Jan 292017
 

Graf Fried­rich von Berg-Al­te­na (* im 12. Jahr­hun­dert; † 1198 oder 1199) war der Sohn von Eber­hard I. von Berg-Al­te­na. Sein Ge­burts­jahr ist un­be­kannt. Da er aber ab 1173 als Herr­scher in Er­schei­nung tritt, muss er spä­tes­tens in den Jah­ren um 1155 ge­bo­ren wor­den sein. Ver­mut­lich war der Al­ters­un­ter­schied zu sei­nem um 1150 ge­bo­re­nen Bru­der Ar­nold von Al­te­na nicht be­son­ders groß. Fried­rich ist der Va­ter von Adolf I. von der Mark und so­mit Stamm­va­ter der Li­nie der Gra­fen von der Mark.

Etwa um 1170 er­warb Fried­rich von Berg-Al­te­na den Ober­hof Mark, zu des­sen Be­sit­zun­gen ein stra­te­gi­scher güns­tig ge­le­ge­ner Hü­gel ge­hör­te, der spä­te­re Burg­hü­gel in der Mark. Der Ober­hof ver­füg­te au­ßer­dem über eine Ei­gen­kir­che, die Pan­kra­ti­us­kir­che, die eben­falls in Fried­richs Be­sitz über­ging.

Fried­rich hei­ra­te­te um 1198/99 (ver­mut­lich be­reits deut­lich frü­her) Al­ve­ra­dis von Kriecken­beck, Toch­ter des Gra­fen Rai­ner. Sei­ne Söh­ne wa­ren Graf Adolf I. von der Mark (wohl um 1182 ge­bo­ren) und Fried­rich. Bei­de kön­nen den Va­ter, der ent­we­der noch vor ih­rer Ge­burt oder kurz da­nach ver­starb, bes­ten­falls noch in sehr jun­gen Jah­ren ken­nen­ge­lernt ha­ben. Den­noch hat­te Fried­rich für das Wohl sei­nes Soh­nes Adolf ge­sorgt. Zu sei­nen Guns­ten hat­te er ab 1198 auf dem Hü­gel eine Burg­an­la­ge er­rich­ten las­sen, die Burg Mark. Es steht zu­dem zu ver­mu­ten, dass Fried­rich nach er­folg­ter Erb­tei­lung Kon­trol­le über die Be­sit­zun­gen sei­nes Bru­ders aus­üben woll­te, wel­cher die ganz in der Nähe be­find­li­che Burg und Stadt Nien­brüg­ge zu sei­ner Re­si­denz ge­macht hat­te.

Nach­dem Fried­rich um die Jahr­hun­dert­wen­de ge­stor­ben war, nann­te sich sein Sohn be­reits ab 1202 Adolf von der Mark.

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