Gottfried Droste zu Vischering (Großprior)

Wappen derer von Droste zu Vischering

Wap­pen de­rer von Dros­te zu Vi­sche­ring

Gott­fried Dros­te zu Vi­sche­ring (* nach 1614, † 1683) war von 1682 bis 1683 Groß­pri­or von Deutsch­land des Jo­han­ni­ter­or­dens und Reichs­fürst von Hei­ters­heim.

Leben und Karriere

Gott­fried stammt aus dem west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht der Dros­te zu Vi­sche­ring. Das Ge­burts­jahr des Gott­fried Dros­te zu Vi­sche­ring ist nicht be­kannt. Da­ge­gen kennt man das Jahr der Hei­rat (1614) sei­ner El­tern Hei­den­reich Frei­herr Dros­te zu Vi­sche­ring und Mar­ga­re­ta von Raes­feld zu Nien­burg. Er ist da­her ei­ni­ge Jah­re nach 1614 ge­bo­ren. Am 30. Au­gust 1646 trat er in Mal­ta in den Jo­han­ni­ter­or­den ein. 1658 er­hielt er die el­säs­si­schen Kom­men­den Sulz (heu­te Soultz), Col­mar und Mül­hau­sen (heu­te Mul­house) so­wie 1657 bis 1658 die Kom­men­den Hem­men­dorf und Rex­in­gen. Spä­ter (1668 bis 1677) wur­de er (Titular)-Kommendator der von den Nie­der­lan­den ein­ge­zo­ge­nen Kom­men­den Arn­heim (heu­te Arn­hem) und Nim­we­gen (heu­te Nij­me­gen). Seit 1675 ver­sah er dann das Amt des Ge­ne­ral­re­zep­tors des Jo­han­ni­ter­or­dens in Ober­deutsch­land, d. h. er war für die ter­min­ge­rech­te Ab­lie­fe­rung der Re­spons­gel­der der ein­zel­nen Kom­men­den zu­stän­dig. 1676 wur­de er Statt­hal­ter des deut­schen Groß­pri­ors Fried­rich von Hes­sen-Darm­stadt, der zwar schon 1673 zum Bi­schof von Bres­lau ge­weiht wor­den war, sich je­doch erst im März 1676 auch tat­säch­lich nach Bres­lau be­gab. 1682 wur­de er in Mal­ta zum Groß­bail­li er­nannt; er war in die­ser Funk­ti­on für die Fes­tungs­an­la­gen in Mal­ta ver­ant­wort­lich. Am 19. Fe­bru­ar 1682 war der Bres­lau­er Bi­schof und Groß­pri­or Fried­rich von Hes­sen-Darm­stadt ge­stor­ben. Nach­dem des­sen Nach­fol­ger, Franz von Son­nen­berg nach we­ni­gen Mo­na­ten ver­starb, wur­de Gott­fried Dros­te zu Vi­sche­ring am 19. No­vem­ber 1682 zum neu­en Groß­pri­or be­stimmt. In die­ser Funk­ti­on war er gleich­zei­tig auch Kom­men­d­a­tor von Bu­bi­kon. Er starb im Jahr dar­auf. In man­chen Quel­len wur­de spe­ku­liert, er sei ei­nem Mord zum Op­fer ge­fal­len. In den zeit­ge­nös­si­schen Ur­kun­den fin­den sich da­für aber kei­ne Be­le­ge.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Gott­fried Dros­te zu Vi­sche­ring (Groß­pri­or) aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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