Goswin Hermann Otto von Merveldt

Goswin Hermann Otto von Merveldt

Gos­win Her­mann Otto von Mer­veldt

Gos­win Her­mann Otto von Mer­veldt (* 5. Mai 1661; † 8. De­zem­ber 1727) war von 1721 bis 1727 Groß­pri­or des deut­schen Mal­te­ser­or­dens.

Leben

Mer­veldt stammt aus dem west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht der Mer­veldt (Li­nie Wes­ter­win­kel) und wur­de als Sohn des Diet­rich Her­mann II. von Mer­veldt zu Wes­ter­win­kel und der Hed­wig Anna So­phia von Wes­ter­holt zu Lem­beck (1631–1671) ge­bo­ren. Sei­ne Ge­schwis­ter wa­ren Diet­rich Bur­chard (Obrist­hof­mar­schall), Adolf Bern­hard (As­ses­sor der Lan­des­pfen­nig­kam­mer), Hed­wig Anna (1650–1698, ∞ Diet­rich Lu­dolph von Ga­len) und Anna Mar­ga­re­tha Ma­ria (1655–1729, Ka­no­nis­se im Stift Not­tuln).

1680 wur­de er Rit­ter des Mal­te­ser­or­dens. 1688 wird er als Kom­man­deur der Leib­gar­de des Fürst­bi­schofs von Müns­ter, Fried­rich Chris­ti­an von Plet­ten­berg, ge­nannt. Auch Statt­hal­ter von Jü­lich war eine Sta­ti­on sei­ner Kar­rie­re. 1692 tä­tig an den Kom­men­den Arn­heim und Nim­we­gen, spä­ter in Ro­then­burg ob der Tau­ber und To­bel.

Wappen derer von Merveldt

Wap­pen de­rer von Mer­veldt

1711 wur­de er Groß-Bail­lif des Mal­te­ser­or­dens. Er ver­such­te ver­geb­lich für den Or­den in den Ver­hand­lun­gen zum Frie­den von Ut­recht die von den Nie­der­lan­den ein­ge­zo­ge­nen Or­dens­kom­men­den wie­der­zu­be­kom­men.

Am 6. No­vem­ber 1721 wur­de er zum Groß­pri­or des Mal­te­ser­or­dens für Deutsch­land er­nannt. Er leb­te teil­wei­se auf dem Dros­ten­hof in Wol­beck. Mer­veldt nutz­te sei­ne Stel­lung zur Fa­mi­li­en­po­li­tik und er­reich­te, dass die von Mer­veldt 1726 in den Reichs­gra­fen­stand er­ho­ben wur­den.

1726 ließ Mer­veldt in Hei­ters­heim das Bad­haus re­no­vie­ren und noch 1727 Stal­lun­gen und Wirt­schafts­ge­bäu­de auf dem Hof­gut Wein­stet­ten er­stel­len.

Mer­veldt ist in der St. Ni­ko­laus-Kir­che in Wol­beck be­stat­tet, wo auch ein Epi­taph an ihn er­in­nert. Mer­veldt hat­te die Grab­ka­pel­le an die Kir­che an­bau­en las­sen, die der Fa­mi­lie noch heu­te als Grab­le­ge dient.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Gos­win Her­mann Otto von Mer­veldt aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

Ähnliche Artikel

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://grosse-drenkpohl.de/goswin-hermann-otto-von-merveldt/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll Up