Friedrich Christian von Galen zu Assen

Wappen derer von Galen

Wap­pen de­rer von Ga­len

Fried­rich Chris­ti­an von Ga­len zu As­sen (* 27. März 1689 in Din­kla­ge; † 15. Fe­bru­ar 1748 in Müns­ter) war ka­tho­li­scher Pries­ter und Dom­de­chant im Fürst­bis­tum Müns­ter.<h2<Leben

Herkunft und Familie

Fried­rich Chris­ti­an wuchs mit sei­nen Ge­schwis­tern in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Ga­len auf, die im 16. Jahr­hun­dert teil­wei­se mit der Re­for­ma­ti­on sym­pa­thi­sier­te und spä­ter wie­der ka­tho­lisch wur­de. Sein Va­ter Franz Wil­helm hei­ra­te­te am 12. Juli 1671 Ur­su­la He­le­na von Plet­ten­berg-Lehn­hau­sen (* 1654, † 1720), eine Schwes­ter des Fürst­bi­schofs Fried­rich Chris­ti­an von Plet­ten­berg. Er hat­te vier Schwes­tern: Anna Ma­ria, (* 1672, ∞ Franz An­ton von Lands­berg), Fran­ce­li­na (* 1680, ∞ Franz Chris­toph von Hör­de zu Stör­me­de), Eli­sa­beth An­to­net­ta († 1715, Ka­no­nis­se in Not­tuln) und Ma­ria The­re­sia († 1727, Stifts­da­me in Not­tuln, ∞ Franz Otto von Weichs). Sein Bru­der Wil­helm Gos­win An­ton (* 1678, † 1710) war Erb­käm­me­rer, Franz Hein­rich Chris­ti­an (* 1679, † 1712, Dom­herr in Müns­ter und Worms) und Wil­helm Fer­di­nand eben­falls Erb­käm­me­rer und Dros­te im Amt Vech­ta.

Werdegang und Wirken

Mit dem Er­halt der Ton­sur am 4. Au­gust 1697 wur­de Fried­rich Chris­ti­an für ein geist­li­ches Amt ge­weiht und er­hielt am Tage dar­auf eine Fa­mi­li­en­prä­ben­de in Min­den, nach­dem sein Wil­helm Gos­win An­ton ver­zich­tet hat­te. 1703 no­mi­nier­te ihn das Dom­ka­pi­tel für eine Dom­prä­ben­de in Müns­ter. Er emp­fing im Juli 1706 die Nie­de­ren Wei­hen und er­hielt ein Sub­dia­ko­nat. Vom 1. Fe­bru­ar 1709 bis Mit­te März 1710 be­such­te er das Ar­chi­gym­na­si­um in Rom. 1712 fand die Auf­schwö­rung vor dem Dom­ka­pi­tel Os­na­brück statt (Auf­schwö­rungs­ta­fel 45). Fried­rich Chris­ti­an be­saß Prä­ben­den in Worms (1712), Os­na­brück (1706), Pa­der­born (1728, 1748 krank­heits­be­dingt an sei­nen Nef­fen Franz Fried­rich Wil­helm von Fürs­ten­berg ab­ge­ge­ben) und Hil­des­heim (1728). 1727 wur­de Fried­rich Chris­ti­an Geist­li­cher Va­ter und Apos­to­li­scher Syn­di­kus des Ka­pu­zi­ner­kon­vents in Müns­ter. Er war Propst von St. Vik­tor in Dül­men und er­hielt das Ar­chi­dia­ko­nat Bo­cholt. Am 19. Fe­bru­ar 1732 wur­de er vom Dom­ka­pi­tel zum Dom­de­chan­ten ge­wählt. Der Bi­schof be­stä­tig­te am 29. Fe­bru­ar die­se Wahl. Am 25. Ja­nu­ar 1733 emp­fing er die Pries­ter­wei­he.

Sonstiges

In den Jah­ren 1721 bis 1729 ließ er durch den Bau­meis­ter Gott­fried Lau­renz Pic­to­ri­us die Fried­richs­burg am Orts­rand der Stadt Müns­ter er­rich­ten. Die­se nutz­te er als sei­nen Land­sitz. Sein Grab be­fin­det sich in der Ka­pel­le St. Ma­xi­mus des Doms zu Müns­ter.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Fried­rich Chris­ti­an von Ga­len zu As­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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