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	<title>Burgen in Westfalen</title>
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	<description>Fotos und Beschreibungen von Burgen, Schlösser und Herrenhäuser</description>
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		<title>Christoph Bernhard Graf von Galen (Päpstlicher Geheimkämmerer)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 07:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Bernhard Graf von Galen (* 11. Januar 1907 in Bonn; † 1. September 2002 in in Lippetal) war Oberhaupt der westfälischen Adelsfamilie Galen, CDU-Politiker und Päpstlicher Geheimkämmerer. 1949 schenkte er einen der beiden Familienstammsitze, das Wasserschloss Burg Dinklage im Oldenburger Münsterland, dem Orden der Benediktinerinnen als Kloster Burg Dinklage. Seinen langjährigen Wohnsitz, das Wasserschloss Haus Assen in Lippetal-Lippborg (Kreis Soest), <a href='http://grosse-drenkpohl.de/christoph-bernhard-graf-von-galen-papstlicher-geheimkammerer'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Bernhard Graf von Galen (* 11. Januar 1907 in Bonn; † 1. September 2002 in <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-assen">Schloss Assen</a> in Lippetal) war Oberhaupt der westfälischen Adelsfamilie Galen, CDU-Politiker und Päpstlicher Geheimkämmerer. 1949 schenkte er einen der beiden Familienstammsitze, das Wasserschloss Burg Dinklage im Oldenburger Münsterland, dem Orden der Benediktinerinnen als Kloster Burg Dinklage. Seinen langjährigen Wohnsitz, das Wasserschloss Haus Assen in Lippetal-Lippborg (Kreis Soest), schenkte er 1997 der Ordensgemeinschaft Diener Jesu und Mariens. Sie betreibt darin ein Internat für Jungen und ein Kolleg.</p>
<p>Christoph Bernhard Graf von Galen ist verwandt mit dem namensgleichen Münsteraner Bischof <a href="http://grosse-drenkpohl.de/galen-christoph-bernhard-von-2">Christoph Bernhard von Galen</a> (1606–1678); er ist Neffe des Kardinals Clemens August Graf von Galen (1878–1946).<span id="more-4725"></span></p>
<p><strong>Leben</strong></p>
<p>Christoph Bernhard Graf von Galen war der Sohn des königlich-preußischen Landrats August(inus) Graf von Galen (* 1866; †20. November 1912 in Bonn) und seiner Frau Levina, geborene Gräfin von Korff gen. Schmising (1867–1941). Er besuchte die Katholische Domschule in Münster sowie Jesuitenkollegs in Sittard (Niederlande) und Feldkirch (Österreich). 1925 machte er sein Abitur am Gymnasium Marianum in Warburg.</p>
<p>Das fünfte von sechs Kindern wurde 1918 als Kind Oberhaupt der Familie Galen und Erbe des Familienbesitzes, nachdem sein Onkel Friedrich Matthias (* 1865), der ältere Bruder seines Vaters, im November 1918 gestorben war. Christoph Bernhards älterer Bruder Ferdinand-Josef, der nach den Hausgesetzen die Nachfolge angetreten hätte, war bereits am 21. Juli 1918 im Ersten Weltkrieg in Frankreich gefallen. Christoph Bernhards seit 1912 verwitwete Mutter zog 1919 mit den Kindern von Münster, wo sie seit 1913 gelebt hatten, nach Haus Assen. Die Verwaltung des Erbes übernahm Franz Graf von Galen (*11. Dezember 1879 in Dinklage; † 9. Oktober 1961 in Darfeld) für seinen Neffen. Mit der Volljährigkeit im Alter von 21 Jahren ging die Verwaltung der Familienbesitzungen in Lippetal, Dinklage und Münster an Christoph Bernhard Graf von Galen über. Am 28. Juli 1931 heiratete er in Adlerkosteletz Marie-Sophie Reichsgräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (*24. Februar 1909 in Adlerkosteletz; † 26. Oktober 1992).</p>
<div id="attachment_4731" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Galen-Wappen.png" class="floatbox" rev="group:4725 caption:`Wappen derer von Galen`"><img class="size-medium wp-image-4731" title="Wappen derer von Galen" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Galen-Wappen-238x300.png" alt="Wappen derer von Galen" width="167" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Galen</p></div>
<p>Bei Beginn des Zweiten Weltkriegs war von Galen, der nach Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht bei der Artillerie ausgebildet worden war, im Rang eines Wachtmeisters. Im November 1939 wurde er einberufen. Er nahm am Frankreichfeldzug teil, wurde aber Ende Juli 1940 als Vater von sechs Kindern nach Hause entlassen. 1943 wurde er erneut eingezogen, zum Leutnant befördert und arbeitete im Stab seines Artillerieregiments in Hamm. Als US-Truppen näherrückten, stellten sich Offiziere gegenseitig Entlassungspapiere aus. In Haus Assen, wohin er zu Fuß zurückgekehrt war, nahm ihn die US-Armee gefangen. Vom 1. April 1945 bis September 1945 war er US-Kriegsgefangener bei Soissons in Frankreich.</p>
<p>1946 trat von Galen in die CDU ein. Von 1945 bis 1969 gehörte er dem Gemeinderat von Lippborg an. Von 1945 bis 1959 war er Mitglied des Kreistags von Beckum. Interessen des Adels vertrat er als Ritter des Malteserordens und im Damenclub, einer 1800 in Münster gegründeten Adelsvereinigung. Das Amt des Päpstlichen Geheimkämmerers erhielt er auf Bitten seines Onkels Clemens August Graf von Galen, als dieser 1946 von Papst Pius XII. zum Kardinal ernannt wurde. Verbunden mit dem Amt des Geheimkämmerers waren protokollarische Aufgaben von Laien im Vatikan, etwa bei Selig- und Heiligsprechungen. 1948 hatte Christoph Bernhard Graf von Galen bei der 700-Jahr-Feier des Kölner Doms einen päpstlichen Legaten zu leiten. 1962 nahm er als Päpstlicher Geheimkämmerer an der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzil im Petersdom in Rom teil. Das äußere Zeichen seiner Würde war eine „höchst dekorative Uniform im spanischen Stil“, wie von Galen sie beschrieb. Papst Paul VI. schaffte das Amt ab, das schon von Galens Vater August und sein Großvater Ferdinand innegehabt hatten.</p>
<p>Nach dem Tod seiner Frau Marie-Sophie im Jahr 1992 lebte von Galen alleine in Haus Assen. Seine Tochter Johanna Gräfin von Westphalen (*24. September 1936), die als Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben bekannt wurde, schlug ihm vor, die Ordensgemeinschaft Diener Jesu und Mariens, die aus der Diözese Augsburg ausgewiesen worden war, vorübergehend in dem Wasserschloss unter kommen zu lassen. Die Bekanntschaft mit dem Ordensgründer Andreas Hönisch brachte von Galen auf den Gedanken, Haus Assen der Gemeinschaft dauerhaft zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Burg Dinklage, die nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst leergestanden hatte und dann von Flüchtlingen bewohnt wurde, ehe Benediktinerinnen einzogen, sollte ursprünglich nur verpachtet werden. Christoph Bernhard Graf von Galen: <em>Zunächst hatte ich an einen Pachtvertrag auf dreißig oder neunundneunzig Jahre gedacht, habe mich dann aber für eine Schenkung mit dem Vorbehalt entschieden, dass die Burg an meine Erben zurückfällt, wenn die Benediktinerinnen das Kloster in Dinklage aufgeben sollten. (&#8230;) Die Benediktiner bauen und beten ja nach ihrer Regel nicht auf Zeit, sondern für die Ewigkeit. Danach musste und wollte ich mich richten.</em></p>
<p><strong>Familie</strong></p>
<p>Christoph Bernhard Graf von Galen starb 2002 und wurde an der Seite seiner Frau in der Klosterkirche von Burg Dinklage beigesetzt. Das Paar hatte sechs Kinder &#8211; fünf Töchter und einen Sohn.</p>
<ul>
<li>Pauline Gräfin von Galen (* 1932), verheiratet mit Friedrich Graf von und zu Trautmannsdorff-Weinsberg (* 1926)</li>
<li>Hedwig Gräfin von Galen (* 1934), verheiratet mit Rudolf von Longueval Graf de Bouqouy (* 1927)</li>
<li>Ferdinand-Joseph Graf von Galen (* 1935), verheiratet mit Anita Hengst (* 1936)</li>
<li>Johanna Gräfin von Galen (* 1936), verheiratet mit Clemens Graf von Westfalen zu Fürstenberg (* 1927)</li>
<li>Ludmila Gräfin von Galen (* 1937), verheiratet mit Heinrich Maria Erzherzog von Österreich (* 1925)</li>
<li>Maria Theresia Gräfin von Galen (* 1938), verheiratet mit Marc-Antoine d’Oultremont, Comte d’Oultremont (* 1927)</li>
</ul>
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph Bernhard Graf von Galen (Päpstlicher Geheimkämmerer)" target="_blank" alt="Christoph Bernhard Graf von Galen (Päpstlicher Geheimkämmerer)"  rel="nofollow" >Christoph Bernhard Graf von Galen (Päpstlicher Geheimkämmerer)</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Christoph Bernhard Graf von Galen (Päpstlicher Geheimkämmerer)&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>


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		<title>Friedrich Christian von Plettenberg</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedrich Christian Freiherr von Plettenberg-Lenhausen (*8. August 1644 auf Schloss Lenhausen; † 6. Mai 1706 in Greven) war von 1688 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Münster. Er war der Sohn von Bernhard von Plettenberg zu Lenhausen und dessen Frau Odilia (geb. von Fürstenberg zu Schnellenberg und Waterlappe). Nach seinem Studium, unter anderem in Orléans, wurde er 1677 Propst von St. Martini in Münster, 1687 Generalvikar. 1688 fand seine Wahl zum Fürstbischof statt. <a href='http://grosse-drenkpohl.de/friedrich-christian-von-plettenberg'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrich Christian Freiherr von Plettenberg-Lenhausen (*8. August 1644 auf Schloss Lenhausen; † 6. Mai 1706 in Greven) war von 1688 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Münster.<br />
Er war der Sohn von Bernhard von Plettenberg zu Lenhausen und dessen Frau Odilia (geb. von Fürstenberg zu Schnellenberg und Waterlappe). Nach seinem Studium, unter anderem in Orléans, wurde er 1677 Propst von St. Martini in Münster, 1687 Generalvikar. 1688 fand seine Wahl zum Fürstbischof statt.<br />
<span id="more-4681"></span><br />
Seine geschickte Regierungspolitik führte zu einer Blüte des Fürstbistums Münster. Der Architekt <a href="http://grosse-drenkpohl.de/lambert-friedrich-von-corfey">Lambert Friedrich Corfey</a> d. J. stellte fest: „Er hatte allezeit auserlesene und kapable Bediente, führte eine schöne und regulierte Hofhaltung, regiert in Summa dergestaltenen löblich, sowohl in geistlichen, zivilen und militärischen Sachen, daß man gewiß bekennen musste, das Stift Münster habe nimmer besser floriert als unter seiner Regierung.“</p>
<p>Er ließ mehrere Schlossbauten, zum Beispiel <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-ahaus">Schloss Ahaus</a> und, durch <a href="http://grosse-drenkpohl.de/gottfried-laurenz-pictorius">Gottfried Laurenz Pictorius</a>, das <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser-m-z/schloss-nordkirchen">Wasserschloss Nordkirchen</a> errichten, starb aber vor dessen Vollendung. Sein Epitaph befindet sich im St.-Paulus-Dom in Münster.</p>
<div class="important-brown"><span class="important-title-brown">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a> .<br />
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich Christian von Plettenberg" target="_blank" alt="Friedrich Christian von Plettenberg"  rel="nofollow" >Friedrich Christian von Plettenberg</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Friedrich Christian von Plettenberg&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a>verfügbar.</div>


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		<title>Wilhelm Ferdinand Graf von Plettenberg</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wilhelm Ferdinand Freiherr von Plettenberg, später Graf von Plettenberg, meist auch kurz Ferdinand von Plettenberg genannt, (* 25. Juli 1690 im ; † 18. März 1737 in Wien) war Premierminister unter dem Kurfürsten Clemens August I. von Bayern und wichtiger Unterstützer von Maria Theresia bei der Thronfolge um die Habsburgischen Erblande. Leben Als Neffe des Bischofs von Münster, Friedrich Christian von Plettenberg, wurde Ferdinand nach dessen Tod 1706 alleiniger <a href='http://grosse-drenkpohl.de/ferdinand-von-plettenberg'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Ferdinand Freiherr von Plettenberg, später Graf von Plettenberg, meist auch kurz Ferdinand von Plettenberg genannt, (* 25. Juli 1690 im <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser-m-z/schloss-nordkirchen">Schloss Nordkirchen</a>; † 18. März 1737 in Wien) war Premierminister unter dem Kurfürsten Clemens August I. von Bayern und wichtiger Unterstützer von Maria Theresia bei der Thronfolge um die Habsburgischen Erblande.<span id="more-4672"></span><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Leben</strong></p>
<p>Als Neffe des Bischofs von Münster, Friedrich Christian von Plettenberg, wurde Ferdinand nach dessen Tod 1706 alleiniger Erbe des gesamten Privatbesitzes Nordkirchen. Er ließ Schloss Nordkirchen weiterbauen und vollenden: 1715 wurde eine neue Kirche errichtet, 1722 die Nepomuk-Kapelle, 1727 Orangerie, die Fasanerie und die Küsterei. 1730 folgte der Umbau des Armenhauses zu einem großen Hospital. 1734 wurde der Bau abgeschlossen.</p>
<p>1712 heiratete Plettenberg Bernhardine-Felizitas von Westerholt auf <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-lembeck">Schloss Lembeck</a>. 1722 kaufte er die Herrschaft Eys und die Grafschaft Wittem in der niederländischen Provinz Limburg und erlangte dadurch 1732 die Reichsstandschaft mit Sitz und Stimme im Kollegium der westfälischen Reichsgrafen.</p>
<p>1723 ernannte Kurfürst Clemens August I. von Bayern Plettenberg zum Premierminister in Bonn für das Kurfürstentum Köln und die Fürstbistümer Münster, Paderborn, Osnabrück und Hildesheim und überließ ihm weitgehend deren Regentschaft.</p>
<p>1733 fiel Plettenberg einer Hofintrige zum Opfer, wurde von Clemens August I. von Bayern entlassen und flüchtete nach Wien. Plettenberg war für eine Stützung Maria Theresias auf dem Habsburgischen Thron. Nach seinem Sturz verfolgte Clemens August, unterstützt von seinem Bruder und späteren Kaiser Karl Albrecht, kurzzeitig eine enge Bindung an Frankreich, die er allerdings kurze Zeit später wieder löste und wieder näher an die Pragmatische Sanktion mit Maria Theresia als Thronfolgerin rückte.</p>
<p>Ein Schabkunstblatt von Johann Stenglin, gefertigt etwa 1734/1735 in Augsburg nach einem Gemälde des Niederländers Martin van Meytens (1695-1770) zeigt Plettenberg mitAllongeperücke im Ornat eines Ritters vom Goldenen Vlies und beschreibt ihn als „Illustrissimus et excellentissimus Dominus &#8230; Ferdinandus S.R.I. Comes de Plettenberg et Wittem &#8230; Electoratus Coloniensis Camerarius Haereditarius, Principatus Monasteriensis Haereditarius Mareschallus &#8230;“</p>
<p style="text-align: left;"><div class="important-brown"><span class="important-title-brown">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a> .<br />
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand von Plettenberg" target="_blank" alt="Ferdinand von Plettenberg"  rel="nofollow" >Ferdinand von Plettenberg</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ferdinand von Plettenberg&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a>verfügbar.</div></p>


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		<title>Clemens August Freiherr Droste zu Vischering</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 19:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Clemens August Freiherr Droste zu Vischering, auch kurz Clemens August zu Droste-Vischering oder Clemens August Droste zu Vischering genannt (* 22. Januar 1773 in  bei Ahlen; † 19. Oktober 1845 in Münster), war von 1835 bis 1845 als Clemens August II. Droste zu Vischering Erzbischof von Köln. Leben Clemens August stammte aus dem altwestfälischen Adel der Reichsfreiherren Droste zu Vischering, die Erbdrosten des Fürstbistums Münster sind. Er bereitete <a href='http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-clemens-august-freiherr'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Clemens August Freiherr Droste zu Vischering, auch kurz Clemens August zu Droste-Vischering oder Clemens August Droste zu Vischering genannt (* 22. Januar 1773 in <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-ii/haus-vorhelm">Vorhelm</a> bei Ahlen; † 19. Oktober 1845 in Münster), war von 1835 bis 1845 als Clemens August II. Droste zu Vischering Erzbischof von Köln.<span id="more-4601"></span><br />
<strong>Leben</strong><br />
Clemens August stammte aus dem altwestfälischen Adel der Reichsfreiherren Droste zu Vischering, die Erbdrosten des Fürstbistums Münster sind. Er bereitete sich in Münster wie seine beiden Brüder <a href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-kaspar-max-freiherr">Kaspar Maximilian</a> (* 1770; † 1846) und <a href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-franz-otto">Franz Otto</a> (* 1771; † 1826) auf ein Leben im Dienste des geistlichen Standes vor.</p>
<div id="attachment_4651" class="wp-caption alignright" style="width: 182px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/491px-Droste-Wappen-alt.png" class="floatbox" rev="group:4601 caption:`Wappen der Drosten zu Vischering`"><img class="size-medium wp-image-4651 " title="Wappen der Drosten zu Vischering" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/491px-Droste-Wappen-alt-245x300.png" alt="Wappen der Drosten zu Vischering" width="172" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Wappen der Drosten zu Vischering</p></div>
<p>Von seinem Bruder Kaspar Maximilian, der 1795 Weihbischof geworden war, wurde er am 14. Mai 1798 in Münster zum Priester geweiht und wurdeDomkapitular. Am 16. September 1810 avancierte er zum Generalvikar des Bistums Münster. Bereits am Anfang seiner Kirchenkarriere widersprach er strikt jedem Kompromiss mit der preußischen Regierung in der umstrittenen Frage der Erziehung von Kindern aus interkonfessionellen Ehen. Als ihn diese Haltung auch in offenen Konflikt mit auf Ausgleich bedachten Amtsträgern der Kirche brachte, legte Droste zu Vischering im Sommer 1820 sein Amt als Generalvikar nieder und widmete sich in Zurückgezogenheit der karitativen Arbeit.Sein Bruder Kaspar Maximilian, der 1825 Bischof von Münster geworden war, weihte ihn im Jahr 1827 zum Titularbischof von Calama in Numidien. In den folgenden Jahren war er nun als Weihbischof im Bistum Münster tätig. 1834 schloss der Kölner Erzbischof Ferdinand August von Spiegel mit Preußen die Berliner Konvention, die eine Kompromissregelung der Mischehen-Frage sein sollte.Trotz seines Agierens in Münster wählte ihn das Domkapitel am 1. Dezember 1835 – in erster Linie auf Wunsch des preußischen Kronprinzen (des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV.) – zum Erzbischof von Köln und Nachfolger Spiegels. Seine Inthronisierung folgte am 29. Mai 1836.</p>
<p>Im Amt begann der neue Erzbischof sofort einen dem Ultramontanismus nahestehenden Kurs zu verfolgen, was sich zunächst vor allem in seinem energischen Vorgehen gegen den Hermesianismus unter den Priestern seiner Erzdiözese zeigte; bald jedoch lehnte er auch die Berliner Konvention sowie Verhandlungsangebote der preußischen Regierung ab. Am 17. September und 18. September 1837 verhandelten der Regierungspräsident vonDüsseldorf und der preußische Gesandte am päpstlichen Hof mit ihm persönlich. Beide bestanden auf einer Anerkennung der Konvention von 1834, was Clemens August aber ablehnte.</p>
<p>Am Abend des 20. November 1837 wurde der Erzbischof verhaftet und traf zwei Tage später in Minden ein. Papst Gregor XVI. erhob lauten Protest gegen die Verhaftung des Erzbischofs. Droste zu Vischering wurde als „Bekennerbischof“ unter den deutschen Katholiken populär, was ihn zu einer Kristallisationsfigur des politischen Katholizismus machte. Das Domkapitel unter Koadjutor Geissel führte die Geschäfte des Verhafteten weiter. Im April 1839 wurde er aus der Festungshaft entlassen und lebte seitdem zurückgezogen in Münster. Verhandlungen der Kurie und des Erzbischofs mit dem preußischen Staat machten dem Kölner Kirchenstreit 1842 ein Ende.<br />
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens August Droste zu Vischering" target="_blank" alt="Clemens August Droste zu Vischering"  rel="nofollow" >Clemens August Droste zu Vischering</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Clemens August Droste zu Vischering&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div></p>


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		<title>Maria Gräfin Droste zu Vischering</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 07:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Maria Gräfin Droste zu Vischering, Ordensname Maria vom Göttlichen Herzen, (* 8. September 1863 in Münster (Westfalen); † 8. Juni 1899 in Porto, Portugal) war Nonne in der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten und wurde 1975 von der katholischen Kirche selig gesprochen. Leben Von den Grafen Droste zu Vischering aus Westfalen stammend, trat sie 1888 ins Kloster der Schwestern vom Guten Hirten in Münster ein. Geboren als Kinder einer <a href='http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-maria-grafin'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maria Gräfin Droste zu Vischering, Ordensname Maria vom Göttlichen Herzen, (* 8. September 1863 in Münster (Westfalen); † 8. Juni 1899 in Porto, Portugal) war Nonne in der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten und wurde 1975 von der katholischen Kirche selig gesprochen.<span id="more-4595"></span></p>
<p><strong>Leben</strong></p>
<p>Von den Grafen Droste zu Vischering aus Westfalen stammend, trat sie 1888 ins Kloster der Schwestern vom Guten Hirten in Münster ein. Geboren als Kinder einer angesehenen westfälischen Adelsfamilie im Erbdrostenhof zu Münster, wuchsen Maria Droste zu Vischering und ihr Zwillingsbruder Max auf dem Wasserschloss Darfeld im Kreis Coesfeld auf.</p>
<p>Wichtigste Aufgabe dieser Schwestern war, in Not geratenen Mädchen und jungen Frauen Hilfe zu leisten. Vor allem arme und obdachlose Frauen sowie hilfesuchende Prostituierte wurden in den Häusern der Kongregation aufgenommen. 1891 beendete Maria ihre Zeit als Novizin im Kloster und legte endgültig die Ordensgelübde ab. Maria Droste zu Vischering betreute dann eine eigene Mädchen-Wohngruppe. Drei Jahre später kam sie nach Porto, Portugal, und wurde dort Oberin des Klosters. Dort nahm sie Frauen, die auf der Straße wohnten, Diebinnen und Prostituierte im Kloster auf. Ihre adlige Herkunft war ihr nützlich, um die nötige Finanzierung bei reichen Adligen und Fabrikbesitzern zu bekommen.</p>
<p>Schwester Maria Droste zu Vischering ist heutzutage vor allem als Mystikerin bekannt. Auf Ihre Visionen geht die Weihe der ganzen Welt an das Herz Jesu am 11. Juni 1899 durch Papst Leo XIII. zurück.</p>
<p>Maria erlebte jedoch den Festtag selbst nicht mehr, da sie am Vorabend im Alter von 35 Jahren starb. Sie liegt begraben in der Kirche des Klosters der Schwestern zum Guten Hirten inErmesinde bei Porto.</p>
<p>Maria wurde am 1. November 1975 von Papst Paul VI. selig gesprochen. Ihr katholischer Gedenktag ist der 8. Juni.</p>
<div class="important-brown"><span class="important-title-brown">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a> .<br />
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maria Droste zu Vischering" target="_blank" alt="Maria Droste zu Vischering"  rel="nofollow" >Maria Droste zu Vischering</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maria Droste zu Vischering&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a>verfügbar.</div>


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		<title>Kaspar Maximilian Freiherr Droste zu Vischering</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 05:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaspar Maximilian Freiherr Droste zu Vischering, auch Caspar Max Droste zu Vischering, (* 9. Juli 1770 in ; † 3. August 1846) war von 1826 bis 1846 Bischof von Münster. Kaspar Maximilian gehörte seit seiner Jugend zum Kreis um Amalie von Gallitzin. Er empfing am 13. Juli 1793 die Priesterweihe durch den Münsteraner Weihbischof Wilhelm <a href='http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-kaspar-max-freiherr'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaspar Maximilian Freiherr Droste zu Vischering, auch Caspar Max Droste zu Vischering, (* 9. Juli 1770 in <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-ii/haus-vorhelm">Vorhelm</a>; † 3. August 1846) war von 1826 bis 1846 Bischof von Münster.<span id="more-4617"></span></p>
<p>Kaspar Maximilian gehörte seit seiner Jugend zum Kreis um Amalie von Gallitzin. Er empfing am 13. Juli 1793 die Priesterweihe durch den Münsteraner Weihbischof Wilhelm von Alhaus. Papst Pius VI. ernannte ihn 1795 zum Titularbischof von Ierichus und bestellte ihn zum Weihbischof im Bistum Münster. Die Bischofsweihe am 6. September 1795 spendeten ihm Max Franz von Habsburg-Lothringen (Österreich), Erzbischof von Köln, sowie Jean-Baptiste du Plessis d&#8217;Argentré, Bischof von Sées, und Louis-Charles du Plessis d&#8217;Argentré, Bischof von Limoges. 1825 wurde er von Papst Leo XII. zum Bischof von Münster ernannt.</p>
<p>Seinen Bruder <a href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-clemens-august-freiherr">Clemens August Droste zu Vischering</a>, den späteren Erzbischof von Köln, weihte er am 14. Mai 1798 in Münster zum Priester.</p>
<p>Er eröffnete 1832 eine theologisch-philosophische Akademie in Münster, die Vorläuferin der Universität war.</p>
<div class="important-brown"><span class="important-title-brown">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a> .<br />
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaspar Maximilian Droste zu Vischering" target="_blank" alt="Kaspar Maximilian Droste zu Vischering"  rel="nofollow" >Kaspar Maximilian Droste zu Vischering</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kaspar Maximilian Droste zu Vischering&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>


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		<title>Franz Otto Droste zu Vischering</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 04:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Franz Otto Droste zu Vischering (* 13. September 1771 auf Schloss bei Ahlen; † 26. Oktober 1826 in Münster) war ein deutscher katholischer Theologe und Publizist. Leben Er stammte aus dem Adelsgeschlecht Droste zu Vischering. Sein Vater war Clemens August Maria Heidenreich Droste zu Vischering, Erbdroste des Hochstiftes Münster. Die Mutter war Sophia Alexandrina (geb. Droste zu Füchten). Er war Bruder <a href='http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-franz-otto'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Franz Otto Droste zu Vischering (* 13. September 1771 auf Schloss <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-ii/haus-vorhelm">Vorhelm</a> bei Ahlen; † 26. Oktober 1826 in Münster) war ein deutscher katholischer Theologe und Publizist.<span id="more-4623"></span></p>
<p><strong>Leben</strong></p>
<p>Er stammte aus dem Adelsgeschlecht Droste zu Vischering. Sein Vater war Clemens August Maria Heidenreich Droste zu Vischering, Erbdroste des Hochstiftes Münster. Die Mutter war Sophia Alexandrina (geb. Droste zu Füchten). Er war Bruder der beiden Bischöfe <a href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-clemens-august-freiherr">Clemens August</a> Droste zu Vischering und <a href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering-kaspar-max-freiherr">Kaspar Maximilian</a> Droste zu Vischering.</p>
<p>Seine Ausbildung erhielt er zunächst durch Hauslehrer ehe er auf der Universität Münster Philosophie und Theologie studierte. Im Jahr 1789 wurde er Domherr in Münster. Zwischen 1795 und 1797 unternahm er zusammen mit seinem Bruder Clemens August eine Reise durch Deutschland, die Schweiz und Italien. Im Jahr 1798 wurde er in Rom zum Subdiakon und kurze Zeit später wurde er zum Diakon geweiht. Eine weitere Domherrenstelle erhielt er 1800 in Hildesheim. Außerdem wurde er in diesem Jahr zum geheimen Rat ernannt.</p>
<p>Seit 1811 lebte er als Pensionär und widmete sich seinen theologischen Studien. Er war enger theologischer Berater seiner Brüder und stand im engen Kontakt mit den maßgeblichen katholischen Autoren seiner Zeit.</p>
<p><strong>Werk</strong></p>
<p>Von Bedeutung waren seine Schriften zum Verhältnis von Staat und Kirche. Nach 1814 kritisierte er das zu dieser Zeit vorherrschende Staatskirchentum. Dem setzte er eine auf alte Auffassungen beruhendes Konzept gegenüber. Danach seien Kirche und Staat zwei voneinander getrennte Bereiche, die gleichberechtigt nebeneinander ständen. Keiner sei zu Weisungen gegenüber der anderen Seite berechtigt. Allerdings müssten sie in den Mischbereichen wie Ehe, Schule und Armenwesen zusammenwirken.</p>
<p>Die von Vischering entwickelte Koordinationslehre wurde von Joseph Görres seit 1819 im katholischen Deutschland verbreitet. Sie hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Auffassung von Kirche und Staat nicht nur unter Katholiken stark beeinflusst.</p>
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz Otto von Droste zu Vischering" target="_blank" alt="Franz Otto von Droste zu Vischering"  rel="nofollow" >Franz Otto von Droste zu Vischering</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Franz Otto von Droste zu Vischering&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>


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		<title>Christoph Bernhard von Galen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Bernhard von Galen (* 12. Oktober 1606 auf  bei Rinkerode in Westfalen; † 19. September 1678 in Ahaus) war katholischer Priester und vom 14. November 1650 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Münster. Er wurde beigesetzt in der St.-Josephs-Kapelle im St.-Paulus-Dom zu Münster. Herkunft und Ausbildung Christoph Bernhard von Galen wurde als Kind protestantischer <a href='http://grosse-drenkpohl.de/galen-christoph-bernhard-von-2'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Bernhard von Galen (* 12. Oktober 1606 auf <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-i/haus-bisping">Haus Bisping</a> bei Rinkerode in Westfalen; † 19. September 1678 in Ahaus) war katholischer Priester und vom 14. November 1650 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Münster. Er wurde beigesetzt in der St.-Josephs-Kapelle im St.-Paulus-Dom zu Münster.<br />
<span id="more-4181"></span><br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=burginwest-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=B0026RSXOU&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><strong>Herkunft und Ausbildung</strong></p>
<p>Christoph Bernhard von Galen wurde als Kind protestantischer Eltern aus dem Adelsgeschlecht derer von Galen am 12. Oktober 1606 geboren. Sein Vater, Dietrich von Galen, besaß Güter im Baltikum und führte den Titel eines kurländischen Erbmarschalls. Während eines Landtages in Münster tötete er am 15. Februar 1607 den münsterischen Erbmarschall Gerd Morrien in Nordkirchen und musste infolgedessen zwölf Jahre auf Burg Bevergern im Arrest verbringen. Weil seine Frau ihn freiwillig begleitete, wurde der junge Christoph Bernhard 1616 unter der Obhut seines Onkels, des münsterischen Domherrn Heinrich von Galen, gestellt. Dieser ließ ihm eine katholische Erziehung durch münsterische Jesuiten am Paulinum zuteil werden.</p>
<div id="attachment_4731" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Galen-Wappen.png" class="floatbox" rev="group:4181 caption:`Wappen derer von Galen`"><img class="size-medium wp-image-4731" title="Wappen derer von Galen" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Galen-Wappen-238x300.png" alt="Wappen derer von Galen" width="167" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Galen</p></div>
<p>Die Jesuiten vermittelten Galen ein konfessionell geprägtes Weltbild. Mit 13 Jahren erhielt er 1619 seine erste Aufgabe für das Domkapitel zu Münster. Als er das erforderliche Alter erreicht hatte, zog er nach Köln und Mainz, um an einem Jesuitengymnasium 1626 seine Studien abzuschließen. Eine Bildungsreise führte ihn nach Bourges und Bordeaux in Frankreich, von wo er im Juli 1627 nach Münster zurückkehrte. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) prägte ihn. 1630 wurde er Schatzmeister des Domes und 1634 Geistlicher Rat. Es gab zu dieser Zeit nicht viele politisch engagierte Domherren. Galen übernahm viele diplomatische Aufträge. Immer wieder nahm er an Verhandlungen mit den kaiserlichen Generälen in Westfalen teil.</p>
<p><strong>Karriere</strong></p>
<p>Im Jahre 1642 wurde ihm die Domküsterei und 1643 eine der drei Geheimratsstellen übertragen. Bei den Friedensverhandlungen zum Westfälischen Frieden in Münster (1648) gehörte er zur kurkölnischen Gesandtschaft unter dem Osnabrücker Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg, die die kirchlichen Interessen des Papstes vertrat. Nachdem Galen gegen Bernhard von Mallinckrodt zum Bischof von Münster gewählt worden war, erhielt er im September 1651 die Bischofsweihe. Sein Amt richtete er nach dem Bischofsideal aus, das auf dem Konzil von Trient (1545–1563) vorgestellt worden war. Infolgedessen versuchte er verschiedene Reformdekrete umzusetzen. Er beseitigte das im Klerus verbreitete Konkubinat und zeigte durch halbjährliche Synoden und durch Visitationen seinen Reformeifer. Zudem förderte Galen Wallfahrten, wie die 1651 erstmals angeordnete Wallfahrt nach Telgte. Galen war dank der Erfahrungen des Dreißigjährigen Krieges ein geschickter Außenpolitiker. Er regierte selbst und führte den Vorsitz im Geheimen Rat. Die Überlieferungen beschreiben ihn als höflich und umgänglich, aber er vertrug keinen Widerspruch und geriet auch mit engen Vertrauten in Konflikt. Im Alter sagte man ihm Unverträglichkeit und Starrsinn nach. Das Verhältnis zum münsterischen Domkapitel war eher angespannt. Dies schuf schon in den ersten Amtsjahren eine missmutige Stimmung gegenüber dem Bischof.</p>
<p><strong>Wirken</strong></p>
<p>Galen sah seine erste Aufgabe darin, die auswärtigen protestantischen Truppen aus dem Umland, die nach dem Krieg noch immer das Land besetzt hielten, auszuweisen. Hessen lagen in Coesfeld, Niederländer in Bevergern und Schweden in Vechta. Der Westfälische Friedensvertrag hatte sehr hohe Geldzahlungen festgelegt, doch es gelang Galen, die Gelder für die Auszahlung der Hessen aufzubringen, so dass sie am 8. Juli 1651 aus Coesfeld abrückten. Als die oranische Garnison in Bevergern den Abzug verzögerte, ließ er die Burg am 28. August 1652 besetzen. Die Niederländer waren empört. Weitaus schwieriger war die Rückgewinnung der Stadt Vechta. Ende des Jahres 1653 nahm Galen auch deswegen am Regensburger Reichstag teil. Nachdem die Stadt Münster 50.000 Taler vorgeschossen hatte, zogen die Schweden tatsächlich am 13. Mai 1654 ab. Der Bischof erinnerte durch Schenkungen und Spenden an das Stift an seine militärisch-politische Stärke. Er ließ keine Gelegenheit aus, um seine Kompetenzen pompös darzustellen.<br />
Aus der kaiserlichen Armee des Dreißigjährigen Krieges in Westfalen hatte Galen 1651 1500 Soldaten für sein Gebiet rekrutiert, die er 1654 zu einer Streitmacht von 3000 Mann aufstockte, um sich gegen die protestantischen Nachbarn zu behaupten. Vor allem die expandierenden Niederländer waren Galen ein Dorn im Auge. Die Verteidigung war Aufgabe der Landesfürsten und daher legte Galen bei den Städten Coesfeld, Münster und Vechta (Zitadelle Vechta) verschiedene Zitadellen an, um die Landstände zum Unterhalt eines stärkeren Heeres zu zwingen. Seine Garnisonen lagen zeitweilig überall verteilt im Stift. Warendorf, Rheine und Meppen erhielten neue Festungen.</p>
<div id="attachment_4177" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Christoph_Bernhard_von_Galen_1670.jpg" class="floatbox" rev="group:4181 caption:`Christoph Bernhard von Galen 1670`"><img class="size-full wp-image-4177 " title="Christoph Bernhard von Galen 1670" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Christoph_Bernhard_von_Galen_1670.jpg" alt="Christoph Bernhard von Galen 1670" width="160" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Bernhard von Galen 1670</p></div>
<p>Als Galen 1657 von der Stadt Münster forderte, den Soldaten Verpflegung und Unterbringung zu gewährleisten, weigerte sich die Bürgerschaft, dieses kostspielige Unternehmen finanziell zu tragen. Der Einwand, dass die Stadtverteidigung schon immer Aufgabe der Bürger selbst gewesen war, überzeugte Galen nicht. Er holte sich rechtlichen Rückhalt durch den Regensburger Reichsabschied und begann, die Einquartierung seiner Truppen durchzusetzen. Der Konflikt erreichte seinen Höhepunkt, als Galen seine eigene Stadt Münster nach einer zweimonatigen Belagerung unterwarf. Die Stadt widerstand den bischöflichen Truppen lange Zeit, da die Staaten der Niederlande die Stadt unterstützten, doch als dies schließlich wegfiel, unterwarf sich Münster am 26. März 1661, nach neun Monaten Belagerung. Der Bischof schaffte die freie Ratswahl ab, ernannte zwei neue Bürgermeister und zwölf Ratsherren. Nach dem Fall Münsters überließ Galen die städtischen und seine eigenen Truppen als Dank für kaiserliche Truppenhilfe dem Kaiser für den Türkenkrieg in Ungarn. Seine Truppen kamen allerdings zu spät, um noch großen Einfluss auf den Verlauf des Krieges zu nehmen. Schon wenige Wochen nach dem Eintreffen der Truppen wurde der Frieden von Eisenburg (1664) geschlossen.<br />
Galens Außenpolitik konzentrierte sich immer wieder auf seinen Erbfeind: die kalvinistisch geprägte Republik der Vereinigten Niederlande. Von den Niederländern wurde er auch „Bommen Berend“ genannt, da er sich als Bischof im Kriegsgewand intensiv auf die Bombardierung mit Hilfe von Mörsergeschossen konzentrierte. Unter dem Vorwand, mit der Eintreibung von Abfindungsgeldern für das Harlingerland beauftragt zu sein, ließ der Bischof Dezember 1663 seine Truppen in Ostfriesland einmarschieren. Unter dem Oberst Elverfeld wurden die Hampoeler und die Dieler Schanze erobert. Zur Unterstützung niederländischer Katholiken ließ er im Grenzgebiet Missionsstationen errichten. In Auseinandersetzungen um die Herrschaft in Borkeloh (niederländisch Borculo, veraltet Heerlijkheid Borkelo) versuchte er September 1665 im Bündnis mit dem englischen König (und Georg Christian (Hessen-Homburg) als Oberbefehlshaber des Heeres) die militärische Eroberung der Städte Twente, Achterhoek und Westerwolde und seine Truppen überquerten das Bourtanger Moor. Die französische und brandenburgische Intervention verhinderte aber einen Erfolg, sodass es am 18. April 1666 zum Frieden von Kleve kam. Galen versprach auf Borkeloh zu verzichten. 1668 kam die Grafschaft Bentheim in seinem Besitz, weil es ihm gelang Ernst Wilhelm von Bentheim-Steinfurt zum katholischen Glauben zu bekehren. Dann fehlte ihm nur noch die Grafschaft Lingen, ebenfalls ein Protektorat der Niederländer.<br />
Im Juni 1672 unternahm er mit einer Armee von knapp 25.000 Mann einen zweiten Versuch, jetzt im Bündnis mit Frankreich und dem Kurfürsten von Köln Maximilian Heinrich von Bayern. Nach anfänglichen Erfolgen, die Galen seiner Artillerie verdankte, forderte Ludwig XIV Eroberungen in Gelderland, jenseits der IJssel. Von Galen richtete seine Pfeile nach Norden und eroberte Zwolle, Kampen (Niederlande) und Coevorden. Die münsterische Offensive blieb im August 1672 vor Groningen stecken, weil öst- und westlich der Stadt 45.000 ha inundiert wurde. Carl von Rabenhaupt verteidigte der Stadt und eroberte am 30. Dezember die Festung Coevorden.<br />
Als Raimondo Montecuccoli und der Große Kurfürst sich mit der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen verbündeten, eilte Von Galen nach Soest. Das kaiserliche Hilfskorps durfte aber nichts Entscheidendes gegen Von Galen unternehmen und der damit nicht einverstandene Montecuccoli legte Anfang 1673 das Kommando nieder. Oktober 1673 versuchte Von Galen nochmals Coevorden zu erobern. 1400 seiner Soldaten ertranken wegen eines Sturmes und Dammbruchs. März 1674 versuchte er zum letzten Mal Groningen zu erobern. Am 22. April zogen seine Truppen sich zurück.<br />
Nach dieser Niederlage bewies er dem Kaiser seine Treue, indem er ihm Truppen für den Krieg gegen Frankreich im Elsass stellte. 1675 und 1676 eroberte von Galen als Oberkommandierender eines alliierten Heeres, bestehend aus münsterschen, brandenburgischen, lüneburgischen und dänischen Truppen dann von Vechta aus in einem Feldzug die schwedischen Herzogtümer Bremen und Verden. Weiterhin kämpften seine Truppen 1677/1678 auf Schonen und nahmen an der Invasion auf Rügen gegen die Schweden teil und kämpften am Rhein gegen die Franzosen.<br />
Seine Truppen bestanden aus Söldnern, die er durch Subsidien finanzierte. Kaum ein Nachbarstaat hat nicht zeitweise unter dem Einfall oder unter Einquartierung der Truppen von „Bomben-Bernd“ oder des „Kanonen-Bischofs“ gelitten. Selbst die Grafschaften Lippe, Ravensberg und Lingen mussten dies ertragen.</p>
<p><strong>Bedeutung</strong></p>
<p>Innenpolitisch hatte Galen keine großen Erfolge aufzuweisen. Grundlegendes zur Förderung des Bauernstandes und der Wirtschaftskraft lässt sich nicht verzeichnen. Seine größte Leistung bestand in der Rekatholisierung des protestantischen Adels. Eine 1653 in Ahaus mit niederländischen Fachleuten eingerichtete Fayencemanufaktur stellte den Betrieb 1657 wieder ein. Auch eine Papiermühle in Stadtlohn wurde nur kurzzeitig betrieben. 1661 ordnete Galen an, in der früheren stadtmünsterischen Leprosenstiftung Kinderhaus ein Werk- und Arbeitshaus für bettelnde, verwahrloste Jugendliche einzurichten.<br />
Nach den Verherrungen des Dreißigjährigen Krieges stand das Kloster Corvey kurz vor dem Untergang, als Bischof Christoph Bernhard von Galen 1665 Administrator wurde. Er stiftete die barocke Abteikirche und belebte das Kloster durch die Wiedereinsetzung eines adligen Konvents. Nachdem sich das klösterliche Leben einigermaßen gefestigt hatte, erfolgte die Wahl des Abtes wieder aus den Reihen des Konvents.<br />
Wie die meisten münsterischen Bischöfe seit dem Mittelalter residierte er wechselnd auf den Amtsburgen in Ahaus, Horstmar, Sassenberg und Wolbeck, meistens aber in Coesfeld. Dort ließ er von 1652 bis 1656 vor dem Viehtor eine Festung bauen, die er als Bischofssitz nutzen wollte, die „St. Ludgerusburg“, benannt nach dem ersten münsterischen Bischof. Doch die Pläne des Bischofs wurden nie ganz ausgeführt. Nach seinem Tod ließ man die Festung verfallen. Einige Reste der ehemaligen Ludgerusburg stehen noch als Ruine an der Osterwicker Straße (Straßennamen: Burgwall, Burgring).<br />
Galens militärische Eroberungen gingen später wieder verloren. Einzig die tiefe Einwurzelung der katholischen Konfession im Münsterland kann ihm als langfristiges Verdienst zugerechnet werden. Als Galen verstarb, konnte er sich somit zu Recht „Ecclesiae et Principatus Monasteriensis Restaurator, Conservator, Propagator“ nennen.</p>
<p><strong>Schulreformer</strong></p>
<div id="attachment_4167" class="wp-caption alignleft" style="width: 141px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Vongalen.jpg" class="floatbox" rev="group:4181 caption:`Vongalen`"><img class="size-full wp-image-4167" title="Vongalen" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Vongalen.jpg" alt="Von Galen" width="131" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Von Galen</p></div>
<p>Die münsterländische Schulgeschichte setzt – wie in anderen Regionen des Reiches auch – mit den schon mittelalterlichen Lateinschulen am Bischofssitz Münster und in den vierzehn landtagsfähigen Städten ein. Im Jahre 1573, am Ende der seit 1571 laufenden großen Bistumsvisitation unter Fürstbischof Johann von Hoya, gab es im Oberstift Münster mit seinen 130 Pfarren und Kirchspielen gerade 33 Gemeinden, die ein irgendwie geartetes Schulwesen vorweisen konnten. Bis zur Bistumsvisitation von 1613 bis 1616 stieg diese Zahl auf 55. Die nachfolgenden 20 Jahre, die noch nicht von zu heftigen Kriegsereignissen für das Münsterland geprägt waren, brachten noch einmal ein knappes Dutzend Schulgründungen hervor. Allen diesen um 1650 existierenden etwa 65 Schuleinrichtungen war aber weitgehend ihre Instabilität eigen – der Betrieb wurde immer wieder eingestellt. Mit dem Amtsantritt Christoph Bernhards wurde diese deutlich und nachhaltig anders.<br />
Den Konzilsvätern in Trient hatte sich die Aufgabe gestellt, die Kirche derart an Haupt und Gliedern zu verbessern, dass sie sich der Kritik und den theologischen wie organisatorischen Anforderungen der reformatorischen Lehren Luthers, Zwinglis und Calvins stellen konnte. Die von diesen Reformatoren vielfach – und gewiss mit Recht – angeprangerten Missstände des kirchlichen Lebens sollten beseitigt und neue Fundamente für die Lehre, die Kirchenorganisation und die christliche Bildung der Menschen gelegt werden. Gerade auf diesem Felde hatten die jungen, sich evangelisch verstehenden Gemeinschaften Bedeutendes geleistet. Auf der katholischen Seite galt es nun, ein neues und den Erfordernissen der Zeit entsprechendes Schulwesen zu entwickeln. Die geistige Ausformung und intellektuelle Durchführung dieser Aufgabe übernahmen weitgehend die Jesuiten, deren Niederlassungen bald in allen Bistümern Europas das höhere Schulwesen prägten und auch auf die niederen Schulen ausstrahlten. In Münster allerdings ließen sich die Jesuiten erst 1588 nieder, übernahmen alsbald die alte Domschule, das Gymnasium Paulinum, und führten ihr Kolleg auch als Priesterbildungsstätte. Kein Zufall, dass Christoph Bernhard von Galen „apud patres“ – bei den Vätern – zur Schule ging und von den Jesuiten 1651 feierlich als erster Schüler ihrer Schule auf dem Bischofsthron zu Münster begrüßt wurde.<br />
Innerhalb der Tridentinischen Reform kam der Förderung des Schulwesens eine wichtige Rolle zu. Galen kannte seine Priester und ihre Schwächen wie Stärken wahrscheinlich sehr genau, bemühte er sich doch ausdrücklich auch durch seine Weihepolitik darum, die innere Struktur des Diözesanklerus zu verbessern und in der Öffentlichkeit ein neues Priesterbild zu entwickeln. Dabei war ganz klar, dass die Betreuung der Jugend den Geistlichen allein kaum übertragen werden konnte. Die Forderungen des Bischofs an seine Priester nach regelmäßiger Zelebration, die genaue Beachtung der kirchlichen Feste, Sitten und Gewohnheiten, die normale Seelsorgearbeit mit Taufen, Hochzeiten, Krankenbetreuung, Sterbebegleitung oder Beerdigungen mussten es einem aktiven Priester fast unmöglich machen, auch noch den regelmäßigen Unterricht der Schulkinder in festen zeitlichen Grenzen wahrzunehmen. Da aber neben der sonntäglichen Katechese in der Christenlehre der alltägliche Unterricht in „pietate, moribus ac litteris“ treten sollte, mussten die Schulen deutlich aktiviert werden. Somit ergab sich aus Galens Reformprogramm schlüssig die institutionalisierte, juristisch wie wirtschaftlich gesicherte Pfarr-Schule als ergänzendes Element der Seelsorge. Dass diese Schulen auch weitere Kenntnisse im Lesen, Schreiben oder gar Rechnen und sogar im Lateinischen vermitteln konnten, musste nicht notwendig schädlich sein, sondern vielmehr den Bildungsstand auf dem Lande heben, den wirtschaftlichen Interessen der Bauern und Bürger dienen und außerdem die Basis für den benötigten Nachwuchs in Klerus und Beamtenschaft deutlich verbreitern.<br />
Durch über 40 Synoden in Münster, von denen Zeugnisse überliefert sind und zu denen der gesamte Bistums-Klerus aufgeboten wurde, durch eine rege Visitationstätigkeit und regelmäßige Kontrollen bemühte sich dementsprechend Galen, das kirchliche Leben im Hochstift Münster im Geiste des Tridentinums neu zu formen. Eine Kette von Synodal-Verfügungen und weiteren Erlassen sowie das persönliche Eingreifen des Bischofs bis hinunter in die Gemeinden führte zu einem enormen Aufblühen des niederen Schulwesens bis hinein in die abgelegenen Bauerschaften des Münsterlands. Den schon bestehenden Schulen gab Galen ein räumlich, finanziell und personell geordnetes Fundament und ergänzte das bestehende Netz von Schulen durch zahlreiche Neugründungen oft gegen den Widerstand lokaler Entscheidungsträger. In den 28 Jahren seiner Regierung erreichte er eine Vollversorgung des Münsterlands mit fundierten Schulen. Die zeitlichen Eckpunkte der Gründung neuer Schulen oder geordneter Fundierung bereits existierender Einrichtungen liegen vor allem zwischen den Jahren 1655 und 1662. Keine der in der Regierungszeit Galens schon vorhandenen oder neu fundierten Pfarrschulen wurde später wieder aufgegeben. Die Grundlage des niederen Schulwesens im Münsterland wurde in seiner Regierungszeit gelegt.<br />
Als Christoph Bernhard von Galen 1675 seine Schul- und Kirchenordnung erließ, die in leicht veränderter Form auch von seinen Nachfolgern beibehalten wurde und mehr als 100 Jahre Geltung haben sollte, bildete sie fast schon den Schlusspunkt hinter dem großen Projekt.</p>
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		<title>Annette von Droste-Hülshoff</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Annette von Droste-Hülshoff]]></category>
		<category><![CDATA[Burg Hülshoff]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Rüschhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Vögeding]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Wilkinghege]]></category>

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		<description><![CDATA[Annette von Droste-Hülshoff (Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff; * 10. Januar 1797 auf bei Münster; † 24. Mai 1848 in Meersburg) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Leben Annette von Droste-Hülshoff stammte aus dem altwestfälischen, katholischen <a href='http://grosse-drenkpohl.de/annette-von-droste-hulshoff'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4823" class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Droste-Hulshoff.jpg" class="floatbox" rev="group:1291 caption:`Gemälde von Johann Joseph Sprick`"><img class="size-full wp-image-4823 " title="Gemälde von Johann Joseph Sprick" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Droste-Hulshoff.jpg" alt="Gemälde von Johann Joseph Sprick" width="169" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Gemälde von Johann Joseph Sprick</p></div>
<p>Annette von Droste-Hülshoff (Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff; * 10. Januar 1797 auf <a href="http://grosse-drenkpohl.de/burgen/burg-hulshoff">Burg Hülshoff</a> bei Münster; † 24. Mai 1848 in Meersburg) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen.</p>
<p>Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen  Dichterinnen.</p>
<p><span id="more-1291"></span></p>
<p><strong>Leben </strong></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=burginwest-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3831900965&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Annette von Droste-Hülshoff stammte aus dem altwestfälischen, katholischen Adel. Sie wurde als Tochter von Clemens August von Droste-Hülshoff und Therese von Haxthausen am 10. Januar 1797 (nach anderen Quellen auch 12. oder 14. Januar) auf der westfälischen Burg Hülshoff zwischen Havixbeck und Roxel bei Münster geboren. Annette von Droste-Hülshoff führte ein zurückgezogenes und eingeengtes Leben. In ihrer Kindheit und Jugend kränklich, bedingt durch ihre Frühgeburt, wurde sie in den Jahren 1812 bis 1819 von Professor Anton Matthias Sprickmann unterrichtet und gefördert. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 wurde der Familienbesitz von ihrem Bruder Werner übernommen, sodass sie sowie ihre ältere Schwester 
<a href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/gallery/burg-hulshoff/img_1103.jpg" class="floatbox" rev="group:1291" title="Büste der Annette von Droste Hülshoff im Park" rel="lightbox[singlepic1052]" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/gallery/cache/1052_web20_240x180_img_1103.jpg" alt="Annette von Droste Hülshoff" title="Annette von Droste Hülshoff" />
</a>
Jenny mit ihrer Mutter auf deren Witwensitz dem Haus Rüschhaus bei Nienberge übersiedelten.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=burginwest-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3458351582&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Eine erste größere Reise führte sie 1825, ein Jahr vor dem Tod ihres Vaters, an den Rhein nach Köln, Bonn und Koblenz. In Bonn, wo ihr Vetter Clemens August von Droste-Hülshoff lebte, verband sie eine Freundschaft mit Sibylle Mertens-Schaaffhausen; zu deren Freundeskreis zählten außer Annette von Droste-Hülshoff Johanna und Adele Schopenhauer sowie Goethes Schwiegertochter Ottilie. In Bonn, das sie bis 1842 mehrfach besuchte, begegnete Annette von Droste-Hülshoff außerdem August Wilhelm Schlegel. Zwar stand Annette von Droste-Hülshoff in brieflichem Kontakt mit intellektuellen Zeitgenossen wie den Brüdern Grimm, sie entzog sich aber niemals den Anforderungen ihrer Familie, etwa wenn sie immer wieder als Krankenpflegerin herangezogen wurde. Da sie ständig selbst kränkelte, standen für sie ein Bruch mit der Familie oder der Versuch nie zur Debatte, durch ihre Schriftstellerei ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wohl aber sah sie ihre Berufung als Dichterin. Auch ihre Mutter erkannte dies und unterstützte ihre Tochter, indem sie beispielsweise versuchte, den Kontakt mit Christoph Bernhard Schlüter herzustellen, was aber zunächst misslang, da dieser die zugesandten Manuskripte für nicht ausreichend erachtete.</p>
<div id="attachment_4198" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/20_DM_Serie4_Vorderseite.jpg" class="floatbox" rev="group:1291 caption:`Annette auf einem Geldschein`"><img class="size-thumbnail wp-image-4198 " title="Annette auf einem Geldschein" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/20_DM_Serie4_Vorderseite-150x150.jpg" alt="Annette auf einem Geldschein" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Annette auf einem Geldschein</p></div>
<div id="attachment_4667" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/466px-Droste-Hülshoff-Wappen.png"><img class="size-medium wp-image-4667" title="Wappen der Droste zu Hülshoff" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/466px-Droste-Hülshoff-Wappen-233x300.png" alt="Wappen der Droste zu Hülshoff" width="163" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Wappen der Droste zu Hülshoff</p></div>
<p>Annette von Droste-Hülshoff nahm ihre literarische Arbeit sehr ernst und war sich bewusst, große Kunst zu schaffen. Ihre Balladen wurden berühmt (Der Knabe im Moor), wie auch ihre Novelle Die Judenbuche. Ein wichtiges Dokument tiefer Religiosität ist ihr Gedichtzyklus „Das geistliche Jahr“, in dem aber &#8211; typisch für die Zeit &#8211; auch die Zerrissenheit des Menschen zwischen aufgeklärtem Bewusstsein und religiöser Suche gestaltet wird. Die Ausführungen in diesem Werk werden heute als biographisch erachtet, da sie über 20 Jahre an dem gesamten Zyklus arbeitete. Bedeutend für ihr literarisches Wirken waren ihre Reisen an den Bodensee, wo sie zunächst zusammen mit der Mutter ihre Schwester Jenny besuchte, die den Freiherrn Joseph von Laßberg („Sepp von Eppishusen“) geheiratet hatte, der sich mit mittelalterlicher Literatur beschäftigte.</p>
<div id="attachment_4212" class="wp-caption alignright" style="width: 156px"><a href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Annette_von_Droste-Huelshoff_-_1845.jpg" class="floatbox" rev="group:1291 caption:`Annette von Droste Hülshoff - 1845`"><img class="size-medium wp-image-4212" title="Annette von Droste Hülshoff - 1845" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Annette_von_Droste-Huelshoff_-_1845-243x300.jpg" alt="Annette von Droste Hülshoff - 1845" width="146" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Annette von Droste Hülshoff - 1845</p></div>
<p>Ab 1841 wohnte sie vorwiegend bei ihrem Schwager auf Schloss Meersburg am Bodensee, sah ihr Zuhause aber weiterhin im</p>
<div id="attachment_4196" class="wp-caption alignleft" style="width: 155px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Droste-Hülshoff_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4196" title="Annette von Droste-Hülshoff, Gemälde von Johann Joseph Sprick (1838)" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/Droste-Hülshoff_2-242x300.jpg" alt="Annette von Droste-Hülshoff, Gemälde von Johann Joseph Sprick (1838)" width="145" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Annette von Droste-Hülshoff, Gemälde von Johann Joseph Sprick (1838)</p></div>
<p>Rüschhaus bei Nienberge, wo unter anderem ihre Amme, die sie bis zu deren Tode pflegte, und ihre Mutter wohnten. Mit Levin Schücking verband sie seit 1837 eine Dichterfreundschaft; er war der Sohn einer Freundin, die verstarb, als Schücking ca. 17 Jahre alt war. Durch ihre Vermittlung wurde er 1841 auf Schloss Meersburg Bibliothekar. Insbesondere unter dessen Inspiration entstand in Meersburg ein Großteil ihrer „weltlichen“ Gedichte. Annette erwarb am 17. November 1843 ein Haus, das Fürstenhäusle, am Stadtrand inmitten der Weinberge in Meersburg. Am Nachmittag des 24. Mai 1848 verstarb Annette von Droste-Hülshoff auf Schloss Meersburg am Bodensee, vermutlich an einer schweren Lungenentzündung. Ihr Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof.</p>
<h2>Werke u.a.</h2>
<ul>
<li> Die Judenbuche (Novelle), 1842</li>
<li> Gedichte, 1844</li>
<li> Westfälische Schilderungen, 1845</li>
<li> Das geistliche Jahr (Gedicht-Zyklus), 1851</li>
<li> Der Knabe im Moor (Ballade)</li>
<li> Letzte Gaben (Nachlass), 1860</li>
<li> Briefe von Annette von Droste-Hülshoff und Philipp W.</li>
</ul>
<div id="attachment_5770" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/510px-DBP_1961_361_Annette_von_Droste-Huelshoff.jpg" class="floatbox" rev="group:1291 caption:`Annette auf einer Briefmarke`"><img class="size-medium wp-image-5770  " title="Annette auf einer Briefmarke" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/510px-DBP_1961_361_Annette_von_Droste-Huelshoff-255x300.jpg" alt="Annette auf einer Briefmarke" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Annette auf einer Briefmarke</p></div>
<div id="attachment_4200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a rel="floatbox" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/DPAG2002-Dauermarke-AnnettevonDroste-Huelshoff.jpg" class="floatbox" rev="group:1291 caption:`Annette auf einer Briefmarke`"><img class="size-thumbnail wp-image-4200  " title="Annette auf einer Briefmarke" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/03/DPAG2002-Dauermarke-AnnettevonDroste-Huelshoff-150x150.jpg" alt="Annette auf einer Briefmarke" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Annette auf einer Briefmarke</p></div>
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		<title>Laurenz von Brachum</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumeister]]></category>
		<category><![CDATA[Laurenz von Brachum]]></category>
		<category><![CDATA[Lipperenaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Assen]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Hovestadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Laurenz von Brachum (* erste Hälfte des 16. Jahrhunderts in Wesel; † 1586) war ein deutscher Baumeister des 16. Jahrhunderts, der zum Begründer der Lipperenaissance wurde. Leben Er stammte ursprünglich aus Wesel kam nach Westfalen und nannte sich nach nunmehr Laurenz von Brachum. Er erlangte später das Bürgerrecht in Wiedenbrück. In zeitgenössischen Rechnungen tauchte er als Steinmetz, Maurermeister <a href='http://grosse-drenkpohl.de/laurenz-von-brachum'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Laurenz von Brachum </span>(* erste Hälfte des 16. Jahrhunderts in Wesel; † 1586) war ein deutscher Baumeister des 16. Jahrhunderts, der zum Begründer der Lipperenaissance wurde.</p>
<h4><span style="font-weight: bold;">Leben<br />
</span></h4>
<p>Er stammte ursprünglich aus Wesel kam nach Westfalen und nannte sich nach nunmehr Laurenz von Brachum. Er erlangte später das Bürgerrecht in Wiedenbrück. In zeitgenössischen Rechnungen tauchte er als Steinmetz, Maurermeister und Baumeister auf. Lesen und Schreiben konnte er nicht, Verträge unterzeichnete er mit seiner Hausmarke.<span id="more-1715"></span></p>
<p>Er war seit 1558 zunächst als Handwerker am Bau von Schloss Horst als Residenz der kurkölnischen Statthalter im Vest Recklinghausen tätig. Durch den dortigen Bauleiter Arndt Johannssen, lernte er den Stil der Bauschule von Fontainebleau kennen. Beim Bau von Schloss Horst stieg er zum Baumeister auf. Im Jahr 1560 erhielt er den Generalauftrag für die Gestaltung der Hoffassade des Nordwestflügels des Schlosses. Von niederländischen Baumeistern beeinflusst hat er Stilelemente des in den Niederlanden entstandenen Manierismus eingesetzte.</p>
<p>Er baute verschiedene Schlösser und andere Gebäude vor allem an der Lippe und dem südlichen Münsterland. Darunter waren unter anderem Haus Geist, <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-assen">Haus Assen</a> und <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-hovestadt">Schloss Hovestadt</a>. Für diese blieb Schloss Horst Vorbild. Auch das alte Schulgebäude des Archigymnasiums in Soest stammte von Brachum. Im Jahr 1575 hat er im Auftrag von Kurfürst Salentin von Isenburg Pläne für den Umbau von Schloss Arnsberg („Salentinbau“) entwickelt.</p>
<p>Sein besondere Baustil war einer der Gründe, die den Kunsthistoriker Richard Klapheck 1912 veranlassten die Begriffe „Lippe- und Weserrenaissance“ einzuführen.</p>
<p>Nach dem Baumeister sind verschiedene Straßen benannt.</p>
<div class="important-brown"><span class="important-title-brown">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B.  Grosse-Drenkpohl</a>.<br />
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laurenz%20von%20Brachum" target="_blank">Laurenz von Brachum</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine  <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Laurenz%20von%20Brachum&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>


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