Feb 012018
 
Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Franz Otto von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen (Taufname:Franz Otto Hein­rich Mat­thi­as, * 5. Fe­bru­ar 1719; † 31. Ok­to­ber 1785 in Müns­ter) war Amts­d­ros­te in Clop­pen­burg und Käm­me­rer in Kur­köln.

Leben

Herkunft und Familie

Franz Otto von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen ent­stamm­te der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Korff. Sein Va­ter war Cas­par Hein­rich Mat­thi­as von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen, sei­ne Mut­ter An­to­nia He­le­na von Lands­berg zu Er­wit­te (1697–1739). Am 15. Au­gust 1747 hei­ra­te­te er in Dar­feld Anna Eli­sa­beth Hen­ri­ka Ma­ria Dros­te zu Vi­sche­ring (1730–1790), Toch­ter des Ma­xi­mi­li­an Hei­den­reich Dros­te zu Vi­sche­ring und Anna Ro­si­na von Wre­de. Aus der Ehe ging der Sohn Cle­mens Au­gust Hein­rich (1749–1821) her­vor. Die­ser war Ober­hof­mar­schall des Kur­fürs­ten von Köln und Fürst­bi­schofs von Müns­ter und wur­de 1816 in den Frei­her­ren­stand er­ho­ben.

Werdegang und Wirken

Am 3. No­vem­ber 1733 er­hielt Franz Otto durch den Tur­nar die Dom­prä­ben­de in Os­na­brück, die er 1747 an sei­nen jün­ge­ren Bru­der Cle­mens über­trug. Nach­dem er am 7. Fe­bru­ar 1744 zur müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren wur­de, über­nahm er zwei Jah­re spä­ter das Amt des Käm­me­rers in Kur­köln. Be­reits am 22. Juli 1749 sei­nem Va­ter Cas­par Hein­rich im Dros­ten­amt in Clop­pen­burg zur Sei­te ge­stellt, ver­pflich­te­te er sich am 26. Juli 1750 schrift­lich und er­hielt am 23. Ok­to­ber sei­ne Be­stal­lung als Drost. Das Dom­ka­pi­tel stell­te ihm am 18. April 1775 sei­nen Sohn Cle­mens Au­gust im Dros­ten­amt zur Sei­te. Als Ge­sand­ter des Os­na­brü­cker Dom­ka­pi­tels nahm er im Jah­re 1742 an der Kai­ser­krö­nung Karls des VII. in Frank­furt teil. Er war ge­hei­mer Rat des Fürst­bi­schofs und kam 1765 in das Amt des Dros­ten von Clop­pen­burg und Vie­nen­burg. Er war Groß­kreuz­herr des St. Mi­cha­el-Rit­ter­or­dens.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Franz Otto von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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