Ernst Friedrich von Ascheberg zu Venne

Wappen derer von Ascheberg

Wap­pen de­rer von Asche­berg

Ernst Fried­rich von Asche­berg zu Ven­ne (Tauf­na­me: Ernst Fried­rich Lud­wig) (* 10. Sep­tem­ber 1702 in Ven­ne; † 22. Sep­tem­ber 1762 eben­da) war Amts­droste in Wer­ne und Wirk­li­cher Land­rat.

Leben

Herkunft und Familie

Ernst Fried­rich von Asche­berg zu Ven­ne wuchs als Sohn des Jo­hann Mat­thi­as von Asche­berg (1675–1732, Ge­heim­rat und Amts­droste) und sei­ner Ge­mah­lin Ka­tha­ri­na Agnes Eli­sa­beth von Lip­per­hei­de zu Ihorst und Bud­den­berg (1682–1729) zu­sam­men mit sei­nen Ge­schwis­tern Anna Agnes Jo­han­na Jo­se­pha († 1766, De­chan­tin im Stift Not­tuln), Anna An­ge­la (∞ Frie­de­rich Chris­ti­an Hei­den­reich Theo­dor von Be­ver­för­de), Karl Hein­rich An­ton (1718–1760, Dom­herr in Min­den und Müns­ter) und Jo­hann Mat­thi­as (Dom­herr in Müns­ter) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Asche­berg auf. Am 8. De­zem­ber 1729 hei­ra­te­te er So­phia Ur­su­la Dros­te zu Füch­ten, Toch­ter des Ernst Diet­rich Dros­te zu Füch­ten (kur­köl­ni­scher Ge­heim­rat und Landd­rost) und sei­ner Frau Ur­su­la Si­byl­la von Plet­ten­berg zu Lehn­hau­sen. Aus der Ehe gin­gen die Kin­der Ur­su­la So­phia (Äb­tis­sin in Not­tuln), Ber­nar­di­na (Ka­no­nis­sin), Karl Lud­wig, Cle­mens Au­gust und Jo­hann Mat­thi­as Kas­par her­vor.

Werdegang und Wirken

Mit dem Er­halt der Ton­sur am 20. Sep­tem­ber 1715 wur­de Ernst Fried­rich auf ein geist­li­ches Le­ben vor­be­rei­tet. Nach­dem ihm in Min­den eine Dom­prä­ben­de zu­ge­teilt wur­de, er­hielt er im Jah­re 1723 durch päpst­li­chen Zu­spruch eine Prä­ben­de in Müns­ter. Zu­guns­ten sei­nes Bru­ders Karl Hein­rich An­ton als Platz­hal­ter für den jün­ge­ren Bru­der Jo­hann Mat­thi­as Kas­pae ver­zich­te­te er am 12. Ok­to­ber 1729 auf die Prä­ben­den. Nach­dem sein Va­ter auf sein Amt ver­zich­te­te, wur­de Ernst Fried­rich am 13. Au­gust 1729 Wirk­li­cher Land­rat und ein Jahr spä­ter Amts­droste in Wer­ne. Mit der Auf­schwö­rung zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft am 13. De­zem­ber 1730 wur­de er Ver­tre­ter im Land­tag, ei­nem Gre­mi­um, das sich aus den drei Stän­den zu­sam­men­setz­te. Sei­ne Auf­ga­be be­stand in der Re­ge­lung des Steu­er­we­sens und ab 1447 auch des Feh­de­we­sens im Hoch­stift Müns­ter.

Ehrungen

10. Fe­bru­ar 1753 Groß­kreuz­herr des St. Mi­cha­el-Rit­ter­or­dens.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Ernst Fried­rich von Asche­berg zu Ven­ne aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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