Ferdinand von Galen zu Assen

Wappen derer von Galen

Wap­pen de­rer von Ga­len

Fer­di­nand von Ga­len zu As­sen (Tauf­na­me: Fer­di­nand Karl Alex­an­der Be­ne­dikt An­ton Ma­ria) (* 12. Juli 1750 in Müns­ter; ↑ 11. No­vem­ber 1803 eben­da) war Dros­te des Am­tes Mep­pen, Ge­heim­rat und Ober­jä­ger­meis­ter im Fürst­bis­tum Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Aus dem ur­alten west­fä­li­schen Adels­ge­schlecht von Ga­len, wel­ches zu den be­deu­tends­ten im Fürst­bis­tum Müns­ter zählt, sind zahl­rei­che be­deu­ten­de und nam­haf­te Per­sön­lich­kei­ten her­vor­ge­gan­gen. Im 16. Jahr­hun­dert sym­t­hi­sier­te es teil­wei­se mit der Re­for­ma­ti­on, wur­de spä­ter wie­der ka­tho­lisch. Fer­di­nand Karl von Ga­len zu As­sen wur­de als Sohn des Wil­helm Fer­di­nand von Ga­len zu As­sen und sei­ner Ge­mah­lin So­phie Loui­se von Mer­veldt zu Wes­ter­win­kel (1730–1810) ge­bo­ren und wuchs zu­sam­men mit sei­nem Bru­der Cle­mens Au­gust Jo­sef, sei­ner Schwes­ter Ma­ria (1752–1829, ∞ Cle­mens Au­gust von Ket­te­ler) und sei­nem Halb­bru­der Cle­mens Au­gust Fer­di­nand, der im frü­hen Al­ter von 27 Jah­ren ver­starb, auf.

Werdegang und Wirken

Fer­di­nand Karl er­hielt im Jah­re 1767 die Ga­len­sche Fa­mi­li­en­prä­ben­de in Worms und in Min­den. Ein Jahr spä­ter wur­de er der Müns­ter­schen Rit­ter­schaft prä­sen­tiert. Nach­dem sein Bru­der Cle­mens Au­gust Jo­sef im Jah­re 1770 ver­zich­te­te, er­hielt er die Ga­len­sche Prä­ben­de in Müns­ter und Os­na­brück. Eine wei­te­re Dom­prä­ben­de er­hielt er im glei­chen Jah­re in Hal­ber­stadt. Es schloss sich ein drei­jäh­ri­ges Stu­di­um in Rom und Pisa an. Im Sep­tem­ber 1788 er­hielt er die Sub­dia­ko­nats­wei­he und die Obedienz in Lad­ber­gen. 1790 wur­de er Ober­jä­ger­meis­ter. Im Jah­re 1796 er­teil­te der Papst Leo XIII. die Dis­pens von der hö­he­ren Wei­he. 1797 ver­zich­te­te er auf die Prä­ben­den und hei­ra­te­te am 21. Juni 1797 Fer­di­nan­di­ne An­to­nia Ma­ria von Men­ger­sen (1773–1824). Die Ehe blieb kin­der­los. Am 25. Fe­bru­ar 1800 war sei­ne Er­nen­nung zum müns­te­r­i­schen Ge­heim­rat. Am 11. April 1801 wur­de er zum Dros­ten des Am­tes Mep­pen be­stallt. Er war Dom­herr und Ka­pi­tu­lar an meh­re­ren Dom­stif­ten.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Fer­di­nand von Ga­len zu As­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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