Nov 022017
 
Wappen derer von Droste zu Vischering

Wap­pen de­rer von Dros­te zu Vi­sche­ring

Gos­win Dros­te zu Vi­sche­ring (* 1612; † 2. Sep­tem­ber 1680 in Müns­ter) war Dom­b­ur­sar im Fürst­bis­tum Müns­ter und Amts­d­ros­te in Dül­men

Leben

Herkunft und Familie

Gos­win Dros­te zu Vi­sche­ring ge­hör­te als Sohn des Hei­den­reich Dros­te zu Vi­sche­ring (* 1580, † 1643, Amts­d­ros­te) und der Mar­ga­re­tha von Raes­feld († 1659) zum west­fä­li­schen Ur­adel Dros­te zu Vi­sche­ring, eine der äl­tes­ten und be­deu­tends­ten Fa­mi­li­en im Fürst­bis­tum Müns­ter. Zahl­rei­che ka­tho­li­sche Wür­den­trä­ger sind aus die­sem Fa­mi­li­en­stamm her­vor­ge­gan­gen. Von 1549 bis 1803 stell­te die­ser auch die Amts­d­ros­ten in den Äm­tern Ahaus und Horst­mar, so auch Gos­wins Bru­der Hei­den­reich.

Werdegang

Am 10. Mai 1641 wur­de er ge­weiht und er­hielt die Ton­sur. Nach ei­nem Stu­di­um in Pa­ris er­hielt er am 29. Au­gust des Jah­res die Dom­prä­ben­de in Müns­ter, nach­dem sein Bru­der Hei­den­reich ver­zich­tet hat­te. 1646 wur­den ihm nach Ver­zicht sei­nes On­kels Adolf Hein­rich die Dom­prä­ben­de in Os­na­brück ver­lie­hen. Im Jah­re 1653 war er als Nach­fol­ger sei­nes On­kels Gott­fried Dom­b­ur­sar (ver­ant­wort­lich für die Fi­nan­zen) und er­hielt am 14. No­vem­ber 1656 die Sub­dia­ko­nats­wei­he. Neun Jah­re spä­ter trat er der Lieb­frau­en-Bru­der­schaft an der St. Ae­gi­dii-Kir­che bei. Er wur­de Hof­rat und geist­li­cher Va­ter des Ka­pu­zi­ner­kon­vents. Im 1669 stif­te­te er ein Fa­mi­li­en­epi­taph im Dom zu Müns­ter. Als sub­sti­tu­ier­ter Amts­d­ros­te in Dül­men (seit dem 9. Au­gust 1671) woll­te er die mit dem Ar­chi­dia­ko­nat ver­bun­de­ne Props­tei Dül­men über­neh­men, was aber zu­nächst dar­an schei­ter­te, dass die­se zur Dom­kell­ne­rei ge­hör­te. Dom­kell­ner Be­ver­för­de ver­zich­te­te auf die­se, so dass der Fürst­bi­schof ihn für die­ses Amt zu­ließ un­ter der Be­din­gung, dass dies nur so­lan­ge an­hielt, wie kein neu­er Dom­kell­ner die Props­tei be­gehrt.

1680 kauf­te er die Burg Vi­sche­ring, die noch heu­te im Be­sitz der Fa­mi­lie ist.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Gos­win Dros­te zu Vi­sche­ring aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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