Franz Arnold von der Recke zu Steinfurt

Wappen derer von Recke

Wap­pen de­rer von Re­cke

Franz Ar­nold (Tauf­na­me: Franz Ar­nold Fried­rich Bern­hard Jo­hann) von der Re­cke zu Stein­furt (* 29. Ja­nu­ar 1713 in Müns­ter; † 10. No­vem­ber 1762 eben­da) war Landd­rost im Fürst­bis­tum Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Franz Ar­nold wuchs als Sohn von Jo­hann Mat­thi­as von der Re­cke zu Stein­furt und Anna Adol­fi­na von Wolff-Met­ter­nich zu Gracht in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von der Re­cke auf. Sei­ne Schwes­ter Anna Ma­ria The­re­sia war Äb­tis­sin im Stift Not­tuln. Aus der ers­tem Ehe sei­nes Va­ters mit Anna Ma­ria von Plet­ten­berg zu Lehn­hau­sen stamm­ten die Söh­ne Jo­hann Fried­rich Chris­ti­an (Dom­herr und Ge­heim­rat) und Fer­di­nand Wil­helm (Käm­me­rer und Amts­droste). Am 28. Ja­nu­ar 1747 hei­ra­te­te er Anna Eli­sa­beth von der Re­cke zu Hees­sen. Die­se brach­te den Hees­se­ner Erb­teil mit in die Ehe. Da­mit ver­füg­te er ne­ben sei­nem vä­ter­li­chen Erbe über ein be­trächt­li­ches Ver­mö­gen. Da die Ehe kin­der­los blieb, ist der Stein­fur­ter Fa­mi­li­en­zweig aus­ge­stor­ben.

Werdegang und Wirken

Be­reits im Jah­re 1720 er­hielt Franz Ar­nold eine Dom­prä­ben­de in Trier. Nach dem Ver­zicht sei­nes Schwa­gers Franz Kas­par Fer­di­nand von Lands­berg zu Er­wit­te er­hielt er eine Dom­prä­ben­de in Müns­ter. Die Er­nen­nung zum Wirk­li­chen Hof- und Re­gie­rungs­rat fiel auf den 16. Au­gust 1735. Im Fe­bru­ar 1742 wur­de er Wirk­li­cher Ge­hei­mer Rat und am 5. No­vem­ber 1742 Wirk­li­cher Kriegs­rat. Er nahm auch das Man­dat des Land­tags­kom­mis­sars wahr. 1746 über­nahm er die Fa­mi­li­en­gü­ter und ver­zich­te­te da­bei auf die Prä­ben­den zu­guns­ten von Jo­hann Mat­thi­as von Lands­berg zu Er­wit­te, dem Sohn sei­nes Schwa­gers. Am 4. Sep­tem­ber 1747 wur­de Franz Ar­nold zum Dros­ten von Dül­men be­stallt. Den vor­ge­schrie­be­nen Dienst­eid leis­te­te er am 19. Sep­tem­ber. Er wur­de von sei­nem Bru­der Fer­di­nand Wil­helm Jo­seph ab­ge­löst, der al­ler­dings spä­ter we­gen Ver­schwen­dungs­sucht ent­erbt wor­den ist. Nach dem Tode sei­nes Va­ters leg­te Fer­di­nand Wil­helm ge­gen die­se Ent­schei­dung Be­ru­fung ein. Mit dem Ur­teil des Reichs­kam­mer­ge­richts er­hielt Fer­di­nand Wil­helm 2/3 der Stein­fur­ter Gü­ter, wäh­rend Franz 1/3 er­hielt.

Ehrungen

  • Groß­kreuz­herr des St. Mi­cha­el-Rit­ter­or­dens (24. Ok­to­ber 1745)

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Franz Ar­nold von der Re­cke zu Stein­furt aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

Ähnliche Artikel

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://grosse-drenkpohl.de/franz-arnold-von-der-recke-zu-steinfurt/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll Up