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	<title>Burgen in Westfalen</title>
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	<description>Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Westfalen</description>
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		<title>Hövel (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 08:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Hövel (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Hövel ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts, das zu den Ministerialen der Grafen von Hövel zählte und nicht mit diesen verwechselt werden darf. Auch ist das Geschlecht nicht mit den ebenfalls aus Westfalen stammenden von Höveln zu verwechseln, die sich in jüngerer Zeit ebenfalls Hoevell nennen. Die Familie, von der Zweige bis heute bestehen, nahm nach der Belehnung mit Hövel diesen Namen an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="thanks_button_div" style="float: right; margin-left: 10px;"><div style="float: left; display: inline;"><input type="button" onclick="thankYouButtonClick(10836, 'Sie haben sich für diesen Eintrag bereits &ldquo;bedankt&rdquo;')" value="Danke: 1"
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<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p>Im Jahre 1145 belehnte Graf&nbsp;Adolf&nbsp;II. von Berg und H&ouml;vel&nbsp;die&nbsp;Burg H&ouml;vel&nbsp;mit gro&szlig;em Landbesitz an einen seiner Ministerialen. In dieser Zeit nahm dieser den Namen der Burg an und nannte sich &bdquo;de H&uuml;vele&ldquo;. Im Laufe der Zeit tauchten verschiedene Schreibweisen wie de Hovele, de Huvele und de Houele auf.</p>
<p>Das Geschlecht wird urkundlich erstmals im Jahr 1198 mit&nbsp;Lambertus de Hovele&nbsp;erw&auml;hnt, der einen Grundst&uuml;ckstausch des&nbsp;Grafen von Arnsberg&nbsp;mit einem Propst vom&nbsp;<a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-cappenberg" title="Schloss Cappenberg">Kloster Cappenberg</a>&nbsp;bezeugt.&nbsp;In der gleichen Urkunde ist auch ein Werner de H&uuml;vele aufgef&uuml;hrt, der dann 1229 als zus&auml;tzliches Lehen den Hof Krutmann in Barsen besitzt.<span id="more-10836"></span></p>
<p>Lambert de H&uuml;vele hat nur einen Sohn mit Namen Johann. Johann de H&uuml;vele tritt als Zeuge beim L&auml;ndertausch des F&uuml;rstbischofs Ludolf von M&uuml;nster um 1238 auf. Bereits 1243 soll Johann de H&uuml;vele Burgmann beim Grafen&nbsp;Adolf I. <a href="http://grosse-drenkpohl.de/haus-mark-adelsgeschlecht" title="Haus Mark (Adelsgeschlecht)">von der Mark</a>&nbsp;sein.</p>
<p>Ein Godfried de Houele tritt als Zeuge beim&nbsp;Propst&nbsp;in Cappenberg auf, als Graf&nbsp;Engelbert I. von der Mark&nbsp;im Jahre 1260 f&uuml;r getanes Unrecht am Kloster Cappenberg Abbitte leistet. Im Jahre 1262 ist ein Johannes de Houele Domherr in M&uuml;nster. Unter diesem Namen zeichnet er als erster Vertr&auml;ge, dann kamen verschiedene Ritter als Zeugen.</p>
<p>Am 24. Juni 1269 best&auml;tigt Godefridus de H&uuml;vele als erster Zeuge den Vertrag des Grafen Engelbert von der Mark mit den B&uuml;rgern der jungen Stadt&nbsp;Hamm&nbsp;&uuml;ber das M&uuml;nzschlagen. Am 21. M&auml;rz 1279 unterzeichnet Godefridus de H&uuml;vele als erster Zeuge einen Vertrag des Grafen&nbsp;Eberhard I. von der Mark, als er den B&uuml;rgern der Stadt Hamm das&nbsp;Lippst&auml;dter Recht&nbsp;als Stadtrecht verleiht.</p>
<p>Um 1280 gr&uuml;ndete Eberhard von der Mark gemeinsam mit seiner Ehefrau Ermegard das Nordenhospital zu Hamm. Als Zeugen waren zugegen: Godefridus de H&uuml;vel und Johann de H&uuml;vele. Im Jahr 1297 wurde Johann de H&uuml;vele Burgmann in&nbsp;Stromberg. Hermann de H&uuml;vele war zur gleichen Zeit Amtmann beim F&uuml;rstbischof zu M&uuml;nster. Lambert de H&uuml;vele, der &auml;lteste Sohn, wird wahrscheinlich weiter auf&nbsp;Burg H&ouml;vel&nbsp;gewohnt haben. Er war mit Odburgis verheiratet. Sie hatten aus der Ehe sechs Kinder, und zwar die T&ouml;chter Ermegardis und Christina und die S&ouml;hne Statius, Lambert, Johann und Godfried. Lambert de H&uuml;vele verblieb auf der Burg H&ouml;vel. Die anderen wurden Ministeriale bei verschiedenen Grafen. Lambert hatte eine Tochter mit Namen Otburga, die Nonne im Kloster Welver wurde, und f&uuml;nf S&ouml;hne, Lambert, Deibolt, Godfried, Johann und Hermann. Hermann wurde Domherr in M&uuml;nster, Johann de H&uuml;vele Ritter und Burgmann in Stromberg. Nun erwarb Lambert de H&uuml;vele von den Klosterfrauen in Herford das Lehnsrecht des&nbsp;<a href="http://grosse-drenkpohl.de/burgen/haus-stockum-werne" title="Haus Stockum (Werne)">Hauses Stockum</a>&nbsp;und erwarb die&nbsp;Burg Geinegge. Lehnsherr des Hauses Stockum wurde Godfrid de H&uuml;vele, Herr &uuml;ber die Burg Geinegge sein Sohn Lambert. Dreibolt de H&uuml;vele wurde Herr &uuml;ber Burg H&ouml;vel. Er war verheiratet mit Elseke. Am 31. Oktober 1323 schenkte Dreibold de H&uuml;vele mit Genehmigung seiner Ehefrau Elseke eine Abgabe aus dem Sch&uuml;rkmanns Erbe in Nordick. Neben Getreideschenkungen an den Pastor, verschiedenen Schuldenerlassen u.&auml;. wurde das Gut Nortwick, das zu diesem Zeitpunkt noch zum Kirchspiel Bockum geh&ouml;rte, an einen Johann von Berle verschenkt. Das Siegel des Dreibolt de H&uuml;vele h&auml;ngt noch unversehrt an einem Pergamentstreifen der Schenkungsurkunde.</p>
<p>Um das Jahr 1339 schenkte der Knappe Albert de H&uuml;vele seiner Ehefrau und seinen Kindern Albert, Johann, Arnold und Bromeken, dem Pastor Ruitger von dem Grotenhuis zu H&ouml;vel eine Wiese in der Bockumer Grafenmersch, f&uuml;r die j&auml;hrlich drei Seelenmessen gehalten werden sollten. Lambert de H&uuml;vele schenkte den Bauern um 1385 eine Kapelle.</p>
<p>1390 war Lambert de H&uuml;vele Zeuge beim Verkauf des Freistuhles zu Ascheberg. Er wohnte zu dieser Zeit auf seiner Burg H&ouml;vel. 1448 heiratete Evert von Mersfeld eine G&ouml;deke de H&uuml;vele, die auf der Burg in H&ouml;vel wohnte.</p>
<p>Die ununterbrochene&nbsp;Stammreihe&nbsp;des Geschlechts beginnt mit Johann von H&ouml;vel um 1450.</p>
<p>1467 schenkte Heinrich de H&uuml;vele der Kirche in H&ouml;vel zwei Schillinge aus dem Dalhoffs Erbe und zwei Schillinge aus Weilings Erbe. Zeuge des Schenkungsakts waren der Pastor Wilhelm Wittling, Gert von Galen und Schulte von Swederink.</p>
<p>1507 wohnten auf der Burg H&ouml;vel Dietrich de H&uuml;vele und seine Ehefrau Frederene.</p>
<p>1527 verschrieben Gerd de H&uuml;vele und seine Ehefrau Frye die H&auml;lfte der Rente aus den ihnen geh&ouml;rigen sechs H&ouml;fen in der Bauernschaft Natorp im Kirchspiel Drensteinfurt.</p>
<p>Hermann von Hoevell begab sich um 1544 nach&nbsp;Livland, wo er zuerst Herr &uuml;ber&nbsp;Pernau&nbsp;war. Er verm&auml;hlte sich mit Gertke von&nbsp;Uexk&uuml;ll, die als Witwe Konrad von&nbsp;Vietinghoff, den B&uuml;rgermeister von Pernau, heiratete. Seine Nachfahren besa&szlig;en das Gut&nbsp;Wohlfahrt&nbsp;noch bis ins 17. Jahrhundert.</p>
<p>Im Jahre 1550 ging die Burg H&ouml;vel in die H&auml;nde der Familie&nbsp;<a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-ii/haus-reck" title="Haus Reck (Hamm)">von Reck</a>&nbsp;in Heessen &uuml;ber. Um 1580 war der Besitzer der Burg H&ouml;vel Hermann von der Reck in Heessen, der sich auch Schlossherr von H&ouml;vel nannte. Diedrich von Kaldenhof war der n&auml;chste Burgherr von H&ouml;vel. Er musste diese Burg verkaufen, da sie in Konkurs ging. <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-i/haus-ermelinghof" title="Haus Ermelinghof">Haus Ermelinghof</a> und die Burg H&ouml;vel kaufte im Jahre 1608 Pastor Baggel, Pfarrer an der Pankratiuskirche in H&ouml;vel. Er richtete dort eine Familienstiftung ein. Die Wassergr&auml;ben wurden zugesch&uuml;ttet, so dass heute nichts mehr von dem ehemaligen Herrensitz zu sehen ist.</p>
<p><a href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2011/10/Hövel-Wappen_173_1.png" rel="floatbox" style="" target="" title="Wappen derer von Hövel (Huvele)"><div id="attachment_10837" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-10837  wp-caption alignright" title="Wappen derer von H&ouml;vel (Huvele)" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2011/10/H&ouml;vel-Wappen_173_1-150x150.png" alt="Wappen derer von H&ouml;vel (Huvele)" width="150" height="150" style="" /><p class="wp-caption-text">Wappen derer von H&ouml;vel (Huvele)</p></div></a></p>
<p>Direkte Nachkommen des H&ouml;veler Geschlechtes wohnen heute noch in Junkernthal im Westerwald und Herbeck an der Ruhr. Ihnen wurde der Freiherrentitel erst um 1850 verliehen.</p>
<p><strong>Wappen</strong></p>
<p>Das&nbsp;Wappen&nbsp;zeigt einen dreimal von Rot und Silber geteilten Schild. Auf dem&nbsp;Helm&nbsp;mit rot-silbernen&nbsp;Decken&nbsp;steht ein wie der Schild bezeichneter offener Adlerflug. Zuweilen war der Schild auch vier mal geteilt, so dass in Silber zwei rote oder in Rot zwei silberne Balken erschienen.</p>
<p><strong>Personen</strong></p>
<ul>
<li>Friedrich von H&ouml;vel&nbsp;(* 1766; &dagger; 1826), Verwaltungsbeamter und Politiker, geh&ouml;rte zur politischen und intellektuellen F&uuml;hrungsschicht Preu&szlig;ens</li>
<li>Joseph Anton Friedrich August von H&ouml;vel&nbsp;(* 1842; &dagger; 1917), deutscher Politiker und Regierungspr&auml;sident in Koblenz</li>
</ul>
<div class="important-orange"><span class="important-title-orange">Lizenz</span>&copy; f&uuml;r die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei&nbsp;<a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a>.<br />
	Dieser Artikel basiert auf dem Artikel&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hövel_(Adelsgeschlecht)">H&ouml;vel (Adelsgeschlecht)</a>&nbsp;aus der freien Enzyklop&auml;die Wikipedia und steht unter der&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gisbert_von_Romberg_II.&#038;action=history">GNU-Lizenz f&uuml;r freie Dokumentation</a>&nbsp;. In der Wikipedia ist eine&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hövel_(Adelsgeschlecht)&#038;action=history">Liste der Autoren</a>&nbsp;verf&uuml;gbar.</div>
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		<title>Bevern (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 10:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bevern (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Familie von Bevern gingen aus der Familie von Meinhövel hervor, die bereits im 8. Jahrhundert eine Burg im Münsterland errichtet hatte und mehrfache kriegerische Auseinandersetzungen mit der sich entwickelnden Bischofsstadt Münster hatte. Um 1115 lag Hermann von Meinhövel ("de Dulle") wieder in Fehde mit Münster.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="thanks_button_div" style="float: right; margin-left: 10px;"><div style="float: left; display: inline;"><input type="button" onclick="thankYouButtonClick(10767, 'Sie haben sich für diesen Eintrag bereits &ldquo;bedankt&rdquo;')" value="Danke: 0"
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<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p>Die Familie von Bevern gingen aus der Familie von Meinhövel hervor, die bereits im 8. Jahrhundert eine Burg im Münsterland errichtet hatte und mehrfache kriegerische Auseinandersetzungen mit der sich entwickelnden Bischofsstadt Münster hatte. Um 1115 lag Hermann von Meinhövel (&#8220;de Dulle&#8221;) wieder in Fehde mit Münster.<span id="more-10767"></span></p>
<div id="attachment_10787" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a title="Wappen in Siebmachers Wappenbuch" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2011/10/Bevern-Wappen.jpg" class="floatbox" rev="group:10767 caption:`Wappen in Siebmachers Wappenbuch`"><img class="size-thumbnail wp-image-10787 wp-caption wp-caption wp-caption wp-caption " title="Wappen in Siebmachers Wappenbuch" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2011/10/Bevern-Wappen-150x150.jpg" alt="Wappen in Siebmachers Wappenbuch" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wappen in Siebmachers Wappenbuch</p></div>
<p>Sein 1139 erwähnter Sohn Ludbert von Meinhövel (* ca. 1075) führte erstmals den Namenszusatz <em>von Bevern</em>. Dieser Ort wird bereits 1088 in einer Urkunde erwähnt, in der von der Übertragung eines in Bevern gelegenen Hofes an das Kloster Iburg berichtet wird. Die durch den Ort fließende Bever hat vermutlich sowohl der Ansiedlung wie auch dem Adelssitz Bevern den Namen verliehen. Es ist anzunehmen, dass Ludbert zur Beendung der jahrhundertelangen Auseinandersetzungen mit dem Hochstift Münster den Ort als Lehen erhalten hat. Das bischöfliche Lehen war erblich und unter anderem mit einer eigenen Gerichtsbarkeit (Patrimonialgericht) ausgestattet. Die Befugnis des Richteramtes reichte weit: der Richter ahndete kleinste Vergehen und war berechtigt, die Todesstrafe zu verhängen. Neben Hamm gab es in weitem Umkreis nur noch in Bevern eine eigene Gerichtsbarkeit dieser Art.</p>
<p>Ludberts Sohn Lubbert war ca. 1139-1152 das Familienoberhaupt und führte den Familiennamen &#8220;von Bevern, Herr zu Bevern&#8221; ein. Er stiftete 1142 das Kloster Hohenholte, heute Ortsteil von Havixbeck.</p>
<p>Lubberts Sohn aus erster Ehe, Wolter, heiratete ca. 1170. Zu seiner Zeit entstand das Kirchspiel Bevern unter Bischof Hermann durch Abpfarrung von Telgte.</p>
<p>Daraufhin folgten Wolters Sohn Lubbert II. urk. 1204-1245, dessen Sohn Lubbert III. urk. 1223-1253 und dessen Sohn Nikolaus, urk. 1254-1277 als Ritter, Burgmann und Bürgermeister von Bentheim.</p>
<p>Nikolaus&#8217; Sohn Gerlach, urk. 1272-1312, war 1273 Ritter und ebenfalls Herr zu Bevern und Burgmann zu Bentheim. Er heiratete ca. 1294 Jutta. Bevern wurde damals in die Kirchspiele Ost- und Westbevern geteilt. Die Ostbeverner Pfarrkirche wurde in Stein erneuert, woran die Bruchsteine in ihrem  unteren Turmmauerwerk erinnern.</p>
<div id="attachment_10768" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><a title="Wappen derer von Bevern" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Bevern-Wappen.png" class="floatbox" rev="group:10767 caption:`Wappen derer von Bevern`"><img class="size-medium wp-image-10768  wp-caption wp-caption wp-caption wp-caption " style="border-width: initial; border-color: initial;" title="Wappen derer von Bevern" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Bevern-Wappen-226x300.png" alt="Wappen derer von Bevern" width="181" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Bevern</p></div>
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<p>Deren Sohn Hermann war nur noch Herr zu Westbevern und wurde 1294 als Knappe erwähnt. Er heiratete ca. 1300 Gertrud Vollenspit und starb bereits 1305.</p>
<p>Hermanns Sohn Hermann II. Herr zu Westbevern, wurde 1328-1363 erwähnt und war mit Ida N. verheiratet.</p>
<p>Deren Sohn Johann heiratete ca. 1360 Adelheid (Aleke) N. Sie hatten eine Tochter, Ida, aber keinen Sohn, so dass dieser Familienzweig im Mannesstamm erlosch. Ida wurde Erbin von Bevern. 1372 heiratete sie zunächst Godeke von Vechtrup. 1388 heiratete sie in zweiter Ehe den münsterischen Erbmarschall Gerhard <a title="Morrien (Adelsgeschlecht)" href="http://grosse-drenkpohl.de/morrien">Morrien</a>, Herr von <a title="Schloss Nordkirchen" href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser-m-z/schloss-nordkirchen">Nordkirchen</a> und <a title="Burg Botzlar" href="http://grosse-drenkpohl.de/burgen/burg-botzlar">Botzlar</a>.</p>
<p>Der Ostbeverner Zweig setzte sich jedoch fort und noch im 17. Jahrhundert gehörten die Herren von Bevern zu den bedeutendsten Adelsfamilien Westfalens. Ihr Familienwappen wurde 1605 in Siebmachers Wappenbuch als eines von 75 Wappen westfälischer Ritter und Herren dargestellt. Der verbliebene Besitz der Herren von Bevern gelangte später durch Heirat an die Familien Schencking und <a title="Droste zu Vischering" href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering">Droste zu Vischering</a>. Das Richteramt wurde noch bis 1809 durch die Herren von Bevern in Ostbevern ausgeübt.</p>
<p><strong>Wappen</strong></p>
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<p>Das Wappen zeigt in Gold zwei waagerechte rote Zickzackbalken. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken eine goldene Säule, mit vier (oder sechs) schwarzen Straußenfedern besteckt.</p>
<p>Das Wappen wurde später von der Gemeinde Ostbevern übernommen und durch die Figur eines Bibers (niederländisch: &#8220;Bever&#8221;) ergänzt.</p>
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<div class="important-orange"><span class="important-title-orange">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a>.</p>
<p>Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bevern_(Adelsgeschlecht)" target="_blank">Bevern (Adelsgeschlecht)</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gisbert_von_Romberg_II.&amp;action=history">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bevern_(Adelsgeschlecht)&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>
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		<title>Clemens August von Vagedes</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Archithekt]]></category>
		<category><![CDATA[Baumeister]]></category>

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		<description><![CDATA[Clemens August von Vagedes (* 1760; † 3. Dezember 1795 in Bückeburg) war ein deutscher Baumeister. Am 8. November 1760 wurde Clemens August Vagedes in Bonn getauft. Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er in Münster. Ab 1775 erhielt er eine Ausbildung bei dem Münsteraner Oberbaudirektor Wilhelm Ferdinand Lipper. Noch während seiner Lehrzeit wurde er an diversen Projekten Lippers beteiligt. So arbeitete er am Romberger Hof, <a href='http://grosse-drenkpohl.de/clemens-august-von-vagedes'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="thanks_button_div" style="float: right; margin-left: 10px;"><div style="float: left; display: inline;"><input type="button" onclick="thankYouButtonClick(10713, 'Sie haben sich für diesen Eintrag bereits &ldquo;bedankt&rdquo;')" value="Danke: 0"
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                id="thanksButton_10713_2" title="Hier klicken, um &ldquo;Danke&rdquo; für den Eintrag zu sagen!"/></div><div id="ajax_loader_10713_2" style="display:inline;visibility: hidden;"><img alt="ajax loader" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/plugins/thanks-you-counter-button/images/ajax-loader.gif" /></div></div><p>Clemens August von Vagedes (* 1760; † 3. Dezember 1795 in Bückeburg) war ein deutscher Baumeister.</p>
<p>Am 8. November 1760 wurde Clemens August Vagedes in Bonn getauft. Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er in Münster. Ab 1775 erhielt er eine Ausbildung bei dem Münsteraner Oberbaudirektor <a href="http://grosse-drenkpohl.de/wilhelm-ferdinand-lipper">Wilhelm Ferdinand Lipper</a>. Noch während seiner Lehrzeit wurde er an diversen Projekten Lippers beteiligt. So arbeitete er am Romberger Hof, am Innenausbau des <a title="Fürstbischöfliche Schloss Münster" href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-munster" target="_blank">Münsteraner Schlosses</a>, an der alten Kanzlei und am Komödienhaus mit. 1780 schrieb sich Vagedes als einer der ersten Studenten an der neu gegründeten Universität Münster ein. Schon bald darauf konnte er eigene Bauaufgaben verwirklichen. Sein erstes Bauprojekt war das ab 1781 errichtete Wohnhaus auf der Engelenschanze in Münster. Es folgten weitere Bauten in der Stadt; daneben erhielt Vagedes aber auch mehrere Bauaufträge vom westfälischen Adel. 1786 wurde die Familie Vagedes selbst in den Adelsstand erhoben.<span id="more-10713"></span></p>
<p>1790 berief Fürstin Juliane zu Schaumburg-Lippe Vagedes nach Bückeburg, wo er am 19. Mai 1790 zum schaumburg-lippischen Landbaumeister ernannt wurde. Er übernahm von diesen Zeitpunkt an die gesamte Bauaufsicht in der Grafschaft Schaumburg-Lippe. Er war auch für die Anschaffung von Baumaterialien zuständig und übernahm die Kontrolle über die Löhne der Bauhandwerker. Daneben war es ihm weiterhin gestattet, private Bauaufträge auszuführen. Er war in Minden und Bad Nenndorf tätig und fertigte Pläne für die Gärten von Schloss Philippsthal (bei Hersfeld) und <a title="Schloss Hovestadt" href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-hovestadt">Hovestadt</a>. Letztere kamen jedoch nicht zur Ausführung. Clemens August von Vagedes entwarf aber nicht nur Bauwerke und Gartenanlagen, sondern auch Möbel. Darüber hinaus veröffentlichte er Aufsätze zur Architektur- und Gartentheorie in verschiedenen Zeitschriften. Vagedes starb 1795 im Alter von nur 35 Jahren an einem Blutsturz in seiner Bückeburger Wohnung.</p>
<p>Sein jüngerer Bruder <a title="Adolph von Vagedes" href="http://grosse-drenkpohl.de/adolph-von-vagedes">Adolph</a> (1777–1842) war ebenfalls als Architekt tätig.</p>
<p><strong>Werke (Auswahl)</strong></p>
<ul>
<li>1781/82: Münster, Haus auf der Engelenschanze, Verspoel 11 (zerstört im Zweiten Weltkrieg)</li>
<li>nach 1780: Münster, Haus und Garten Zurmühlen, Mauritzstraße 23 (1911 abgebrochen)</li>
<li>1784/85: Herzfeld, St. Ida-Kapelle (1901 durch einen Neubau ersetzt)</li>
<li>um 1785: Münster, Nesselroder Hof (im Zweiten Weltkrieg zerstört)</li>
<li>1787/88: Münster, Druffelscher Hof, Königstraße 1 (nach Kriegszerstörung nur die Fassade erhalten, heute Graphikmuseum Pablo Picasso)</li>
<li>1788: Lippstadt, Haus Epping</li>
<li>ab 1791: Schloss Hagenburg (Umbaupläne, Inneres erst nach seinem Tod von 1797 bis 1800 vollendet)</li>
<li>1791–94: Bückeburg, Marschvorwerk. Baupläne für das Viehhaus (1987 abgebrochen)</li>
<li>1794: Pläne für das Wirtshaus Klus</li>
<li>1795: Gut Tieplitz bei Prützen</li>
</ul>
<div><div class="important-orange"><span class="important-title-orange">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a title="Kontakt" href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a>.<br />
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		<title>Adolph von Vagedes</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Adolph von Vagedes]]></category>
		<category><![CDATA[Baumeister]]></category>

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		<description><![CDATA[Adolph Anton von Vagedes (* 25. Mai 1777 in Münster (Westfalen); † 27. Januar 1842 in Düsseldorf) war ein deutscher Architekt und Stadtplaner des Klassizismus, der auch als Dichter in Erscheinung trat. Bekannt wurde Vagedes vor allem durch seine Stadtplanung und öffentlichen Bauten in Düsseldorf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="thanks_button_div" style="float: right; margin-left: 10px;"><div style="float: left; display: inline;"><input type="button" onclick="thankYouButtonClick(10711, 'Sie haben sich für diesen Eintrag bereits &ldquo;bedankt&rdquo;')" value="Danke: 0"
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<p>Nach seinem Studium war er zunächst als Architekt in Münster und seit 1809 in Düsseldorf tätig. 1812 wurde er zum Großherzoglichen Bergischen Baudirektor und 1818 zum preußischen Regierungsbaurat ernannt, in welcher Funktion er 1830 nach Köslin versetzt wurde.<span id="more-10711"></span></p>
<p>Als Dichter benutzte er unter anderem das Pseudonym Philipp Nebeke. Sein älterer Bruder war der schaumburg-lippische Landbaumeister <a title="Clemens August von Vagedes" href="http://grosse-drenkpohl.de/clemens-august-von-vagedes">Clemens August von Vagedes</a> (1760–1795).</p>
<p><strong>Werke (Auswahl)</strong></p>
<ul>
<li>1805–1806 Neubau des <a title="Schloss von Korff" href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-von-korff">Schlosses von Korff</a>. Ein klassizistisches Herrenhaus, erbaut nach dem Vorbild von Schloss Wörlitz bei Dessau.</li>
<li>1811–1815 Ratinger Tor, das letzterbaute Stadttor von Düsseldorf im Stil eines griechischen Tempels mit dorischen Säulen. Es gilt auch als Vorbild für Schinkels Neue Wache und für die Münchener Propyläen.</li>
<li>1812 ehemaliges Cölestinerinnenkloster, Düsseldorf</li>
<li>1814 Obelisk zu Ehren des Freiwilligen Landsturms des Siebengebirges an der Burgruine Drachenfels</li>
<li>1815 Helmdach auf der Turmspitze der Kirche St. Lambertus in Düsseldorf.</li>
<li>1817–1819 Planungen für die Erweiterung der Stadt Krefeld. Vagedes entwarf einen ehrgeizigen Plan, der auf einem griechischen Kreuz basierte, doch Berlin zwang ihn, das bestehende Straßenraster einzuhalten. Er weitete es dramatisch aus und umgab es mit einem großen Rechteck aus vier Straßen, den Wällen. Ausgeführt wurde dann der Abriss der alten Stadtbefestigungen und die an ihrer Statt breit angelegten Boulevards, die vier Wälle (Nord-, Ost-, Süd- und Westwall) um 1840 von bislang unbekannten Baumeistern.</li>
<li>1818 Planung eines neuen Kirchenschiffs für das Kloster Gräfrath in Solingen.</li>
<li>1818–1820 Neubau nach Abriss der Evangelischen Kirche Solingen-Wald. Nach Einsturz des Mittelschiffes wurde Vagedes der Weiterbau untersagt. Fertigstellung 1823 unter Friedrich Felderhoff und Freyse.</li>
<li>1819 Planung zur Vergrößerung und Verschönerung Mülheims.</li>
<li>1826 Schloss Eller unter Einbeziehung des Bergfriedes der mittelalterlichen Wasserburg (Zuschreibung)</li>
<li>1828 Umgestaltung der Vorburg und der Ostfassade von Schloss Varlar.</li>
<li>1828–1832 Neubau der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius in Wuppertal-Elberfeld.</li>
<li>1830 Sockel des Reiterstandbildes des Kurfürsten Johann Wilhelm (1658–1716), genannt „Jan Wellem“, auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in der Altstadt von Düsseldorf.</li>
</ul>
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		<title>Wilhelm Ferdinand Lipper</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 16:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutende Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumeister]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Ferdinand Lipper]]></category>

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		<description><![CDATA[Wilhelm Ferdinand Lipper (* 28. April 1733 in Münster; † 29. Oktober 1800 in Nürnberg) war ein deutscher Architekt. Er gilt als bedeutender Vertreter des Klassizismus in Deutschland. Leben und Werk Die Vorfahren von Wilhelm Ferdinand Lipper lebten in Rüthen, welches damals bekannt war durch den Rüthener Sandstein. Wilhelm Ferdinands Vater, Johann Bernhard Lipper, war Oberkriegskommissar des Fürstbischofs von Münster. Seine Mutter, Maria Hermine Theodora, war die Tochter des bekannten <a href='http://grosse-drenkpohl.de/wilhelm-ferdinand-lipper'>[...]</a>]]></description>
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<p><strong>Leben und Werk</strong></p>
<p>Die Vorfahren von Wilhelm Ferdinand Lipper lebten in Rüthen, welches damals bekannt war durch den Rüthener Sandstein. Wilhelm Ferdinands Vater, Johann Bernhard Lipper, war Oberkriegskommissar des Fürstbischofs von Münster. Seine Mutter, Maria Hermine Theodora, war die Tochter des bekannten münsterschen Baumeisters <a title="Gottfried Laurenz Pictorius" href="http://grosse-drenkpohl.de/gottfried-laurenz-pictorius">Gottfried Laurenz Pictorius</a>. Der Großvater von Wilhelm Ferdinand, Johann Jodocus Lipper, Geheimsekretär des Fürstbischofs <a title="Friedrich Christian von Plettenberg" href="http://grosse-drenkpohl.de/friedrich-christian-von-plettenberg">Friedrich Christian von Plettenberg</a> wurde am 4. Februar 1652 in Rüthen geboren.<span id="more-10706"></span></p>
<p>Lipper absolvierte zunächst eine theologische Ausbildung und wurde Kanoniker. Nach dem Tod von <a title="Johann Conrad Schlaun" href="http://grosse-drenkpohl.de/johann-conrad-schlaun">Johann Conrad Schlaun</a> wurde er im Jahre 1774 mit der Fortführung der Bauarbeiten am <a title="Fürstbischöfliche Schloss Münster" href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-munster">Münsterschen Schloss</a> beauftragt. Dort war er auch für die seinerzeit viel gelobten Entwürfe der Innenausstattung zuständig. Im Jahre 1774 entwarf er auch das im Jahre 1894 abgerissene Komödienhaus, das erste Theatergebäude der Stadt Münster.</p>
<p>Im Jahre 1777 wurde Lipper zum Oberlandbaudirektor ernannt. Ein Jahr später errichtete er an der Wallpromenade zwei Torhäuser am Maxtor. Er wurde zum gefragten Architekten des Adels; zu seinen Entwürfen zählen die nicht verwirklichten Umbaupläne des <a title="Schloss Wocklum" href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser-m-z/schloss-wocklum">Schlosses Wocklum</a> sowie der Romberger Hof in Münster, der teilweise als Ruine in den Neubau des Stadttheaters Münster integriert wurde.</p>
<p>Im Jahre 1790 entwarf er im Auftrag des Deutschen Ordens die Nürnberger Elisabethkirche. Die Bauarbeiten führte er bis zum Tod im Jahre 1800.</p>
<p>Clemens Lipper (1742–1813), ein jüngerer Bruder von Wilhelm Ferdinand, war ebenfalls Geistlicher und Architekt. Er lebte als Kanoniker in Osnabrück und Münster.</p>
<p>Zu Lippers bekanntesten Schülern zählen die Brüder <a title="Clemens August von Vagedes" href="http://grosse-drenkpohl.de/clemens-august-von-vagedes">Clemens August</a> und <a title="Adolph von Vagedes" href="http://grosse-drenkpohl.de/adolph-von-vagedes">Adolph von Vagedes</a>.</p>
<div class="important-orange"><span class="important-title-orange">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a title="Kontakt" href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a>.</p>
<p>Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ferdinand_Lipper" target="_blank">Wilhelm Ferdinand Lipper</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wilhelm_Ferdinand_Lipper&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>
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		<title>Nesselrode (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 14:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Nesselrode]]></category>
		<category><![CDATA[Nesselrode (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nesselrode ist der Name eines bergischen Adelsgeschlechts. Die Herren von Nesselrode gehören zum Uradel der Grafschaft Berg. Zweige der Familie bestehen bis heute. Eine Verwandtschaft zu dem erloschenen Adelsgeschlecht von Nesselröden bestand wahrscheinlich nicht. Geschichte Herkunft Ursprünglich führte die Familie den Beinamen Flecke (auch Fleck), doch ist eine ältere Abstammung unter dem Namen von Leysiefen <a href='http://grosse-drenkpohl.de/nesselrode-adelsgeschlecht'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="thanks_button_div" style="float: right; margin-left: 10px;"><div style="float: left; display: inline;"><input type="button" onclick="thankYouButtonClick(10674, 'Sie haben sich für diesen Eintrag bereits &ldquo;bedankt&rdquo;')" value="Danke: 0"
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<p>Eine Verwandtschaft zu dem erloschenen Adelsgeschlecht von Nesselröden bestand wahrscheinlich nicht.</p>
<h3><strong>Geschichte</strong></h3>
<p><strong>Herkunft</strong></p>
<p>Ursprünglich führte die Familie den Beinamen Flecke (auch Fleck), doch ist eine ältere Abstammung unter dem Namen von Leysiefen wahrscheinlich. Das Geschlecht wird erstmals mit dem Ritter Heinrich genannt Flecke von Nesselrode als Lehnsmann der Abtei Deutz im September 1303 in einer Urkunde genannt. Namen gebender Stammsitz war die Burg Nesselrath an der Wupper im Landkreis Solingen. 1368 erscheint der Ritter Johann von Nesselroide, der als Lehnsmann der Grafen von Berg auftritt und siegelt.</p>
<p><span id="more-10674"></span></p>
<p><strong>Linien und Besitzungen</strong></p>
<p>Wilhelm von Nesselrode († 1389 oder 1399?) heiratete Jutta von Grafschaft, Tochter des Adolf von Grafschaft zu Ehreshoven und Jutta von Sayn. Er wurde durch diese Ehe Herr von Ehreshoven bei Engelskirchen im heutigen Oberbergischen Kreis und Mitherr von Stein. Seine Söhne Johann der Ältere zum Stein und Johann der Jüngere zu Ehreshoven waren Stammväter der zwei Hauptlinien Stein-Reichenstein und Ehreshoven.</p>
<p>Angehörige der Stein-Reichensteiner Linie erhielten bereits 1481 das Erbmarschallsamt und das Erbkämmereramt des Herzogtums Berg. Der Sohn von Johann dem Älteren von Nesselrode zum Stein und der Katharina von Gehmen, Wilhelm († 1499), heiratete Elisabeth Nyt von Bürgel und erhielt 1478 die Reichsgrafschaft Rheydt. Seine Urenkel, die Reichsfreiherren Bertram und Johann Matthias von Nesselrode, begründeten zwei weitere Zweige der Familie. Bertram († 1678), Herr auf <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-herten">Herten</a>, Stein und Ehrenstein, kurkölnischer Geheimrat und Statthalter des Vest Recklinghausen, war der Stammvater der Reichensteiner Linie. Er war mit Lucie Gräfin von Hatzfeld verheiratet. Freiherr Franz von Nesselrode-Reichenstein, sein Sohn, kaiserlicher Kämmerer und Kanzler im Fürstbistum Münster, erwarb 1698 die reichsunmittelbare Herrschaft Reichenstein und erhielt 1702 die Reichsstandschaft mit Sitz und Stimme im Niederrheinisch-Westfälisches Reichsgrafenkollegium. Mit dem Tod seines Sohnes Franz Wilhelm Anton, Statthalter im Vest Recklinghausen, am 22. September 1776 erlosch dieser Zweig. Der Begründer der Landscroner Linie Johann Matthias war mit Elisabeth von Wylich vermählt. Aus dieser Ehe entstammte der Freiherr Johann Wilhelm von Nesselrode, der durch Heirat mit Franziska Margaretha von Brempt, Erbtochter des Johann von Brempt, die Herrschaft Landscron erhielt. Sein Enkel Graf Johann Wilhelm († 1800) konnte nach dem Erlöschen der Reichensteiner Linie 1776 deren reichsunmittelbare Besitzungen erwerben und den Sitz im westfälischen Grafenkollegium erben. Die Linie starb 1824 mit Franz Joseph (* 1755) im Mannesstamm aus.</p>
<p>Im § 24 des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. Februar 1803 wurde den Grafen von Nesselrode-Reichenstein für Burgfey und Mechernich eine Rente von 206 Gulden zugestanden.[3] Franz Josephs Tochter Maria Carolina (* 1776), aus der Ehe mit Felicitas Johanna Gräfin von Manderscheidt-Blanckenheim, heiratete 1799 Johann Felix Bernhard Freiherr <a href="http://grosse-drenkpohl.de/droste-zu-vischering">Droste zu Vischering</a>. Sein Sohn Felix wurde von seinem Großvater mütterlicherseits, Johann Franz Joseph von Nesselrode-Reichenstein († 1824), als Universalerbe eingesetzt. Der Name, das Wappen und die Güter der Linie Nesselrode-Landscron/Reichenstein fielen daher nach dem Tod Maria Carolinas am 21.Januar 1858 an die Familie Droste zu Vischering. Heute tragen diese den Doppelnamen Droste zu Vischering von Nesselrode Reichenstein.</p>
<div id="attachment_10677" class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><img class="size-medium wp-image-10677  wp-caption alignright" title="Stammwappen derer von Nesselrode" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Nesselrode-Wappen-209x300.png" alt="Stammwappen derer von Nesselrode" width="167" height="240" /><p class="wp-caption-text">Stammwappen derer von Nesselrode</p></div>
<p>Der Begründer der Ehreshovener Hauptlinie, Johann der Jüngere zu Ehreshoven, war vermählt mit Helene von Bock. Seine Nachkommen waren Amtmänner und Räte in bergischen Diensten und Domherren und Kanoniker in rheinischen, westfälischen und lütticher Domstiften. Wilhelm Franz († 1732) wurde Kanoniker zu Lüttich und Paderborn, Propst zu Münster und Stuhlweißenburg und seit 1703 Bischof von Fünfkirchen. Franz Karl († 1750), kaiserlicher Wirklicher Geheimer Rat, erhielt am 20. November 1729 das Indigenat in Ungarn. Sein Sohn Karl Franz († 1798), jülich-bergischer Kanzler und kurpfälzischer geheimer Staatsrat, war von 1776 bis 1794 kurpfälzischer Statthalter von Jülich-Berg. Er verkehrte mit Goethe und förderte die öffentlichen Bibliotheken. In Düsseldorf führte er das Palais Nesselrode und war Protektor der kurfürstlichen Kunstakademie. Sein jüngerer Bruder Wilhelm wurde russischer Gesandter in Lissabon und Berlin. Dessen Sohn Karl Robert von Nesselrode (* 1780; † 1862) war russischer Reichskanzler und einer der führenden Diplomaten des 19. Jahrhunderts. Die Herrschaft Ehreshoven erhielt die Genossenschaft des rheinischen ritterbürtigen Adels zur Errichtung eines „Stifts für unverheiratete katholische adelige Fräuleins“ von Maria von Nesselrode (* 1853; † 1920).</p>
<p>Ein weiterer Johann von Nesselrode wurde 1508 mit Hugenpoet belehnt. Seine Nachkommen Johann und Wilhelm begründeten die Linie Nesselrode-Hugenpoēt, die noch heute in Bayern und den Niederlanden besteht. Aus der Linie kam unter anderen Johann Leopold Freiherr von Nesselrode-Hugenpoēt († 1768), Generalvikar zu Speyer und der bayerische General Maximilian Freiherr von Nesselrode-Hugenpoēt (* 1804; † 1886).</p>
<p><strong>Standeserhebungen</strong></p>
<p>Im Laufe der Zeit sind an Mitglieder der verschiedenen Linien zahlreiche Standeserhebungen gekommen.</p>
<p>Aus der Linie Ehreshoven wurde am 3. Juli 1653 Philipp Wilhelm von Nesselrode zum Thumb und Ehreshoven in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Als Erbmarschall des Herzogtums Berg und Direktor der Bergischen Ritterschaft erhielt er das ungarische Indigenat am 12. November 1695 zu Wien. Sein Bruder Wilhelm Franz Johann Bertram von Nesselrode, der ebenfalls am 3. Juli 1653 den Reichsfreiherrentitel erhielt, wurde am 4. September 1710, zusammen mit seinem Neffen Franz Karl Freiherr von Nesselrode, in den Reichsgrafenstand erhoben. Franz Carl Graf von Nesselrode erhielt als kurpfälzischer Kämmerer und Stallmeister am 20. November 1729 das ungarische Indigenat. Bei der Kurländischen Ritterschaft wurde Karl Robert Graf von Nesselrode, der spätere kaiserlich-russische Geheimrat und Reichskanzler, am 21. April 1817 immatrikuliert. Sein Sohn Dimitri Graf von Nesselrode, kaiserlich russischer Kammerherr, Staatsrat und Oberhofmeister, erhielt am 24. November 1864 eine russische Anerkennung des Grafentitels.</p>
<p>Aus der Linie Stein erhielten die Brüder Bertram von Nesselrode zum Stein und Matthias von Nesselrode zu Rath den alten Reichsfreiherrenstand am 14. Oktober 1652 zu Prag. Eine Bestätigung des Reichsfreiherrenstandes für Franz Freiherr von Nesselrode, Sohn von Bertram und kurfürstlich-kölnischer Rat und Gouverneur des Vest Recklinghausen, erfolgte am 3. August 1685 zu Wien. Am 3. Oktober 1702 wurde er in den Reichsgrafenstand erhoben. Johann Salentin Wilhelm Freiherr von Nesselrode und Rhade, kaiserlicher Oberstleutnant, erhielt am 4. September 1710 zu Wien den Reichsgrafentitel mit von Landscron. Dessen Sohn Johann Franz Graf von Nesselrode-Landscron, kaiserlicher Kämmerer, Geheimrat und Generalfeldzeugmeister, wurde 1731 in die niederösterreichische und 1734 in die oberösterreichische Landsmannschaft aufgenommen.</p>
<p>Aus der Linie Nesselrode-Hugenpoēt wurden am 22. August 1814 bei der Freiherrenklasse der Adelsmatrikel im Königreich Bayern Carl-Theodor Freiherr von Nesselrode-Hugenpoēt, königlich-bayerischer Major, und sein Bruder Maximilian Freiherr von Nesselrode-Hugenpoēt, der spätere königlich-bayerische Generalmajor, eingetragen. Ebenfalls bei der Freiherrenklasse immatrikuliert wurde am 26. März 1822 Carl Anselm Franz Freiherr von Nesselrode-Hugenpoēt, königlich-bayerischer Hauptmann.</p>
<p><strong>Wappen</strong></p>
<p>Das Stammwappen zeigt in Rot einen silbernen Wechselzinnenbalken mit oben vier und unten drei Zinnen. Auf dem Helm ist ein am Hals mit dem Zinnenbalken belegter roter Brackenrumpf. Die Helmdecken sind rot-silbern.</p>
<p><strong>Namensträger</strong></p>
<ul>
<li>Johann I. von Nesselrode, 1489–1506 Abt der Abtei Michaelsberg</li>
<li>Anna von Nesselrode († 1559), Herrin der von Stolberg und Burg Stolberg</li>
<li>Anna Catharina von Nesselrode, Äbtissin des Klosters Schwarzrheindorf bei Bonn</li>
<li>Bertram von Nesselrode (* 1635; † 1707), Herr zu Ehrenstein, Ritter und Erbmarschall des Landes Berg</li>
<li>Franz von Nesselrode-Reichenstein (* 1635; † 1707), Diplomat und kurkölnischer Statthalter im Vest Recklinghausen</li>
<li>Wilhelm Franz von Nesselrode († 1732), Bischof von Fünfkirchen</li>
<li>Johann Franz Joseph von Nesselrode-Reichenstein (* 1755; † 1824), Innen-, Justiz- und Kriegsminister des Großherzogtums Berg unter Napoléon Bonaparte, kurköln. Hofratspräsident.</li>
<li>Johann Wilhelm von Nesselrode, Burgherr und Capitular in Münster (Westfalen)</li>
<li>Karl Josef von Nesselrode-Reichenstein, Innenminister von Cleve-Berg</li>
<li>Karl Robert von Nesselrode (* 1780; † 1862), russischer Diplomat und Staatsmann</li>
<li>Maximilian von Nesselrode-Ehreshoven († 1898), Landrat des Kreises Wipperfürth, dann des Kreises Mülheim am Rhein</li>
<li>Werner von Nesselrode, 1427–1431 Landmarschall von Livland des Deutschen Ordens</li>
<li>Wilhelm von Nesselrode († 1471), Finanzmann und Herzoglicher Ratgeber</li>
<li>Wilhelm II. von Nesselrode (* vor 1483; † nach 1483), Erstgeborener von Wilhelm von Nesselrode</li>
</ul>
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		<title>Westphalen (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Westphalen (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Westphalen ist der Name eines alten ostwestf&#228;lischen Adelsgeschlechts. Die Herren von Westphalen erschienen erstmals in der Mitte des 13. Jahrhunderts und geh&#246;rten zum Uradel in den urspr&#252;nglich engerschen Landschaften. Zweige der Familie bestehen bis heute. Keine Verwandtschaft besteht zu der 1764 nobilitierten, 1906 im Mannesstamm erloschenen Familie von Westphalen, zu der Philipp von Westphalen (Gro&#223;vater), <a href='http://grosse-drenkpohl.de/westphalen-adelsgeschlecht'>[...]</a>]]></description>
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<p>Keine Verwandtschaft besteht zu der 1764 nobilitierten, 1906 im Mannesstamm erloschenen Familie von Westphalen, zu der Philipp von Westphalen (Gro&szlig;vater), Ludwig von Westphalen (Vater) sowie Jenny Marx (geb. von Westphalen) und Ferdinand von Westphalen (dessen Kinder) geh&ouml;rten, sowie zu dem 1738 noblitierten und kinderlos verstorbenen Ernst Joachim (von) Westphal(en).</p>
<p><span id="more-10657"></span></p>
<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p>Als erster sicherer Angeh&ouml;riger der Familie wird in den Jahren 1249 bis 1265 der Ritter Johannes de Westvael in Urkunden genannt. Er geh&ouml;rte zur Gefolgschaft der Edelherren von Schalksberg bei Minden bzw. des Bischofs von Minden.</p>
<p>Als seine S&ouml;hne werden in der zweiten H&auml;lfte des 13. Jahrhunderts Arnold, Heinrich, Ludolf und Lutbert urkundlich erw&auml;hnt. Anfang bis Mitte des 14. Jahrhunderts wurden sie Burgmannen und Vasallen der Grafen von Ravensberg, der Edelherren von der Lippe und der F&uuml;rstbisch&ouml;fe von Paderborn und besa&szlig;en ausgedehnten Landbesitz. Hauptsitze wurden um 1350 Lippspringe, ab 1370 Heidelbeck (geh&ouml;rt heute zum Ortsteil La&szlig;bruch) an der Lippe, 1405 Herbram und 1455 F&uuml;rstenberg bei B&uuml;ren. Hinzu kamen sp&auml;ter weitere G&uuml;ter unter anderem Laer (heute ein Ortsteil von Meschede) im Sauerland 1602 und Kulm in B&ouml;hmen 1804. Auf Grund ihrer Besitzungen geh&ouml;rten sie zur Ritterschaft des F&uuml;rstbistums Paderborn und des Herzogtums Westfalen. Noch sind die von Westphalen gr&ouml;&szlig;te private Grundbesitzer im Paderborner Land.</p>
<p>In der ersten H&auml;lfte des 15. Jahrhunderts begr&uuml;ndeten die Br&uuml;der Johann und Wilhelm von Westphalen, S&ouml;hne von Lubbert dem Reichen, mehrere Linien. Von Johann stammen die W&uuml;nnenberger Linie mit den Zweigen zu Iggenhausen, Remblinghausen und Scheidingen, die im 17. Jahrhundert erloschen, die erste F&uuml;rstenberger Linie, ausgestorben 1773, und die Heidelbecker Linie, erloschen in der zweiten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts, ab. Wilhelm gr&uuml;ndete die noch heute bestehende zweite F&uuml;rstenberger Linie bzw. Hauptlinie F&uuml;rstenberg-Lear und die 1747 erloschene Linie Herbram.</p>
<p>Die Westphalen waren Erbschenken im F&uuml;rstentum Hildesheim, Erb-Oberj&auml;germeister im F&uuml;rstentum Osnabr&uuml;ck und Erbk&uuml;chenmeister im F&uuml;rstentum Paderborn.</p>
<p>Aus der Linie F&uuml;rstenberg-Laer wurde Friedrich Wilhelm von Westphalen (* 1727; &dagger; 1789) im Jahre 1763 F&uuml;rstbischof von Hildesheim und Koadjutor seines Onkels, des Paderborner F&uuml;rstbischofs Wilhelm Anton von der Asseburg. 1782 &uuml;bernahm er selbst das Amt des F&uuml;rstbischofs von Paderborn. Sein Neffe Clemens August von Westphalen erlangte 1792 die Reichsgrafenw&uuml;rde. 1854 erlangte die Familie den erblichen Sitz im preu&szlig;ischen Herrenhaus und 1911 den ebenfalls erblichen Sitz im &ouml;sterreichischen Herrenhaus.</p>
<p><strong>Wappen</strong></p>
<p><a href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Westphalen-Wappen.png" class="floatbox" rev="group:10657" rel="floatbox" style="" target="" title=""><div id="attachment_10660" class="wp-caption alignright" style="width: 184px"><img style="" class="size-medium wp-image-10660  wp-caption alignright" title="Wappen derer von Westphalen" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Westphalen-Wappen-218x300.png" alt="Wappen derer von Westphalen" height="240" width="174" /><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Westphalen</p></div></a></p>
<p>Das Stammwappen zeigt in Silber einen roten Querbalken, &uuml;berh&ouml;ht von einem f&uuml;nfl&auml;tzigen schwarzen Turnierkragen. Auf dem Helm ein roter Hut, dessen silberne Krempe mit zwei silbernen Federn besteckt ist, die mit dem Turnierkragen belegt sind. Die Helmdecken sind rot-silbern.</p>
<p><strong>Namenstr&auml;ger</strong></p>
<ul>
<li>Clemens August von Westphalen (* 1753; &dagger; 1818), kaiserlicher Gesandter und kurmainzer Staatsminister</li>
<li>Clemens August von Westphalen zu F&uuml;rstenberg (* 1805; &dagger; 1885), deutscher Politiker</li>
<li>Ferdinand Alois Graf von Westphalen zu F&uuml;rstenberg (* 1899; &dagger; 1989), &ouml;sterreichischer National&ouml;konom</li>
<li>Franz Graf von Westphalen zu F&uuml;rstenberg (* 1864; &dagger; 1930), Landrat im Kreis M&uuml;nster</li>
<li>Friedrich Wilhelm Graf von Westphalen (* 1727; &dagger; 1789), F&uuml;rstbischof von Hildesheim und Paderborn</li>
<li>Johanna Gr&auml;fin von Westphalen (geb. von Galen * 1936), deutsche Politikerin, Gr&uuml;nderin und langj&auml;hrige Vorsitzende der Organisation Christdemokraten f&uuml;r das Leben (CDL)</li>
<li>Joseph Graf von Westphalen (* 1945), deutscher Schriftsteller</li>
<li>Karl Graf von Westphalen (* 1898; &dagger; 1975), deutscher Politiker (CDU und DFU) und Journalist</li>
<li>Friedrich Graf von Westphalen (* 1940), deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt</li>
<li>Raban Graf von Westphalen (* 1945), deutscher Politologe, Jurist und Hochschullehrer</li>
</ul>
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		<title>Bussche (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bussche (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Bussche ist der Name eines alten ostwestfälischen Adelsgeschlechts. Die Herren von dem Bussche gehörten zum Uradel im Ravensberger Land. Das Geschlecht ist zu unterscheiden von gleichnamigen, aber nicht stammesverwandten Geschlechtern aus dieser Gegend. Zweige der Familie bestehen bis heute. Geschichte Herkunft Das Geschlecht wurde im Jahre 1225 mit dem dominus (lat. Herr) Everhardus de Busche <a href='http://grosse-drenkpohl.de/bussche-adelsgeschlecht'>[...]</a>]]></description>
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<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p><strong>Herkunft</strong></p>
<p>Das Geschlecht wurde im Jahre 1225 mit dem dominus (lat. Herr) Everhardus de Busche erstmalig urkundlich erwähnt. Sein Bruder Albert wird ab 1230 in Urkunden genannt. Mit einem ab 1341 erscheinenden Albert beginnt die ununterbrochene Stammreihe. Der Leitname Albert wurde noch lange Zeit an Angehörige der Familie vergeben.</p>
<p><span id="more-10648"></span></p>
<p>Die Herren von dem Bussche saßen ursprünglich im Ravensbergischen bzw. im Grenzgebiet von Ravensberg und Osnabrück. Aber bereits 1390 konnten sie das osnabrücksche Ippenburg erwerben und 1447 auch das benachbarte Hünnefeld (beide gehören heute zu Bad Essen). In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gelangte Lohe im nordmünsterischen Amt Vechta und Anfang des 17. Jahrhunderts Haddenhausen bei Minden in Familienbesitz.</p>
<ul>
<li><strong>Linien und Standeserhebungen</strong></li>
</ul>
<p>Während des 15. und 16. Jahrhunderts teilte sich die Familie in drei große Linien, die auch die Namen ihrer Stammsitze zu Beinamen gemacht haben. Bussche-Ippenburg mit dem Zweig Bussche genannt Münch (1773), Bussche-Lohe mit der Zweiglinie Bussche-Haddenhausen und Bussche-Hünnefeld mit dem Zweig Bussche-Streithorst (1904).</p>
<p>Nachdem bereits einzelne Linien eine Bestätigung zur Führung des gewohnheitsrechtlich getragenen Freiherrentitel erhalten hatten, wurde im Jahre 1884 sämtlichen Zweigen der Familie der Freiherrenstand vom Königreich Preußen bestätigt.</p>
<ul>
<li><strong>Bussche-Ippenburg</strong></li>
</ul>
<p>Alfred von dem Bussche-Ippenburg, königlich-preußischer Intendaturassessor, erhielt 1846 die preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels.</p>
<ul>
<li><strong>Bussche-Ippenburg genannt von Kessel</strong></li>
</ul>
<p>Julius von dem Bussche-Ippenburg, adoptierter von Kessel, erhielt am 3. Mai 1825 die preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der † (von dem Bottlenberg genannt) von Kessel und wurde am 15. Oktober 1840 in den preußischen Grafenstand erhoben.</p>
<ul>
<li><strong>Bussche-Münch</strong></li>
</ul>
<p>Philipp Clamor von dem Bussche, Domkapitular zu Osnabrück und Universalerbe des braunschweigisch-lüneburgischen Landrosten Philipp von Münch, erhielt am 10. Juni 1773 die preußische Namens- und Wappenvereinigung mit denen der von Münch unter dem Namen von der Bussche genannt Münch. Die preußische Genehmigung zur Annahme des Namens von dem Bussche-Münch wurde 1886 erteilt.</p>
<ul>
<li><strong>Bussche-Haddenhausen</strong></li>
</ul>
<p>Kuno von dem Bussche-Haddenhausen erhielt am 16. Juli 1868 die preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrntitels und des Beinamens Haddenhausen.</p>
<ul>
<li><strong>Bussche-Hünnefeld</strong></li>
</ul>
<p>Der königlich-westfälische Gesandte in Sankt Petersburg, Clamor Dietrich Ernst Gerhard von dem Bussche-Hünnefeld, wurde am 23. Januar 1810 in den westfälischen Grafenstand erhoben.</p>
<p>Clamor Eberhard, Herr zu Hünnefeld, kaufte im Jahre 1656 das Rittergut Streithorst, das sein Sohn Johann Heinrich übernahm. Sein Enkel Clamor Eberhard (†1753) stiftete das Majorat Streithorst, das aus Streithorst, Schwege, Wechmannshoff und Derenburg bestand. Dessen Sohn Ernst August kaufte weitere Güter dazu, beispielsweise Thale bei Magdeburg (1755).</p>
<p>Erst Georg Clamer Carl Maximilian Traugott (†1896) änderte den Namen von dem Bussche-Hünnefeld in von dem Bussche-Streithorst, wodurch eine neue Linie entstand. Das Namen gebende Rittergut Streithorst verkaufte Axel Ernst-August Clamor nach dem Tod seines Vaters Georg Clamer und seiner Stiefmutter Auguste im Jahr 1977.</p>
<p>Erst im Jahre 2004 kam das Rittergut Streithorst wieder in Familienbesitz, als es Eberhard Clamor, Angehöriger des zweiten Hauses der Hünnefelder Linie, erwarb. Eberhard Clamor und seine Frau Gabriele nahmen umfangreiche Renovierungen vor, ehe sie es wieder bewohnen konnten.</p>
<ul>
<li><strong>Herren auf Streithorst</strong></li>
<li>Clamor Eberhard Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (* 1611; † 1666), Herr auf Hünnefeld und Streithorst (seit 1656)</li>
<li>Johann Heinrich Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (* 1644; † 1689), Herr zu Streithorst, kaufte Meinbrexen 1678, Staue und Oldendorf 1684</li>
<li>Clamor Eberhard Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (* 1683; † 1753), Herr zu Streithorst, Schwege und Wechmannshoff</li>
<li>Ernst August Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (* 1719; † 1796), Majoratsherr zu Streithorst, kinderlos</li>
<li>Werner Ludwig Clamer Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (* 1748; † 1816), Sohn von Ernst Augusts Bruder Johann Friedrich, Demosenior und Propst zu Halberstadt übernimmt als Majoratsherr zu Streithorst, kinderlos</li>
<li>August Clamer Friedrich Wilhelm Freiherr vom dem Bussche-Hünnefeld (* 1776; † 1831), Herr auf Stecklenberg, Domherr zu Magdeburg; Sohn von Werner Ludwig Clamers Bruder Christian August Clamer, übernimmt als Herr zu Streithorst, Thale und Steinhausen</li>
<li>Georg Clamer Carl Maximilian Traugott Freiherr von dem Bussche-Streithorst (* 1825; † 1896), Majoratsherr zu Streihorst und Thale, etc., Mitglied des preußischen Herrenhaus; ändert den Namen der Linie auf Streithorst</li>
<li>Cuno Clamer Carl Georg Friedrich Freiherr von dem Bussche-Streithorst (* 1850; † 1907), Majoratsherr auf Streithorst, Thale etc.</li>
<li>Georg Clamer Lothar Albert Hans Hilmat Louis Freiherr von dem Bussche-Streithorst (* 1883; † 1959), Majoratsherr auf Streithorst, Thale etc.</li>
<li>Axel Ernst-August Clamor Franz Albrecht Erich Leo von dem Bussche-Streithorst (* 1919; † 1993), Widerstandskämpfer</li>
<li>Eberhard Clamor Dieter Manfred Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (* 1961)</li>
</ul>
<p><strong>Wappen</strong></p>
<div id="attachment_10646" class="wp-caption alignright" style="width: 186px"><a title="Stammwappen der von dem Bussche" href="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Bussche-Wappen.png" class="floatbox" rev="group:10648 caption:`Stammwappen der von dem Bussche`"><img class="size-medium wp-image-10646  wp-caption wp-caption " title="Stammwappen der von dem Bussche" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Bussche-Wappen-220x300.png" alt="Stammwappen der von dem Bussche" width="176" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Stammwappen der von dem Bussche</p></div>
<p>Das Stammwappen (ältestes Siegel von 1341) zeigt in Silber drei (2:1) mit den Schneiden rechts gekehrte rote Pflugscharen. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken zwei geschrägte, mit den Schallöffnungen auf- und auswärts gestellte, jeweils mit drei (oder fünf) roten Bändern umwundene silberne Jagdhörner (mittelalterliche Form: Hifthorn).</p>
<p>Das Wappen der Bussche-Ippenburg genannt von Kessel ist gespalten. Rechts ist es gleich dem Stammwappen mit links gekehrten Pflugscharen, rechts gleich dem Wappen von Bottlenberg genannt Kessel: In Silber ein oben viermal, unten dreimal gezinnter toter Balken.</p>
<p>Das Wappen der von dem Bussche-Münch ist geviert; die Felder 1 und 4 entsprechem dem Stammwappen, 2 und 3 in Silber mit den Sachsen (Flügelknochen) einwärts gekehrte rote Flügel.</p>
<p><strong>Namensträger</strong></p>
<ul>
<li>Axel von dem Bussche (1919–1993), deutscher Offizier und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944</li>
<li>Erich von dem Bussche-Ippenburg (1878–1957), deutscher General der Artillerie</li>
<li>Georg von dem Bussche (1791–1874), deutscher Regierungsbeamter und Landrat</li>
<li>Hermann von dem Busche (1468–1534), deutscher Humanist</li>
<li>Hilmar Freiherr von dem Bussche-Haddenhausen (1867–1939), deutscher Diplomat</li>
<li>Philip von dem Bussche, Landwirt und 1996 bis 2005 Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG)</li>
<li>Theodor von dem Bussche (1791–1855), Kammerherr und Theaterintendant in Hannover</li>
<li>Wilhelm Graf von dem Bussche, (1813–1897), Gutsbesitzer und Mitglied des Preußischen Herrenhauses</li>
</ul>
<p>Siehe auch: <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser-m-z/schloss-neuenhof">Schloss Neuenhof</a></p>
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		<title>Raesfeld (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 09:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Raesfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Raesfeld (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Raesfeld bzw. Raesfeldt (auch Rasveld(e), Raesfelde, Raesfelt, Räsfeld oder Ra(e)ßfeld(t), seltener auch Raisfeld(t)) ist der Name eines westfälischen Adelsgeschlechts, als dessen Stammhaus Schloss Raesfeld in Raesfeld/Kreis Borken gilt. ]]></description>
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<p><span id="more-10594"></span></p>
<h2><strong>Geschichte</strong></h2>
<p><strong>Herkunft und Anfänge in Raesfeld</strong></p>
<p>Das Geschlecht Raesfeld entstammt dem Geschlecht der seit 1092 belegten Edelherren von Gemen (von der <a href="http://grosse-drenkpohl.de/burgen/burg-gemen">Burg Gemen</a>), die in Raesfeld 1259 erstmals urkundlich auftreten, als Symon von Gemen (* um 1231, † vor 1265) die Raboding-Hof genannte Burg Raesfeld, die er wohl vorher schon verwaltet hat, kauft. Dieser Ritter Simon nennt sich anschließend Symon von Rasvelde. Der Ritter (miles) Adolfus de Raesfelde urkundet erstmals 1253. Matthias von Raesfeld, famulus, (* um 1245, † um 1318) ist von 1265 bis 1299 urkundlich auf Raesfeld nachgewiesen.<br />
<strong>Herrschaft auf Burg Raesfeld</strong></p>
<p>Die Nachfahren des Simon von Raesfeld bleiben ca. 300 Jahre Burgherren auf Raesfeld. Sein Enkel, Johann I. von Raesfeld, wird 1366 vom Fürstbischof von Münster in den Rat der Landesstände gerufen, wo Johann dem Bischof die Treue schwört. Kaiser Sigismund verleiht Johann II. von Raesfeld (* um 1375, † nach 1443) für treuen Vasallendienst sogar das Münzrecht, wovon aber nie Gebrauch gemacht wird. In Overijssel, in der Twente, steht denen von Raesfeld die Herrschaft Twickelo mit der Burg Twickel bei Delden zu. Im Münsterland waren verschiedene Linien, die alle von Burg Raesfeld ausgehen, teilweise über Jahrhunderte in Besitz etlicher landtagsfähigier Rittergüter, darunter waren u. a. Haus Ostendorf bei Lippramsdorf, Haus Hameren bei Billerbeck, Haus Lüttinghof, Haus Koppel bei Schöppingen, <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-darfeld">Haus Darfeld</a>, <a href="http://grosse-drenkpohl.de/schlosser/schloss-lembeck">Haus Lembeck</a>, Haus Leythe bei Erle sowie Haus Woord.</p>
<p><strong>Ende der Herrschaft auf Burg Raesfeld</strong></p>
<p>Nach einem Erbstreit, den Goswin von Raesfeld aus der Linie Ostendorf (* 1494, † 1579/80) mit den verwandten <a href="http://grosse-drenkpohl.de/landsberg-adelsgeschlecht">Herren von Velen</a> geführt hatte, muss 1585 seine Witwe mit den Kindern die Burg Raesfeld verlassen. Der gleichfalls verwandte Fürstbischof von Münster, Bernhard von Raesfeld, hatte Partei für die erbberechtigten Herren von Velen ergriffen und einen Prozess vor dem Reichskammergericht in Speyer angestrengt. Das Gericht entscheidet 1585 zu Gunsten derer von Velen. Goswin von Raesfelds Witwe, Irmgard geb. von Boyneburg, war übrigens vor ihrer Ehe mit Goswin die verwitwete Ehefrau Johanns IV. von Raesfeld zu Raesfeld (* 1492, † 1551), des vormaligen Burgherrn. Irmgards Kinder, die mit ihr Burg Raesfeld verlassen müssen, entstammen aber nicht der Ehe mit Johann, sondern der Ehe mit Goswin. Irmgards einziger Sohn, den sie mit Johann hatte, war bereits 1559 verstorben. Die von Velen hingegen stammen von einer Schwester des vormaligen Burgherrn, Johanns IV. von Raesfeld, mit dem Irmgards zweiter Ehemann Goswin von Raesfeld eben nicht so nah verwandt war, ab.</p>
<p><strong>Adelsarchiv unterscheidet zwei Geschlechter</strong></p>
<p>Das von der Stiftung Deutsches Adelsarchiv unter Aufsicht des Deutschen Adelsrechtsausschusses herausgegebene Adelslexikon des Genealogischen Handbuchs des Adels führt im Gegensatz zu früheren Adelslexika (u.a. Siebmacher, Kneschke, Zedlitz-Neukirch; vgl. auch M. v. Spiessen und W. v. Raesfeld) das uradelige Geschlecht von Raesfeldt und das altadelige Geschlecht von Raesfeld als getrennte Familien auf. Die uradeligen Raesfeldt konnten ihre urkundliche Stammreihe bis in das 13. Jahrhundert lückenlos belegen, während dies der altadeligen Linie nur bis in das 16. Jahrhundert gelang. Durch zahlreiche Indizien scheint es aber hinreichend gesichert, dass auch das altadelige Geschlecht von einer der uradeligen Linien abstammt.</p>
<h3><strong>Uradelige Raesfeld(t)</strong></h3>
<p><strong>Adelsbestätigung und Standeserhebung</strong></p>
<p>Eine preußische Adelserneuerung und -bestätigung wurde am 26. Juli 1729 erteilt. Eintragung in die Adelsmatrikel der preußischen Rheinprovinz für (Karl von Raesfeld) am 5. August 1829. Immatrikulation in die Freiherrenklasse des Königreichs Bayern (für dessen Bruder Ludwig von Raesfeld) am 25. Juli 1841. Die uradeligen von Raesfeld(t) gelten als erloschen.</p>
<p><strong>Altadelige Raesfeld</strong></p>
<p>Diese Linie geht auf Goswin von Raesfeld, 1574 fürstbischöflich münster. Hofmeister zu Ahaus, zurück. In Ahaus hatte Johann IV. von Raesfeld (* 1492, † 1551) seit 1536 das erbliche Drostenamt zugestanden.</p>
<p><strong>Standeserhebung</strong></p>
<p>Am 14. Mai 1757 wurde der kurfürstlich-kölnische Kanzler und Geheime Staats- und Konferenzminister Gottfried Joseph von Raeßfeld in Wien in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Diese Linie blüht noch.</p>
<h3>Wappen</h3>
<div id="attachment_4787" class="wp-caption alignright" style="width: 168px"><img class="size-medium wp-image-4787  wp-caption alignright wp-caption alignright wp-caption alignright" title="Wappen derer von Raesfeld" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2010/04/Raesfeld-Wappen-198x300.png" alt="Wappen derer von Raesfeld" width="158" height="240" /><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Raesfeld</p></div>
<p>Das Stammwappen zeigt in Silber einen roten Querbalken, überhöht von einem fünflätzigen schwarzen Turnierkragen. Auf dem Helm ein roter Hut, dessen silberne Krempe mit zwei silbernen Federn besteckt ist, die mit dem Turnierkragen belegt sind. Die Helmdecken sind rot-silbern.</p>
<h3>Namensträger</h3>
<ul>
<li>Clemens August <a href="http://grosse-drenkpohl.de/westphalen-adelsgeschlecht">von Westphalen</a> (* 1753; † 1818), kaiserlicher Gesandter und kurmainzer Staatsminister</li>
<li>Clemens August von Westphalen zu Fürstenberg (* 1805; † 1885), deutscher Politiker</li>
<li>Ferdinand Alois Graf von Westphalen zu Fürstenberg (* 1899; † 1989), österreichischer Nationalökonom</li>
<li>Franz Graf von Westphalen zu Fürstenberg (* 1864; † 1930), Landrat im Kreis Münster</li>
<li>Friedrich Wilhelm Graf von Westphalen (* 1727; † 1789), Fürstbischof von Hildesheim und Paderborn</li>
<li>Johanna Gräfin von Westphalen (geb. v<a href="http://grosse-drenkpohl.de/galen-adelsgeschlecht">on Galen</a> * 1936), deutsche Politikerin, Gründerin und langjährige Vorsitzende der Organisation Christdemokraten für das Leben (CDL)</li>
<li>Joseph Graf von Westphalen (* 1945), deutscher Schriftsteller</li>
<li>Karl Graf von Westphalen (* 1898; † 1975), deutscher Politiker (CDU und DFU) und Journalist</li>
<li>Friedrich Graf von Westphalen (* 1940), deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt</li>
<li>Raban Graf von Westphalen (* 1945), deutscher Politologe, Jurist und Hochschullehrer</li>
</ul>
<div class="important-orange"><span class="important-title-orange">Lizenz</span>© für die Fotos auf diesen Seiten bestehen bei <a title="Kontakt" href="http://grosse-drenkpohl.de/infos/kontakt">B. Grosse-Drenkpohl</a>.<br />
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raesfeld_(Adelsgeschlecht)" target="_blank">Raesfeld (Adelsgeschlecht)</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gisbert_von_Romberg_II.&amp;action=history" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Raesfeld_(Adelsgeschlecht)&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>
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		<title>Kerckerinck (Adelsgeschlecht)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 08:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adelsgeschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Borg]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Stapel]]></category>
		<category><![CDATA[Kerckerinck]]></category>
		<category><![CDATA[Kerckerinck (Adelsgeschlecht)]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermutlich dem Münster-Meinhoevel'schen Sippenverband zugehörig, tritt das Geschlecht unter dem Münsterschen Erbmännertum mit Hermanus Kericherinc am 26. Mai 1264 urkundlich zuerst auf. Dominus Albertus Kerchering erscheint 1292 bis 1295 als Domherr zu Münster und Gottfried Kercherinc um 1380 (liber feudorum des Bischofs Florenz von Muenster) als Burgmann zu Horstmar. Sie erwerben die Immunität Bispinghoff binnen Muenster mit hoher Gerichtsbarkeit 1420.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="thanks_button_div" style="float: right; margin-left: 10px;"><div style="float: left; display: inline;"><input type="button" onclick="thankYouButtonClick(10559, 'Sie haben sich für diesen Eintrag bereits &ldquo;bedankt&rdquo;')" value="Danke: 0"
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<p>Es besteht aus zwei Linien:</p>
<ul>
<li>von Kerckerinck zur Borg, mit dem Stammsitz <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-i/haus-borg">Haus Borg</a> in Rinkerode</li>
<li>und von Kerckerinck zu Stapel, mit dem Stammsitz <a href="http://grosse-drenkpohl.de/hauser-i/haus-stapel">Haus Stapel</a> bei Havixbeck.</li>
</ul>
<p>Der vermutlich gemeinsame Ursprung der beiden Linien konnte bisher nicht geklärt werden; beide gehörten zu den traditionellen münsterschen Erbmännern.</p>
<p>Wegen des namensähnlichen und ebenfalls aus Westfalen stammenden, wohl aber nicht stammesverwandten lübischen Patriziergeschlechts siehe unter Kerkring.</p>
<p><span id="more-10559"></span></p>
<p><strong>von Kerckerinck zur Borg</strong></p>
<div id="attachment_10575" class="wp-caption alignright" style="width: 199px"><img class="size-medium wp-image-10575  wp-caption alignright wp-caption alignright wp-caption alignright" title="Wappen derer von Kerckerinck zur Borg" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2011/10/Kerckerinck-Wappen-236x300.png" alt="Wappen derer von Kerckerinck zur Borg" width="189" height="240" /><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Kerckerinck zur Borg</p></div>
<p>Vermutlich dem Münster-Meinhoevel&#8217;schen Sippenverband zugehörig, tritt das Geschlecht unter dem Münsterschen Erbmännertum mit Hermanus Kericherinc am 26. Mai 1264 urkundlich zuerst auf. Dominus Albertus Kerchering erscheint 1292 bis 1295 als Domherr zu Münster und Gottfried Kercherinc um 1380 (liber feudorum des Bischofs Florenz von Muenster) als Burgmann zu Horstmar. Sie erwerben die Immunität Bispinghoff binnen Muenster mit hoher Gerichtsbarkeit 1420.</p>
<p>Der reichs- und erbländisch-österreichische Freiherrenstand wird in Wien am 25. Juni 1710 Jobst Stefan von Kerckering zur Borg, auf Borg, Alvinghoff usw., Kurfürstlich Kölnischer Geheimer Rat, Kriegsrat und Oberhofmarschall des Kurfürsten Clemens August aus dem Hause Wittelsbach, verliehen. Durch Preußen wird der Freiherrenstand lt. Min.-Reskr. vom 20. Januar 1835 für Maximilian Klemens Freiherrn von Kerckerinck zur Borg, königlich preußischer Regierungsrat in Trier, anerkannt.</p>
<p>Die freiherrliche Familie besteht fort und hat Mitglieder in Deutschland und im Ausland aufzuweisen. 1988 wurde der Besitz Haus Borg, der sich seit 1466 im Familienbesitz befand, an den Industriellen Dreier aus Dortmund verkauft. Josef Freiherr von Kerckerinck zur Borg, ein Hailiebhaber und Taucher, hat als einziges Mitglied der Familie noch ein lebenslanges Wohnrecht im Pictoriusbau des Schlosses und lebt dort einige Monate im Jahr.<br />
<strong>Wappen </strong><br />
Kerckerinck zur Borg: In Blau ein silberner schräg-rechts Balken, mit drei gold-besamten roten Rosen belegt. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein kleiner Schild mit dem Schildbild zwischen einem silbernen und einem blauen Büffelhorn.</p>
<p><strong>von Kerckerinck zu Stapel</strong></p>
<div id="attachment_10574" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class="size-medium wp-image-10574  wp-caption alignright wp-caption alignright wp-caption alignright" title="Wappen derer von Kerckerinck zu Stapel" src="http://grosse-drenkpohl.de/wp-content/uploads/2011/10/Kerckerinck-Stapel-226x300.png" alt="Wappen derer von Kerckerinck zu Stapel" width="181" height="240" /><p class="wp-caption-text">Wappen derer von Kerckerinck zu Stapel</p></div>
<p>Die freiherrliche Familie ist 1880 ausgestorben. Der Stamm wird von Bürgerlichen als Sprickmann Kerkerinck weitergeführt, auch Kerkering ist als Familienname noch bekannt. Ältester bekannter Vorfahr ist Godike von Kerckerinck, der Haus Stapel 1467 erwarb und 1481 starb. Sohn Bernhard (* 1462; † 1538) und Enkel Mathias (* 1515; † 1591) vermehrten den Besitz um Haus Giesking. Mathias&#8217; älterer Sohn Bernhard (* 1552) erbte Stapel, sein Bruder Bertold (* 1554; † 1625) Giesking. Es teilte sich die Line vorübergehend.<br />
<strong>Wappen</strong><br />
Kerckerinck zu Stapel: In Grün ein silberner schräg-rechts Balken, mit drei gold-besamten roten Rosen belegt. Auf dem Helm mit grün-silbernen Decken ein offener Adlerflug, belegt mit dem Schildbild.<br />
<strong>Der Stapelsche Zweig</strong><br />
Bernhards Sohn Mathias (* um 1598; † 1661) blieb unverheiratet, hatte aber fünf Söhne. Diese verloren Adel, Besitz und Erbmänner-Rechte; sie mussten bürgerliche Berufe ergreifen. Ein Enkel von Matthias, Franz Bernhard Kerckerinck (* um 1670), wurde Stiftssekretär zu Nottuln. Sein Sohn Franz Hermann (*1700; † 1769) war Sekretär des Domkapitels zu Münster und Gograf zu Bakenfeld; dessen Tochter Marianne Kerckerinck (* 1743; † 1791) ehelichte Dr. jur. Anton Matthias Sprickmann, einen westfälischen Dichter und Rechtsprofessor.</p>
<p>Deren Sohn Christoph Bernhard Sprickmann Kerkerinck (* 1776; † 1852), ebenfalls Juraprofessor in Münster, war der Spitzahn der heute noch existierenden Familien Sprickmann Kerkerinck. Westfälischem Brauch entsprechend durfte er wegen des Landbesitzes seiner Mutter &#8211; sie war die Letzte ihres Stamms &#8211; deren Namen an den seinen anfügen. Sein Enkel Rudolph Sprickmann Kerkerinck (* 1848; † 1905) war Bürgermeister von Rheine. Das c in der Namensmitte von Kerckerinck war inzwischen verlorengegangen.<br />
<strong>Der Gieskingsche Zweig </strong><br />
Bertolds Sohn Bernhard (* 1596) hatte einen Sohn Mathias (* 1628; † 1684), Amtmann von Kastellaun, der von seinem unverheirateten Onkel Mathias (s. o.) nach dessen Tod Haus Stapel zurückerhielt. Bertolds Sohn Johann Ludwig von Kerckerinck zu Stapel (* 1671; † 1750) war der eifrigste Verfechter des münsterschen Erbmännerstreits, der über mehrere Jahrhunderte dauerte und somit als wohl längster Rechtsstreit Deutschlands in die Geschichte einging. Er wurde erst 1709 durch Urteil Kaiser Josephs I. in Wien zugunsten der Erbmänner entschieden.</p>
<p>Johann Ludwig von Kerckerinck zu Stapel besorgte beim kaiserlichen Hofe in Wien sowohl für sich als auch für seinen entfernten Verwandten auf Haus Borg den erblichen Freiherrn-Titel; er ließ danach auf seinem Sitz Haus Stapel den prächtigen Torturm errichten.</p>
<p>Sein Sohn war Franz Hermann Freiherr von Kerckerinck zu Stapel (* 1713), dessen Sohn Johann Franz (* 1739; † 1792). Dessen Tochter Maria Theresia Freiin von Kerckerinck zu Stapel (* 1786; † 1870) heiratete im Jahr 1801 &#8211; erst fünfzehnjährig &#8211; Ernst Constantin Freiherr von Droste zu Hülshoff (* 1769; † 1841), den Bruder von Annettes Vater Clemens-August II. von Droste zu Hülshoff. Die Eheleute nannten sich nun von Droste-Kerckerinck zu Stapel und hatten 22 Kinder, von denen keines (legalen) Nachwuchs hatte. Annette berichtet in ihren Briefen gelegentlich von den ungeliebten Stapeler Cousinen, denen sie Unterricht erteilen musste. Die letzte Nachkommin der Kerckerincks, Ludovica Freiin von Droste-Kerckerinck zu Stapel, verstarb 1880, womit dieser adelige Kerckerinck-Zweig erlosch und Haus Stapel an die Familie Droste zu Hülshoff zurückfiel.</p>
<p>Eine Tochter aus der 22-köpfigen Stapeler Kinderschar soll der Überlieferung nach um 1820 von einem Knecht aus Havixbeck geschwängert worden sein; das Kind &#8211; ein Sohn &#8211; wurde heimlich an eine Pflegefamilie in Nottuln abgegeben, und es gibt Hinweise, dass dessen Nachkommen heute in Lothringen leben &#8211; mit einem Familiennamen, der auf die Abkunft von Droste schließen lässt.</p>
<p><strong>Bekannte Familienmitglieder</strong></p>
<ul>
<li>Engelbert von Kerckerinck zur Borg (1872–1933), deutscher Rittergutsbesitzer, Politiker der Zentrumspartei sowie landwirtschaftlicher Interessenvertreter</li>
</ul>
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kerckerinck" target="_blank">Haus Stapel</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a> . In der Wikipedia ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kerckerinck&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a> verfügbar.</div>
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