne An­we­sen an die Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie Ben­te, die sämt­li­che Ge­bäu­de so­wie den da­zu­ge­hö­ri­gen Park auf­wän­dig sa­nier­ten und seit­dem als Wohn­sitz nut­zen.

Kel­ler und Erd­ge­schoss im west­li­chen Teil des Hau­ses bil­den den äl­tes­ten Bau­be­stand aus dem Jah­re 1530. Der heu­ti­ge, mitt­le­re Teil des Her­ren­hau­ses wur­de wahr­schein­lich zwi­schen 1570 und 1620 an­ge­baut. Im 18. Jahr­hun­dert er­hielt das Ge­bäu­de ein zu­sätz­li­ches Fach­werk­ge­schoss. Mit dem An­bau des Ost­flü­gels im Jah­re 1910 er­folg­te ein­her­ge­hend mit der Um­ge­stal­tung von Fens­tern und Tü­ren die letz­te Er­wei­te­rung.

Nach län­ge­rem Leer­stand war das An­we­sen zum Ende des 20. Jahr­hun­derts ab­bruch­reif. Ein Pri­vat­in­ves­tor kauf­te es und re­no­vier­te es.

Lage

Das ehe­ma­li­ge Rit­ter­gut Echt­hau­sen steht un­mit­tel­bar an der Land­stra­ße von Neheim nach Wi­cke­de, in der Nähe des süd­li­chen Ufers der Ruhr.

Fotostrecke Haus Echthausen

Lage des Haus Echthausen

Lizenz

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Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Haus Echt­hau­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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